Die Vorhut des Antichristen? Die Mongolen zwischen christlicher Eschatologie und der Realität in der abendländischen Wahrnehmung des 13. Jahrhunderts


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
22 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verbreitetes Mongolenbild vor den Gesandtschaften

3. Die Mongolen in der abendländischen Politik

4. Erste Gesandtschaften zu den Mongolen
4.1 Johannes von Piano Carpini
4.2 Wilhelm von Rubruk
4.3 Vergleich

5. Stereotype im Spiegel der Realität - Das Mongolenbild im Wandel?
5.1 Objektive Betrachtung der „Realität“
5.2 Einfluss der Reiseberichte auf eschatologische Deutungen
5.3 Der Augenschein als Wirklichkeitskriterium
5.4 Wer sind „die“ Mongolen?

7. Schlussbetrachtung

8. Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Als sich 1206 in der nördlichen Mongolei an den Ufern des Onon die mongolischen Nomadenstämme unter Temudjin, der bis heute unter dem Namen Dschingis Khan bekannt ist, vereinten und dazu aufmachten, ihr Reich vom Inneren Asiens aus nach Ost und West auszudehnen, ahnte in Europa niemand etwas davon. Kein einziger abendländischer Chronist hatte die enormen Völkerbewegungen im Inneren Zentralasien festgehalten. Gerade war der Vierte Kreuzzug mit der Einnahme Konstantinopels zu Ende gegangen, doch das geographische Wissen des Abendlandes reichte kaum über die Küsten des Mittelmeeres hinaus.1

Während des mongolischen Persienfeldzuges 1219-1221 drangen zum ersten Mal Informationen über die Existenz eines großen Heeres nach Europa.2 Als dieses Heer dann ab 1238 von Osteuropa aus über das Abendland hereinfiel, wurden vorangegangene Hoffnungen, es handele sich um ein Volk unter einem christlichen Herrscher, mit dem man sich gegen die Moslems verbünden könnte, obsolet. Nun musste eine neue Erklärung für das plötzliche Auftreten und den Ursprung der Mongolen gefunden werden. Zunächst bot die christliche Eschatologie3 hierfür eine Fülle von Antworten, doch beließen es die großen Entscheidungsträger dieser Zeit - insbesondere Papst Innocenz IV - nicht bei diesen Deutungsmustern, sondern ließen Gesandtschaften losziehen, um mehr über das Reitervolk zu erfahren. Diese Erkundungen ins Innere Asiens wurden in den folgenden Jahrzehnten immer zahlreicher und längst nicht mehr nur von der Kirche organisiert. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, inwieweit die Reisenden in ihrer Berichterstattung von der christlichen Eschatologie geprägt waren und ob die Berichte Einfluss hatten auf das Mongolenbild im 13. Jahrhundert des christlichen Europas.

Untersucht wurden die zwischen 1245 und 1255 verfassten Berichte des Johannes von Piano Carpini4 und Wilhelm von Rubruk5.

2. Verbreitetes Mongolenbild vor den Gesandtschaften

Das christliche Abendland wurde vom plötzlichen Einfall der Mongolen komplett überrascht. Als jedoch klar wurde, dass von ihnen eine enorme Bedrohung ausging, war es das dringlichste Anliegen, drei Fragen auf den Grund zu gehen, die sich mit der Bedeutung der Mongolen für die Vergangenheit, die Gegenwart und für die Zukunft auseinandersetzten: Wer waren die Mongolen und wo kamen sie her? Welche Rolle nehmen sie für die Zukunft des Christentums ein? Wie sollte man mit der akuten Bedrohung umgehen?

Ab den 20er Jahren des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich Gerüchte über die Existenz eines mächtigen Heeres unter der Führung König Davids, der unterwegs sei, den Franken von Damiette gegen die Sarazenen zu Hilfe zu eilen. Hiervon berichteten Kreuzfahrer und Osteuropäer.6 Diese Hoffnung wurde in ähnlicher Form schon im 12. Jahrhundert geäußert. Hier war allerdings vom Priesterkönig Johannes die Rede, der als christlicher Herrscher Indiens ein potentieller Bündnispartner gewesen wäre. Befeuert wurden diese Spekulationen durch einen gefälschten Brief, in dem eben von diesem Johannes und seinem Heer erzählt wurde, welches die fabelhafte Stärke von über einer Million Kämpfern habe.7 Beide, Johannes und David, wurden dann im 13. Jahrhundert aufgrund ihrer sich ähnelnden vermeintlichen Programmatik miteinander in Verbindung gebracht. Dies reichte von der Vorstellung, David sei der Sohn Johannes', bis hin zur Gleichsetzung der beiden. Beide Ansätze waren spätestens ab 1238 einer enormen Belastung ausgesetzt. Um die Legende um die beiden oder den einen christlichen Herrscher des Ostens nicht aufgeben zu müssen, interpretierte man die Ereignisse so, dass dieser wohl von den Mongolen getötet worden sein müsse. Dies ist deutlicher Ausdruck der üblichen Vorgehensweise zeitgenössischer christlicher Weltchronisten. Der Ausgangspunkt für eine Bewertung und Interpretation von Geschehnissen war immer das abendländische Selbstverständnis. So wurde zunächst wie gewohnt versucht, die mongolische Geschichte sowohl zeitlich als auch inhaltlich mit der europäischen zu verknüpfen.8 Doch schien die Historie an einem Ort hinreichend geklärt, bedeutete dies längst nicht, dass sie nicht wieder neu bewertet wurde, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich ältere Deutungsmuster an geographisch weiter entfernten Orten hartnäckig hielten. Obwohl die Tartaren in der Folgezeit nur selten Anlass zur Hoffnung auf einen christlichen Bündnispartner gaben, hielt sich diese Vorstellung und führte so weit, dass, wie beispielsweise bei den Venezianern im Angesicht der Türkenkriege des 15. Jahrhunderts, sogar der heidnische Bündnispartner aus dem Osten gesucht wurde.9

Besonders deutlich wird die Integration der Mongolen in bestehende Deutungsmuster im Zusammenhang mit der christlichen Eschatologie. Diese entsprach zum Zeitpunkt des Mongolensturmes einer Mischung aus zahlreichen verschmolzenen Legenden, die wie ein Puzzle zusammengesetzt wurden. Allerdings war der Kanon weitestgehend immer der gleiche: eines Tages wird Gott wilde Nomadenvölker über das Abendland hereinbrechen lassen und damit im Sinne einer erzieherischen Maßnahme die Menschheit für ihre Sünden bestrafen oder aber in einem finalen Akt durch die Ankunft des Antichristen auf eine endzeitliche Probe stellen.10 Besondere Dominanz nahmen dabei die Alexandersage und die Offenbarung des Heiligen Methodius ein. Erstere, in der von Alexanders Feldzügen gegen die Steppenvölker des Kaukasus (Skythen und Hyrkanier) erzählt wird, ist, entgegen dem weit verbreiteten biblischen Ansatz, heidnischen Ursprungs. Zum Schutze der Zivilisation habe Alexander an den Stellen, die es erlauben den Kaukasus zu überwinden, riesige Befestigungswerke errichten lassen, die „Tore Alexanders“, um damit die Menschheit vor diesen 22 Nomadenvölkern zu schützen. Sollten sie es nun eines Tages schaffen, die Befestigungen zu durchbrechen, so solle dies die Apokalypse einleiten.11 Die Offenbarung des Heiligen Methodius, einem Märtyrer und Bischof von Patara in der heutigen Türkei, der im dritten Jahrhundert gelebt haben soll, hat sich als eine Ende des siebten Jahrhunderts entstandene Fälschung erwiesen und wird daher heute als „Pseudo-Methodius“ bezeichnet. Die Schrift entstand vermutlich in Westsyrien unter dem Eindruck verschiedener Einfälle und Eroberungen, die dann mit Elementen der Alexandersage und den in der Bibel auftauchenden Fremdvölkern verschmolz. Die Ausführungen münden in der Ankündigung der Apokalypse und die Tatsache, dass einige Parallelen zwischen den Schriften des Pseudo-Methodius und den historischen Ereignissen im 13. Jahrhundert nicht von der Hand zu weisen waren, ließ die Rezipienten dieser Schrift in endzeitliche Stimmung verfallen. So steht im Pseudo-Methodius, dass zuerst die Ismaeliter und danach die 22 eingeschlossenen Völker Gog und Magog über das Abendland hereinbrechen würden. Diese beiden aufeinanderfolgenden Angriffe übertrug man auf die Mongoleneinfälle 1221 und 1241.12 Auch in der Offenbarung des Johannes finden sich die entsprechenden Passagen, in denen sowohl die Juden („Synagoge des Satans“13 ) als auch die Völker Gog und Magog im Kontext des Antichristen aufgeführt werden:

„ Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan los werden aus seinem Gefängnis und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer. “14

Die Tatsache, dass ausgerechnet im Jahr 1241 eine Sonnenfinsternis beobachtet wurde, verstärkte die endzeitliche Stimmung, die die Ankunft der Tartaren ohnehin schon ausgelöst hatte.15

Wie schon erwähnt, bestand das Deutungsrepertoire für existierende Fremdvölker aus diversen, teilweise miteinander verschmolzenen, Puzzleteilen. Zusammenfassend seien an dieser Stelle die gängigen Vorstellungen über die Identität der Mongolen zum Zeitpunkt des Tartareneinfalls genannt: a) Ismaeliter. Die einfallenden Barbaren seien Nomaden aus der Wüste Ethribum, also aus der Region Medinas16, die den Antichristen ankündigen, aber nach 49 Jahren Herrschaft vom König der Römer besiegt werden. b) Gog und Magog. Die von Alexander eingeschlossenen 22 Völker wurden ebenfalls als Vorboten des Antichristen gesehen und brechen aus ihrem kaukasischen Gefängnis aus, um sieben Jahre lang ein Gemetzel unter den Menschen anzurichten. c) Die verlorenen Stämme Israels. Diese seien von den Babyloniern nach Persien verschleppt und später von Alexander als Strafe für ihre Götzenanbetung im Norden eingesperrt worden. Auch sie würden am Ende aller Tage aus ihrem Gefängnis ausbrechen und das schon bekannte Gemetzel anrichten. Sowohl die Juden, als auch die Ismaeliter wurden oft mit den Völkern Gog und Magog gleichgesetzt, was nur ein weiterer Hinweis darauf ist, wie sehr sich Deutungsweisen der Mongolen durchmischten.17

Die Entstehung von Stereotypen, wie sie die moderne interkulturelle Kommunikationswissenschaft beschreibt, wird in der Regel begünstigt durch Unordnung. Diese Unordnung entsteht meist durch Konfrontation mit einer komplexen und unüberschaubaren Welt, die das Bedürfnis weckt, sich im Angesicht einer Flut an unbekannten Informationen in die Lage zu versetzen, diese zu verarbeiten, zu strukturieren und - am wichtigsten - in vorhandene Deutungsmuster einzuordnen.18 Gian Andri Bezzola weist darauf hin, dass die angesprochene Unordnung im Fall der Mongolen ungeheure Ausmaße angenommen haben muss. So unüberbrückbar im Zeitalter der Kreuzzüge der Graben zwischen Orient und Okzident zu sein schien: Die „Möglichkeiten gegenseitiger Durchdringung islamischer und christlicher Kultur im Mittelalter“19 waren durchaus gegeben. Der Kontakt mit den Mongolen wiederum kam nicht nur völlig unerwartet, er spielte sich auch in einem solch gerafften Zeitraum ab, dass für eine fundierte Meinungsbildung kaum Zeit blieb. Das Ergebnis ist durchaus menschlich: Man suchte nach der einfachsten Erklärung. Und die bestand im Rückgriff auf bereits Bekanntes.20

Auf der Basis des Wissens über eschatologische Voraussagen, war es nicht verwunderlich, wie die Mongolen von den Europäern bei ihren Aufeinandertreffen eingeordnet wurden. Zeitgenössische Beschreibungen sahen die Mongolen als grausames, unmenschliches Volk ohne Furcht und Erbarmen, das weder menschliche Gesetze noch einen Gott kannte. In der Wiedergabe ihrer Erscheinung, die übergroßen Köpfe, breite Oberkörper und zu kurze Gliedmaßen, fanden sich somit auch Anspielungen auf die Monstervölker der Antike wieder. Die Nachricht, sie würden Pferdeblut trinken und das Fleisch von Wölfen, Hunden, Fröschen, Schlangen und sogar Menschen essen, führte zweifellos zur Bildung des Stereotyps eines monströsen Volkes von unzivilisierten Bestien, wie sie schon beim Pseudo-Methodius beschrieben wurden.21 Auch der Name des fremden Volkes, das sich Tartari nannte, musste - der Bezeichnung Tartaros in der griechischen Mythologie folgend - die naheliegende Assoziation mit der Hölle als Ursprung ihres Wesens wecken.22 1242 sagten zwei mongolische Gefangene gegenüber einem ungarischen Bischof aus, ihr Land läge jenseits einiger Berge in der Nähe eines Volkes, das Gog genannt werde. Dass der Bischof sofort wusste, wovon die Rede war, zeigt, dass die Völker Gog und Magog nicht nur für die Apokalypse von Bedeutung waren, sondern auch - und in bestimmten Kreisen sogar nur - für die mittelalterliche Geographie23. Den Einfluss der christlichen Eschatologie auf die Beschreibung der Mongolen findet sich besonders plakativ in der 1243 veröffentlichten Zeichnung des englischen Benediktinermönches und Chronisten Matthaeus Parisiensis wieder. Unter dem Eindruck der Kämpfe in Ost- und Südosteuropa ließ er sich bei der Zeichnung der Gesichtszüge der Mongolen vom Stereotyp der krummen Nase der Juden leiten - eine eindeutige Anspielung auf eine Abkommenschaft von den von Alexander vermeintlich eingesperrten jüdischen Völkern.24

Neben den eschatologisch geprägten Vorurteilen verbreiteten sich aber auch Augenzeugenberichte von Überlebenden äußerst rasant. Die Brutalität und Grausamkeit der Mongolen waren real und Teil ihrer Kriegstaktik. Der absichtlich herbeigeführte Terror sollte kommende Gegner dazu bringen, sich direkt zu ergeben. Versuchte ein Chronist nun, die Erlebnisse eines Überlebenden festzuhalten, so vermischten sich dessen Schilderungen wohl oft deshalb mit eschatologischen Stereotypen, da sie im Angesicht der unglaublichen Gewalt kaum anders zu fassen und zu beschreiben waren.25

Zieht man in Betracht, dass die Anwendung brutalster Gewalt auch den Europäern durchaus nicht fremd war - man denke an den Umgang der Kreuzfahrer mit den „Heiden“ - so muss die Frage gestellt werden, warum die Gewaltausübung durch die Mongolen so viel schlimmer als bisher bekannte Gewalt bewertet wurde. Es scheint offensichtlich, dass die Wahrnehmung von Gewalt eine relative Komponente inne haben muss. Wird Gewalt nämlich von Fremden ausgeübt, wie den bis dato unbekannten Mongolen, die sich in Aussehen, Sprache und Religion deutlich von den Europäern unterschieden, so erscheint diese Gewalt deshalb bedrohlicher, als sie vielleicht real ist, weil sie schwerer einzuschätzen ist. Andersartigkeit provoziert Angst und Angst lässt Stereotypen entstehen. Felicitas Schmieder stellt zurecht fest, dass jemand gewalttätig erscheinen kann, obwohl er einem nichts anderes tut, als was man gewohnt ist, anderen zuzufügen.26

Wie auch immer sich die Stereotypen über die Mongolen entwickelt haben mögen und wie viel Wahrheit in ihnen steckte: Entscheidend ist die Frage, ob sie mit der Zeit überdauerten, aufgegeben oder ersetzt wurden. Nach dem Mongoleneinfall hatten einige Gesandtschaften die Möglichkeit, sich ein fundiertes Bild von den Tartaren zu machen. Ihre Reiseberichte geben Aufschluss über mögliche Diskrepanzen zwischen Vorurteil und Realität.

3. Die Mongolen in der abendländischen Politik

Ganz gleich, ob sie der Situation irgendeine Bedeutung zukommen ließen oder sie überhaupt wahrnahmen: die Mongolen trafen bei ihrem Einfall in Europa auf eine politisch äußerst angespannte Lage. Der Konflikt zwischen Kaiser und Papst im 13. Jahrhundert erreichte mit der Auseinandersetzung zwischen Friedrich II und der Kurie seinen Höhepunkt.

[...]


1 Vgl. Herbst, Hermann (Hg.): Der Bericht des Franziskaners Wilhelm von Rubruk über seine Reise in das Innere Asiens in den Jahren 1253/1255, Leipzig 1925, S.IX.

2 Vgl. Klopprogge, Axel: Das Mongolenbild im Abendland, in: Conermann, Stephan; Kusber, Jan (Hg.): Die Mongolen in Asien und Europa, Berlin u.a. 1997, S.93.

3 Eine einheitliche Definition des Begriffes „Eschatologie“ existiert nicht. Kristin Skottki schlägt als Arbeitsdefinition vor, Eschatologie als die Lehre von den letzten Dingen zu bezeichnen, die sich mit dem Schicksal der Menschen nach dem Tod und der Zukunft der Welt nach dem Ende der Geschichte befasst. Vgl. Skottki, Kristin: Der Antichrist im Heiligen Land. Apokalyptische Feindidentifizierungen in den Chroniken des Ersten Kreuzzugs, in: Brandes, Wolfram; Schmieder, Felicitas (Hg.): Antichrist. Konstruktion von Feindbildern, Berlin 2010, S. 75.

4 Gießauf, Johannes: Die Mongolengeschichten des Johannes von Piano Carpine: Einführung, Text, Übersetzung, Kommentar. Schriftenreihe des Instituts für Geschichte, Band 6. Graz 1995.

5 Herbst (wie Anm.1).

6 Vgl. Schmieder, Felicitas: Europa und die Fremden. Die Mongolen im Urteil des Abendlandes vom 13. bis in das 15. Jahrhundert, Sigmaringen 1994 (Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters16), S.248.

7 Vgl. Klopprogge (wie Anm.2), S. 91.

8 Vgl. Schmieder (wie Anm.6), S. 249.

9 Vgl. Schmieder (wie Anm. 6), S. 327.

10 Vgl. Klopprogge, Axel: Ursprung und Ausprägung des abendländischen Mongolenbildes im 13. Jahrhundert. Ein Versuch zur Ideengeschichte des Mittelalters, Wiesbaden 1993 (Asiatische Forschungen. Monographienreihe zur Geschichte, Kultur und Sprache der Völker Ost- und Zentralasiens 122), S. 40.

11 Vgl. Ebd., S.48.

12 Vgl. Ebd., S.51.

13 Skottki, (wie Anm. 3) S. 73.

14 Offb. 20,7; zitiert nach Skottki (wie Anm. 3), S. 73.

15 Auch in muslimischen Zentralasien wurde die apokalyptische Stimmung, die die Mongoleneinfälle zwischen 1220 und 1450 hervorriefen, durch das Auftreten eines Kometen im Jahr 1222 befeuert. Vgl. Cook, David: Apocalyptic Incidents during the Mongol Invasions, in: Brandes, Wolfram; Schmieder, Felicitas (Hg.): Endzeiten. Eschatologie in den monotheistischen Weltreligionen, Berlin 2008, S.295.

16 Vgl. Cardini, Franco: Europa und der Islam. Geschichte eines Missverständnisses, München 2000, S.19.

17 Vgl. Klopprogge (wie Anm.10), S.68.

18 Vgl. Lüsebrink, Hans-Jürgen: Interkulturelle Kommunikation. Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer, Stuttgart/Weimar 2005, S.88 f.

19 Bezzola, Gian Andri: Die Mongolen in abendländischer Sicht. 1220-1270. Ein Beitrag zur Frage der Völkerbegegnungen, Bern 1974, S.8.

20 Ebd.

21 Vgl. Reichert, Folker: Erfahrung der Welt. Reisen und Kulturnegegnung im späten Mittelalter, Stuttgart/Berlin/Köln 2001, S.182.

22 Vgl. Schmieder (wie Anm. 6), S.258.

23 Vgl. Schmieder (wie Anm.6), S. 207.

24 Vgl. Reichert (wie Anm. 21), S.183.

25 Vgl. Schmieder, Felicitas: Menschenfresser und andere Stereotype gewalttätiger Fremder - Normannen, Ungarn und Mongolen (9.-13. Jahrhundert), in: Braun, Manuel; Herberichs, Cornelia (Hg.): Gewalt im Mittelalter. Realitäten - Imaginationen, München 2005, S.160.

26 Ebd., S. 162f.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Vorhut des Antichristen? Die Mongolen zwischen christlicher Eschatologie und der Realität in der abendländischen Wahrnehmung des 13. Jahrhunderts
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Reisen und Kulturkontakte im Spätmittelalter
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V267621
ISBN (eBook)
9783656582755
ISBN (Buch)
9783656582717
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorhut, antichristen, mongolen, eschatologie, realität, wahrnehmung, jahrhunderts
Arbeit zitieren
Colin Schmidtchen (Autor), 2013, Die Vorhut des Antichristen? Die Mongolen zwischen christlicher Eschatologie und der Realität in der abendländischen Wahrnehmung des 13. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267621

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