Im Rahmen der gesamten und grundlegenden Neustrukturierung des Finanzsektors als Folge der Finanzkrise stellt Basel III einen Teil von vielen Maßnahmen dar, wie Risiko und Regulierung in Zukunft behandelt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Basel III
- Kapitalreform
- Liquiditätsreform
- Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems
- Zeitplan der Reformen
- Regulatorische Ziele und Erwartungen
- Konsequenzen für den Finanzsektor
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet einen grundlegenden Überblick über das Rahmenwerk von Basel III. Sie analysiert die wichtigsten Reformen, die zur Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems angestrebt werden, und beleuchtet die Konsequenzen für den Finanzsektor.
- Kapitalreform: Verbesserung der Qualität und Quantität des Eigenkapitals von Banken
- Liquiditätsreform: Stärkung der Zahlungsbereitschaft von Finanzinstituten
- Stabilisierung des Finanzsystems: Reduzierung des Risikos einer Systemkrise
- Einführung internationaler Standards: Harmonisierung der Regulierung im Finanzsektor
- Langfristige Erholung: Förderung der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und beleuchtet die Entwicklung der Basler Akkorde von Basel I über Basel II bis hin zu Basel III.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Kernpunkten von Basel III, darunter die Kapitalreform mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung von Banken, die Liquiditätsreform zur Stärkung der Zahlungsbereitschaft von Finanzinstituten und die Verbesserung der Stabilität des gesamten Finanzsystems.
Das dritte Kapitel analysiert den Zeitplan der Reformen und beleuchtet die schrittweise Einführung der neuen Regelungen.
Das vierte Kapitel erläutert die regulatorischen Ziele und Erwartungen, die mit Basel III verbunden sind. Es werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst, wie die Erhöhung der Kapitalqualität, die Einführung einer Verschuldungsobergrenze und die Ausweitung des Kontrahenten-Risikomanagements.
Das fünfte Kapitel beleuchtet die Konsequenzen der Basel III-Regelungen für den Finanzsektor, insbesondere für einzelne Finanzinstitute und verschiedene Geschäftsfelder.
Schlüsselwörter
Basel III, Kapitalreform, Liquiditätsreform, Stabilität des Finanzsystems, Eigenkapitalanforderungen, Risikogewichtete Aktiva, Leverage-Ratio, Liquidity Coverage Ratio (LCR), Net Stable Funding Ratio (NSFR), Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB), Kreditwesengesetz (KWG), Systemrelevante Banken, Kontrahenten-Risikomanagement, Finanzsektor, Bankenlandschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel von Basel III?
Basel III zielt darauf ab, die Stabilität des globalen Finanzsystems zu erhöhen, indem Banken verpflichtet werden, mehr und qualitativ hochwertigeres Eigenkapital vorzuhalten.
Was beinhaltet die Kapitalreform unter Basel III?
Die Reform verbessert die Qualität und Quantität des Eigenkapitals. Sie führt strengere Definitionen für Kernkapital ein und erhöht die Mindestanforderungen für risikogewichtete Aktiva.
Was ist die Liquiditätsreform?
Sie soll sicherstellen, dass Banken über genügend liquide Mittel verfügen, um kurzfristige Stressphasen zu überstehen. Zentrale Kennzahlen sind die Liquidity Coverage Ratio (LCR) und die Net Stable Funding Ratio (NSFR).
Welche Konsequenzen hat Basel III für den Finanzsektor?
Banken müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen, da die Kreditvergabe durch höhere Eigenkapitalkosten teurer werden kann. Zudem steigt der Aufwand für das Risikomanagement und die Einhaltung regulatorischer Standards.
Was ist die Leverage-Ratio?
Die Leverage-Ratio ist eine nicht risikogewichtete Verschuldungsobergrenze, die als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme dient, um eine übermäßige Verschuldung von Finanzinstituten zu begrenzen.
- Citation du texte
- Stefan Raul (Auteur), 2013, Eigenkapitalanforderungen nach Basel III, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263219