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Alexander der Große und der Mord an Parmenion

Título: Alexander der Große und der Mord an Parmenion

Trabajo Escrito , 2013 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anna Yacoubou (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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„So starb Parmenion, ein ausgezeichneter Mann im Krieg und im Frieden. Vieles hatte er erfolgreich ohne den König, der König nichts Wichtiges ohne ihn vollbracht. Einem so vom Glück begünstigten König, der alles nach dem Maß seines eigenen Glücks beurteilte, wusste er zu genügen. Noch mit siebzig Jahren erfüllte er die Pflichten eines jungen Anführers und oft sogar die eines gemeinen Soldaten, scharf-sinnig im Rat, entschlossen zur Tat, den Vornehmsten teuer, noch lieber aber der breiten Masse der Soldaten […]“.
Parmenion war ein erfolgreicher General aus Obermakedonien, der im Jahre 400 v. Chr. geboren wurde. Er diente sowohl unter Alexander dem Großen, als auch bereits unter dessen Vater Philipp II. Zu Herrschaftszeiten Alexanders dem Großen befehligte er unter anderem die gesamte Infanterie. Zu Zeiten des Krieges gegen die Perser, welcher in den jungen Jahren der Herrschaftszeit Alexanders liegt, scheint es nahe liegend, dass nicht Alexander, sondern er selber derjenige war, dem das Vertrauen der Makedonier gegolten hat. Sollten seine zahlreichen Verdienste sowie die „Lauterkeit seiner Gesinnung“ letztlich nur auf Grund neuer Herrschaftsziele entbehrlich geworden sein? Dies würde bedeuten, dass sich die Beseitigung Parmenions als reine Zweckdienlichkeit erweisen könnte. Die wichtigsten Quellen zur Ermittlung der Gründe und Umstände des Todes Parmenions sind die Berichte des Curtius Rufus, vor allem in seinem siebten Buch der Geschichte Alexanders dem Großen. Auf die Berichte seiner Zeitgenossen Arrian, Diodor und Plutarch wird ebenfalls zurück gegriffen. Anhand der oben ge-nannten Quellen wurde in der vorliegenden Arbeit die Sachlage so gut wie möglich rekonstruiert und kritisch betrachtet. Im genaueren befasst sich die nachfolgende Arbeit Schwerpunktmäßig mit der Beseitigung Parmenions und die von Alexander dem Großen in diesem Zusammenhang eingenommene Position. Dabei wird zunächst in Kapitel zwei der Zusammenhang der Philotasverschwörung mit dem Tod Parmenions erläutert. Dem anschließend wird auf den schleichenden Prozess der Entmachtung Parmenion eingegangen, bevor dann im nachfolgendem ausführlicher auf seine Exekution und deren zugrunde liegenden mutmaßlichen Gründe eingegangen wird. In beiden Bearbeitungspunkten findet eine umfassende Gegenüberstellung der vorhandenen einschlägigen Sekundärliteratur statt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Philotasverschwörung und Parmenion

3. Die Beseitigung Parmenions

3.1 Parmenions Entmachtung

3.2 Die Ermordung

3.3 Der mutmaßliche Grund der Ermordung

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

5.1 Quellenverzeichnis

5.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe und Umstände der Ermordung des makedonischen Generals Parmenion durch Alexander den Großen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob die Philotasverschwörung lediglich als Vorwand für eine politisch motivierte Beseitigung Parmenions zur Absicherung von Alexanders Machtanspruch diente.

  • Analyse der Rolle Parmenions unter Philipp II. und Alexander dem Großen
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Philotasaffäre und dem Tod Parmenions
  • Rekonstruktion des schleichenden Entmachtungsprozesses Parmenions
  • Kritische Quellenbewertung anhand antiker Autoren wie Curtius Rufus, Arrian und Diodor
  • Diskussion über die politische Motivation hinter der Hinrichtung

Auszug aus dem Buch

3.1 Parmenions Entmachtung

„Parmenio war Philipps bekanntester Heerführer. Man kann daher annehmen, daß die Makedonier, als Alexander seinen Krieg gegen die Perser begann, sich mehr auf Parmenio als auf ihn verließen, weil Alexander noch jung und unerfahren war.“

Dies scheint möglicherweise einer von den Gründen Alexanders zu sein, Parmenion im Laufe der Schlachten zu isolieren. Er gab ihm Sonderaufträge, deren Hauptzweck, ihn vom Hauptteil der Truppen zu entfernen, zu sein schien. Ein Beispiel dafür ist, dass Alexander ihn 334/33 v. Chr. nach Phrygien sandte, um sich möglicherweise bei den militärischen Aktionen in Lykien und Pamphylien selbst profilieren zu können.

Desweiteren betont Arrian in seinen Berichten, dass Parmenion speziell von Alexander beauftragt wurde den Schatz des Perserkönigs in Damaskus zu bewachen. Das speziell Parmenion aufgefordert wurde, könnte ein Indiz dafür sein, dass Alexander Parmenion auf geschicktem Weg, ohne einflussreiche Kompetenzen weitab vom Geschehen positioniert hatte. Curtius ergänzt in seinem Bericht, dass Parmenion nicht nur die Kriegsbeute bewachen sollte, sondern zusätzlich auch noch die Gefangenen in sorgsamer Gewahrsam halten musste.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die historische Bedeutung Parmenions und Darlegung der Quellenlage sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung seines Todes.

2. Die Philotasverschwörung und Parmenion: Erörterung der engen Verknüpfung zwischen der Verurteilung des Philotas und dem Schicksal seines Vaters Parmenion.

3. Die Beseitigung Parmenions: Detaillierte Untersuchung des schrittweisen Machtverlusts und der letztendlichen Exekution des Generals.

3.1 Parmenions Entmachtung: Analyse der gezielten Isolation Parmenions durch Alexander mittels der Zuweisung zweitrangiger, entfernter militärischer Aufgaben.

3.2 Die Ermordung: Rekonstruktion des Tötungsauftrags und der Umstände des gewaltsamen Todes Parmenions in Ekbatana.

3.3 Der mutmaßliche Grund der Ermordung: Diskussion über die rechtliche (bzw. unrechtmäßige) Grundlage der Tötung und deren Einordnung als politischer Mord zur Herrschaftssicherung.

4. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass Parmenions Tod als politisch initiierter Akt Alexanders zur Ausschaltung eines potenziellen Konkurrenten zu bewerten ist.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen und der wissenschaftlichen Sekundärliteratur zur Arbeit.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Parmenion, Philotas, Makedonien, Perserkrieg, Politische Morde, Entmachtung, Herrschaftssicherung, Curtius Rufus, Arrian, Diodor, Antike Geschichte, Opposition, Militärführung, Verschwörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen der Ermordung des Generals Parmenion durch Alexander den Großen und beleuchtet die politische Motivation hinter dieser Tat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die militärische Rolle Parmenions, sein schleichender Entmachtungsprozess, die Verwicklung in die Philotasverschwörung und die systematische Absicherung von Alexanders Alleinherrschaft.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Textes?

Die Arbeit fragt danach, inwieweit die Hinrichtung Parmenions eine direkte, politisch motivierte Notwendigkeit für Alexander war und ob die Philotasverschwörung nur als Vorwand diente.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine methodische Gegenüberstellung antiker Quellenberichte (u.a. Curtius Rufus, Arrian, Diodor) in Verbindung mit moderner Sekundärliteratur, um die historischen Ereignisse zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Parmenions systematischer Entmachtung, die Schilderung seiner Hinrichtung in Ekbatana und die kritische Auseinandersetzung mit der rechtlichen Rechtfertigung seines Todes.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind Alexander der Große, Parmenion, Philotasaffäre, Herrschaftssicherung und politischer Mord.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Curtius Rufus für diese Untersuchung?

Curtius Rufus wird als maßgebliche, wenn auch dramaturgisch interpretierende Quelle für die Details der Ermordung Parmenions hervorgehoben.

Welche Rolle spielte das "Gesetz der Sippenhaft" in der Argumentation?

Der Autor diskutiert kritisch, ob Alexander ein solches Gesetz anwandte, um die Hinrichtung zu rechtfertigen, kommt jedoch zu dem Schluss, dass dies historisch zweifelhaft ist.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Alexander der Große und der Mord an Parmenion
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,3
Autor
Anna Yacoubou (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
12
No. de catálogo
V233267
ISBN (Ebook)
9783656495413
ISBN (Libro)
9783656495567
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alexander der Große Parmenion Verschwörung Philotas Pagenverschwörung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Yacoubou (Autor), 2013, Alexander der Große und der Mord an Parmenion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233267
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