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Norwegen als Energiepartner der Bundesrepublik Deutschland

Keine Angst vor dem russischen Bären

Titre: Norwegen als Energiepartner der Bundesrepublik Deutschland

Dossier / Travail , 2012 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dennis Greveldinger (Auteur)

Politique - Région: Europe de l'Ouest
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Résumé Extrait Résumé des informations

Als am 11. März 2011 um 15:35 Uhr zehn bis 15 Meter hohe Wellen die Schutzmauern des Kernkraftwerkes Fukushima Daiichi überwanden, veränderte sich die Welt nicht nur für das hart getroffene Japan. Die Katastrophe führte vor allem in Deutschland zu einer rasch aufkommenden Anti-Atomkraft-Front. Große Bevölkerungsteile beteiligten sich an Protesten und Demonstrationen und übten somit einen enormen Handlungsdruck auf die bestehende Regierung um Angela Merkel aus. Der Atomausstieg in Deutschland wurde schnell von der schwarz-gelben Regierung beschlossen und umgesetzt. Mit weitreichenden Konsequenzen für das Land. Die Bundesrepublik Deutschland wird in Zukunft auf eine neue Art der Energiegewinnung bauen, wobei auch der Staat Norwegen, nicht nur mit seinem großen Potenzial an Wasser- und Windenergie, eine große Rolle spielen soll. Was macht Norwegen in dieser Beziehung attraktiv? In der politikwissenschaftlichen Analyse der Energiesituation in Europa spielt meist nur Russland als Energieproduzent und -partner eine Rolle. Im Rahmen dieser Arbeit wird aufgezeigt, dass auch die Betrachtung Norwegens lohnt. „In the European energy sector Norway is not a small country”. Die Forschungsarbeit soll diese Aussage von Dag Harald Claes, Leiter des politikwissenschaftlichen Instituts an der Universität Stockholm, auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen. Das Land im Norden Europas fällt auf der globalen politischen Bühne meist nur selten auf. Diese Arbeit überprüft folgende Hypothese: Das ressourcenreiche Norwegen stellt für die BRD einen attraktiven Energiekooperationspartner dar, der auch den Vergleich mit dem dominanten Russland nicht zu scheuen braucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 METHODEN UND THEORIEANSÄTZE

3 DEUTSCHLAND

3.1 RESSOURCEN UND RESERVEN

3.2 ENERGIESITUATION

3.3 ENERGIEWENDE

4 NORWEGEN

4.1 RESSOURCEN

4.2 RESERVEN

4.3 ENERGIESITUATION

4.4 ENERGIEPOLITIK

4.4.1 Institutionen

4.4.2 Wirtschaftliche Akteure

4.4.3 Beziehungsebene

4.4.4 Policy und Ziele der Politik

5 ABGLEICH

5.1 AKTEURE

5.2 BEZIEHUNGSEBENE

5.3 INFRASTRUKTUR

6 ERGEBNISSE UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung Norwegens als Energiepartner für die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zu Russland, insbesondere vor dem Hintergrund der durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima initiierten deutschen Energiewende und der daraus resultierenden energiepolitischen Neuausrichtung.

  • Bilaterale Energiebeziehungen zwischen Deutschland und Norwegen.
  • Vergleichende Analyse der Akteursstrukturen in der Energiepolitik.
  • Bewertung der Versorgungssicherheit und politischer Stabilitätsfaktoren.
  • Rolle internationaler Regime und Infrastrukturen im Gastransport.
  • Einordnung in das neualiberale Theoriegerüst der Interdependenz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Ressourcen und Reserven

Deutschland besitzt im Vergleich zu den großen Ressourcenstaaten im Mittleren Osten oder Russland lediglich eine geringe Menge eigener Energieträger. Die Erdölreserven belaufen sich auf 50 Millionen Tonnen, während darüber hinaus noch 20 Millionen Tonnen an Ressourcen vermutet werden. Bei Erdgas sind die Zahlen ähnlich gering: 270 Milliarden m³ Reserven werden ergänzt durch 200 Milliarden m³ Ressourcen. Einzig bei der Braunkohle und mit Abstrichen bei der Steinkohle ist die BRD nicht so sehr auf andere Länder angewiesen. Deswegen spielt die Kohle eine wichtige Rolle in der Energieversorgung. Die vermuteten Ressourcen umfassen 262 Milliarden Tonnen Kohle aller Art, hinzu kommen noch 66 Milliarden Tonnen als wirtschaftlich förderbare Reserven.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe auf die deutsche Energiepolitik und formuliert die Hypothese, dass Norwegen einen attraktiven und vergleichbaren Energiepartner gegenüber Russland darstellt.

2 METHODEN UND THEORIEANSÄTZE: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise durch Textanalyse und statistische Auswertung und verankert die Untersuchung theoretisch im Neoliberalismus sowie der Interdependenztheorie.

3 DEUTSCHLAND: Es wird die aktuelle Ressourcen- und Energiesituation Deutschlands dargestellt, wobei die hohe Importabhängigkeit und die Notwendigkeit der Diversifizierung der Energiebezugsquellen hervorgehoben werden.

4 NORWEGEN: Dieser Teil analysiert das norwegische Energiepotenzial, die Rolle staatlicher und wirtschaftlicher Akteure sowie die spezifische Ausrichtung der norwegischen Energiepolitik.

5 ABGLEICH: Das Kapitel stellt die beiden Energiepartner Norwegen und Russland direkt gegenüber, wobei insbesondere institutionelle Stabilität und infrastrukturelle Gegebenheiten verglichen werden.

6 ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Das Fazit bestätigt die Eignung Norwegens als zuverlässiger Energiepartner und skizziert zukünftige Entwicklungen im Bereich regenerativer Energien und grenzüberschreitender Infrastrukturprojekte.

Schlüsselwörter

Norwegen, Deutschland, Energiepolitik, Erdgas, Energiewende, Versorgungssicherheit, Interdependenz, Russland, Importabhängigkeit, Energieinfrastruktur, Pipeline, Erdöl, Ressourcen, Energiekooperation, Neoliberalismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die energiepolitischen Beziehungen zwischen Norwegen und Deutschland und bewertet Norwegen als Alternative bzw. Ergänzung zum dominierenden Energielieferanten Russland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Ressourcenlage, die institutionellen Akteure der Energiepolitik sowie die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Gastransport nach Deutschland.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob die positive Einschätzung Norwegens als Energiepartner gerechtfertigt ist und wo Unterschiede beim Vergleich mit einem klassischen Ressourcenstaat wie Russland liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Textanalyse einschlägiger Literatur in Verbindung mit einer quantitativen Auswertung von Energiestatistiken durchgeführt, eingebettet in einen komparativen Forschungsansatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Energiesituation in Deutschland und Norwegen sowie einen direkten Abgleich beider Länder hinsichtlich Akteuren, Beziehungsebenen und Infrastruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Energiepolitik, Versorgungssicherheit, Importabhängigkeit, Interdependenz und Energiewende.

Welchen Einfluss hatte das Ereignis in Fukushima auf die Analyse?

Fukushima löste in Deutschland einen politischen Umschwung hin zur Energiewende aus, was den Bedarf an zuverlässigen, nicht-nuklearen Energiepartnerschaften wie mit Norwegen signifikant erhöht hat.

Wie unterscheidet sich Norwegen in der Akteursstruktur von Russland?

Norwegen zeichnet sich durch ein konsensuales, demokratisch geprägtes System mit einer klaren Trennung zwischen staatlicher Regulierung und unternehmerischer Freiheit aus, während der russische Sektor durch eine starke politische Monopolstellung und die Verzahnung von Regierung und Staatsunternehmen wie Gazprom geprägt ist.

Welche Rolle spielen Pipelines für die Versorgung Deutschlands?

Pipelines bilden das Rückgrat der Gasversorgung, wobei die Studie die verschiedenen Korridore von Russland und die Unterseepipelines aus Norwegen als kritische Infrastruktur identifiziert.

Welches Fazit zieht der Autor zur Attraktivität Norwegens?

Norwegen wird als ein hochgradig attraktiver Energiepartner eingestuft, da es Stabilität, wirtschaftliche Sicherheit und eine transparente Einbindung in internationale Regelwerke bietet, die den Unsicherheitsfaktoren in Russland gegenüberstehen.

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Résumé des informations

Titre
Norwegen als Energiepartner der Bundesrepublik Deutschland
Sous-titre
Keine Angst vor dem russischen Bären
Université
University of Trier
Note
1,3
Auteur
Dennis Greveldinger (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
27
N° de catalogue
V268147
ISBN (ebook)
9783656587057
ISBN (Livre)
9783656587040
Langue
allemand
mots-clé
Norwegen Energie Russland Gas Bundesrepublik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dennis Greveldinger (Auteur), 2012, Norwegen als Energiepartner der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268147
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Extrait de  27  pages
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