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Prinzipal-Agenten-Theorie: Anwendung auf Managergehälter möglich?

Titel: Prinzipal-Agenten-Theorie: Anwendung auf Managergehälter möglich?

Hausarbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Bezahlt Manager wie Beamte!" lautet die Schlagzeile der FAZ vom 25.02.2008. Lange Zeit galt die variable Vergütung von Managern als unantastbar, da mit einer leistungsabhängigen Entlohnung der Gedanke einhergeht, dass Manager dann im Sinne der Aktionäre/Unternehmenseigner handeln. Aufgrund dessen sollten Manager nicht wie Bürokraten bezahlt werden, sondern nach ihrer Leistung, ähnlich wie Leistungssportler. Je mehr Leistung erbracht wird, umso höher ist das Gehalt. Allerdings ergeben sich daraus etwaige Probleme. Der umstrittene Leistungsbegriff wirft hierbei eines der größten Dilemmata auf. Häufig kann eine Leistung nicht nur einer Person und deren Performanz zugerechnet werden. Vielmehr stehen viele Individuen hinter einer Leistung, jedoch erhält nur eine Person die finanziellen Boni. Weiterhin ist der sogenannte Crowding-Out-Effect nicht zu vernachlässigen. Hiermit ist gemeint, dass die intrinsische Motivation durch externe Belohnungen abgeschwächt oder sogar gänzlich ausgelöscht wird. Dies kann wiederum zur Folge haben, dass Unternehmensverantwortlich nur noch den Blick zum Geld haben und entgegen dem Wohl aller, also für das Unternehmen, egoistisch und opportunistisch handeln (vgl. Beck 2008). Beim Nachgehen der Frage nach einer angemessenen Managervergütung, kann die Agenturtheorie Hinweise und Erklärungsmodelle geben, weswegen sie Thema dieser Hausarbeit ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Neue Institutionenökonomik

3 Vorstellung und theoretische Grundlagen Agenturtheorie

3.1 Grundlagen

3.2 Grundgedanken

3.3 Problemtypen der Agency-Beziehung

3.4 Lösung der Agenturprobleme

3.5 Kritik an der Agentur-Theorie

4 Anwendung

4.1 Forschungsinteresse

4.2 Vorgehensweise/Methodik

4.3 Ergebnisse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Prinzipal-Agenten-Theorie auf die Gestaltung von Managergehältern. Im Fokus steht dabei die kritische Analyse, inwieweit das theoretische Modell reale Gegebenheiten in Unternehmen widerspiegelt und welche Lösungsansätze für bestehende Motivations- und Steuerungsprobleme existieren.

  • Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik
  • Theoretisches Konzept der Prinzipal-Agenten-Beziehung
  • Identifikation und Lösung von Agenturproblemen
  • Kritische Würdigung der Agenturtheorie
  • Empirische Anwendung auf die Managervergütung

Auszug aus dem Buch

3.2 Grundgedanken

Die Agenturtheorie baut ihr Grundkonzept auf 3 basalen Gedanken auf: Ø Vertragstheoretisches Organisationskonzept Ø Informationsasymmetrie, Nutzenmaximierer, Risikoneigung Ø Agenturkosten als Determinante der Vertragsgestaltung

Der erste Kerngedanke fasst Organisationen und ihre Umweltbeziehungen als komplexes Netzwerk von Verträgen auf („nexus of contracs“). Diese Vorstellung impliziert, dass sich die gesamte Unternehmung mit ihren Umweltbeziehungen in Verträgen zwischen Individuen erklären lässt. Der Vertrag ist für die Prinzipal-Agent Beziehung ein zentrales Charakteristikum (vgl. Oechsler 2006, S. 22 ff.; Ebers/Gotsch 2006, S. 259 ff.). Er wird zwischen Prinzipal und Agent abgeschlossen und grundsätzlich sehr weit ausgelegt „Hierunter werden sämtliche Regelkomplexe verstanden, die geeignet sind, die Entscheidungen des Agenten zu definieren, zu beeinflussen und zu koordinieren (zitiert in Alparslan 2005, S. 14). Weiterhin kann zwischen expliziten und impliziten Verträgen unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Problematik der variablen Managervergütung und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Anwendbarkeit der Agenturtheorie ab.

2 Neue Institutionenökonomik: Das Kapitel stellt die Neue Institutionenökonomik als theoretische Basis vor, die mikroökonomische Erscheinungen durch Institutionen und individuelle Nutzenmaximierung erklärt.

3 Vorstellung und theoretische Grundlagen Agenturtheorie: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Darstellung der Prinzipal-Agenten-Theorie, ihrer Kernkonzepte, auftretenden Problemtypen und Lösungsmechanismen.

4 Anwendung: Hier wird anhand der Auswertung eines Zeitschriftenartikels untersucht, welche praktischen Probleme bei der Steuerung von Geschäftsführern durch die Anwendung der Agenturtheorie entstehen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer Theorieerweiterung zusammen und bietet Handlungsempfehlungen für eine effektive Gestaltung von Anreizsystemen.

Schlüsselwörter

Prinzipal-Agenten-Theorie, Neue Institutionenökonomik, Managergehälter, Informationsasymmetrie, Opportunismus, Agenturkosten, Anreizsysteme, Hidden Action, Hidden Characteristics, Hidden Information, Hidden Intention, Risikoneigung, Unternehmensführung, Vertragsgestaltung, Leistungsabhängige Vergütung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Prinzipal-Agenten-Theorie auf die Gestaltung der variablen Vergütung von Führungskräften und hinterfragt deren Effektivität.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Neue Institutionenökonomik, das Agentur-Konzept, die Analyse von Informationsasymmetrien und die praktische Umsetzung von Steuerungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, inwieweit die theoretischen Ansätze der Agenturtheorie tatsächlich zur Lösung von Anreiz- und Steuerungsproblemen bei Geschäftsführern geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung sowie eine Literatur- und Artikelanalyse zur Beantwortung der Forschungsfrage.

Was bildet den inhaltlichen Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Agenturtheorie und eine anwendungsorientierte Analyse, die sich mit der Steuerung von Geschäftsführern befasst.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prinzipal-Agenten-Beziehung, Informationsasymmetrie, Anreizsysteme und opportunistisches Verhalten definiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Typen von Agenturproblemen?

Es werden vier spezifische Typen – Hidden Action, Hidden Characteristics, Hidden Information und Hidden Intention – unterschieden, die sich durch Zeitpunkt und Ursache abgrenzen.

Warum wird die Anwendung der Theorie auf Managergehälter kritisch gesehen?

Die Theorie berücksichtigt oft nur monetäre Anreize und lässt wichtige weiche Faktoren wie Entscheidungsfreiheit oder das Betriebsklima außer Acht, was die Anwendung erschwert.

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Details

Titel
Prinzipal-Agenten-Theorie: Anwendung auf Managergehälter möglich?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,7
Autor
Lars Rosenbaum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V232692
ISBN (eBook)
9783656494355
ISBN (Buch)
9783656494539
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prinzipal-agenten-theorie anwendung managergehälter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Rosenbaum (Autor:in), 2012, Prinzipal-Agenten-Theorie: Anwendung auf Managergehälter möglich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/232692
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Leseprobe aus  16  Seiten
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