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Fortbildungsverhalten und -bereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe

Eine empirische Untersuchung

Titre: Fortbildungsverhalten und -bereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe

Thèse de Bachelor , 2011 , 112 Pages , Note: 1,1

Autor:in: cand M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Oestermann (Auteur), Pajam Rais Parsi (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde die Fortbildungsbereitschaft von Pflegekräften in ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenhilfe untersucht. Hierfür wurden insgesamt 185 Pflegekräfte aus jeweils sechs ambulanten bzw. stationären Altenhilfeeinrichtungen befragt. Neben dem bisherigen Fortbildungsverhalten wurden die Gründe für die Teilnahme an Fortbildungen und die Einstellung zu Nutzen und Wichtigkeit von Fortbildungen erhoben. Zudem wurden Faktoren erfasst, welche die Teilnahme an Fortbildungen erschweren sowie die Zufriedenheit mit der allgemeinen Arbeitssituation.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die untersuchten Pflegekräfte eine hohe Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen aufweisen. Bivariate Analysen zeigten jedoch Unterschiede zwischen verschiedenen Teilstichproben. So sind z.B. ältere Pflegekräfte dem Fortbildungsnutzen gegenüber kritischer eingestellt sind als jüngere Pflegekräfte. Weibliche Pflegende haben hingegen ein stärkeres Interesse an Fortbildungen teil-zunehmen als ihre männlichen Kollegen. Pflegefachkräfte nehmen häufiger an Fortbildungen teil als Pflegehilfskräfte. Wenn sie darüber hinaus noch Zusatzqualifikationen erworben haben, steigert dies ebenfalls die Fortbildungsbereitschaft. Pflegende in stationären Einrichtungen weisen eine höhere Teilnahmebereitschaft auf als die Pflegekräfte, die in ambulanten Einrichtungen tätig sind. Je höher der allgemein-bildende Schulabschluss ist, desto wichtiger werden Fortbildungen von den Mitarbeitern angesehen. Es hat sich außerdem herausgestellt, dass Pflegekräfte, die bis zu zwei Jahre in derselben Einrichtung angestellt sind, eine höhere Motivation aufweisen mehr Verantwortung zu übernehmen und beruflich aufzusteigen als ihre Kollegen, die bereits länger in der Einrichtung tätig sind. Je zufriedener Pflegekräfte mit der Arbeitssituation sind, desto mehr Fortbildungen besuchen sie. Die Zufriedenheit mit der Bezahlung hat keinen nach-gewiesenen direkten Einfluss auf die Teilnahme an Fortbildungen. Pflegekräfte, die mit der Bezahlung unzufrieden sind, beurteilen den Nutzen von Fortbildungen jedoch kritischer als die Pflegekräfte, die mit ihrer Bezahlung zufrieden sind.

Die beschriebenen Ergebnisse wurden interpretiert und diskutiert. Zudem wurde die Bedeutung der vorliegenden Ergebnisse für die Praxis dargestellt und diskutiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Fragestellung und Hypothese

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Definitionen und Zusammenhänge

2.1.1 Fortbildung

2.1.2 Weiterbildung in Abgrenzung zu Fortbildung

2.1.3 Motivation als Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen

2.2 Verpflichtungen der Pflegekräfte zur Aktualisierung ihres Wissens

2.2.1 Verpflichtung aufgrund gesetzlicher Grundlagen

2.2.2 Verantwortung aufgrund des Berufsverständnisses

2.2.3 Verpflichtung durch bundeslandspezifische Berufsordnungen

2.3 Verpflichtungen der Pflegeeinrichtung zur Ermöglichung von Fortbildungen

2.3.1 Verpflichtung durch das Heimgesetz

2.3.2 Verpflichtung durch die Heimpersonalverordnung

2.3.3 Verpflichtung durch Rahmenverträge gemäß § 75 SGB XI

2.3.4 Vertragliche Verpflichtung für ambulante Einrichtungen gemäß § 132 und 132 a SGB V

2.4 Aktuelle Fortbildungsangebote in der Pflege

2.5 Bisherige Studienergebnisse

3 Untersuchungsmethodik

3.1 Feldzugang

3.2 Feldbeschreibung

3.2.1 Beschreibung der Einrichtungen

3.2.2 Beschreibung des Untersuchungsinstrumentes und Begründung der Fragen

3.2.3 Durchführung des Pretests

3.2.4 Abweichungen von der Planung

3.3 Methode der Datenauswertung

4 Ergebnisse

4.1 Befragungszeitraum und Rücklauf

4.2 Beschreibung der Ergebnisse der Gesamtpopulation

4.3 Darstellung, Interpretation und Diskussion bivariater Zusammenhänge

4.3.1 Differenzierung nach Alter

4.3.2 Differenzierung nach Geschlecht

4.3.3 Differenzierung nach Berufsausbildung

4.3.4 Differenzierung nach Zusatzqualifikation

4.3.5 Differenzierung nach Art der Einrichtung

4.3.6 Differenzierung nach Art des Schulabschlusses

4.3.7 Differenzierung nach Dauer der Zugehörigkeit zur Einrichtung

4.3.8 Differenzierung nach Zufriedenheit mit der Bezahlung

4.3.9 Differenzierung nach Gesamtzufriedenheit mit der Arbeitssituation

5 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Fortbildungsverhalten und die Fortbildungsbereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe. Ziel ist es, Einflussfaktoren auf die Teilnahme an Fortbildungen zu identifizieren und die Forschungsfrage zu klären, wie motiviert Pflegekräfte in diesen Bereichen sind, an entsprechenden Maßnahmen teilzunehmen.

  • Analyse des Fortbildungsverhaltens in der Altenhilfe
  • Einfluss demografischer und berufsbezogener Faktoren auf die Fortbildungsbereitschaft
  • Untersuchung von Barrieren und Motivatoren für die Teilnahme
  • Vergleich von Fortbildungsstrukturen in ambulanten und stationären Einrichtungen
  • Erfassung der Arbeitszufriedenheit im Kontext der beruflichen Weiterbildung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Lebenslanges Lernen gilt heute bereits als eine der grundlegenden Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bestehen im Berufsleben. Eine Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen erscheint demnach als selbstverständlich. Bereits einige Jahrhunderte vor Christus stellte Laozi (Schmidt, 2011) fest:

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.

Hört man damit auf, treibt man zurück.

~Laozi~

In den Gesundheitsfachberufen kann dieses „zurück treiben“ gravierende Folgen nach sich ziehen, da die zu betreuenden Pflegebedürftigen bei der täglichen Versorgung in einem hohen Maß vom aktuellen Fachwissen der Pflegefachkräfte abhängig sind. Aus diesem Grund soll die Relevanz der Fortbildungsbereitschaft von Pflegekräften im folgenden Kapitel weiter dargelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung betont die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens in der Pflege zur Sicherung der Qualität und zur Bewältigung fachlicher Anforderungen.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert Fort- und Weiterbildung, beleuchtet die rechtlichen Verpflichtungen der Akteure und analysiert Motivationsfaktoren.

3 Untersuchungsmethodik: Hier werden der Feldzugang, die Einrichtungen, das Untersuchungsinstrument, der Pretest sowie die Methode der Datenauswertung dargelegt.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten der Befragung, inklusive des Rücklaufs, der Gesamtpopulation und der bivariaten Analysen verschiedener Einflussfaktoren.

5 Zusammenfassung der Ergebnisse: Hier werden die wichtigsten Erkenntnisse der empirischen Untersuchung zusammengefasst und die Hypothesen bewertet.

6 Fazit und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel diskutiert die Ergebnisse im Kontext bisheriger Forschung und leitet daraus Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen ab.

Schlüsselwörter

Fortbildung, Weiterbildung, Pflegekräfte, Altenhilfe, Fortbildungsbereitschaft, Motivation, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsfachberufe, berufliche Qualifikation, empirische Untersuchung, Pflegequalität, lebenslanges Lernen, Fachwissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Fortbildungsverhalten und der Bereitschaft von Pflegekräften in der ambulanten und stationären Altenhilfe, sich fachlich weiterzubilden.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Fortbildungen, gesetzliche Verpflichtungen, Motivationsfaktoren sowie die Analyse von Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Berufsausbildung und Arbeitszufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, wie hoch die Fortbildungsbereitschaft der Pflegekräfte ist und welche Faktoren diese positiv oder negativ beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung mittels eines standardisierten Fragebogens durchgeführt, der unter 185 Pflegekräften aus zwölf verschiedenen Einrichtungen verteilt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen erörtert, das methodische Vorgehen beschrieben und die Ergebnisse anhand bivariater Zusammenhänge detailliert dargestellt und interpretiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Fortbildung, Altenhilfe, Motivation und Fortbildungsbereitschaft charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Alter der Pflegekräfte?

Die Studie zeigt, dass sich die Fortbildungsbereitschaft und die Beweggründe zur Teilnahme an Fortbildungen zwischen jüngeren und älteren Pflegekräften unterscheiden.

Wie beeinflusst die Art der Einrichtung das Fortbildungsverhalten?

Es wurde festgestellt, dass Pflegekräfte in stationären Einrichtungen häufiger an Fortbildungen teilnehmen als Pflegekräfte in ambulanten Diensten.

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Résumé des informations

Titre
Fortbildungsverhalten und -bereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe
Sous-titre
Eine empirische Untersuchung
Université
University of Applied Sciences Bielefeld
Note
1,1
Auteurs
cand M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Oestermann (Auteur), Pajam Rais Parsi (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
112
N° de catalogue
V232222
ISBN (ebook)
9783656488163
ISBN (Livre)
9783656492504
Langue
allemand
mots-clé
Pflege Altenpflege Fortbildung weiterbildung fortbildungsbereitschaft pflegektäfte pflegende weiterbildungsbereitschaft fortbildungsverhalten weiterbildungsverhalten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
cand M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit Tobias Oestermann (Auteur), Pajam Rais Parsi (Auteur), 2011, Fortbildungsverhalten und -bereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232222
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