Trainingsplanung Koordinationstraining

Einsendeaufgabe


Studienarbeit, 2013

21 Seiten, Note: "-"


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1) Biometrische Daten und Anamnese
1.1 Bewertung
1.1.1 Belastbarkeit
1.1.2 Trainierbarkeit

2 Aufgabe 2) Beweglichkeitstest
2.1 Definition
2.2 Testablauf
2.3 Testausführung
2.3.1 Brustmuskel
2.3.2 Hüftbeugemuskulatur
2.3.3 Kniestreckmuskulatur
2.3.4 Kniebeugemuskulatur
2.3.5 Wadenmuskulatur
2.4 Normwerte
2.5 Testergebnisse
2.6 Bewertung

3 Aufgabe 3) Trainingsplan Beweglichkeitstraining
3.1 Dehnprogramm
3.2 Belastungsgefüge
3.3 Begründung

4 Aufgabe 4) Trainingsplanung Koordinationstraining
4.1 Trainingsplan Koordinationstraining
4.2 Belastungsgefüge
4.3 Begründung

5 Aufgabe 5) Literaturrecherche: Effekte des Dehnens auf die Bewegungsreichweite

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

1 Aufgabe 1) Biometrische Daten und Anamnese

Tabelle 1: Biometrische Daten und Anamnese

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1 Bewertung

1.1.1 Belastbarkeit

Aufgrund der biometrischen Daten und der ausführlichen Anamnese ist unsere Person durch ein gesundheitsorientiertes Dehn und Koordinationstraining voll belastbar. Es ist Rücksicht zu nehmen auf den leicht hochnormalen Blutdruck, der leicht zu hohe BMI und den Körperfettgehalt im „grenzwertigen Übergangsbereich“ zu einem zu hohen Fettgehalt. Durch den Ruhepuls von 75 Schlägen die Minute ist das Herz-Kreislaufsystem unserer Testperson als untrainiert einzuordnen. Der Schienbeinbruch vor fast zwei Jahrzehnten ist nicht in die Trainingsplanung zu integrieren. Gelegentlich treten Verspannungen und Schmerzen im Rücken auf, die jedoch auf rein subjektiver Ebene empfunden werden und aus orthopädischer Sicht keine Kontraindikation darstellen.

1.1.2 Trainierbarkeit

Die sportlichen Vorerfahrungen sind bei unserer Testperson eher gering, somit ist es notwendig langsam und mit der richtigen Trainingsintensität und –Dauer in das Training einzusteigen. Intensitäten sind eher sanft als intensiv zu wählen, da es in der Anfangszeit darum geht, die Motivation möglichst aufrecht zu erhalten. Die Orthopädischen Indikationen stellen keinen limitierenden Faktor da. Sind jedoch bei der Schwerpunktwahl zu berücksichtigen. Durch die verfügbare Zeit von 2-3 Tagen und den Gesamtumfang von zirka 3,5 Stunden, kann aus rein zeitlicher Perspektive ein effektives Training mit Leistungssteigerung gewährleistet werden.

2 Aufgabe 2) Beweglichkeitstest

2.1 Definition

Die Beweglichkeit wird als Fähigkeit und Eigenschaft eines Sportlers beschrieben, eine Bewegung oder auch Bewegungskombinationen mit großer Schwingungsweite, eigenständig oder mit äußerer Unterstützung, in einem oder mehreren Gelenken durchführen zu können. Limitierende Faktoren können hierbei die Gelenkigkeit ( Gelenkstruktur ) oder auch die Dehnungsfähigkeit ( Muskeln, Sehnen, Bänder und Kapselapparate ) sein (Weineck & Weineck, 2009, S. 15).

2.2 Testablauf

Der Beweglichkeitstest beruht auf der entwickelten Theorie von Janda (2000) und wurde von Reiß und Albers (2012) modifiziert und verkürzt. In diesem Test werden die Muskeln Hüftbeuger, Brustmuskulatur, Kniestreckmuskulatur, Kniebeugemuskulatur und die Wadenmuskulatur auf die Beweglichkeit manuell getestet. Der Ziel des Tests ist es, Muskelschwächen und Defizite der Beweglichkeit möglichst genau zu erfassen, um anschließend in der Beratung und Trainingsplanerstellung professionell arbeiten zu können. Hierbei ist die manuelle Diagnostik auch mit Nachteilen, bestehend aus einem großen Zeitaufwand und eine große Subjektivität in der Testbeurteilung belastet (Reiß & Albers, 2012, S. 36).

Dadurch ist es enorm wichtig, auf eine exakte Einhaltung der Ausführungsrichtlinien zu achten. Eine korrekte und standardisierte Ausgangsposition, eine möglichst große Fixierung des Körpers, das Ausschalten der Hilfe von anderen Muskelgruppen und ein genormtes Bewegungsschema. Der Test von Janda wird die Beweglichkeit durch die Bewegungsamplitude des von dem Muskel bewegten Gelenks beurteilt (Reiß & Albers, 2012, S. 37).

2.3 Testausführung

2.3.1 Brustmuskel

Die Testperson wird in Rückenlage auf eine Behandlungsliege gelegt und die Füße werden angewinkelt zur Fixierung des Beckens. Die Füße haben folglich Kontakt zur Auflagefläche. Der Brustkorb wird durch leichten Zug von der zu testenden Seite weg fixiert. Der Oberarm bildet mit dem Oberkörper einen Winkel von 90 Grad, der Innenwinkel des Ellenbogens ist ebenfalls 90 Grad. Die Handinnenfläche zeigt zur Decke. Der Messbereich ist definiert als Oberarmposition zur Horizontalen.

Der Test darf nicht gewertet werden, wenn das Becken abhebt oder verrutscht oder die Testperson ins Hohlkreuz verfällt. Die Bewegungsrichtung des Armes ist entgegen der Funktionsrichtung des Brustmuskels M. pectoralis Major (Reiß & Albers, 2012, S. 37).

2.3.2 Hüftbeugemuskulatur

Mit dem Rücken auf der Liege, wobei das Gesäß an der unteren Kante liegt und die Beine über das untere Ende der Liege hängen, wird ein Bein im angewinkelten Zustand maximal zum Rumpf gezogen. Eine Unterstützung des Tester ist hierbei erlaubt. Das andere Bein bleibt im Überhang. Als Messergebnis wird das freie Bein im Überhang beobachtet. Als Messbereich gilt der Bereich zwischen dem freien Oberschenkel und der Körperlängsachse, welcher auch als Hüftbeugewinkel bezeichnet wird.

Es ist darauf zu achten, dass das Becken und die Lendenwirbelsäule fixiert bleiben, da sonst das Testergebnis verfälscht wird. Durch einen weichen Gegenstand im Bereich der Lendenwirbelsäule ( z.B. Hand ), auf den Druck ausgeübt werden muss, wird dieser Bereich fixiert. Der Hüftbeugemuskel führt als Funktion die Flexion der Hüfte aus. In diesem Test finden eine maximale Hüftextension statt, die Rückschlüsse auf die Beweglichkeit des o.g. Muskels gibt (Reiß & Albers, 2012, S. 37).

2.3.3 Kniestreckmuskulatur

Die Ausgangsposition ist bereits in Punkt 2.3.2 beschrieben. Hinzu kommt, dass das frei hängende Bein im Überhang nun auch gebeugt wird. Der Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ist das Messergebnis. Die Beugung des Knies findet also parallel zu einer maximalen Hüftextension statt. Auch hier muss das Becken fixiert bleiben und darf nicht abheben. Die Lendenwirbelsäulen ist ebenfalls fest. Es ist darauf zu achten, dass keine Hindernisse die Beugung reduzieren ( Liege im Weg etc. ).

Der gerade Oberschenkelmuskel M. rectus femoris führt im Kniegelenk eine Extension und im Hüftgelenk eine Flexion durch ( zweigelenkig ). Ein Gelenk wird in Endstellung fixiert ( Hüftgelenk ) und es wird über das freie Gelenk ( Kniegelenk ) eine Dehnung verursacht (Reiß & Albers, 2012, S. 39)

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Trainingsplanung Koordinationstraining
Untertitel
Einsendeaufgabe
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
"-"
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V232535
ISBN (eBook)
9783656485377
ISBN (Buch)
9783656486121
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
trainingsplanung, koordinationstraining, einsendeaufgabe
Arbeit zitieren
Björn Benthe (Autor), 2013, Trainingsplanung Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232535

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Trainingsplanung Koordinationstraining



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden