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Lesemotivation von Jungen und Mädchen in der Grundschule

Titre: Lesemotivation von Jungen und Mädchen in der Grundschule

Epreuve d'examen , 2013 , 50 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Kristina Gerhold (Auteur)

Pédagogie - Enseignement de la lecture
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Ziel der Arbeit ist es, die Gründe der Motivationsproblematik der Jungen herauszuarbeiten und Möglichkeiten zur Lesemotivationsförderungen im Allgemeinen und speziell für Jungen aufzuzeigen. In dieser Arbeit liegt das Hauptaugenmerk auf der Lesemotivationsförderung von Jungen, da diese eine intensivere Förderung benötigen als die Mädchen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Lesemotivation

2.1. Das Erwartungs-Wert-Modell der Lesemotivation

3. Soziale Einflussfaktoren auf die Lesemotivation der Grundschüler

3.1. Die Bedeutung der Schule

4. Motivationsprobleme im Leseunterricht

4.1. Der Deutschunterricht

4.2. Motivationsprobleme beim Schulanfang und im Erstleseunterricht

4.3. Woher kommen die Geschlechtsunterschiede?

5. Möglichkeiten zur Lesemotivationsförderung im Unterricht

5.1. Die anregende Leseumgebung

5.2. Kinderbücher als Klassenlektüre

6. Spezielle Lesemotivationsförderung für Jungen

6.1. Was ist ein gutes Jungenbuch?

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Gründe für die Motivationsproblematik von Jungen in der Grundschule und leitet daraus Ansätze zur gezielten Lesemotivationsförderung ab, wobei insbesondere die Rolle soziokultureller Faktoren und geschlechtsspezifischer Differenzen beleuchtet wird.

  • Erwartungs-Wert-Modell der Lesemotivation
  • Einflussfaktoren der sozialen Umwelt (Familie und Schule)
  • Entstehung von Geschlechtsunterschieden und deren Auswirkungen auf das Leseverhalten
  • Unterrichtliche und außerunterrichtliche Förderkonzepte zur Steigerung der Lesefreude
  • Kriterien für eine geschlechtersensible Literaturauswahl

Auszug aus dem Buch

4.2. Motivationsprobleme beim Schulanfang und im Erstleseunterricht

Lesen lernen bzw. lesen können ist ein Wunsch, der zu Schulbeginn bei jedem Kind verschieden ausgeprägt ist.

„Lesen, so entdecken die Kinder früh, ist ein Weg in die Welt, die sie umgibt und die sie neugierig erkunden. Lesenlernen- Wollen kann ein Motiv sein, Unbekanntes auf eine besondere Weise, mittels Literatur, zu entdecken, wie es ansonsten für die Kinder in diesem Alter noch nicht möglich ist“ (Dehn et al. 2006, S. 586).

Der Anfangsunterricht sollte so organisiert sein, dass die Schülerinnen und Schüler nicht bereits zu Beginn ihrer Lesekarriere die Motivation verlieren. Allerdings kommen die Kinder heutzutage „bereits mit ausgeprägten literarischen bzw. narrativen Rezeptionskompetenzen in die Schule“ (Garbe, 2005, S. 30). Dies bedeutet, dass die Mädchen und Jungen bereits mit komplizierten und zum Teil auch schwer verständlichen Geschichten und Handlungsmustern vertraut sind. Dieses Wissen haben sie sich durch Hörspiel-CDs oder Fernseh- und Videofilme entweder selbst angeeignet oder in den Geschichten gehört, die sie von ihren Eltern vorgelesen bekommen haben (Garbe, 2005). Wenn die Kinder nun in die Schule kommen, müssen sie ganz von vorne anfangen. Die Schulfibeln konfrontieren die Mädchen und Jungen wieder mit ganz einfachen Wörtern und Geschichten. Die Kinder machen also zunächst einmal die Erfahrung, dass sie lange zum Entziffern der Schrift benötigen und sie noch nicht in der Lage sind, zu lesen und gleichzeitig den Sinn des Textes zu erfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Lesekompetenz ein, thematisiert die Ergebnisse der PISA-Studie und definiert das Ziel der Arbeit, die Motivationsprobleme von Jungen in der Grundschule zu analysieren.

2. Der Begriff der Lesemotivation: Das Kapitel erläutert begriffstheoretisch die Arten der Lesemotivation (intrinsisch/extrinsisch, habituell/situativ) und führt das Erwartungs-Wert-Modell von Eccles ein.

3. Soziale Einflussfaktoren auf die Lesemotivation der Grundschüler: Hier wird der Einfluss von Eltern, Freundeskreis und der Schule auf die Entwicklung der Lesemotivation diskutiert, wobei die Schule als kompensatorische Instanz hervorgehoben wird.

4. Motivationsprobleme im Leseunterricht: Dieses Kapitel thematisiert den sogenannten „Leseknick“, den Deutschunterricht sowie spezifische Herausforderungen beim Schulanfang und die Entstehung von Geschlechtsunterschieden.

5. Möglichkeiten zur Lesemotivationsförderung im Unterricht: Hier werden unterrichtliche Konzepte wie die Gestaltung einer anregenden Leseumgebung und der Einsatz von Kinderbüchern als Klassenlektüre vorgestellt.

6. Spezielle Lesemotivationsförderung für Jungen: Das Kapitel widmet sich der gezielten Leseförderung für Jungen, inklusive der Erarbeitung von Kriterien für ein gutes Jungenbuch.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit eines geschlechtersensiblen Unterrichts und eines Umdenkens in der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Lesemotivation, Grundschule, Lesekompetenz, Jungen, Mädchen, Geschlechtsunterschiede, Leseförderung, Erwartungs-Wert-Modell, Sozialisation, Klassenlektüre, Leseumgebung, Schulanfang, Leseknick, Leseverhalten, Mediennutzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen für die Motivationsproblematik beim Lesen von Jungen im Vergleich zu Mädchen in der Grundschule und zeigt Wege auf, wie Lehrkräfte diese Motivation fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Lesemotivation, der Einfluss sozialer Instanzen wie Familie und Schule, die geschlechterspezifische Sozialisation und konkrete methodische Ansätze zur Leseförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Gründe für die geringere Lesemotivation von Jungen herauszuarbeiten und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Jungen und Mädchen gleichermaßen zum Lesen motiviert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die aktuelle Studien wie PISA und IGLU sowie fachdidaktische Konzepte zur Leseförderung einbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Klärung der Lesemotivation, eine Analyse sozialer Einflussfaktoren, eine Untersuchung von Motivationsproblemen im Deutschunterricht sowie praktische Fördermöglichkeiten für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Lesemotivation, Grundschule, Lesekompetenz, geschlechtersensible Förderung, Sozialisation und Leseverhalten.

Was versteht die Autorin unter dem „Leseknick“?

Als Leseknick wird der kontinuierliche Rückgang der Leseintensität und des Interesses am Deutschunterricht bezeichnet, der sich bei vielen Kindern zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr zeigt.

Warum ist die Einbeziehung neuer Medien bei Jungen sinnvoll?

Die Einbeziehung digitaler Medien bietet laut der Autorin eine große Chance, da Jungen sich so leichter motivieren lassen, sich mit Texten und Sprache auseinanderzusetzen, was wiederum als Brücke zum Lesen von Büchern dienen kann.

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Résumé des informations

Titre
Lesemotivation von Jungen und Mädchen in der Grundschule
Université
University of Paderborn
Note
2,7
Auteur
Kristina Gerhold (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
50
N° de catalogue
V264188
ISBN (ebook)
9783656533467
ISBN (Livre)
9783656535386
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kristina Gerhold (Auteur), 2013, Lesemotivation von Jungen und Mädchen in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264188
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Extrait de  50  pages
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