Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Divers

Der "Liverpool Care Pathway"

Ein Behandlungspfad zur Begleitung Sterbender

Titre: Der "Liverpool Care Pathway"

Thèse de Bachelor , 2013 , 86 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: BSc Melanie Zinner (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aufzuzeigen was der Liverpool Care Pathway (LCP) ist, wie er in einem deutschsprachigen Krankenhaus implementiert werden kann und ob, beziehungsweise wie, dieser Behandlungspfad zur Verbesserung der Lebensqualität für Sterbende beitragen kann.

Zur Beantwortung der Fragestellung wird eine systematische Literatursuche in Onlinedatenbanken und Bibliotheken durchgeführt, relevante Literatur betrachtet, anschließend in eine systematische Reihenfolge gebracht und von der Verfasserin, in Bezug zu ihrer Fragestellung, interpretiert.

Als Einschränkung ist die Tatsache anzusehen, dass keine fundierten randomisiert kontrollierten Studien zur Thematik gefunden werden können, jedoch viele Artikel in diversen Online- und Printmedien, welche jedoch keine wissenschaftliche Fundiertheit aufweisen. Als weitere Einschränkung ist zu erwähnen, dass fundierte Literatur großteils nur in englischer Sprache verfügbar ist, eine freie Übersetzung dieser, durch die Verfasserin, kann zu verständnismäßigen Veränderungen führen.

Als Schlussfolgerung auf die Frage nach der Implementierung kann gesagt werden, dass ein gut strukturiertes Programm in deutscher Sprache verfügbar ist, welches eine Implementierung in einem deutschsprachigen Krankenhaus gut möglich macht.

Die Frage danach, wie die Lebensqualität für Sterbende durch den LCP verbessert werden kann, kann von der Verfasserin aufgrund fehlender evidence-basierter Literatur nicht beantwortet werden. Das Ergebnis aus den meisten Studien weist auf eine verbesserte Symptomkontrolle, eine bessere Kommunikation zwischen allen Beteiligten und eine verbesserte Sterbequalität hin, dies wird teilweise auch im Kontext der Lebensqualität für die Sterbenden gesehen, kann jedoch nicht verallgemeinert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Zielsetzung und Fragestellungen

1.2 Methodenteil

2 EPIDEMIOLOGISCHE DATEN ÖSTERREICH

3 HOSPIZ- UND PALLIATIVE CARE

3.1 Begriffserklärungen im Kontext von Palliative Care

3.1.1 Palliative Care

3.1.2 Sterbende

3.1.3 Lebensqualität

3.1.4 Die Qualität des Sterbens

3.2 Strukturen in Österreich

3.2.1 Der Hospizverband Österreich

3.2.2 Die Entwicklung palliativer Kultur im Krankenhaus

4 SPEZIFISCHE BETRACHTUNG VON CARE PATHWAYS

4.1 Care Pathway

4.2 Pflege- und Behandlungspfad

4.3 Liverpool Care Pathway

5 IMPLEMENTIERUNG DES LCP IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM

6 INTERPRETATION DER DISKUSSIONEN ZUM LCP

6.1 Interpretation der Diskussionen im deutschen Sprachraum

6.1.1 Qualitativ-explorative Studie Krankenhaus Oldenburg

6.1.2 SIK-Studie

6.1.3 Behandlungspfade in der Sterbebegleitung

6.1.4 Zum Sterben verurteilt durch Palliative Care

6.1.5 Der LCP als Navigationshilfe

6.1.6 Datenerhebung Krankenhaus St. Gallen Schweiz

6.2 Interpretation der Diskussionen im internationalen Raum

6.2.1 Effect of the Liverpool Care Pathway for the dying

6.2.2 End-of-Life Care Pathways in Acute and Hospice Care

6.2.3 Palliative Care in Overdrive: Patients in Danger

6.2.4 The Truth Will Out: Britain’s Euthanasia Scandal

6.2.5 The NHS kills off 130.000 patients every year

6.2.6 The effectiveness of the LCP in improving end of life care

6.2.7 End-of-life care pathways for improving outcomes in caring for the dying

6.2.8 The implementation of an end-of-life care pathway in China

7 ABSCHLIEßENDE DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

7.1 Die Implementierung des LCP im Krankenhaus

7.2 Der LCP im Kontext der Lebensqualität

8 PERSÖNLICHE REFLEXION

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht, was der Liverpool Care Pathway (LCP) ist, wie er in deutschsprachigen Krankenhäusern implementiert werden kann und welchen Beitrag dieser Behandlungspfad zur Verbesserung der Lebensqualität sterbender Patienten leisten kann.

  • Grundlagen und Definitionen von Palliative Care und Hospizkultur
  • Strukturierte Analyse von Care Pathways als Instrumente in der Sterbebegleitung
  • Implementierungsstrategien und Anforderungen im Krankenhaussetting
  • Kritische Auseinandersetzung mit der internationalen Studienlage zur Effektivität des LCP
  • Diskussion ethischer Aspekte und ökonomischer Hintergründe bei der Sterbebegleitung

Auszug aus dem Buch

4.3 Liverpool Care Pathway

Der LCP wird Ende der 90er vom „Palliative Care Team des Royal Liverpool and Broadgreen University Hospitals NHS Trust“ gemeinsam dem „Marie Curie Hospice“ in Liverpool entwickelt. Er soll dazu dienen, Sterbende in den letzen Stunden ihres Lebens und ihre Angehörigen zu begleiten, um im Zuge dieser Begleitung einen hohen Standard durch pflegerische und medizinische Versorgung zu erhalten (Henkelmann, 2010, S. 144).

Er ist in drei Abschnitte gegliedert. Erstens hilft er bei der Feststellung der Ausgangslage der PatientenInnen, zweitens dient er der Kontrolle des Verlaufs und drittens hilft er bei der Begleitung der Angehörigen vor und nach dem Tod der PatientenInnen.

Als Hilfsmittel der praktischen Anwendung des LCP dient eine Art Checkliste, die versendet wird, um eine möglichst optimale Versorgung für Sterbende zu finden. Regelmäßig werden von allen beteiligten Betreuungspersonen Fakten erhoben (wenn möglich abgefragt), beurteilt und auf einem Verlaufsbogen dokumentiert. Der Behandlungspfad wird im stationären (Langzeitpflegeeinrichtungen, Krankenhäuser) und auch im ambulanten Sektor (Hauskrankenpflege, Mobile Hospiz- und Palliativeinrichtungen) eingesetzt. Rund 1.200 Einrichtungen in England und 230 Einrichtungen in 17 anderen Ländern weltweit verwenden den LCP in ihrer täglichen Praxis (Simon et al., 2009, S.1400).

Als Hauptaspekte der Begleitung und Betreuung von Sterbenden sieht der LCP:

• die Kontrolle von Symptomen,

• Interventionen, die zur Verbesserung der Lebensqualität führen,

• das Bereitstellen von Bedarfsmedikamenten,

• das Unterlassen unnötiger Interventionen,

• die psychologische und spirituelle Betreuung

• und die Betreuung der Angehörigen vor und nach dem Tod der PatientenInnen (Henkelmann, 2010, S. 144).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Autorin erläutert ihre Motivation, sich mit dem LCP auseinanderzusetzen, und stellt ihre Forschungsfragen zur Implementierung und zum Nutzen des Modells für die Lebensqualität sterbender Patienten dar.

2 EPIDEMIOLOGISCHE DATEN ÖSTERREICH: Dieses Kapitel liefert eine statistische Übersicht zur Sterblichkeit in Österreich und verdeutlicht die institutionelle Einbindung von Sterbeprozessen in Krankenhäusern.

3 HOSPIZ- UND PALLIATIVE CARE: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten definiert und die Strukturen der Hospiz- und Palliativlandschaft in Österreich sowie die Bedeutung palliativer Kultur beleuchtet.

4 SPEZIFISCHE BETRACHTUNG VON CARE PATHWAYS: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung des Konzepts der "Care Pathways" und des "Liverpool Care Pathway" als spezialisierte Behandlungspfade.

5 IMPLEMENTIERUNG DES LCP IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM: Die Voraussetzungen, Kriterien und organisatorischen Abläufe für eine erfolgreiche Einführung des LCP in Krankenhäusern werden beschrieben.

6 INTERPRETATION DER DISKUSSIONEN ZUM LCP: Dieses zentrale Kapitel analysiert die wissenschaftliche Studienlage sowie öffentliche Diskussionen über den LCP im deutschsprachigen und internationalen Raum kritisch.

7 ABSCHLIEßENDE DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengeführt, wobei die Schwierigkeiten bei der Messung von Lebensqualität und die Bedeutung einer patientenzentrierten Versorgung betont werden.

8 PERSÖNLICHE REFLEXION: Die Autorin reflektiert ihren persönlichen Lernprozess und zieht ein Fazit hinsichtlich der Notwendigkeit weiterer Forschung.

Schlüsselwörter

Liverpool Care Pathway, LCP, Palliative Care, Sterbebegleitung, Lebensqualität, Krankenhaus, Behandlungspfad, Sterbequalität, Symptomkontrolle, Implementierung, multiprofessionelles Team, End-of-Life Care, Ethik, Palliativversorgung, Versorgungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den "Liverpool Care Pathway" (LCP) als Behandlungspfad für die Sterbebegleitung. Sie beleuchtet dessen theoretische Grundlagen, die praktischen Anforderungen an eine Implementierung im Krankenhaus und hinterfragt kritisch den wissenschaftlichen Nachweis für eine Steigerung der Lebensqualität Sterbender.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die Strukturen der österreichischen Hospiz- und Palliativversorgung, die Definition von Care Pathways, die spezifische methodische Umsetzung des LCP sowie die kritische Interpretation internationaler Studienergebnisse und öffentlicher Debatten über diesen Pfad.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist es festzustellen, wie der LCP im deutschsprachigen Krankenhaus implementiert werden kann und ob die Anwendung dieses Modells die Lebensqualität von Patienten in ihrer letzten Lebensphase tatsächlich nachweisbar verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literatursuche und einer hermeneutisch-interpretativen Analyse vorhandener Forschungsarbeiten, Journalartikel und aktueller Publikationen zum LCP.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des theoretischen Rahmens (Palliative Care), die Analyse von Behandlungspfaden, die Darstellung des LCP-Implementierungsprogramms sowie eine detaillierte Diskussion und kritische Auswertung zahlreicher nationaler und internationaler Studien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Palliative Care, Liverpool Care Pathway, Lebensqualität, Sterbebegleitung und die Herausforderungen der klinischen Implementierung von Behandlungspfaden charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die wissenschaftliche Evidenz für den LCP?

Die Autorin stellt fest, dass fundierte, evidenzbasierte Literatur – insbesondere im Hinblick auf eine direkte Verbesserung der subjektiven Lebensqualität – kaum vorhanden ist, was die Beantwortung der zentralen Forschungsfrage signifikant erschwert.

Warum gibt es in der Arbeit so viele Bezüge zu kritischen Online-Artikeln?

Aufgrund des Mangels an randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) greift die Autorin auch auf Medienberichte und Expertenmeinungen zurück, um die aktuelle öffentliche Kontroverse um den LCP – besonders in Großbritannien – abzubilden und eine objektive Pro- und Contra-Perspektive einzunehmen.

Fin de l'extrait de 86 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der "Liverpool Care Pathway"
Sous-titre
Ein Behandlungspfad zur Begleitung Sterbender
Université
University of applied sciences  (IMC Fachhochschule Krems)
Cours
Palliative Care
Note
Sehr gut
Auteur
BSc Melanie Zinner (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
86
N° de catalogue
V233457
ISBN (ebook)
9783656499008
ISBN (Livre)
9783656500186
Langue
allemand
mots-clé
Liverpool Care Pathway Palliative Care
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BSc Melanie Zinner (Auteur), 2013, Der "Liverpool Care Pathway", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233457
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  86  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint