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Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode

Titel: Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode

Referat (Ausarbeitung) , 2013 , 5 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Verena Löhr (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn Schülerinnen und Schüler ein Poster anfertigen sollen, werden dabei zunächst allgemeine Ziele verfolgt. Das bereits gelernte Wissen muss angewendet werden, wobei die Lernerfolge durch die Schüler selbst automatisch überprüft werden. Um ein Poster zu erstellen, müssen zunächst Informationen gesammelt, kategorisiert, strukturiert und vernetzt werden. Poster dienen zur Ergebnissicherung und zur Präsentation, weshalb dieses Medium gerne bei Gruppenarbeiten eingesetzt wird. Desweiteren können Poster eine Anschlussdiskussion im Plenum anregen.
Hinsichtlich der didaktischen Umsetzung verfolgt das Poster vier Ziele.
Einerseits ist das Erstellen eines Posters handlungsorientiert. Dabei fungiert der Realitätsbezug als Ausgangspunkt des Posters, zum Beispiel durch Bilder von konkreten Handlungssituationen, die auf dem Poster angebracht werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode

2. Das Gruppenpuzzle: Definition, Ursprung und Struktur

2.1 Phasenmodell der Methode

2.2 Rollenverständnis und Verantwortungsbereich

2.3 Chancen und Risiken der kooperativen Lernform

3. Die Rolle des Lehrenden bei der Visualisierung

4. Die Rolle der Lernenden und Präsentationsformen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische Wirksamkeit der Visualisierung durch Poster im Unterricht und setzt diese in den Kontext der Gruppenpuzzle-Methode, um deren Potenzial zur Steigerung von Eigenaktivität, Kompetenzorientierung und sozialem Lernen zu analysieren.

  • Didaktische Zielsetzungen der Poster-Erstellung
  • Struktur und Ablauf des Gruppenpuzzles
  • Rollenwandel von Lehrenden und Lernenden
  • Chancen und Risiken kooperativer Lernformen
  • Förderung von Motivation und sozialer Interaktion

Auszug aus dem Buch

Das Gruppenpuzzle: Definition, Ursprung und Struktur

Das Gruppenpuzzle ist eine Methode des kooperativen Lernens, die 1971 in Austin, Texas von Sozialpsychologen um Elliot Aronson entwickelt wurde. Das Gruppenpuzzle wird auch als Jigsaw-Methode, zu Deutsch „Laubsägen-Methode“, genannt, da ein großes Thema in Teilgebiete unterteilt wird. Das Gruppenpuzzle ist eine Gruppenarbeitsmethode mit doppelter Gruppenstruktur. Dabei erfolgt ein Wechsel zwischen der Expertengruppe, in der erarbeitet wird, und der Stammgruppe, in der vermittelt wird.

Die Gruppenpuzzlemethode ist empirisch gut erforscht, wird aber bezüglich des Lernerfolgs kontrovers diskutiert. Dennoch ist die Wissenschaft sich darin einig, dass die sogenannte Expertenphase für den Lernerfolg am fruchtbarsten ist. Die Methode unterteilt sich in vier Phasen.

Phase 1 ist die Vorbereitungsphase durch die Lehrperson. Der Lehrer hat die Aufgabe, ein Oberthema in verschiedene, kleinere Teilgebiete zu unterteilen. Außerdem müssen Lernziele formuliert und geeignetes Material ausgewählt werden. Die zweite Phase stellt die Bildung von Stammgruppen dar. Schüler finden sich in Stammgruppen zusammen, in der jeder ein eigenes Thema zur Bearbeitung erhält. Dies kann willkürlich oder unwillkürlich geschehen. In der darauffolgenden Phase, der Erarbeitungsphase in Expertengruppen, finden sich alle Gruppenmitglieder mit dem gleichen Thema in einer Expertengruppe zusammen und erarbeiten das Thema anhand von Materialien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Ziele der Poster-Erstellung, wie Handlungsorientierung und Subjektorientierung, und verknüpft diese mit der Gruppenpuzzle-Methode.

2. Das Gruppenpuzzle: Definition, Ursprung und Struktur: Hier werden die historischen Wurzeln, die doppelte Gruppenstruktur sowie die verschiedenen Phasen des Gruppenpuzzles detailliert beschrieben.

3. Die Rolle des Lehrenden bei der Visualisierung: Der Abschnitt fokussiert sich auf die beratende Funktion des Lehrers, die Materialbereitstellung und die notwendige Strukturierung des Lernprozesses.

4. Die Rolle der Lernenden und Präsentationsformen: Dieses Kapitel beschreibt die veränderte Verantwortung der Schüler innerhalb der Gruppenarbeit sowie die Bedeutung der anschließenden Präsentation für die Motivation und Kompetenzentwicklung.

Schlüsselwörter

Gruppenpuzzle, Jigsaw-Methode, Visualisierung, Poster, kooperatives Lernen, Handlungsorientierung, Expertenphase, Stammgruppe, Lernerfolg, Eigenaktivität, Subjektorientierung, Kompetenzorientierung, Sozialkompetenz, Lehrrolle, Präsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Postern als Visualisierungsmethode im Unterricht und deren methodische Verknüpfung mit dem kooperativen Lernformat des Gruppenpuzzles.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen didaktische Ziele, die methodische Struktur des Gruppenpuzzles, die veränderte Rollenverteilung zwischen Lehrer und Schüler sowie die Chancen und Risiken kooperativer Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Kombination von Visualisierung und Gruppenpuzzle Eigenaktivität, Motivation und soziale Kompetenzen der Lernenden gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer didaktisch-theoretischen Aufarbeitung von Lernmethoden unter Einbezug von Literatur zur Methodik des Unterrichts.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Phasenmodell des Gruppenpuzzles, die didaktische Begründung der Poster-Erstellung sowie die praktischen Anforderungen an Lehrer und Schüler während der Gruppenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gruppenpuzzle, Visualisierung, kooperatives Lernen, Expertenphase und Kompetenzorientierung.

Was ist die „Expertenphase“ im Gruppenpuzzle?

Die Expertenphase ist der Zeitraum, in dem sich Schüler mit dem gleichen Teilthema in Expertengruppen zusammenfinden, um sich tiefgehend mit dem Stoff auseinanderzusetzen und ihn für die spätere Vermittlung vorzubereiten.

Warum ist die Rolle des Lehrers bei dieser Methode kritisch?

Der Lehrer muss seine Rolle als Wissensvermittler aufgeben und stattdessen als Berater und Organisator fungieren, der den Prozess strukturiert, ohne ihn zu dominieren.

Welche Risiken birgt das Gruppenpuzzle?

Zu den Risiken zählen fachliche oder methodische Überforderung, ungleiche Motivation innerhalb der Gruppen sowie der mögliche Stillstand des gesamten Gruppenprozesses bei Abwesenheit einzelner Schüler.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,7
Autor
Verena Löhr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
5
Katalognummer
V263366
ISBN (eBook)
9783656523611
ISBN (Buch)
9783656526803
Sprache
Deutsch
Schlagworte
visualisierung poster exkurs gruppenpuzzle-methode
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Löhr (Autor:in), 2013, Visualisierung durch Poster mit Exkurs zur Gruppenpuzzle-Methode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263366
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  5  Seiten
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