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Wie erfolgreich ist die berufliche Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa?

Eine Schichtungsanalyse der österreichischen Gesellschaft mit Beginn des EU-Beitritts 1995 und 2010 unter Bezugnahme auf ihre beiden größten MigrantInnengruppen

Título: Wie erfolgreich ist die berufliche Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa?

Estudio Científico , 2013 , 47 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Heinz Piwonka (Autor), Hermann Helke (Autor)

Sociología - Sistemas sociales y Estructuras sociales
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Im Fokus der vorliegenden Forschungsarbeit stehen die ZuwanderInnen aus Südost-Europa. Anhand eines Vergleichs mit der österreichischen Aufnahmegesellschaft soll gezeigt werden, in wie weit es diesem Personenkreis gelingt im Laufe der Aufenthaltsjahre zwischen 1995 (dem Beitritt Österreichs zur EU und damit der Anerkennung der Niederlassungsfreiheit) bis 2010 sich in diese zu integrieren bzw. welche Dynamiken sich hieraus ergeben. Dieses nicht nur im Vergleich zur Aufnahmegesellschaft geschehen, sondern auch im Vergleich zwischen den beiden größten MigrantInnengruppen, den StaatsbürgerInnen aus den ehemali-gen Jugoslawischen Staaten und denen der Türkei. Eigene Voruntersuchungen zeigten bereits, dass im Bereich des Top-Managements nicht unbedingt zu erwartende Änderungen zu bemerken sind, auf welche in einem abschließenden Modell auch in qualitativer Hinsicht genauer eingegangen werden wird.

Die empirisch-quantitative Fundierung dieser Arbeit basiert auf den Daten des von der Statistik Austria erhobenen österreichischen Mikrozensus aus den Jahren 1995, 2000, `05 und `10. Als Indikatoren werden zunächst neben der Staatsbürgerschaft, wobei diese in diesem Zusammenhang als durchaus kritisch betrachtet werden darf, auch noch die sogenannten ISCO-Berufsgruppen herangezogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Die Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa an Hand einer Schichtanalyse

2. Zentrale Begriffe, Fragen und Hypothesen

2.1. Basale Konzepte zur Strukturierung der Überlegungen

2.2. Untersuchungsleitende Fragestellungen und Hypothesen

3. Datenbasis, Dimensionen und Auswertemethoden

3.1 Operationalisierung im Mikrozensus, Variablen

4. Ergebnisse

4.1. Das „Aufnahmeland“ Österreich - Vorüberlegungen zu einer geeigneten Darstellungen

4.2. Der Vergleich der zwei größten MigrantInnengruppen mit Österreich als Referenzgruppe

4.3. Das Erklärungsmodell im Einzelnen, verwendete Analysedimensionen und ihre Relevanz

5. Schlussbetrachtung, Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den beruflichen Integrationserfolg von MigrantInnen aus Südost-Europa in Österreich zwischen 1995 und 2010. Anhand einer Schichtungsanalyse, die auf ISCO-Berufsgruppen basiert, wird der Frage nachgegangen, wie sich die Eintrittswahrscheinlichkeiten in unterschiedliche berufliche Positionen im Zeitverlauf verändert haben und welche Faktoren – wie Bildung, Alter, Geschlecht und Besiedlungsdichte – diese Prozesse beeinflussen.

  • Analyse der beruflichen Schichtung von MigrantInnen im Vergleich zur österreichischen Referenzgruppe.
  • Untersuchung der Unterschiede in der Integration zwischen den größten MigrantInnengruppen (Ex-Jugoslawien und Türkei).
  • Anwendung multivariater Analyseverfahren (logistische Regression) zur Identifikation von Einflussfaktoren auf den beruflichen Erfolg.
  • Diskussion theoretischer Ansätze zur Migration, wie Sozialkapital und Assimilationsprozesse, vor dem Hintergrund ökonomischer und gesellschaftlicher Dynamiken.

Auszug aus dem Buch

Die „Schichtvariable“ ISCO (88)

Wie bereits im Vorfeld deutlich wurde, ist der zentrale Punkt für die vorliegende Forschungsarbeit die Wahl einer geeigneten Variablen um die Schichtstrukturen Abbilden zu können. Dass dies an Hand von Berufsgruppen möglich sein sollte, dürfte aus dem bereits erwähnten hervorgegangen sein. Neben den Einteilungen in NACE Gruppen stellt der vorliegende Datensatz für den kompletten Zeitraum eine Einteilung nach ISCO zur Verfügung. Allerdings sind hier lediglich Informationen zu den Berufshauptgruppen (Einstellern) vorhanden, was eine Umrechnung in eine andere Einteilung (z.B. EGP) so nicht (mehr) gestattet. Da gleichzeitig neben dieser, zum Schluss dann in 8 Stufen, verwendeten Einteilung auch noch eine Zeitabhängigkeit darstellbar sein sollte, erschien schon aus Gründen der angestrebten Übersichtlichkeit dieser Zugang als akzeptabel. Offensichtliche Einschränkungen stellt die nicht unerhebliche Gruppe der „nicht Erwerbstätigen“ dar. Zu diesen gehören üblicherweise u.a. die großen Gruppen der PensionistInnen, SchülerInnen/StudentInnen und unbezahlten haushaltsführenden Personen (Reproduktionstätigkeiten). Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die genannten Gruppen entweder in der durch die genannten Berufsgruppen strukturierten Gesellschaft tätig waren oder entsprechend (wieder) tätig sein werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Die Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa an Hand einer Schichtanalyse: Die Einleitung thematisiert die politische Relevanz der Einbürgerung und definiert das Ziel der Arbeit, die berufliche Integration von ZuwanderInnen aus Südost-Europa mittels einer quantitativen Schichtungsanalyse auf Basis des Mikrozensus zu untersuchen.

2. Zentrale Begriffe, Fragen und Hypothesen: Dieses Kapitel strukturiert die theoretischen Grundlagen zur Schichtung und Migration und leitet daraus spezifische Forschungsfragen sowie vier Hypothesen ab, die den Einfluss von Alter, Geschlecht, Besiedlungsdichte und Bildung auf den beruflichen Erfolg fokussieren.

3. Datenbasis, Dimensionen und Auswertemethoden: Hier werden die Datenquellen (österreichischer Mikrozensus 1995–2010), die methodische Operationalisierung der Schichtung mittels ISCO-88 und das statistische Verfahren der logistischen Regression zur Analyse der Eintrittswahrscheinlichkeiten beschrieben.

4. Ergebnisse: Der Ergebnisteil präsentiert die empirischen Befunde zu den Eintrittswahrscheinlichkeiten in verschiedene Berufsgruppen, vergleicht MigrantInnengruppen mit der österreichischen Bevölkerung und analysiert die Erklärungsmodelle für den beruflichen Aufstieg.

5. Schlussbetrachtung, Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Datenlage – insbesondere geringe Fallzahlen – und ordnet die Befunde in den theoretischen Rahmen der Migrations- und Integrationsforschung ein.

Schlüsselwörter

Berufliche Integration, Südost-Europa, Schichtungsanalyse, Mikrozensus, ISCO, Migration, Logistische Regression, Arbeitsmarkt, Soziales Kapital, Assimilation, Topmanagement, Österreich, Türkische MigrantInnen, Ex-Jugoslawien, Berufsgruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert, wie erfolgreich sich MigrantInnen aus den Regionen Ex-Jugoslawien und der Türkei in den österreichischen Arbeitsmarkt integriert haben, wobei der Fokus auf ihrer beruflichen Positionierung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die berufliche Schichtung, Assimilationsprozesse, die Bedeutung von Sozialkapital und der Einfluss von demografischen Merkmalen auf den Erfolg am Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Dynamiken der beruflichen Integration über einen Zeitraum von 1995 bis 2010 zu beschreiben und aufzuzeigen, ob Unterschiede zwischen den Herkunftsgruppen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autoren nutzen eine empirisch-quantitative Methode und wenden binäre logistische Regressionen auf die Datensätze des österreichischen Mikrozensus an.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine explorative Analyse des österreichischen Arbeitsmarktes, einen Gruppenvergleich der MigrantInnen und die Prüfung von Hypothesen zu Einflussfaktoren wie Bildung, Geschlecht und Alter.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Forschungsarbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie berufliche Integration, Migrationsforschung, Schichtungsanalyse und multivariable statistische Modellierung.

Warum wird die ISCO-88 Klassifikation verwendet?

Die ISCO-Klassifikation dient als standardisiertes Instrument, um Berufsgruppen vergleichbar zu machen und eine Einteilung in eine „vorläufige“ Schichtstruktur zu ermöglichen.

Welche Rolle spielen die Daten des Mikrozensus?

Der Mikrozensus liefert die empirische Basis, um quantitative Aussagen über die Erwerbstätigkeit und die berufliche Positionierung der untersuchten Gruppen über zwei Jahrzehnte hinweg zu treffen.

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Detalles

Título
Wie erfolgreich ist die berufliche Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa?
Subtítulo
Eine Schichtungsanalyse der österreichischen Gesellschaft mit Beginn des EU-Beitritts 1995 und 2010 unter Bezugnahme auf ihre beiden größten MigrantInnengruppen
Universidad
University of Vienna  (Institut für Soziologie)
Curso
Forschungspraktikum 1+2: Migrationsforschung in der Soziologie
Calificación
1,0
Autores
Heinz Piwonka (Autor), Hermann Helke (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
47
No. de catálogo
V262367
ISBN (Ebook)
9783656512165
ISBN (Libro)
9783656511694
Idioma
Alemán
Etiqueta
Piwonka Helke Migration Österreich Schichtung Klasse Sozialstruktur Integration Südosteuropa Ex-Jugoslawien Türkei ISCO Schichtungsanalyse Heinz Hermann Migranten Migrantinnen EU-Beitritt 1995 2010 Überschichtung Unterschichtung Migrationsforschung Berufsgruppen österreichische Gesellschaft Sozialsystem Mobilität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heinz Piwonka (Autor), Hermann Helke (Autor), 2013, Wie erfolgreich ist die berufliche Integration von MigrantInnen aus Südost-Europa?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262367
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