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Das metaphorische Verhandeln der Welt: Konzept, Metapher, Begriff

Titre: Das metaphorische Verhandeln der Welt: Konzept, Metapher, Begriff

Dossier / Travail , 2013 , 20 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Michael Krieger (Auteur)

Études Culturelles - Généralités et définitions
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Die Sprache bildet die Welt in der wir lieben, sagte Wittgenstein. Diese Arbeit begiebt sich auf die Reise nach der Sprachlichkeit der Welt und warum wir die Welt nur mit Sprache verstehen können. Dabei werden Autoren wie Blumenberg, Wittgenstein und Hegel zitiert, gegenübergestellt und miteinander gelesen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Die Welt und der Mensch.

II. Die Welt und die Metapher.

III. Die Metaphern zwischen den Menschen.

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das fundamentale Problem, wie der Mensch die Welt erkennt und verhandelt, wobei die Metapher als zentrales Werkzeug dient, um die unzugängliche Materialität der Welt über die wahrnehmbare Oberfläche zu erschließen.

  • Die philosophische Abgrenzung zwischen Welt, Mensch und Materialität.
  • Die Rolle von Projektion und Reflexion bei der Konstruktion individueller Wirklichkeit.
  • Die Funktion der Metapher als notwendige Schnittstelle zwischen Mensch und Welt.
  • Die Untersuchung der Mathematik als Grenzfall begrifflicher Sprache.
  • Die Bedeutung kommunikativer Sprechakte bei der Übermittlung metaphorischer Sinngehalte.

Auszug aus dem Buch

II. Die Welt und die Metapher.

Der reine Begriff [Welt] lässt sich literal kaum fassen. Wie bereits im ersten Abschnitt dieser Abhandlung dargestellt, ist es abhängig von der Definition, was der Begriff [Welt] umfasst. Damit wird eine Kontextualisierung bereits um die Begrifflichkeit vorgenommen, dass dieser nicht mehr im reinen Wortsinn, sondern bereits als Begriff metaphorisch verstanden werden muss. Allerdings muss man zur Abgrenzung hier kurz aufführen, was man als „literalen“ Begriff versteht. Ein Gedankenexperiment: Stellen Sie sich einen Stuhl vor. Sicherlich wird nun jeder, der sich ein Bild von einem Stuhl machen wird eine andere Vorstellung über dessen Struktur (Holz, einfach, mit Stoff bezogen, mit Sitzkissen, aus Plastik, aus Metall, mit Verzierungen etc.), Beschaffenheit (groß, klein, mit Lehne, ein Hocker etc.), Ausführung (alleine dastehend, an einem Tisch stehend, gestapelt, für Kinder etc.) machen. Doch letztlich wird es sich um eine Art Gegenstand handeln, auf dem es möglich wäre zu sitzen oder etwas abzulegen und das es sich höher als auf dem Erdboden befindet (Abgrenzung zum Begriff [Teppich] oder [Kissen]). Letztlich wird man sich nur eine Oberfläche vorstellen können. Der Inhalt des Stuhls ist eher nebensächlich, da die Hauptfunktion des Gegenstandes nicht darin besteht, aus Holz oder für Kinder zu sein, sondern vielmehr einen gewissen Zweck zu erfüllen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die Welt und der Mensch: Dieses Kapitel analysiert das Mensch-Sein als physische und metaphysische Gestalt, die in einer Zwischenzone zwischen Welt und Nicht-Welt agiert, wobei die selektive Wahrnehmung eine unmittelbare Erkenntnis der vollen Welt-Ganzheit verhindert.

II. Die Welt und die Metapher: Hier wird dargelegt, warum der Mensch auf die Metapher als Hilfsmittel angewiesen ist, um die unzugängliche Materialität der Welt über ihre Oberfläche und mittels Projektion und Reflexion überhaupt erst erfahrbar zu machen.

III. Die Metaphern zwischen den Menschen: Dieses Kapitel untersucht, wie Metaphern als kommunikative Akte zwischen Menschen funktionieren, um durch den Rückschluss vom Gesagten auf das Gemeinte gemeinsam in Verhandlungen über die Welt zu treten.

Schlüsselwörter

Metapher, Weltbegriff, Erkenntnistheorie, Phänomenologie, Projektion, Reflexion, Sprachflüssigkeit, Kontextualisierung, Kommunikation, Unbegrifflichkeit, Wirklichkeitskonstruktion, Sprechakt, Literalität, Materialität, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie der Mensch als Teil der Welt diese erkennt und verhandelt, obwohl ihm ein direkter Zugriff auf deren wahre Materialität verwehrt bleibt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte Welt, Metapher und Begriff sowie deren gegenseitige Bedingtheit im menschlichen Erkenntnisprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Metapher als notwendiges Instrument zu bestimmen, das es dem Menschen ermöglicht, die unscharfe Oberfläche der Welt so zu fokussieren, dass eine Kommunikation und Auseinandersetzung über die Wirklichkeit möglich wird.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine philosophisch-phänomenologische Herangehensweise, bei der er anhand von Gedankenexperimenten und der Analyse fachwissenschaftlicher Literatur zu Begriffen wie Projektion und Reflexion argumentiert.

Was ist der wesentliche Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Stufen: Die Positionierung des Menschen in der Welt, die theoretische Beschreibung der Welt als metaphorisch verhandelte Oberfläche und die kommunikative Übertragung dieser Metaphern zwischen Individuen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch die Begriffe Weltbegriff, Metapher, Unbegrifflichkeit, Projektion, Reflexion und Kontextualisierung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der Welt als "Material" und als "Oberfläche"?

Das Material ist das unzugängliche All des Seienden, während die Oberfläche jener Teil ist, den wir durch Begriffe und Metaphern fokussieren und somit als (be)greifbar interpretieren können.

Welche Rolle nimmt die Mathematik in der Argumentation ein?

Die Mathematik dient als Grenzbeispiel für eine nahezu komplett ametaphorische Sprache, die jedoch an einem starren Kontext haftet und somit im menschlichen Verstehensprozess ebenfalls als ein spezielles begriffliches Konstrukt fungiert.

Wie erklärt der Autor den Erfolg der zwischenmenschlichen Kommunikation?

Der Autor argumentiert, dass eine erfolgreiche Kommunikation gelingt, wenn Sender und Empfänger über die Evidenz der Sprechakte eine gemeinsame, wenn auch nur metaphorische, Fokussierung der Welt-Oberfläche erreichen können.

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Résumé des informations

Titre
Das metaphorische Verhandeln der Welt: Konzept, Metapher, Begriff
Université
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Fakultät für Kulturwissenschaften)
Cours
Konzept, Metapher, Begriff
Note
1.3
Auteur
Michael Krieger (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
20
N° de catalogue
V267276
ISBN (ebook)
9783656579120
ISBN (Livre)
9783656579113
Langue
allemand
mots-clé
Sprache Welt Wittgenstein Hegel Blumenberg Metapher Begriff Konzept Verstehen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Krieger (Auteur), 2013, Das metaphorische Verhandeln der Welt: Konzept, Metapher, Begriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267276
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Extrait de  20  pages
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