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Eigenkapitalanforderungen nach Basel III

Título: Eigenkapitalanforderungen nach Basel III

Trabajo Universitario , 2013 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Stefan Raul (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Im Rahmen der gesamten und grundlegenden Neustrukturierung des Finanzsektors als Folge der Finanzkrise stellt Basel III einen Teil von vielen Maßnahmen dar, wie Risiko und Regulierung in Zukunft behandelt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Basel III

2.1 Kapitalreform

2.2 Liquiditätsreform

2.3 Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems

3 Zeitplan der Reformen

4 Regulatorische Ziele und Erwartungen

5 Konsequenzen für den Finanzsektor

6 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über das Rahmenwerk Basel III, das als Reaktion auf die Finanzkrise zur Neustrukturierung des Finanzsektors entwickelt wurde, und analysiert dessen zentrale regulatorische Aspekte, Ziele sowie die potenziellen Auswirkungen auf Banken und das Finanzsystem.

  • Überarbeitung der bankaufsichtlichen Eigenkapitaldefinition
  • Einführung von Liquiditätsstandards (LCR und NSFR)
  • Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems und Regulierung systemrelevanter Banken
  • Zeitplan und Übergangsregelungen der Reformen
  • Konsequenzen für den Finanzsektor und die Profitabilität von Instituten

Auszug aus dem Buch

2.1 Kapitalreform

Der Hauptteil des Rahmenwerks von Basel III beinhaltet die „Überarbeitung der bankaufsichtlichen Eigenkapitaldefinition“ mit dem Ziel der „Verbesserung der Qualität und Quantität des Eigenkapitals der Banken sowie dessen (…) transparente Ermittlung“. Um diese Ziele zu erreichen und die Maßnahmen umzusetzen, baut man bei Basel III auf erneuerte Voraussetzungen der Anerkennung von aufsichtlichen Kapitalbestandteilen, harte Abzugsvorschriften bei der Kapitalbasisermittlung, ausführliche Offenlegungsvorschriften für Finanzinstitute und eine erhöhte Kernkapitalquote.

Eine angemessene Eigenkapitalausstattung ist die wichtigste Anforderung an Finanzinstitute. Das bankaufsichtliche Eigenkapital dient zum Einen dem „Ausgleich anfallender Verluste im laufenden Geschäftsbetrieb (going concern) sowie zur Befriedigung der Ansprüche von Gläubigern im Insolvenzfall (gone concern)“. Zum Anderen sollen die Risiken des Verlustes aus „bestimmten Geschäften“ begrenzt werden (Geschäftsbegrenzungsfunktion). Die Finanzkrise hatte gezeigt, dass Qualität und Quantität des Eigenkapitals erhebliche Defizite aufwiesen, um Verluste aufzufangen; die entsprechenden Risikobewertungen aufgrund mangelnder Transparenz stellten zusätzliche Probleme dar.

Diese und weitere Defizite zeigten, dass ein wesentlicher Aspekt die Verbesserung der Qualität des aufsichtlichen Kapitals, dem sogenannten „harten“ Kernkapital, war. Es wurde allerdings eine Abgrenzung nach Rechtsformen festgelegt, da besonders bei europäischen Banken nicht vorwiegend Aktiengesellschaften die Rechtsform von Banken darstellen. Andernfalls wäre die Anerkennungsfähigkeit des harten Kernkapitals auf einbehaltene Gewinne beschränkt gewesen, was bspw. bei genossenschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Instituten zu Problemen geführt hätte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung von Basel I über Basel II bis hin zu Basel III ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, einen grundlegenden Überblick über das neue Rahmenwerk zu geben.

2 Basel III: Dieses Kapitel erläutert die drei Hauptbereiche von Basel III: Kapitalreform, Liquiditätsreform sowie die Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems.

2.1 Kapitalreform: Der Abschnitt behandelt die Verschärfung der Eigenkapitaldefinition, die Einführung des Kapitalerhaltungspuffers und die Anforderungen an hartes Kernkapital zur Stärkung der Verlusttragungsfähigkeit.

2.2 Liquiditätsreform: Hier werden die neuen quantitativen Liquiditätsstandards, namentlich die Liquidity Coverage Ratio (LCR) und die Net Stable Funding Ratio (NSFR), als Instrumente zur Sicherstellung der Zahlungsbereitschaft vorgestellt.

2.3 Verbesserung der Stabilität des Finanzsystems: Dieses Kapitel fokussiert auf die Regulierung systemrelevanter Banken und die Eindämmung des Moral-Hazard-Problems durch das Financial Stability Board.

3 Zeitplan der Reformen: Dieser Teil beschreibt die schrittweise Einführung der Quoten und die Beobachtungsphasen für verschiedene Basel-III-Regelungen im Zeitraum von 2013 bis 2019.

4 Regulatorische Ziele und Erwartungen: Das Kapitel fasst die Kernziele zusammen, darunter die Erhöhung der Kapitalqualität, die Einführung einer Verschuldungsobergrenze und die Stabilisierung der langfristigen Refinanzierung.

5 Konsequenzen für den Finanzsektor: Es werden die Auswirkungen der strengeren regulatorischen Vorgaben auf die Profitabilität, die Kreditvergabe und das Wettbewerbsumfeld der Banken analysiert.

6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Neuerungen von Basel III und konstatiert, dass eine höhere Systemstabilität mit einem potenziellen Rückgang der Rendite für Banken einhergeht.

Schlüsselwörter

Basel III, Eigenkapitalanforderungen, Finanzkrise, Basler Ausschuss, Kernkapital, Liquiditätsreform, LCR, NSFR, Systemrelevanz, Finanzstabilität, Kapitalerhaltungspuffer, Bankenaufsicht, Risikomanagement, Leverage-Ratio, Eigenkapitaldefinition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den regulatorischen Neuerungen durch Basel III für den Finanzsektor als Reaktion auf die globale Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Reform der Eigenkapitaldefinition, neue Liquiditätskennzahlen sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Stabilität des globalen Finanzsystems.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten und strukturierten Überblick über die komplexen Vorgaben von Basel III und deren beabsichtigte Wirkung auf Banken zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich primär auf eine qualitative Analyse von Fachpublikationen, Leitfäden der Deutschen Bundesbank, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sowie relevanter Gesetzestexte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Kapital- und Liquiditätsreformen, den Zeitplan der Einführung, die regulatorischen Ziele sowie eine Analyse der ökonomischen Konsequenzen für Finanzinstitute.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Basel III, Eigenkapital, Liquidität, Systemstabilität, Bankenregulierung und Risikomanagement.

Wie unterscheiden sich LCR und NSFR?

Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) fokussiert als kurzfristige Stresstest-Kennziffer auf einen Zeitraum von 30 Tagen, während die Net Stable Funding Ratio (NSFR) auf die langfristige strukturelle Finanzierungssicherheit abzielt.

Warum wurde eine Beobachtungsphase für die Verschuldungsquote eingeführt?

Die Beobachtungsphase bis 2017 soll sicherstellen, dass die Quote präzise kalibriert wird, um Verzerrungen zu vermeiden und eine hohe Aussagekraft der Kennzahl zu gewährleisten.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Eigenkapitalanforderungen nach Basel III
Universidad
Pforzheim University
Calificación
1,0
Autor
Stefan Raul (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
18
No. de catálogo
V263219
ISBN (Ebook)
9783656520320
ISBN (Libro)
9783656527510
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eigenkapital Basel III Regulierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Raul (Autor), 2013, Eigenkapitalanforderungen nach Basel III, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263219
Leer eBook
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