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Miss.Tic! Eine Urban Art Künstlerin

Title: Miss.Tic! Eine Urban Art Künstlerin

Seminar Paper , 2013 , 44 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Laurette Lauffer (Author)

Art - Installation / Action/Performance Art / Modern Art
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Summary Excerpt Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es anhand einer bekannten französischen Künstlerin, Miss.Tic, ihrer Biographie und ihrer Werke, eine weibliche Urban Art Künstlerin in der Urban Art zu positionieren und zu zeigen, dass die von ihr angewandte Technik des Pochoirs eine sehr alte Tradition hat und im französisch-sprachigen Raum Anfang der 80er Jahre Werkzeug einer einzigartigen Street Art Bewegung wurde, die es in Folge in die Galerien und Museen der Welt geschafft hat.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Themaabgrenzung und Forschungsstand

3. Begriffsklärung „Urban Art“

4. Historiographie des „Pochoirs“

5. Miss.Tic

5.1 Biographie

5.2 Werke

5.2.1 Das Pochoir bei Miss.Tic

5.2.2 Verbale Graffiti

5.2.3 „La Parisienne“ in den Werken von Miss.Tic

6. Schlussworte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die französische Künstlerin Miss.Tic und deren Positionierung innerhalb der männlich dominierten Urban-Art-Szene. Dabei wird analysiert, wie die Künstlerin das traditionelle Pochoir-Verfahren nutzt, um eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln, die gesellschaftspolitische Themen mit feministischen Aspekten und der Ästhetik des „La Parisienne“-Mythos verbindet.

  • Historische Herleitung und Bedeutung der Pochoir-Technik.
  • Die Entwicklung der Künstlerin Miss.Tic von der Straße in den offiziellen Kunstmarkt.
  • Die Synthese aus Bildsprache und poetischen Aphorismen („épigraff“).
  • Die soziologische und kunsthistorische Einordnung der Urban Art als eigenständiges Genre.

Auszug aus dem Buch

3. Begriffsklärung „Urban Art“

Urban Art wird als komplexer Stilbegriff in einer sich neu etablierenden Kunstszene innerhalb eines großen urbanen Umfeldes verwendet. Doch was ist Urban Art wirklich: ein Generationsbegriff, Lifestyle einer neuen und jungen dynamischen Bewegung am Ende des 20. Jahrhunderts ähnlich der Pop Art in den sechziger Jahren, die „ein Sammelbegriff für künstlerische Phänomene [ist], die sehr konkret mit dem Lebensgefühl einer Epoche zu tun“ hatte und eine kulturelle Bewegung sowohl in musikalischer als auch in bildnerischer Hinsicht prägte. Nach Grewenig ist Urban Art als Ausdrucksform und Kulturverständnis einer jungen Generation zu verstehen, die weder durch die akademische Schule der Kunsteinrichtungen noch durch andere Kultur- und Museumssozialisierungssysteme vorgebildet sind. Sie hat ihre Ursprünge in der urbanen Zivilisation und verbreitet sich über die globalen sozialen Mediennetze. Die unterschiedlichsten Spielarten sind unter dem Begriff Urban Art vereint, über rein grafische Gestaltung, durch Linien- und Flächenkunst, bis hin zu Raumkunst, wie Guerilla Gardening oder Knitting, Ausdrucksformen wie The Delete! Project als auch die Aktionen von JR werden darunter subsumiert. Vielfältig ist das bespielbare Feld der Urban Art.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Phänomen Urban Art ein und thematisiert den Übergang der Straßenkunst vom illegalen Vandalismus zum etablierten Gut auf dem Kunstmarkt.

2. Themaabgrenzung und Forschungsstand: Hier werden die wissenschaftliche Relevanz der Künstlerin Miss.Tic dargelegt und die methodischen Ansätze zur Untersuchung ihrer Arbeiten in einen soziologischen Kontext eingebettet.

3. Begriffsklärung „Urban Art“: Dieses Kapitel definiert Urban Art als komplexen Generations- und Stilbegriff und grenzt diesen von klassischen Graffiti-Definitionen ab.

4. Historiographie des „Pochoirs“: Die Schablonentechnik wird von ihren prähistorischen Ursprüngen bis hin zur Bedeutung als Werkzeug in der Street-Art-Bewegung des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet.

5. Miss.Tic: Das Hauptkapitel analysiert das Leben und die künstlerische Entwicklung der Künstlerin, insbesondere ihre speziellen Pochoir-Techniken, die Verwendung verbaler Graffiti und die stilisierte Figur „La Parisienne“.

6. Schlussworte: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und die Frage diskutiert, ob Urban Art nach ihrer Kommerzialisierung und musealen Etablierung noch als subversives Medium bestehen kann.

Schlüsselwörter

Urban Art, Pochoir, Miss.Tic, Street Art, Schablonentechnik, La Parisienne, Graffiti, Epigraph, Feminismus, Kunstmarkt, Subversion, Paris, Soziologie, Bildende Kunst, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Werk der französischen Urban-Art-Künstlerin Miss.Tic im Kontext der Entwicklung von Straßenkunst zur anerkannten Kunstform.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Pochoir-Technik, die Rolle der Frau in der Street Art sowie das Spannungsfeld zwischen illegaler Straßenintervention und kommerzieller Galeriekunst.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Miss.Tic als eine der einflussreichsten Protagonistinnen des französischen Pochoirs zu positionieren und zu zeigen, wie sie den urbanen Raum als Galerie nutzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf ikonologische Analysen der Kunstwerke in Verbindung mit soziologischen Theorien und Diskursen über Street Art und Gender.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Es werden detailliert die Biografie, die spezifische Ästhetik der Pochoirs, die Verwendung von Texten (Epigraphen) und die Symbolik der „Parisienne“ analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Urban Art, Pochoir, Miss.Tic, Subversion und die theoretische Auseinandersetzung mit Identität im öffentlichen Raum.

Warum ist Miss.Tic eine Ausnahmeerscheinung in der Szene?

Sie gilt als Urmutter des Graffiti in Frankreich, die sich in einer männlich dominierten Szene behauptete und konsequent eine eigene künstlerische Marke etablierte.

Was bedeutet der Begriff „épigraff“ im Werk von Miss.Tic?

Der Begriff beschreibt die für ihre Werke charakteristische Dreiteilung aus einem Epigraphen, einem Aphorismus und einer Signatur.

Wie beeinflusste der Unfall ihrer Mutter und ihr späteres Leben ihr Werk?

Die frühe Konfrontation mit Leid und der Aufenthalt im Krankenhaus weckten ihre poetische Ader, die später die Grundlage für die kurzen, prägnanten Texte in ihren Werken bildete.

Welche Rolle spielt „La Parisienne“ in ihrem künstlerischen Oeuvre?

Sie fungiert als stilisierte, elegante Ikone, die durch die Kombination mit provozierenden Wortspielen das Frauenbild in der Gesellschaft hinterfragt.

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Details

Title
Miss.Tic! Eine Urban Art Künstlerin
College
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)  (Institut für Kunst- und Baugeschichte)
Course
Urban Art - Künstlerische Guerilla-Taktiken im urbanen Raum
Grade
1,7
Author
Laurette Lauffer (Author)
Publication Year
2013
Pages
44
Catalog Number
V268017
ISBN (eBook)
9783656594697
ISBN (Book)
9783656594666
Language
German
Tags
Urban Art Pochoirs Verbale Graffiti
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laurette Lauffer (Author), 2013, Miss.Tic! Eine Urban Art Künstlerin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268017
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