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Extremadurisch / Extremeño: Eine interne und externe Sprachbetrachtung

Titre: Extremadurisch / Extremeño: Eine interne und externe Sprachbetrachtung

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sabine Elbert (Auteur)

Romanistique - Philologie espagnole
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"Mit Dialekt fängt die gesprochene Sprache an" (Johann Wolfgang von Goethe)
Dieses Zitat nach I.W. von Goethe zeigt die unausweigerliche Verbundenheit der beiden Begriffe
und die damit einhergehende Schwierigkeit sie voneinander abzugrenzen. Sowohl der deutschsprachige Raum, als auch der spanischsprachige Raum verfügen über eine große Anzahl von den im Volksmund bezeichneten "Dialekten". Beide Begriffe scheint man folglich ganz natürlich zu
verwenden, da jeder ein Gefuhl entwickelt, was ein Dialekt und was eine Sprache ist.
Dementsprechend sollte man eigentlich meinen diese recht leicht unterscheiden und einordnen zu
können, aber selbst Linguisten fällt es oft schwer diese Begriffe zu definieren und zu entscheiden,
was Dialekt und was Sprache ist. Daraus entsteht dann eine Vielfalt an Möglichkeiten und
natürlich auch Übergängen zwischen beiden Varietäten, welches auch auf das Spanische zutrifft, das schon auf der Iberischen Halbinsel verschiedene Ausprägungen erfährt. So auch in der
Provinz Extremadura, deren Dialekt die Sprecher Extremeno bezeichnen. Die Frage, die sich
stellt, ist, ob es sich bei der Varietät um einen Dialekt handelt, oder, ob es eine anders zu
klassifizierende Varietät ist. Im Folgenden nun soll diese Frage für das Extremeno geklärt
werden. Es erfolgt ein Versuch der Definition und Abgrenzung der Termini Sprache, Dialekt, und
Varietät, genauso wie Ausbau und Abstand, um die Verständlichkeit zu erleichtern und Kriterien
der Einordnung zu liefern. Danach wird das Extremeno sowohl durch interne als auch durch
externe Merkmale beschrieben. Externe Kriterien sind im Extremeno das Sprachgebiet mit
Spracheinflüssen, die Sprachgeschichte, das Sprachbewusstsein, der Status und die Literatur.
Hierbei wird auf die neuesten Tendenzen besonders eingegangen. Interne Kriterien lassen sich
grob in Phonetik, Morphosyntax und Lexik einteilen, wobei die verschiedenen Spracheinflüsse
auf das Extremeno im Auge behalten werden. Der Fokus liegt bei den internen Kriterien auf der
Phonetik, die hinsichtlich der Vokale, Konsonanten und Betonung mit Akzent einen besonderen
Stellenwert einnimmt. Die Morphosyntax und die Lexik werden nur hinsichtlich ihrer wichtigsten
Merkmale beleuchtet. Abschließend werden die Erkenntnisse bezüglich der Kriterien des
Ausbaus und Abstands kurz ausgewertet und es wird versucht das Extremeno als Varietät der
Iberischen Halbinsel zu klassifizieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terminologie

2.1 Dialekt, Sprache und Varietät - Definition und Abgrenzung

2.2 Abstand und Ausbau

3. Externe Merkmale

3.1 Extremadura - Gebietsbestimmung und Spracheinfluss

3.2 Geschichtlicher Abriss

3.3 Sprachbewusstsein, Status und Literatur

4. Interne Merkmale

4.1 Morphosyntax

4.2 Lexik

4.3 Phonetik

4.3.1 Vokale

4.3.2 Konsonanten

4.3.2.1 Archaismen und Seseo/ Ceceo

4.3.2.2 Leonesische Einflüsse

4.3.2.3 Meridionale Einflüsse

4.3.3 Betonung und Akzent

5. Fazit und Klassifizierung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Extremadurische (Extremeño) hinsichtlich seiner linguistischen Einordnung und analysiert, ob es sich dabei um einen eigenständigen Dialekt oder eine anders klassifizierende Varietät handelt. Hierzu werden sowohl externe soziokulturelle und historische Faktoren als auch interne morphosyntaktische, lexikalische und phonetische Merkmale detailliert beleuchtet.

  • Grundlagen der Dialektologie und Varietätenlinguistik
  • Historische Entwicklung und Einflüsse auf die Sprache in der Extremadura
  • Analyse des Sprachbewusstseins und des Status der Literatur
  • Phonetische und morphosyntaktische Charakteristika des Extremeño
  • Klassifizierung der Varietät im Kontext der iberischen Halbinsel

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

"Mit Dialekt fängt die gesprochene Sprache an" (Johann Wolfgang von Goethe)

Dieses Zitat nach J.W. von Goethe zeigt die unausweigerliche Verbundenheit der beiden Begriffe und die damit einhergehende Schwierigkeit sie voneinander abzugrenzen. Sowohl der deutschsprachige Raum, als auch der spanischsprachige Raum verfügen über eine große Anzahl von den im Volksmund bezeichneten "Dialekten". Beide Begriffe scheint man folglich ganz natürlich zu verwenden, da jeder ein Gefühl entwickelt, was ein Dialekt und was eine Sprache ist. Dementsprechend sollte man eigentlich meinen diese recht leicht unterscheiden und einordnen zu können, aber selbst Linguisten fällt es oft schwer diese Begriffe zu definieren und zu entscheiden, was Dialekt und was Sprache ist.

Daraus entsteht dann eine Vielfalt an Möglichkeiten und natürlich auch Übergängen zwischen beiden Varietäten, welches auch auf das Spanische zutrifft, das schon auf der Iberischen Halbinsel verschiedene Ausprägungen erfährt. So auch in der Provinz Extremadura, deren Dialekt die Sprecher Extremeño bezeichnen. Die Frage, die sich stellt, ist, ob es sich bei der Varietät um einen Dialekt handelt, oder ob es eine anders klassifizierende Varietät ist. Im Folgenden nun soll diese Frage für das Extremeño geklärt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die allgemeine Problematik der Abgrenzung von Sprache und Dialekt und führt in die spezifische Fragestellung zur Klassifizierung des Extremeño ein.

2. Terminologie: Dieses Kapitel definiert die zentralen linguistischen Grundbegriffe wie Dialekt, Varietät, Abstand und Ausbau, um ein theoretisches Fundament für die Analyse zu legen.

3. Externe Merkmale: Hier werden die Gebietsbestimmung, die historische Entwicklung der Region sowie der Status und das Sprachbewusstsein des Extremeño untersucht.

4. Interne Merkmale: Der Hauptteil analysiert detailliert die morphosyntaktischen, lexikalischen und phonetischen Eigenheiten der Varietät unter Berücksichtigung archaischer, leonesischer und meridionaler Einflüsse.

5. Fazit und Klassifizierung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet das Extremeño als sekundären Dialekt des Kastilischen ein.

Schlüsselwörter

Extremeño, Extremadura, Dialektologie, Sprachvarietät, Iberische Halbinsel, Morphosyntax, Lexik, Phonetik, Sprachwandel, Soziolinguistik, Kastilisch, Archaismen, Sprachgeschichte, Identität, Klassifizierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Untersuchung des Extremadurischen (Extremeño) und stellt die Frage, wie diese Varietät innerhalb der spanischen Sprachlandschaft einzuordnen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Definition von Dialekt und Varietät, der historischen und soziokulturellen Einbettung der Region Extremadura sowie der detaillierten Beschreibung sprachwissenschaftlicher Merkmale.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, ob das Extremeño als eigenständige Sprache oder als Dialekt des Spanischen/Kastilischen zu klassifizieren ist, basierend auf internen und externen Kriterien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert theoretische Begriffsanalysen mit einer deskriptiven Darstellung der sprachlichen Merkmale auf Basis bestehender fachwissenschaftlicher Literatur und Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die internen Merkmale des Extremeño in den Bereichen Morphosyntax, Lexik und Phonetik (Vokale, Konsonanten, Betonung) ausführlich analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Extremeño, Varietätenlinguistik, Dialektologie, Morphosyntax und der historische Einfluss des Kastilischen auf die Region.

Welche Rolle spielt die Geschichte für die Sprachentwicklung?

Die historische Entwicklung ist maßgeblich, da die Reconquista und die daraus resultierende Vermischung unterschiedlicher Einflüsse (leonesisch, kastilisch, meridional) die heutige Sprachstruktur prägen.

Warum fällt eine klare Klassifizierung des Extremeño schwer?

Die Klassifizierung ist schwierig, da die Varietät eine starke Annäherung an das Standardkastilische zeigt, keine einheitliche Norm oder feste Orthografie besitzt und eine hohe interne Vielfalt aufweist.

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Résumé des informations

Titre
Extremadurisch / Extremeño: Eine interne und externe Sprachbetrachtung
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Romanistik)
Note
1,0
Auteur
Sabine Elbert (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
24
N° de catalogue
V262445
ISBN (ebook)
9783656512073
ISBN (Livre)
9783656511830
Langue
allemand
mots-clé
extremadurisch extremeño eine sprachbetrachtung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabine Elbert (Auteur), 2012, Extremadurisch / Extremeño: Eine interne und externe Sprachbetrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262445
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Extrait de  24  pages
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