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Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen

Título: Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen

Trabajo Escrito , 2013 , 18 Páginas

Autor:in: B.A. Jennifer Russell (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Wenn Menschen zusammentreffen, fällen sie Urteile. Beurteilt wird immer – im Berufs- sowie auch im Privatleben. Dies geschieht auch ohne ein vorheriges Beurteilungstraining und ohne bewussten Entschluss. Menschen beurteilen oft schon in den ersten 30 Sekunden eines Treffens und bilden ihr erstes Urteil über ihr Gegenüber. Dabei hilft dem Menschen ein schnelles Urteil sich in seiner Umgebung zu orientieren und zurechtzufinden.
Wir sind dabei vielen Eindrücken ausgesetzt, begegnen jeden Tag zahlreichen
Menschen - sozusagen gehört es zur psychologischen Grundausstattung, andere
einzuschätzen, um eventuelle Gefahren für sich selbst erkennen zu können.
Diese Urteile haben weitreichende Konsequenzen. Erscheint uns jemand als gefährlich, werden wir das Verhalten ändern. Weckt dabei jemand unser Interesse, werden wir uns ihm zuwenden und uns länger mit ihm beschäftigen. Erscheint uns diese Person jedoch gleich unsympathisch, so wird es derjenige schwer haben, den schlechten ersten Eindruck wieder wett zu machen. In den meisten aller bundesdeutschen Unternehmen werden regelmäßig Mitarbeiterbeurteilungen durchgeführt. Diese haben gerade für die Betroffenen weitreichende Konsequenzen, entscheiden die Urteile doch über Einstellungen, Gehalt, Förderung und weiteres Fortkommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zielsetzung der Mitarbeiterbeurteilung

2.1 Summarische oder analytische Beurteilung?

2.2 Formen der Beurteilung

2.2.1 Freie Eindrucksschilderung

2.2.2 Rangordnungsverfahren

2.2.3 Einstufungsverfahren

2.3 Urteilstendenzen und Beurteilungsfehler

3 Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen

3.1 Gespräch statt nur Beurteilung

3.2 Ziele des Mitarbeitergespräches

3.3 Zentrale Elemente des Mitarbeitergespräches

3.4 Einführung des Mitarbeitergespräches

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von systematischen Mitarbeitergesprächen, die auf Zielvereinbarungen basieren, als modernes Führungsinstrument. Dabei wird analysiert, wie diese Instrumente über eine reine Leistungsbewertung hinaus zur Kommunikation, Motivation und Personalentwicklung beitragen können.

  • Grundlagen und Zielsetzungen der systematischen Mitarbeiterbeurteilung
  • Vergleich verschiedener Beurteilungsmethoden und deren Vor- und Nachteile
  • Analyse psychologischer Beurteilungsfehler (Urteilstendenzen)
  • Zentrale Elemente und Ziele eines zielvereinbarungsorientierten Mitarbeitergesprächs
  • Vorgehensweise bei der Einführung neuer Beurteilungssysteme im Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Rangordnungsverfahren

Beim Rangordnungsverfahren sollen die Führungskräfte ihre Mitarbeiter anhand bestimmter Kriterien in eine Reihenfolge bringen. Jeder Mitarbeiter, der beurteilt werden soll, wird mit anderen Mitarbeitern verglichen. Dabei gibt die Führungskraft an, wer der Beste, der Zweitbeste usw. ist, bis hin zum schlechtesten Mitarbeiter. Dieses Vorgehen zwingt einen Vorgesetzten bewusst zur Differenzierung seiner Mitarbeiter. Aus diesem Grund ist es ihm nicht möglich den leichteren Weg zu gehen und all seine Mitarbeiter als die Besten zu beurteilen.

Der Vorteil dieser Herangehensweise liegt darin, dass intransitive Beurteilungen aufgedeckt werden können. Mitarbeiter „A“, ist besser als Mitarbeiter „B“ und Mitarbeiter „A“ ist besser als Mitarbeiter „C“. Dieses Beurteilungsverfahren wird häufig im Vertrieb angewendet, obwohl selbst in dieser Abteilung eine solche Zuordnung nicht immer gerecht verläuft, trotz eindeutig gemessener Umsatzzahlen. Fraglich ist, ob tatsächlich alle Vertriebsmitarbeiter die gleiche Chance haben, die ein Gebiet mit den gleichen potenziellen Kunden betreuen und die Kaufkraft und die Wettbewerbssituation genauso die gleiche ist. Schwerer hingegen fällt die gerechte Beurteilung von zwei Mitarbeitern insbesondere im Marketing, im Rechnungswesen oder in der Forschung und Entwicklung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die psychologische Natur des menschlichen Beurteilens im Alltag sowie die Notwendigkeit systematischer Verfahren in Unternehmen, um Fehlentscheidungen bei Leistungsbeurteilungen zu vermeiden.

2 Zielsetzung der Mitarbeiterbeurteilung: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Ziele der Mitarbeiterbeurteilung aus Sicht von Unternehmen und Mitarbeitern und vergleicht summarische sowie analytische Bewertungsansätze.

2.1 Summarische oder analytische Beurteilung?: Hier wird die Differenz zwischen der ganzheitlichen, summarischen Bewertung und der detaillierten, analytischen Ausprägung von Leistungsmerkmalen diskutiert.

2.2 Formen der Beurteilung: In diesem Abschnitt werden drei gängige Verfahren vorgestellt: die freie Eindrucksschilderung, das Rangordnungsverfahren und das Einstufungsverfahren.

2.2.1 Freie Eindrucksschilderung: Das Kapitel beschreibt das nicht-standardisierte Verfahren der freien Schilderung, das geringen bürokratischen Aufwand erfordert, aber Probleme in der Vergleichbarkeit mit sich bringt.

2.2.2 Rangordnungsverfahren: Es wird analysiert, wie Mitarbeiter durch den Vergleich untereinander in eine Reihenfolge gebracht werden und welche motivationalen Herausforderungen dieses Verfahren birgt.

2.2.3 Einstufungsverfahren: Dieses Kapitel behandelt standardisierte Skalen zur Beurteilung von Merkmalen, die eine bessere Vergleichbarkeit ermöglichen sollen, aber die korrekte Wahl der Skalenstufen erfordern.

2.3 Urteilstendenzen und Beurteilungsfehler: Hier werden psychologische Verzerrungseffekte wie die Milde-, Strenge- oder Mittelwerttendenz sowie der Rosenthal-Effekt erläutert, die Beurteilungen beeinflussen können.

3 Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen: Das Kapitel führt das zielorientierte Mitarbeitergespräch als effektives Instrument der Kommunikation und Führung ein, das über die bloße rückwärtsgewandte Bewertung hinausgeht.

3.1 Gespräch statt nur Beurteilung: Es wird herausgestellt, dass der Fokus von einer bloßen Leistungsabrechnung hin zu einem kooperativen Prozess der Zukunftsgestaltung verschoben werden sollte.

3.2 Ziele des Mitarbeitergespräches: Die vielfältigen Ziele, wie die Förderung der Motivation, die Abstimmung von Aufgaben und die Sicherung der Unternehmensziele, werden hier detailliert aufgeführt.

3.3 Zentrale Elemente des Mitarbeitergespräches: Das Gespräch wird in die drei Hauptkomponenten Rückblick, Stärken- und Schwächenanalyse sowie Ausblick unterteilt.

3.4 Einführung des Mitarbeitergespräches: Dieses Kapitel beschreibt den prozessualen Weg zur Implementierung eines neuen Beurteilungssystems, inklusive der Einbindung des Betriebsrats und der Durchführung von Pilotphasen.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Mitarbeitergespräch ein wertvolles, strategieunterstütztes Führungsinstrument ist, das idealerweise als kontinuierlicher und kooperativer Prozess gelebt werden sollte.

Schlüsselwörter

Mitarbeitergespräch, Zielvereinbarung, Mitarbeiterbeurteilung, Führungsinstrument, Leistungsbeurteilung, Personalentwicklung, Urteilsfehler, Potenzialanalyse, Unternehmensführung, Leistungsanreize, Kooperative Kommunikation, Feedback, Diagnostik, Mitarbeiterbindung, Arbeitsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die professionelle Durchführung von Mitarbeitergesprächen und deren Verknüpfung mit Zielvereinbarungen als systematisches Führungsinstrument in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die verschiedenen Methoden der Mitarbeiterbeurteilung, die psychologischen Grundlagen von Beurteilungsfehlern sowie die praktische Implementierung zielorientierter Gesprächsführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mitarbeitergespräche effektiv gestaltet werden können, um von einer rein vergangenheitsorientierten Leistungsbeurteilung zu einer zukunftsorientierten Mitarbeiterentwicklung zu gelangen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und psychologische Konzepte mit organisatorischen Anforderungen in der Personalführung verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung verschiedener Beurteilungsverfahren, die Problematik von Verzerrungseffekten und die Konzeption von Mitarbeitergesprächen, die auf klaren Zielvereinbarungen aufbauen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mitarbeitergespräch, Zielvereinbarung, Beurteilungssysteme, Führungskompetenz, Feedback-Kultur und systematische Personalentwicklung.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Einführung neuer Beurteilungssysteme laut der Autorin?

Die Autorin betont, dass der Betriebsrat frühzeitig in die Planung einbezogen werden sollte, da er gemäß BetrVG Mitbestimmungsrechte bei der Aufstellung allgemeiner Beurteilungsgrundsätze und Richtlinien zur personellen Auswahl besitzt.

Was zeichnet eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ im Kontext von Mitarbeiterbeurteilungen aus?

Dies ist ein psychologisches Verzerrungsphänomen, bei dem die Erwartungen des Beurteilers (z. B. eine Führungskraft) unbewusst dazu führen, dass der Mitarbeiter sich entsprechend dieser Erwartungen verhält, wodurch die ursprüngliche (evtl. falsche) Einschätzung des Vorgesetzten bestätigt wird.

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Detalles

Título
Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Hamburg
Autor
B.A. Jennifer Russell (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
18
No. de catálogo
V264012
ISBN (Ebook)
9783656532842
ISBN (Libro)
9783656541356
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mitarbeiterbeurteilung Zielvereinbarungen Eindrucksschilderung Rangordnungsverfahren Einstufungsverfahren Mitarbeitergespräche
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Jennifer Russell (Autor), 2013, Mitarbeitergespräche auf Basis von Zielvereinbarungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264012
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