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Das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Historischer Überblick und Grundstrukturen sowie Ausgestaltung der gesetzlichen Zuständigkeiten

Titel: Das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Historischer Überblick und Grundstrukturen sowie Ausgestaltung der gesetzlichen Zuständigkeiten

Hausarbeit , 2011 , 23 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Clemens Beining (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung wird zunächst die eigentliche Entwicklung des Immissionsschutzes in der Bundesrepublik Deutschland beleuchtet. Dabei wird die Historie hinter dem BImSchG aufgerollt. Weiter geht es mit dem eigentlichen Ziel des Gesetzes und der Ergänzung durch Rechtsvorschriften der Bundesregierung sowie durch Verwaltungsvorschriften, also die technischen Anleitungen TA Luft und TA Lärm. Im darauf folgenden Kapitel werden die immissionsschutzrechtlichen Spezialgebiete wie der anlagebezogene oder der verkehrsbezogene Immissionsschutz erklärt. Ferner geht es dann um die gesetzlichen Zuständigkeiten, der Zusammenhang der konkurrierenden Gesetzgebung mit dem Immissionsschutzgesetz und den Zuständigkeiten der Länderbehörden. Die Ausarbeitung wird mit einem Fazit enden. Wunsch des Autors ist, dass durch diese Arbeit beim Leser Interesse für das öffentliche Recht, insbesondere das Immissionsschutzrechts geweckt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Überblick über das BImSchG

a) Geschichtliche Entwicklung des Bundesimmissionsschutzgesetzes

b) Zielsetzung des Gesetzes

c) Ergänzung durch Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften

3. Grundstrukturen, insbesondere Aufbau des BImSchG

a) Der anlagenbezogene Immissionsschutz

aa) Die genehmigungsbedürftigen Anlagen

ab) Die nicht-genehmigungsbedürftigen Anlagen

b) Der produktbezogene Immissionsschutz

c) Der verkehrsbezogene Immissionsschutz

d) Der gebietsbezogene Immissionsschutz

4. Die gesetzlichen Zuständigkeiten im Immissionsschutzrecht

a) Die konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes

b) Die ergänzende Gesetzgebungskompetenz der Länder

c) Die Vollzugszuständigkeiten der Länderbehörden

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Strukturen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Deutschland, um ein tieferes Verständnis für dessen Zweck, die verschiedenen Schutzgüter sowie die gesetzliche Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern zu vermitteln.

  • Historische Entwicklung und gesetzliche Zielsetzung des BImSchG
  • Differenzierung zwischen anlagen-, produkt-, verkehrs- und gebietsbezogenem Immissionsschutz
  • Bedeutung von Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften (TA Luft, TA Lärm)
  • Kompetenzverteilung in der Gesetzgebung und Vollzugszuständigkeiten der Länderbehörden

Auszug aus dem Buch

b) Zielsetzung des Gesetzes

Die Zielsetzung des Bundesimmissionsschutzgesetzes ist im § 1 BImSchG geregelt. Diese Vorschrift bestimmt den Zweck des BImSchG, hat jedoch keinen eigenständigen Regelungscharakter, sodass es nicht möglich ist subjektive Rechte aus ihr herauszulesen. § 1 BImSchG dient als Auslegungshilfe, insbesondere bei der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe und dem Ermessensgebrauch, auch für auf das BImSchG gestützte Rechtverordnungen. Die Vorschrift darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr erfolgt durch § 3 I BImSchG eine Beschränkung, da nicht alle, sondern allein für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft schädliche Umwelteinwirkungen behandelt werden sollen. Daraus folgt jedoch keine Reduzierung auf den Schutz des Menschen.

Im § 1 BImSchG werden daher die einzelnen Schutzgüter aufgezählt, die nach Auffassung des Gesetzgebers dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen bedürfen. Zunächst nennt die Vorschrift den Menschen als ein vor schädlichen Umwelteinwirkungen schützenswertes Wesen. Dies zeigt auf, dass das BImSchG noch immer zunächst dem Schutz des Menschen dient. Der Schutzbereich erfasst Leben und Gesundheit im Sinne des Freiseins von Krankheit und des psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Aufbau der Arbeit, von der historischen Entwicklung des Immissionsschutzes über die gesetzlichen Grundlagen bis hin zur Zuständigkeitsverteilung.

2. Historischer Überblick über das BImSchG: Das Kapitel behandelt die Entstehung des BImSchG im Jahr 1974, dessen Zielsetzung sowie die ergänzende Rolle von Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften.

3. Grundstrukturen, insbesondere Aufbau des BImSchG: Hier werden die verschiedenen Kategorien des Immissionsschutzes wie anlagen-, produkt-, verkehrs- und gebietsbezogene Regelungen detailliert analysiert.

4. Die gesetzlichen Zuständigkeiten im Immissionsschutzrecht: Dieser Abschnitt erläutert die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des Bundes sowie die ergänzenden Befugnisse und Vollzugszuständigkeiten der Länder.

5. Fazit: Das Fazit fasst die aktuelle Bedeutung des Immissionsschutzrechts zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Fachgebiets.

Schlüsselwörter

Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG, Umweltschutz, Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung, genehmigungsbedürftige Anlagen, TA Luft, TA Lärm, Zuständigkeit, Gesetzgebungskompetenz, Immissionsschutzrecht, Schutzgüter, Anlagensicherheit, Umweltrecht, Verwaltungsvorschriften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Deutschland, seine Entstehungsgeschichte sowie seine rechtliche Struktur und Anwendung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die verschiedenen Bereiche des Immissionsschutzes (anlagen-, produkt-, verkehrs- und gebietsbezogen) sowie die gesetzlichen Zuständigkeiten von Bund und Ländern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser das BImSchG verständlich näherzubringen und das Interesse für das öffentliche Recht und das Immissionsschutzrecht zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Ausarbeitung, die auf der Analyse von Gesetzestexten, Kommentarliteratur und einschlägigen Rechtsvorschriften basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die verschiedenen Schutzgüter, die Funktion von Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften sowie die Aufteilung der Zuständigkeiten im Vollzug des Gesetzes erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie BImSchG, Immissionsschutzrecht, TA Luft, TA Lärm und Gesetzgebungskompetenz maßgeblich geprägt.

Welche Rolle spielen die TA Luft und die TA Lärm im BImSchG?

Sie dienen als allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Konkretisierung unbestimmter Rechtsbegriffe und steuern das behördliche Ermessen bei der Anwendung des Gesetzes.

Wie wird die Vollzugszuständigkeit am Beispiel von Rheinland-Pfalz verdeutlicht?

Das Beispiel zeigt, wie die Behörden auf Landesebene, wie etwa die Struktur- und Genehmigungsdirektionen, konkrete Aufgaben bei der Einhaltung von Schutzvorschriften wahrnehmen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Historischer Überblick und Grundstrukturen sowie Ausgestaltung der gesetzlichen Zuständigkeiten
Hochschule
Fachhochschule Trier - Umwelt-Campus, Standort Birkenfeld
Note
2,7
Autor
Clemens Beining (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V268295
ISBN (eBook)
9783656593041
ISBN (Buch)
9783656593034
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bundes-immissionsschutzgesetz historischer überblick grundstrukturen ausgestaltung zuständigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Clemens Beining (Autor:in), 2011, Das Bundes-Immissionsschutzgesetz. Historischer Überblick und Grundstrukturen sowie Ausgestaltung der gesetzlichen Zuständigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268295
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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