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Verwertungsgesellschaften: Ursprünge, Entstehung und Betrachtung ihrer Stellung in einer heutigen Gesellschaft am Beispiel der GEMA

Titel: Verwertungsgesellschaften: Ursprünge, Entstehung und Betrachtung ihrer Stellung in einer heutigen Gesellschaft am Beispiel der GEMA

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Martin Hommel (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie oft hören wir heutzutage vom Streit zwischen Künstlern, Verwaltungsgesellschaften und Onlinediensten wie Youtube oder Spotify. Im wieder geht es um die Frage des Urheberrechts und wie man mit ihm umgehen soll. Das ist Thema ist aktueller denn je, und jeder, ob beteiligt oder nicht, hat wohl so seine eigene Meinung dazu.
Klar ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem es immer einfacher wird urheberrechtlich geschützte Werke massenhaft zu nutzen. Es wäre einem einzelnem Urheber (Künstler, Musiker, Produzenten) daher nahezu unmöglich seine Vergütungsansprüche komplett allein durchzusetzen. Er müsste immer genau wissen wo, wann, von wem und zu welchem Zweck, seine Werke gerade genutzt werden. Auch einzelne Veranstalter und ausführende Künstler wären mit der Aufgabe überfordert, bei allen Rechteinhabern, deren Stücke sie aufführen, Genehmigungen und Aufführungsrechte einzuholen. Ein gut funktionierendes System an Verwertungsgesellschaften ist daher für jeden Urheber sowie Nutzer urheberrechtlich geschützter Werke unverzichtbar.
In der Hausarbeit sollen Ursprünge und Arbeitsweisen von Verwertungsgesellschaften allgemein beschrieben werden. Des weiteren soll die wohl am meisten diskutierte deutsche Verwertungsgesellschaft, die GEMA, vorgestellt werden und sich kritisch mit ihren Wirkungsweisen und den daraus immer wieder entstehenden Diskussionen auseinandergesetzt werden.
Am Ende soll sich die Frage stellen, ob Verwertungsgesellschaften wie die GEMA überhaupt noch zeitgemäß sind oder ob es neuen Ideen bedarf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verwertungsgesellschaften

2.1 Definition

2.2 Geschichte

2.3 Internationale Dachverbände

3. Die GEMA

3.1 Definition

3.2 Mitgliederstruktur

3.3 Vergütung, Pauschalabgabe, Tantiemen

3.3.1 Vergütung

3.3.2 Pauschalabgaben

3.3.3 Tantiemen

3.4 Kritik

3.4.1 Kritik von Innen

3.4.2 Kritik von außen

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die Funktionsweise von Verwertungsgesellschaften, mit einem besonderen Fokus auf die GEMA. Ziel ist es, die Rolle und Daseinsberechtigung dieser Institutionen im Kontext aktueller urheberrechtlicher Debatten im digitalen Zeitalter kritisch zu beleuchten.

  • Historische Ursprünge der Verwertungsgesellschaften
  • Struktur und Aufgaben der GEMA
  • Methoden der Vergütung und Tantiemenverteilung
  • Interne und externe Kritikpunkte an der GEMA
  • Diskussion über die Zeitgemäßheit von Verwertungsgesellschaften

Auszug aus dem Buch

3.4.2 Kritik von außen

„Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden“ (Vgl. www.youtube.com, gesperrte Videos). Diesen Satz liest man immer häufiger, wenn man bei Youtube Musikvideos renommierter internationaler oder nationaler Künstler anschauen möchte. Grund dafür ist der Streit zwischen der GEMA und Youtube (bzw. dem Mutterkonzern Google), der die GEMA in der Öffentlichkeit in kein gutes Licht stellt. Im Grunde geht es um den Versuch das Urheberrecht aus der analogen Welt auch in der digitalen zu manifestieren. Der erste Vertrag zwischen Youtube und GEMA lief 2009 aus und seitdem sind sämtliche Verhandlungen über ein neues Abkommen gescheitert. Die GEMA möchte, dass Youtube für jeden Klick auf ein Musikvideo eines registrierten Urhebers 0,00375 Euro bezahlt (GEMA Tarif Vergütungssätze VR-OD 9, Seite 2, 27.02.13).

Youtube kam dieser Forderung nicht nach und so erzwang die GEMA 2010 per Klage in einem Musterverfahren die Sperrung von 12 Titeln (Vgl. https://www.gema.de/presse/top-themen/youtube.html). Um weitere Klagen zu umgehen, blockt Youtube Videos mit Sperrtafeln (siehe erste Zeile). Das bringt Unmut in der Bevölkerung und verschlechtert das Image der GEMA noch weiter. Dennoch der Text, den Youtube hier verwendet ist etwas fadenscheinig. Es wird der Eindruck vermittelt, dass die GEMA Videos auf Youtube sperrt bzw. Rechte verweigert. Das ist so nicht der Fall, denn Youtube weigert sich ja Abgaben an die GEMA zu leisten und sperrt somit Videos in denen es GEMA geschützte Musik vermutet. Auf Grund der fragwürdigen Sperrtexte reichte die GEMA 2013 eine Unterlassungsklage beim Landgericht München ein (Vgl. https://www.gema.de/presse/top-themen/youtube.html). Es erscheint nun die abgemilderte Form „Diese Video ist in deinem Land nicht verfügbar“ (Vgl. www.youtube.com, gesperrtes Video). Das wiederum ändert aber nichts an der Tatsache, dass unzählige Videos von deutschen Rechnern aus nicht zu sehen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Urheberrechts in einem digitalen Zeitalter ein und stellt die Relevanz der GEMA sowie die Forschungsfragen der Arbeit dar.

2. Verwertungsgesellschaften: Das Kapitel erläutert die Definition, die historische Entstehung sowie die internationale Vernetzung von Verwertungsgesellschaften als treuhänderische Organisationen.

3. Die GEMA: Hier werden der Aufbau, die Mitgliederstruktur, die Mechanismen der Vergütung sowie die interne und externe Kritik an der GEMA detailliert analysiert.

4. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung zieht ein Fazit zur unverzichtbaren Rolle von Verwertungsgesellschaften für den Kulturschutz, trotz der Notwendigkeit einer konstruktiven Auseinandersetzung mit ihren derzeitigen Arbeitsweisen.

Schlüsselwörter

Verwertungsgesellschaften, GEMA, Urheberrecht, Tantiemen, Vergütung, Mitgliederstruktur, digitale Medien, Youtube, Tarifreform, geistiges Eigentum, Musikwirtschaft, Online-Lizensierung, Künstlerschutz, Inkasso, Urheberrechtswahrnehmungsgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, den Aufgaben und den Herausforderungen von Verwertungsgesellschaften, wobei die GEMA als primäres Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Verwertungsgesellschaften, die spezifische Organisation der GEMA, die Kritik an ihren Abrechnungsmodellen sowie ihr Umgang mit digitalen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Institutionen wie die GEMA im heutigen digitalen Umfeld noch zeitgemäß arbeiten und welche Bedeutung sie für den Schutz geistigen Eigentums haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Literatur- und Quellenarbeit unter Einbeziehung von Geschäftsberichten, Gesetzen und öffentlichen Statements der beteiligten Parteien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definition, historische Wurzeln, die Mitgliederstruktur, die verschiedenen Vergütungsmodelle sowie die interne und externe Kritik an der GEMA ausführlich erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Verwertungsgesellschaften, GEMA, Urheberrecht, Tantiemen, Vergütungsabgaben, digitale Medien und Urheberschutz.

Warum gibt es innerhalb der GEMA Kritik bezüglich der Mitgliederstruktur?

Die Kritik entzündet sich an dem „Kastenmodell“, bei dem eine kleine Gruppe ordentlicher Mitglieder mit weitreichenden Rechten einer großen Anzahl angeschlossener Mitglieder ohne Mitspracherecht gegenübersteht.

Was ist der Kern des Konflikts zwischen der GEMA und Videoportalen wie YouTube?

Der Konflikt beruht auf unterschiedlichen Auffassungen über die Vergütungspflicht für geschützte Musikinhalte bei der Nutzung durch Online-Plattformen, was zu verhärteten Fronten und Sperrungen von Inhalten führte.

Welchen Einfluss hat die „Tarifreform 2013“ auf die öffentliche Wahrnehmung der GEMA?

Die Reform führte aufgrund befürchteter massiver Gebührenerhöhungen für Veranstalter und Diskothekenbetreiber zu starkem öffentlichem Widerstand und zahlreichen Protesten.

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Details

Titel
Verwertungsgesellschaften: Ursprünge, Entstehung und Betrachtung ihrer Stellung in einer heutigen Gesellschaft am Beispiel der GEMA
Hochschule
Hochschule Merseburg
Veranstaltung
Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Kultur
Note
2,0
Autor
Martin Hommel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V263598
ISBN (eBook)
9783656526216
ISBN (Buch)
9783656528142
Sprache
Deutsch
Schlagworte
GEMA Spotify Verwertungsgesellschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Hommel (Autor:in), 2013, Verwertungsgesellschaften: Ursprünge, Entstehung und Betrachtung ihrer Stellung in einer heutigen Gesellschaft am Beispiel der GEMA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263598
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Leseprobe aus  17  Seiten
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