Kreta war bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. Teil eines überregional verzweigtes Handelsnetzes, über das unterschiedliche Waren ihren Weg nach Zypern, Ägypten, Syrien und sogar bis Mesopotamien fanden.
Die vorliegende kurze Abhandlung soll einen Blick auf diese Beziehungen werfen, wobei neben Rückschlüssen auf die Art der verhandelten Waren, auch auf andere Punkte, wie das Nachahmen ausländischer Importware eingegangen wird.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Beziehungen der Ägäis nach Zypern, Syrien und Kleinasien
- Beziehungen nach Ägypten
- Funde
- Verpackung als Luxusgut und lokale Produktion
- Gegenhandel
- Drei Gabenbringer aus Keftiu (Kreta)
- Chronologie der Minoischen Epoche
- Literatur
- Abbildungsnachweis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den überregionalen Handel der Bronzezeit mit Fokus auf Kreta und seine Einbindung in das Handelsnetz des östlichen Mittelmeerraums im zweiten Jahrtausend v. Chr. Die Studie untersucht die Beziehungen zwischen Kreta und anderen wichtigen Zentren wie Zypern, Syrien, Kleinasien und Ägypten. Dabei werden Funde, Handelswaren und Handelsrouten analysiert, um die Komplexität und Bedeutung des kretischen Handels in der Bronzezeit aufzuzeigen.
- Handelsbeziehungen zwischen Kreta und anderen Regionen des östlichen Mittelmeerraums
- Analyse von Funden und Handelswaren
- Rekonstruktion der Handelswege und -routen
- Die Rolle von Kreta als Drehscheibe im überregionalen Handel
- Einfluss des Handels auf die Entwicklung der kretischen Kultur
Zusammenfassung der Kapitel
Das Vorwort erläutert die Relevanz von überregionalen Beziehungen in der Antike und stellt die Insel Kreta als wichtigen Knotenpunkt im Handelsnetz des östlichen Mittelmeerraums vor. Die Analyse der Handelsbeziehungen zwischen der Ägäis und Zypern, Syrien sowie Kleinasien fokussiert auf die Rolle der Insel Zypern als Vermittlungsstation für Waren. Die Beziehungen nach Ägypten werden im nächsten Abschnitt untersucht, wobei die Bedeutung von Kreta für die ägyptische Wirtschaft und Kultur hervorgehoben wird. Die Kapitel "Funde", "Verpackung als Luxusgut und lokale Produktion" und "Gegenhandel" behandeln die Fundstellen und die Interpretation der Handelswaren. Die "Drei Gabenbringer aus Keftiu (Kreta)" werden als Beleg für die überregionale Bedeutung Kretas vorgestellt.
Schlüsselwörter
Bronzezeit, Kreta, Mittelmeer, Handel, Zypern, Syrien, Kleinasien, Ägypten, Minoische Kultur, Funde, Handelswaren, Handelswege, überregionaler Handel, Archäologie, Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte Kreta im bronzezeitlichen Handel?
Kreta war eine zentrale Drehscheibe im Handelsnetz des östlichen Mittelmeerraums und verband die Ägäis mit Zypern, Ägypten und Syrien.
Welche Waren wurden in der Bronzezeit gehandelt?
Gehandelt wurden Rohstoffe, Luxusgüter und Textilien, wobei oft auch die Verpackungen als Luxusobjekte geschätzt wurden.
Gab es Beziehungen zwischen Kreta und dem alten Ägypten?
Ja, archäologische Funde und Darstellungen von „Gabenbringern aus Keftiu“ belegen einen intensiven Austausch zwischen beiden Kulturen.
Was versteht man unter dem Nachahmen von Importwaren?
Lokale Produzenten fertigten oft Kopien ausländischer Luxusgüter an, was auf einen hohen kulturellen Einfluss des Handels hindeutet.
Wie wichtig war Zypern für den Handel?
Zypern fungierte als wichtige Vermittlungsstation für Waren, die aus Mesopotamien und Syrien in die Ägäis gelangten.
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- Patrick Farsen (Autor), 2013, Überregionaler Handel in der Bronzezeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232509