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Auswirkung der Rechnungslegung auf Anleiherenditen

Título: Auswirkung der Rechnungslegung auf Anleiherenditen

Trabajo de Seminario , 2012 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: B.Sc. Juri Stelwag (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Auswirkungen der Rechnungslegung auf Kapitalmärkte werden bereits seit mehreren Dekaden untersucht. Eine große Bandbreite an Literatur sowie Forschungsergebnissen existiert hinsichtlich der Auswirkung von Periodenergebnissen auf den Aktienmarkt. Eine zentrale Erkenntnis dieser Studien ist, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Veränderungen der Periodenergebnisse und Aktienrenditen besteht. Die Robustheit und Validität dieses Ergebnisses wurde mit Hilfe unterschiedlicher statistischer Methoden, angewandt in verschiedenen Zeiträumen und bezogen auf diverse Wertpapierbörsen, bestätigt. Demgegenüber liegen bisher nur wenige ausführliche wissenschaftliche Untersuchungen vor, die den Zusammenhang zwischen der Rechnungslegung und Anleihemärkten erforschen. Ein möglicher Grund für das Fehlen solcher Studien könnte darin liegen, dass die Transaktionspreise von Anleihen im Gegensatz zu Aktienpreisen bis zur Einführung der „Transaction Reporting and Compliance Engine (TRACE)“ im Juli 2002 nicht öffentlich verkündet werden mussten und die notwendigen Daten somit nur begrenzt zur Verfügung standen. Betrachtet man jedoch die Größe bzw. das Volumen des Anleihemarktes, wird schnell deutlich, dass der Anleihemarkt eine der wichtigsten Quellen für Unternehmen zur Beschaffung von Fremdkapital darstellt. Allein im Jahr 2011 wurden von US-Unternehmen Anleihen im Gesamtwert von 1012,1 Milliarden US-$ emittiert, mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 15,6 Milliarden US-$. Auch im Vergleich zum Aktienmarkt scheint die Bedeutung des Anleihemarktes zu überwiegen. Denn im Zeitraum von 1997 bis 2006 haben US-Unternehmen Anleihen im Wert von 4,6 Billionen US-$ ausgegeben, wohingegen Stammaktien im Wert von 1,5 Billionen US-$ angeboten wurden.
Deshalb ist es Ziel dieser Seminararbeit ausgewählte Studien, welche den Zusammenhang zwischen Rechnungslegung und Anleiherenditen empirisch analysieren, darzustellen sowie kritisch zu diskutieren, um somit den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Untersuchungsgegenstand wiederzugeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Anleihe

2.2 Abgrenzung zwischen Anleihe und Aktie

2.3 Anleiherendite

3. Kritische Diskussion

3.1 Die Studie von Easton, Monahan und Vasvari

3.2 Die Studie von Jin

3.3 Die Studie von Datta und Dhillon

3.4 Die Studie von Plummer und Tse

3.5 Die Studie von DeFond und Zhang

3.6 Die Studie von De Franco, Vasvari und Wittenberg-Mörman

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Seminararbeit ist die empirische Analyse und kritische Diskussion ausgewählter wissenschaftlicher Studien, die den Zusammenhang zwischen der Rechnungslegung und Anleiherenditen untersuchen, um so den aktuellen Stand der Forschung abzubilden.

  • Grundlagen und Charakteristika von Anleihen im Vergleich zu Aktien
  • Analyse der Relevanz von Unternehmensergebnissen für Gläubiger
  • Diskussion der nicht-linearen Auszahlungsstruktur von Anleihen
  • Vergleich empirischer Studienergebnisse zur Marktreaktion auf Ergebnisbekanntgaben
  • Bedeutung der Finanzstärke von Unternehmen für die Renditereaktion

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Studie von Easton, Monahan und Vasvari

Easton, Monahan und Vasvari präsentieren in ihrer Studie den bis dato ersten, sehr ausführlichen Beweis für den Zusammenhang von Rechnungslegung und Anleiherenditen und untersuchen zum einen die Häufigkeit von Anleihetrades vor und nach der Bekanntgabe von Periodenergebnissen („earnings announcements“) und zum zweiten die Relation von Anleiherenditen und Unternehmensergebnissen („earnings news“). Für die Formulierung der Hypothesen ziehen die drei Forscher die nicht-lineare Auszahlungsstruktur, welche aus folgender These besteht, heran: in der Theorie entscheiden die Eigenkapitalgeber darüber, ob das Unternehmen frisches Kapital erhält und somit weitergeführt werden kann (Option 1) oder kein Kapital mehr eingebracht wird und das Unternehmen in Insolvenz gerät (Option 2). Im ersten Fall werden – mit der Erwartung der Eigenkapitalgeber, dass zukünftige Cashflows einen Barwert generieren, der den Nennwert der Verbindlichkeiten übersteigt – Inhabern von Anleihen fixe Kuponzahlungen gewährleistet. Gehen die Eigenkapitalgeber jedoch davon aus, dass der Barwert der zukünftigen Cashflows niedriger als der Nennwert der Verbindlichkeiten ausfällt, kommt es im zweiten Fall zum Konkurs des Unternehmens und die Gläubiger erleiden einen Verlust in Höhe der Differenz zwischen dem Wert der Verbindlichkeit und dem der Vermögenswerte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Rechnungslegung für Kapitalmärkte ein und begründet die Relevanz der Untersuchung des Anleihemarktes im Vergleich zum Aktienmarkt.

2. Theoretische Grundlagen: In diesem Abschnitt werden Anleihen als Finanzierungsinstrument definiert, von Aktien abgegrenzt und der Begriff der Anleiherendite methodisch erläutert.

3. Kritische Diskussion: Hier erfolgt eine ausführliche Darstellung und vergleichende Diskussion bedeutender empirischer Studien, die den Zusammenhang zwischen Rechnungslegung und Anleiherenditen erforschen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Vergleichbarkeit der Studien und identifiziert zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Rechnungslegung, Anleiherendite, Unternehmensanleihen, Kapitalmarkt, Ergebnisbekanntgabe, Rating, Finanzstärke, Anleihehandel, Auszahlungsstruktur, empirische Studie, Anleihemarkt, Gläubiger, Bonität, Analystenempfehlungen, Periodenergebnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Rechnungslegung eines Unternehmens und der Reaktion der Anleiherenditen auf diese Informationen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentral sind die Charakteristika von Anleihen, die Auswirkungen von Periodenergebnissen (Earnings News) und die Rolle der finanziellen Bonität bzw. Ratings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand durch eine kritische Gegenüberstellung wichtiger empirischer Studien zu diesem Forschungsgegenstand zusammenzufassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es werden empirische Studien analysiert, die unter anderem auf Zeitfenster-Analysen („short-window“ und „long-window“ Tests), Regressionen und die Auswertung großer Datensätze wie FISD oder Compustat zurückgreifen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der kritischen Diskussion spezifischer Studien, darunter jene von Easton et al., Jin, Datta und Dhillon, Plummer und Tse, DeFond und Zhang sowie De Franco et al.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Rechnungslegung, Anleiherendite, Anleihemarkt, Ergebnisbekanntgabe und Finanzstärke definieren.

Warum reagieren Anleihen bei finanziell schwachen Unternehmen stärker auf Ergebnisse?

Weil bei diesen Unternehmen ein höheres Zahlungsausfallrisiko besteht, weshalb neue Informationen für Gläubiger eine größere Bedeutung für die Einschätzung der Rückzahlungsfähigkeit haben.

Welche Rolle spielt die „nicht-lineare Auszahlungsstruktur“?

Sie erklärt, warum negative Nachrichten (Verluste) für Anleihegläubiger oft relevanter sind als positive Nachrichten, da die Gewinnchancen nach oben durch den Kupon limitiert sind, während das Verlustrisiko bei Insolvenz direkt den Barwert der Anleihe bedroht.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Auswirkung der Rechnungslegung auf Anleiherenditen
Universidad
Bielefeld University
Calificación
1,3
Autor
B.Sc. Juri Stelwag (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
28
No. de catálogo
V266678
ISBN (Ebook)
9783656571728
Idioma
Alemán
Etiqueta
auswirkung rechnungslegung anleiherenditen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.Sc. Juri Stelwag (Autor), 2012, Auswirkung der Rechnungslegung auf Anleiherenditen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266678
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