Die Aqeda - Exegese des Alten Testaments


Hausarbeit, 2013
23 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

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Gliederung

Einleitung

1.0 Imaginativer Teil mit szenischer Einteilung
1.1 Szene 1: Einleitung und Auftrag
1.2 Szene 2: Reise
1.3 Szene 3: Dialog zwischen Abraham und Isaak
1.4 Szene 4: Einleitung der Opferung Isaaks
1.5 Szene 5: Engelrede I.
1.6 Szene 6: Opferung des Widders und Benennung des Ortes
1.7 Szene 7: Engelsrede II.
1.8 Szene 8: Rückkehr nach Beerscheba

2.0 Historisch-kritische Methode
2.1 Textkritik
2.2 Arbeitsübersetzung
2.3 Literarkritik
2.4 Quellenscheidung
2.5 Redaktionskritik
2.6 Form- und Gattungskritik
2.7 Sitz im Leben
2.8 Ort und Zeit

3.0 Auslegung

Literaturverzeichnis

Abkürzungen

Anlage

Einleitung

Was ist eine Exegese? Letzten Endes ist eine Exegese nichts anderes als eine Auslegung. Zumindest dachte ich dies, als ich das im Sommersemester 2013 angebotene Seminar „Exegese des Alten Testaments“ besuchte. Dies sollte sich im Laufe dieses Seminares ändern.

Nicht nur, dass uns ein Basiswissen in israelischer Geschichte vermittelt wurde, der Kurs beschäftigte sich darüber hinaus mit den Disziplinen der Textkritik, Literaturkritik, Überlieferungsgeschichte usw. Die Vielfalt der Methoden, mit welcher ein Bibelvers „bearbeitet“ werden kann gleicht beinahe einer Obduktion. Die Ergebnisse sind allerdings keineswegs zu verachten!

Nachdem uns nun die Grundlagen vermittelt wurden, hatten wir die Möglichkeit sie an Gen 22, 1-19 einer praktischen Anwendung zu unterziehen. Die Vielfalt an begleitender Literatur zu der Aqeda fand sich sehr schnell, aber auch ausgiebig! Hier galt es als erstes zu reduzieren und sich besonders den „Klassikern“ zuzuwenden. Von Rad, Blum und Kundert bildeten hierbei die Grundlage, von welcher aus operiert werden konnte. Leider musste S. Spiegel, welcher mit „The Last Trail“ eine außerordentliche Textanalyse bot, außen vor bleiben.

Schon bald merkte ich, dass eine bloße Betrachtung der Übersetzungen (Luther, Mendelssohn und Eberfelder) nicht ausreichen würde. Um Fehler und Widersprüche in einem Text wirklich zu finden, kann eine Übersetzung nicht ausreichen, da unsere Sprache und Kultur andere Auffassungen besitzt, als zum Beispiel die Israelische. Ich zog also zu den einzelnen Übersetzungen noch die BHS, sowie die LXX heran, um für mich ein befriedigenderes Ergebnis zu erzielen. An dieser Stelle sei noch Apostolos Sideris gedankt, welcher mir bei der Übersetzung der LXX mit Rat und Tat zur Seite stand.

Im Nachhinein hat mir die Exegese viel Spaß bereitet, auch wenn ich mir bei Zeiten so vorgekommen bin, als würde man „Leichenfledderei“ betreiben. Ich denke, das Verstehen ist hierbei das Wichtigste. Dabei müssen die verschiedenen historischen und kulturellen Perspektiven wahrgenommen werden. Ein Bibeltext, wie auch sein Betrachter, sind beide relativ! Von Ort zu Ort unterschiedlich. Doch ist es immer wieder unsere Aufgabe zu verstehen, den Bibeltext, wie auch den Betrachter.

Hannover, den 30.12.2013

Julian Kraul

1.0 Imaginativer Teil

1.1 Szene 1: Einleitung und Auftrag

Vers 1 hat einen sehr einleitenden Charakter. Dies bezeugen bereits die ersten Worte. „ אחר ויהי “ bzw. „Und es geschah nach diesen Worten“ heißt es in der BHS, welche für denהדב רים ה א לה Werdegang der Arbeit, neben der LXX, die Grundlage bilden wird. Diese Einleitung stellt bereits hier einen Wahrheitsanspruch des nun Folgenden klar. Es ist passiert. Dies ist die tiefergehende Aussage dieser einleitenden Worte. Die LXX unterstützt dies, auch wenn „καὶ ἐγένετο μετὰ τὰ ῥήματα ταῦτα“ bzw. „Und es geschah nach dieser Rede“ eine minimale Abweichung zur BHS bildet.

Unter Einbezug verschiedener Übersetzer stellt sich besonders die Frage, ob Abraham von Gott “, legt dabei einenנסה„versucht“ oder sich einer „Prüfung“ unterziehen musste. Das Wort „ eindeutigen Akzent auf das „Prüfen“ von Abraham. Diese Übersetzung lässt sich auch in der LXX, Mendelsohn, Schlachter und Elberfelder nachvollziehen. Dem gegenüber steht Luther, welcher hier das Wort „versuchen“ präferiert.

Ein weiterer Fixpunkt des 1. Verses bildet die Wiederholung im Ruf Gottes „Abraham, Abraham!“. Auch hier zeigen sich weitreichende Differenzen in den einzelnen Übersetzungen, da diese Doppelung, z.B. von Luther und Elberfelder, ausgelassen wird. Die BHS und die LXX hingegen besitzen diese Doppelung, welche sich im 11. Vers wiederholt. Zuletzt sollte zum ersten Teil noch die „Hier bin ich“-Formel genannt werden, da diese ebenfalls charakteristisch für die Aqeda ist, die sich in den Versen 7 und 11 wiederholt. Eine Abweichung von der „Hier bin ich“-Formel findet sich nur in der LXX, welche an dieser Stelle „ἰδοὺ ἐγώ“ bzw. „Siehe ich“ schreibt.

In dem 1. Vers wird versucht die Aqeda in den Zusammenhang der Genesiserzählung zu bringen. Der Leser sollte wissen, dass Isaak, der Sohn Abrahams, bereits geboren ist und, dass der letzte bekannte Standort Abrahams Beerscheba1 ist.

Der 2. Vers ist durch die Gottesrede charakterisiert, Gott („er“) gibt Abraham den Auftrag “), zu opfern. Im direkten Vergleich zu der LXX fällt auf, dassאהבתseinen geliebten Sohn („ hier die Phrase „τὸν ἀγαπητόν“, welche Kundert mit „den bevorzugten, weil ergebenen“ übersetzt2.

Diese auf den ersten Blick eingeschobene Phrase, wirkt mit dem Wissen aus Gen 21, 14 interessant3. Im Griechischen ist diese Phrase ein Hinweis auf den Erstgeborenen. Das bedeutet, dass Ismael sein Anrecht des Erstgeborenen verloren hat und Isaak wiederum diesen Titel gewonnen hat. Ebenso wird ein Rückbezug zu den vorhergehenden Kapiteln gewagt. Das im Anschluss folgende „den du lieb hast“ wirkt ebenso eingeschoben, wie die vorhergehende Phrase, ist aber im Gegensatz dazu deckungsgleich zur BHS “). Ein weitererאהבת(„ Widerspruch ergibt sich in der Uneinigkeit des Ziels, zu dem Abraham reisen soll. Auch hier bietet die LXX eine abweichende Übersetzung, „τὴν γῆν τὴν ὑψηλὴν“ bzw. „das Land das “ bzw.המ ריהhochgelegene“. Hier wird also kein explizites Land genannt, wie in der BHS „ „Morija“4, sondern lediglich eine grobe Marschrichtung angegeben.

1.2 Szene 2: Reise

Im 3. Vers wird von der nun anstehenden Reisevorbereitung berichtet. Abraham steht dabei „früh“ auf, was ein Hinweis auf die Art der Gottesrede sein kann. Eine Traumerscheinung5 würde hier nahe liegen, wird aber nicht explizit genannt.

Der 5. Vers sollte bei Mendelssohn einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Abraham und Isaak wollen zu dem Berg gehen und sich dort „zum anbeten niederwerfen“, dieses Ritual wirkt widersprüchlich, da Abraham und Isaak die notwendigen Materialien für die Opferung mitnehmen und daher eher vom Opfern auszugehen ist, dies erscheint in Anbetracht dessen widersinnig. Ein weiterer irritierender Aspekt ist, das Abraham hier eine Lüge begeht, indem er ankündigt „[…]καὶ προσκυνήσαντες ἀναστρέψωμεν πρὸς ὑμᾶς“ und somit das beide („wir“) zurückkehren werden. Die Adressaten dieser Lüge sind nicht nur die beiden „Knaben“, sondern auch Isaak. Dies wird noch einmal in Vers 7 verdeutlicht, da dort Isaak direkt nach dem Opfertier fragt.

Der 6. Vers beschreibt die Aufteilung der zu tragenden Güter. Isaak, das unwissende Opfer, wird dabei die Aufgabe zuteil, das Opferholz zu tragen. Abraham hingegen, trägt das Messer, sowie das Feuer. Dies ist insofern interessant, da bereits hier eine aktive und eine passive Rollenaufteilung vorgenommen wird. Die passive Rolle wird dabei Isaak mit dem Opferholz übergeben. Beide, Isaak und das Holz, handeln nicht, sondern sind auf die ausführenden, aktiven Güter angewiesen. Diese Rolle wird Abraham mit dem Messer und dem Feuer zuteil.

Das Messer führt den Blutritus an Isaak aus und das Feuer steckt das Holz an, welches mit dem Rauch den Transport in den Himmel übernimmt6.

1.3 Szene 3: Dialog Abraham und Isaak

Der erste wirkliche Dialog erwartet den Leser in Vers 7. Hier entwickelt sich ein Gespräch zwischen Abraham und Isaak. In der LXX wird dies mit einer Aufforderung an den Vater verbunden „εἴπας πάτερ“7. Andere Übersetzer fühlen sich jedoch dem MT mehr verbunden und “, in jedem Fall verwendet Isaak denאביübersetzen an dieser Stelle „Mein Vater!“ bzw. „ Imperativ, fordert seinen Vater also auf zu sprechen. Dieser antwortet mit der bereits bekannten “, dieser Phrase wird allerdings noch ein „meinויאמר הנ הPhrase aus Vers 1 „Hier bin ich“ bzw. „ “) angehängt. Die LXX löst sich aus dem Kontext des 1. Verses, indem sie an dieserבניSohn“ („ Stelle „τί ἐστιν τέκνον“ bzw. „Was ist, Kind?“ in den Text integriert. Diese Variante Abrahams auf Isaak zu antworten wirkt passender als das „Hier bin ich“, da es sich direkt auf Isaak bezieht.

Der 8. Vers bildet den Höhepunkt des Dialogs. In der Antwort auf Isaaks Frage entzieht sich Abraham praktisch der Schuld, indem er das Opfer als von Gott ausgewählt erklärt. Damit wird Isaak weiterhin im Unklaren über sein weiteres Schicksal gelassen. Dabei sind die verschiedenden Versionen aus dem MT und der LXX weitestgehend identisch. Dies verhält sich ebenfalls mit den anderen Übersetzungen gleich. Auch hier finden wir den Zusatz „mein Sohn“ bzw. „τέκνον“, welcher einen Rückbezug zum vorhergehenden Vers schließt. Ein Verbund mit den vorhergehenden Versen könnte daraus gefolgert werden. Der verwendete Sprachfluss ist präzise formuliert, Einschübe sind fast (bis auf „mein Sohn“) nicht vorzufinden.

1.4 Szene 4: Einleitung der Opferung Isaaks

Die Reise von Isaak und Abraham zum Berg wird im 9. Vers abgeschlossen. Hier findet sich das Element der Vorbereitung aus Vers 3 wieder. Bei einer oberflächlichen Betrachtung fällt auf, dass auch hier alle Handlungen von Abraham übernommen werden. Dies weist Parallelen zu Vers 3 und 4 auf, weshalb man auch hier eine gewisse Einbettung in den Text erkennen kann. Die Reihenfolge der Vorgänge erfolgt logisch: Erst wird ein Altar gebaut, dann werden die Hölzer gestapelt und schließlich wird Isaak zum Opfer gebunden und bereit gelegt. Sprachliche Besonderheiten fallen hier nicht auf, es handelt sich um eine Auflistung von einem Ablauf, die die bereits genannten Parallelen zu anderen Versen besitzt. Ein Einschub im Text der LXX beschreibt, welche Körperteile gebunden werden, nämlich „συμποδίσας“ die Hände und die Beine. Interessant ist an dieser Stelle noch, dass nur passive Güter (Holz und Isaak) durch Abraham verarbeitet werden.

Nachdem nun die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann die aktive Handlung im 10. Vers “ eingeleitet wird. Derויקח את המאכלתbegonnen werden, die mit dem Griff nach dem Messer „ 10. Vers markiert den Höhepunkt der Handlung, denn der Spannungsbogen, der bis dato gezeichnet wurde ist relativ eindeutig. Abraham erhält mit dem Auftrag seinen eigenen Sohn Isaak zu opfern, eine psychisch sehr belastende Aufgabe. Mit der bevorstehenden Ausführung steigt diese Belastung ins Unermessliche. Der sich mit Abraham identifizierende Leser wägt ab: Die Ausführung der Tat, wäre ein Beweis für die Tiefe seiner Gottesfurcht. Mit einer Verweigerung hingegen stellt er die Liebe zu seinen Sohn über die Gottesfurcht8. Die etwaige Folge der Tat ist in jedem Fall verheerend, sodass eine einfache Lösung nicht in Reichweite scheint. Der Leser befindet sich auf dem Höhepunkt der Handlung.

1.5 Szene 5: Engelsrede I.

Im Verlauf des 11. Verses wird die aktive Handlung abrupt durch das Erscheinen der Engel Gottes unterbrochen. Gott selber ist nicht in die Handlung involviert. Dies ist im ersten Moment eine ziemliche Irritation für den Leser und stört die Einheit des Textes9. Nun da die geforderte Tat ausgeführt werden soll, wird nur ein Engel geschickt um dies zu verhindern. Hier liegt also ein Widerspruch vor, welcher in späteren Betrachtungen noch einmal genauer untersucht wird. Die Engelsrede beginnt mit dem Anrufen Abrahams. Hier findet sich eine Parallele zu Vers 1, in welchem Gott einen identischen Anruf verwendet. Auch Abraham antwortet mit der aus Vers 1 bekannten Formel „Hier bin ich“ bzw. der Formel der LXX „ὁ δὲ εἶπεν ἰδοὺ ἐγώ“. In Anbetracht der in Kapitel 1.4 vorangegangenen abschließenden Überlegung, scheint bereits der Höhepunkt der Handlung überwunden worden zu sein. Dennoch baut sich hier erneut Spannung in Bezug des weiteren Verlaufes auf, durch das Erscheinen des Engels ist der Opferritus „nur“ unterbrochen worden. Weitere Informationen liegen dem Leser noch nicht vor. Die Begründung für das Erscheinen des Engels ist ebenfalls noch ausgeblieben, weitere Handlungsverläufe sind unerschlossen.

Die Rede des Engels wird umgehend mit der Widerrufung des Auftrags in Vers 12 eingeleitet, “ die Hand soll nicht gegen den Jungen erhoben werden. Dabei wirdאל ת שלח ידך אל הנער ואל„ direkt die messertragende Hand angesprochen und eine Einstellung des Ritus wird umgehend angeordnet. Der zweite Abschnitt der Rede dient nun der Begründung dieses Widerrufes. Gott, “)עתה ידעת י כ י י רא א˄היםin Vertretung des Engels, stellt fest, dass Abraham gottesfürchtig ist („ und sogar seinen Sohn opfern würde, um dem Wort Gottes zu gehorchen. Auch fällt sofort auf, dass der Engel nicht im Namen Gottes spricht, sondern Gott durch den Engel, wobei sich in der Engelsrede Differenzen in den einzelnen Texten ergeben. So wird in der LXX die Gottesfurcht Abrahams („νῦν γὰρ ἔγνων ὅτι φοβῇ τὸν θεὸν σὺ“) bekannt gemacht, wobei aber der Adressat dieser „Bekanntmachung“ unbekannt bleibt. Ebenso findet auch hier die Phrase „τὸν ἀγαπητόν“ ihren Platz und schafft es Vergleichbarkeit mit anderen Versen herzustellen.

1.6 Szene 6: Opferung des Widders und Benennung des Ortes

Nach Beendigung des 12. Verses findet die Handlung einen erneuten Abbruch. Dieser wird “ bzw. „Da hob Abraham seine Augen“.וישא אברהם את עיניו ויראeingeleitet mit den Worten „ Dies ist ein Hinweis auf eine übliche Geste bei der Erscheinung Gottes bzw. seiner Stellvertreter10. Bei diesem Erheben der Augen, sieht Abraham nun einen Widder, welcher mit “). Hier wirdוירא והנה איל אחר נאחז בסבך בקרניוseinen Hörnern in einer Hecke feststeckt („ umgehend die Möglichkeit des Opfers in die Tat umgesetzt. Explizit wird darauf hingewiesen, dass der Widder an Stelle von Isaak geopfert wird. Interessant ist dabei die Vielfältigkeit dieser Szene: So übersetzt Moses Mendelssohn noch ein „Vorbeilaufen“ des Widders an Abraham, dabei wird diese Szene plastischer und der Leser kann das Aufblicken Abrahams nachvollziehen. In der Elberfelder- sowie in der Schlachterübersetzung hängt der Widder im Gestrüpp. Einheitlich beschrieben (außer bei Mendelssohn) ist jedoch der Ort der Pflanze, welche sich „hinter“ Abraham befindet. Zu nennen sei an dieser Stelle auch noch die LXX, welche sogar den Baum charakterisiert. Hier handelt es sich um einen „σαβεκ τῶν“ (SabekBaum)11, in welchem sich die Hörner des Widders verfangen.

Im 14. Vers wird nun der Ort durch Abraham benannt. Dabei geht die Vielfalt der “ und „κύριος εἶδεν“ in der LXXהמקום ההוא יהוהOrtsbenennung sehr weit auseinander. Im MT „ bilden dabei die Ausgangspunkte der Übersetzer. Dennoch findet sich gerade hier keine einheitliche Übersetzung; als würde dieser kurze Abschnitt ein breites Maß an Interpretation bieten.

[...]


1 Gen 21, 31; Eine genaue Lokalisierung von Beerscheba ist bis heute nicht gelungen, es wurden mehrere Ruinen ausgegraben (4 km östlich des heutigen Beerscheba), jedoch wurden keine genauen Anhaltspunkte für das tatsächliche Beerscheba gefunden. ZIMMERLI, W.: Beerseba [TRE], S. 402.

2 KUNDERT, L.: Die Opferung / Bindung Isaaks, Bd. 1, S. 44.

3 Hier könnte sich ein Präzedenzfall für die Regelung des Erstgeborenenrechts ergeben.

4 In 2. Chr 3, 1 baut König Salomo auf den Berg Morija in Jerusalem einen Tempel (heutiger Tempelberg) hierzu BECKER, J.: Morija [LThK Bd. 7], S. 475.

5 Vgl. Gen 28,12; Num 12,6; 1. Kön 3,1-15.

6 Vgl. Ex 29, 15-18.

7 „Sprich Vater!“ vgl͘ KUNDERT, L͘: Die Opferung / Bindung Isaaks, S͘ 45.

8 Dies erschließt sich nur für den Leser, Abraham selbst ist von diesem Erkenntnisprozess ausgeschlossen.

9 Vers 1 ist noch Gott der direkte Sprecher, hier erscheint nun ein Bote.

10 Bei Gotteserscheinungen wendet sich der Mensch meistens ab; Vgl. Ex 3,6.

11 Der Sabek-Baum ist einzigartig in der ganzen Bibel.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Die Aqeda - Exegese des Alten Testaments
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V267123
ISBN (eBook)
9783656579076
ISBN (Buch)
9783656579045
Dateigröße
894 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese, Gen 22 1-19, Abraham, Morija
Arbeit zitieren
Julian Kraul (Autor), 2013, Die Aqeda - Exegese des Alten Testaments, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267123

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