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Elektronisches Lerntagebuch am Berufskolleg

Eine qualitative Inhaltsanalyse

Titel: Elektronisches Lerntagebuch am Berufskolleg

Hausarbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Heinz Alenfelder (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Schwerpunkt der Forschung zu Lerntagebüchern richtet sich bisher auf den Lerntagebuch-Einsatz im Unterricht an der Grundschule oder in einzelnen Fächern/Fachgebieten der allgemeinbildenden Schulen. Sie berücksichtigt weder den Einsatz an einem Berufskolleg noch die Erwartungshaltung der Schülerinnen und Schüler.
In Form einer Einzelfallanalyse wird in dieser Hausarbeit die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse auf ausgewählte Einträge eines Lerntagebuchs an einem Berufskolleg angewendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung von Forschungsfrage und Hypothesen

3 Auswahl der Methode

3.1 Qualitative Inhaltsanalyse

4 Feldzugang und Analyseschritte

4.1 Festlegung des Materials

4.2 Analyse der Entstehungssituation

4.3 Formale Charakteristika des Materials

4.4 Richtung der Analyse, Kommunikationsmodell

4.5 Differenzierung der Fragestellung und Ablaufmodell

4.6 Bestimmung der Analysetechnik

4.7 Definition der Analyseeinheiten

5 Analyse des Materials

6 Interpretation und Darstellung der Ergebnisse

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die bisher wenig erforschte Erwartungshaltung von Schülern eines Berufskollegs gegenüber dem Einsatz elektronischer Lerntagebücher im IT-Unterricht. Ziel ist es, durch eine Einzelfallanalyse mittels qualitativer Inhaltsanalyse herauszuarbeiten, welche Anforderungen die Lernenden an den Dozenten, die Unterrichtsgestaltung und die Praxisrelevanz stellen.

  • Wandel der Lehr- zu einer Lernkultur im IT-Berufskolleg
  • Qualitative Inhaltsanalyse als methodisches Instrument
  • Rolle des elektronischen Lerntagebuchs als Feedback-Medium
  • Erwartungen an Unterricht, Material und eigene Leistungsentwicklung
  • Identifikation der Bedeutung von Praxisbezug im IT-Unterricht

Auszug aus dem Buch

4.2 Analyse der Entstehungssituation

In jedem der drei Kurse wurde das Lerntagebuch als eine wesentliche Möglichkeit vorgestellt, Einfluss auf die Gestaltung des Präsenzunterrichts zu nehmen. Zu Beginn des Kurses erfolgte eine konkrete Aufgabenstellung, laut der die jeweilige persönliche, fachliche Ausgangssituation zu schildern war. Danach wurden außer einem Hinweis nach gut der Hälfte des Kurses, einen Abgleich der Vorkenntnisse, Wünsche, Erwartungen mit dem bisher Erlerntem vorzunehmen, keine weiteren Aufforderungen („Prompts“) mehr gegeben, obwohl es nach Hübner et al. „möglich ist, mit Prompts produktive Lernaktivitäten beim Schreiben eines Lerntagebuchs zu fördern“ (Hübner et al., 2009, S. 127).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert seine Motivation, als IT-Dozent erstmals Lerntagebücher einzusetzen, und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Erwartungen von Schülern an dieses Medium.

2 Entwicklung von Forschungsfrage und Hypothesen: Dieses Kapitel verortet die Arbeit im aktuellen Forschungsstand und formuliert auf Basis bestehender Studien zwei zentrale Hypothesen zur Erwartungshaltung der Schüler.

3 Auswahl der Methode: Es wird begründet, warum die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring das geeignete explorative Instrument zur Beantwortung der Forschungsfrage ist.

4 Feldzugang und Analyseschritte: Hier werden das untersuchte Material, die Entstehungssituation sowie das methodische Vorgehen und die Festlegung der Analyseeinheiten detailliert beschrieben.

5 Analyse des Materials: Dieses Kapitel dokumentiert den Prozess der Paraphrasierung und Generalisierung, aus dem ein Kategoriensystem mit zehn Kategorien hervorgeht.

6 Interpretation und Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden in die drei Bereiche Unterricht, Material und eigene Leistung eingeordnet und die Bedeutung des Praxisbezugs hervorgehoben.

7 Fazit und Ausblick: Der Autor reflektiert den gesamten Analyseprozess, bewertet das methodische Vorgehen und leitet Anregungen für zukünftige Forschungsansätze ab.

Schlüsselwörter

Lerntagebuch, Berufskolleg, qualitative Inhaltsanalyse, IT-Dozent, Bildungsforschung, Lernkultur, Selbstregulation, Einzelfallanalyse, Unterrichtsgestaltung, Erwartungshaltung, Praxisbezug, methodische Reflexion, Lernprozess, pädagogische Begleitung, Informatikerausbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die subjektiven Erwartungen von Berufsschülern an den Einsatz elektronischer Lerntagebücher, die im Rahmen einer IT-Ausbildung von fachlich, aber nicht zwingend pädagogisch qualifizierten Dozenten eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Etablierung neuer Lernkulturen, die Wirksamkeit von Lerntagebüchern als Reflexionsinstrument und die Frage, wie Lernende das Fehlen pädagogischer Begleitung durch ihren Dozenten wahrnehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf explorativem Weg durch eine Einzelfallanalyse zu identifizieren, welche Erwartungen an den Unterricht, das Material und den persönlichen Lernerfolg entstehen, wenn Schüler ein Lerntagebuch führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring, um ein einzelnes Lerntagebuch induktiv zu untersuchen und ein Kategoriensystem zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Herleitung der Hypothesen, die methodische Begründung, die detaillierte Beschreibung des Analyseprozesses (Paraphrasierung, Generalisierung) und die Interpretation der daraus resultierenden Kategorien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Lerntagebuch, qualitative Inhaltsanalyse, Erwartungshaltung und Praxisrelevanz im Kontext der Informatikerausbildung.

Warum wurde eine Einzelfallanalyse gewählt?

Der Autor entschied sich für eine Einzelfallanalyse, da diese explorative Methode am besten geeignet ist, um beim Fehlen existierender Erkenntnisse neue, überraschende Erwartungshaltungen der Schüler zu entdecken.

Welche neue Erkenntnis gewinnt der Autor im Hinblick auf den Praxisbezug?

Im Verlauf der Analyse kristallisierte sich heraus, dass Schüler ein hohes Bedürfnis nach Praxisbezug haben, was der Autor als neue, vom Dozenten zuvor nicht antizipierte Erwartungskategorie identifizierte.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Elektronisches Lerntagebuch am Berufskolleg
Untertitel
Eine qualitative Inhaltsanalyse
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Heinz Alenfelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V264161
ISBN (eBook)
9783656532453
ISBN (Buch)
9783656536802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungswissenschaft qualititiv inhaltsanalyse Mayring Lerntagebuch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heinz Alenfelder (Autor:in), 2011, Elektronisches Lerntagebuch am Berufskolleg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264161
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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