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Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung: Zeitmanagement

Title: Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung: Zeitmanagement

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 22 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Felix Scholzen (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Zeitmanagement. Meine erste Assoziation zu diesem Thema war der Timeplaner, der auf meinem Schreibtisch liegt und in den ich meine Termine eintrage - in unserer Gesellschaft ist es ein regelrechtes Statussymbol geworden keine Zeit zu haben und „verplant“ zu sein. Scheint es doch so als verleihe geschäftige Eile die Aura von Wichtigkeit. 1 Handelt es sich bei dem Phänomen Zeitstress um ein gesellschaftliches Problem, da alle Menschen davon betroffen sind 2 oder ist Zeitstress individuell verursacht, durch der menschlichen Natur kohärente Verhaltensweisen? 3 So gibt es dann auch zahlreiche Ratgeber, die sich dem Umgang mit Zeit widmen, jeweils mit unterschiedlichen Zielsetzungen und unter bestimmten Gesichtspunkten.

In der folgenden Arbeit werde ich mich zunächst damit beschäftigen, was „Zeit“ überhaupt ist und wie diese interindividuell verschieden wahrgenommen wird. Dann werde ich Methoden des traditionellen Zeitmanagements darstellen und aus der Kritik am traditionellen Zeitmanagement heraus eine neue Konzeption des Zeitmanagements am Beispiel des Ansatzes von Covey darstellen.

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Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Zeitbegriff

B.I Zeitbewusstsein

B.I.1 Okkasionales Zeitbewusstsein

B.I.2 Zyklisches Zeitbewusstsein

B.I.3 Linear offenes Zeitbewusstsein

B.I.4 Linear geschlossenes Zeitbewusstsein

B.II Umgang mit Zeit

B.II.1 Monochronische Zeitauffassung

B.II.2 Polychronische Zeitauffassung

C Zeitmanagement

C.I Zeitmanagementgenerationen

C.I.1 Erste Generation

C.I.2 Zweite Generation

C.I.3 Dritte Generation

C.II Zeitmanagement-Methoden

C.II.1 Ziel- und Zeitplanung

C.II.1.1 Prinzip der Schriftlichkeit

C.II.1.2 Prioritäten

C.II.1.3 Aufgabenplanung

C.II.1.4 Vorausplanung

C.II.1.5 Persönliche Leistungskurve

C.II.2 Pausen

C.II.3 Konzentration auf eine Aufgabe

C.II.4 Delegation

C.II.5 Nein-Sagen-Können

C.III Kritik am Zeitmanagement

D Der Ansatz von Covey

D.I Ausgangspunkt von Coveys Ansatz

D.II Suche nach dem „Wesentlichen“

D.III Die Prinzipien

D.IV Die menschlichen Gaben

D.V Quadrant-II-Organisation

D.VI Quintessenz von Coveys Ansatz

E Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung, indem sie traditionelle Zeitmanagementmethoden hinterfragt und dem ganzheitlichen Ansatz von Stephen R. Covey gegenüberstellt, um ein tieferes Verständnis für die Gestaltung von Zeit und Lebensqualität zu fördern.

  • Analyse des Zeitbegriffs und der individuellen Zeitwahrnehmung.
  • Darstellung der Entwicklung und Methoden traditioneller Zeitmanagementsysteme.
  • Kritische Würdigung der Effizienz-orientierten Zeitplanung.
  • Erläuterung des Modells der vierten Generation nach Covey („Weg zum Wesentlichen“).
  • Diskussion über Führungsverantwortung und die Bedeutung von Werten und Prinzipien.

Auszug aus dem Buch

C.III Kritik am Zeitmanagement

Ein wesentlicher Kritikpunkt am modernen Zeitmanagement ist der Ausgangspunkt der Zeitratgeberliteratur, welche Zeit als quantifizierbares Kapital versteht. Zeit kann zwar nicht vermehrt oder akkumuliert werden, doch laufen alle Zeitspartipps in ihrer Essenz drauf hinaus, Zeit zu sparen und mehr Zeit für das „Wesentliche“ zu erlangen. Worum es sich bei dem „Wesentlichen“ handelt, bleibt letztlich meist diffus und unklar. Kritisch ist zu sehen, dass die wesentliche Orientierungsgröße von Zeitratgebern Leistung und Erfolg ist, was im Ergebnis nur dazu führt mehr Aufgaben effizienter zu erledigen.

Die Sinnhaftigkeit des Handelns wird ausgeblendet und es stellt sich die Frage, ob es befriedigend sein kann „inhaltsleere Zeit“ zu sparen und die qualitative Dimension der Zeitnutzung und des Zeitempfindens weitestgehend nicht zu beachten. Unter diesem Gesichtspunkt fallen Parallelen zu der asketischen Ethik puritanischer Sekten im 18. und 19. Jahrhundert auf: Lebenszweck war Arbeit; Genuss und Konsumption des erarbeiteten Wohlstandes waren verboten.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Bedeutung von Zeitstress und legt das Ziel der Arbeit fest, traditionelle Zeitmanagementmodelle zu hinterfragen und den Ansatz von Covey vorzustellen.

B Zeitbegriff: Dieses Kapitel definiert Zeit als quantifizierbare Dimension sowie als qualitatives Erleben und unterscheidet verschiedene Formen des Zeitbewusstseins sowie monochrone und polychrone Zeitauffassungen.

C Zeitmanagement: Das Kapitel systematisiert Zeitmanagement in verschiedene Generationen, stellt gängige Planungsmethoden dar und kritisiert die rein effizienzorientierte Sichtweise auf Zeit.

D Der Ansatz von Covey: Der Autor erläutert das „Menschen-Paradigma“ von Covey, das Führung vor Management setzt und die Orientierung an Prinzipien und „wesentlichen“ Bedürfnissen in den Fokus rückt.

E Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Manager durch effektive Instrumente zwar entlastet werden kann, jedoch erst ein ganzheitlicher, an persönlichen Werten orientierter Lebensansatz zu wahrer Führung und Lebensqualität führt.

Schlüsselwörter

Zeitmanagement, Selbstmanagement, Führung, Zeitbewusstsein, Zielplanung, Priorisierung, Delegation, Covey-Ansatz, Quadrant-II, Effektivität, Effizienz, Lebensphilosophie, persönliche Leistungskurve, Zeitnutzung, Führungsperspektive.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Selbstmanagements als notwendigem Bestandteil für effektive Führungsaufgaben im Kontext unterschiedlicher Zeitverständnisse.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Zeit, der Analyse traditioneller Managementmethoden und dem alternativen Führungsansatz von Stephen R. Covey.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch eine kritische Auseinandersetzung mit Zeitmanagement über rein effizienzorientiertes Handeln hinaus zu einer ganzheitlichen Lebens- und Führungsführung gelangen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende Zeitmanagement-Modelle und Paradigmen kritisch hinterfragt und systematisiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil deckt das individuelle Zeitbewusstsein, klassische Methoden zur Zeit- und Aufgabenplanung sowie die Prinzipien und den „Weg zum Wesentlichen“ nach dem Modell von Covey ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Zeitmanagement, Selbstmanagement, Effektivität, Führung und ganzheitliche Lebensgestaltung definieren.

Was ist der Kernunterschied zwischen traditionellem Zeitmanagement und dem Ansatz von Covey?

Während traditionelle Methoden primär auf Effizienz („die Uhr“) und die Erledigung von mehr Aufgaben in weniger Zeit zielen, fokussiert Covey auf Sinn und Werte („den Kompass“) und eine langfristige Orientierung an Prinzipien.

Warum ist die „Quadrant-II-Organisation“ nach Covey so wichtig?

Sie ermöglicht es, den Fokus auf wichtige, nicht dringende Aufgaben zu legen, die langfristig zu größerer Lebenszufriedenheit und Handlungsfähigkeit führen, anstatt ständig in Krisen („Quadrant I“) zu reagieren.

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Details

Title
Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung: Zeitmanagement
College
University of Trier  (Lehrstuhl für Mittelstandsökonomie)
Grade
1.0
Author
Felix Scholzen (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V24327
ISBN (eBook)
9783638272247
Language
German
Tags
Selbstmanagement Element Führung Zeitmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Scholzen (Author), 2004, Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung: Zeitmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24327
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