Klonen. Ein Kurzessay


Referat / Aufsatz (Schule), 2008

5 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Das Klonen ist eine besondere Art von Gentechnik.

Die Gentechnik erreichte nach den siebziger Jahren einige interessante Ergebnisse. Zum Beispiel fand man heraus, dass man die Gene an bestimmten Teilen durch die eines anderen Gens ersetzen konnte. Man konnte so diverse Gene zusammenfügen, woraus komische Kreuzungen, wie Erbse und Bakterie, Walfisch und Buntspecht oder Mensch und Maus entstanden. So war es auch möglich resistente Pflanzen zu züchten. Zum Beispiel gibt es Tomaten die nicht weich werden.[1] Man kann, so die Vorstellung, Menschen mit dem identischen Erbgut eines anderen Menschen ungeschlechtlich und nur durch biologische Methoden erschaffen.[2] Reproduktionsmediziner glauben, dass es so möglich sei, ein Kind von einer Toten und einem anonymen Samenspender künstlich zu erschaffen. Man bräuchte dazu nur eine einzige Ausgangsstammzelle.[3] Diese geklonten Kinder, homo Xerox, kann man aus winzigen Hautfetzen oder sogar einem Tropfen Blut herstellen.[4] Man braucht von den Menschen nur die totipotenten Ausgangsstammzellen.[5] Jedoch den Charakter kann man nicht klonen. Die beiden, also Klon und der identische Mensch haben dann die gleichen Anfangschancen, die Frage ist nur, was sie daraus machen…

Therapeutisches Klonen:

Man versucht aus menschlichen Embryonen die Stammzellen zu gewinnen, und diese mit anderen Wachstumsfaktoren zu versetzen, damit daraus neue Zellen entstehen, die besondere Fähigkeiten haben, wie zum Beispiel, dass sie zum Beispiel Insulin oder Herz –bzw. Nervenmuskeln produzieren können. Diese eignen sich dann zur Therapie von Alzheimer oder Herzinfarkten. Diese Zellen werden zur „Behandlung von Krankheiten benutzt“. Dies funktioniert schon bei Tieren, jedoch nicht beim Menschen. Es nennt sich therapeutisches Klonen, weil es nur die Stammzellen von einer einzigen anderen Person enthält und therapeutisch, weil ein kranker Mensch dadurch geheilt werden soll.[6]

Durch Zellteilung entstehen immer mehr Zellen. Die Stammzellen, aus denen alle 200 verschiedenen Zellen des Körpers werden können, in der Mitte des Haufens sind die, für das Klonen, wichtigen. Sie muss man heraustrennen und kann sie dann im Labor weiter züchten. So können die Vorläuferzellen von Organen gebildet werden. Eine Möglichkeit ist dann zum Beispiel, das Organ zu lagern, bis es gebraucht wird. Der Vorteil hierbei ist, dass es zu keiner

[...]


[1] vergleiche: Schule 2002, Serges Medien, 2001, Köln, S.444, EAN 23112353 80413

[2] vergleiche: S.204, Cornelsen, Ethik 9/10,1998 Berlin, ISBN:3-464-56617-X

[3] vergleiche: http://www.genethik.de/dolly.htm am 16.06.2006 um 16.12 Uhr

[4] vergleiche: http://www.genethik.de/dolly.htm am 16.06.2006 um 16.12Uhr

[5] vergleiche: vom Blatt: „Was sind Stammzellen?“/ „Embryonale Stammzellen“

[6] vergleiche: Bild der Wissenschaft, 6|2006, „Nach Hwangs Betrug: Die große Inventur“, Seite 18 bis 24, Dr. Karin Hollricher

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Klonen. Ein Kurzessay
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
5
Katalognummer
V262986
ISBN (eBook)
9783656518556
ISBN (Buch)
9783656538554
Dateigröße
435 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klonen, kurzessay
Arbeit zitieren
Carola Wondrak (Autor), 2008, Klonen. Ein Kurzessay, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262986

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