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Die verschiedenen Archivarten in Deutschland

Título: Die verschiedenen Archivarten in Deutschland

Trabajo , 2006 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Philipp Wansel (Autor)

Historia - Otros
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Archiv im Allgemeinen. Sie orientiert sich nicht an einer zuvor aufgeworfenen zentralen Problemstellung,
sondern will lediglich ein wenig Licht in die diffus-dunkle Vorstellung von Archiven bringen. Hierzu werden in der Einleitung eine Definition und die
eigentliche Zweckbestimmung der Archive erläutert, sowie ein kurzer historischer Abriss und einige erklärende Bemerkungen über den Beruf des Archivars
gegeben.
In dem darauf folgenden Hauptteil werden die unterschiedlichen Archivtypen in
Deutschland vorgestellt und von einander abgegrenzt. Ferner wird das
idealtypische Verzeichnen von Archivalien dargelegt, dem sich (fast) jede der
einzelnen Archivtypen bedient.
In dem Schlussteil soll ansatzweise die Frage geklärt werden, inwiefern das
Medium Internet zu der Gattung der Archive gerechnet werden kann und ob die
Zukunft der Archive im Internet liegen könnte. Diese Analyse erfolgt unter
Berücksichtigung der im Hauptteil gegebenen Informationen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Archivs

3. Zweckbestimmung des Archivs

4. Der Archivarberuf früher und heute

5. Die verschiedenen Archivarten in Deutschland

5.1 Das Bundesarchiv

5.2 Staatsarchive

5.3 Kommunalarchive

5.4 Herrschafts-, Haus- und Familienarchive

5.5 Kirchenarchive

5.6 Wirtschaftsarchive

5.7 Parlaments-, Partei-, und Verbandsarchive

5.8 Medienarchive

5.9 Universitätsarchive

6. Sonstige Archivformen

7. Das Verzeichnen von Archivgut

8. Das Internet – Ein Archiv?!

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit bietet einen systematischen Überblick über das Archivwesen, definiert dessen Grundlagen und Zweckbestimmung und beleuchtet sowohl das Berufsbild des Archivars als auch die verschiedenen Archivtypen in Deutschland. Zudem untersucht sie die methodische Erschließung von Archivgut und reflektiert kritisch die Rolle des Internets als potenzielle Archivform der Zukunft.

  • Historische und moderne Definition des Archivbegriffs
  • Differenzierung der neun Hauptsparten deutscher Archivlandschaften
  • Anforderungsprofil und Wandel des Archivarberufs
  • Methodik der idealtypischen Verzeichnung von Archivalien
  • Kritische Analyse des Internets als digitales Archivmedium

Auszug aus dem Buch

4. Der Archivarberuf früher und heute

Das Berufsfeld des Archivars ist nicht – wie man durchaus vermuten könnte – eine neuzeitliche Erscheinung, die erst durch eine zunehmende Verschriftlichung und Bürokratisierung auftrat. Zur Aufzeichnung und Konservierung von Manuskripten, Dokumenten, Karten etc. benötigten schon die Römer, die Griechen, ja sogar die Ägypter einen Archivar. Dieser wurde in der Antike und in dem Mittelalter allerdings unter anderen Bezeichnungen (wie etwa Registrator) angeführt. Die Aufgabe der Archivare bestand in einer aktenmäßigen Dokumentation von Behörden- und Verwaltungsschriftgut, dem eine hohe politische Bedeutung beigemessen wurde (Gesetzestafeln, Verträge, Landschenkungen, usw.). Sie besaßen damals ausschließlich eine rechtlich verwaltungsmäßige Funktion.

Ferner war die Berufsgruppe der Archivare früher zahlenmäßig sehr gering; auch wurde die Arbeit nahezu ausschließlich nebenberuflich, z.B. von Tempeldienern, Schreibern, Mönchen etc. ausgeübt. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts ändert sich dies; es tritt – zunächst vereinzelt – der hauptberufliche Archivar vereinzelt in Erscheinung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Archivwesen ein, räumt mit dem Vorurteil des Archivs als „Müllhalde“ der Geschichte auf und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2. Definition des Archivs: Dieses Kapitel ergründet die etymologische Herleitung des Begriffs aus dem Griechischen und liefert eine allgemeingültige Definition sowie die räumliche und funktionale Bedeutung.

3. Zweckbestimmung des Archivs: Hier werden die archivfachlichen Kriterien für Archivgut (Entstehung im Geschäftsgang, kein Bedarf für laufende Geschäfte, bleibender Wert) detailliert definiert.

4. Der Archivarberuf früher und heute: Das Kapitel zeichnet den historischen Wandel vom nebenberuflichen Registrator zum hochqualifizierten Vollzeit-Archivar nach und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Qualifikation und öffentlichem Ansehen.

5. Die verschiedenen Archivarten in Deutschland: Diese Sektion bietet einen systematischen Überblick über die neun verschiedenen Archivsparten, von staatlichen Bundes- und Staatsarchiven bis hin zu speziellen privaten Wirtschafts- und Medienarchiven.

6. Sonstige Archivformen: Hier werden abseits der neun Hauptsparten weitere kleinteilige Archivformen wie Militär- oder Vereinsarchive kurz beleuchtet.

7. Das Verzeichnen von Archivgut: Das Kapitel erläutert die methodische Erschließung und systematische Erfassung von Archivalien anhand einer idealtypischen Struktur.

8. Das Internet – Ein Archiv?!: Im Schlussteil wird die Frage erörtert, inwieweit das Internet als digitale Archivmaschine fungieren kann und wo die Grenzen zur klassischen Archivdefinition liegen.

Schlüsselwörter

Archiv, Archivar, Archivgut, Verzeichnung, Staatsarchiv, Wirtschaftsarchiv, Mediengeschichte, Dokumentation, digitale Archivierung, historische Überlieferung, Signatur, Geschäftsgang, Internet, Datenspeicherung, Kulturhoheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, Struktur und Funktionsweise von Archiven als Institutionen, die historische Zeugnisse für die Zukunft bewahren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den Grundlagen der Archivdefinition und -zweckbestimmung stehen der Wandel des Archivarberufs, eine Systematisierung der Archivtypen sowie die methodische Erschließung und die digitale Zukunft im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Licht in die oft diffuse Wahrnehmung von Archiven zu bringen und die systematische Ordnung sowie Bedeutung dieser Institutionen für die Gesellschaft darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur, historische Abrisse und die deskriptive Vorstellung archivischer Standards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der neun spezifischen Archivsparten in Deutschland, deren Abgrenzung zueinander sowie die methodische Darstellung der idealtypischen Verzeichnung von Archivalien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Archivgut, Signatur, Provenienz, gesellschaftliche Relevanz, Erschließung und der Vergleich zwischen physischem Archiv und digitalem Datenspeicher.

Wie unterscheidet sich die Arbeit eines Wirtschaftsarchivs von staatlichen Archiven?

Staatliche Archive unterliegen oft strengeren Ordnungsregeln und einer staatlichen Trägerschaft, während Wirtschaftsarchive meist privat organisiert sind und häufiger Defizite in der Aktenordnung aufweisen.

Kann das Internet als echtes Archiv bezeichnet werden?

Die Arbeit reflektiert diese Frage kritisch: Zwar fungiert das Internet als Speichermedium mit Struktur, doch mangelt es ihm häufig an den Selektionskriterien und der gezielten archivischen Wertbestimmung, die klassische Archive auszeichnen.

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Detalles

Título
Die verschiedenen Archivarten in Deutschland
Universidad
University of Wuppertal
Calificación
1,0
Autor
Philipp Wansel (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
15
No. de catálogo
V266649
ISBN (Ebook)
9783656573920
ISBN (Libro)
9783656573913
Idioma
Alemán
Etiqueta
archiv
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Wansel (Autor), 2006, Die verschiedenen Archivarten in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266649
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