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„Wir lernen gemeinsam verschieden zu sein“. Die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen - aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern

Title: „Wir lernen gemeinsam verschieden zu sein“. Die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen - aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern

Master's Thesis , 2012 , 58 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Vanessa Scheer (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Im Rahmen der Masterarbeit im Fachbereich Erziehungswissenschaften möchte ich, mithilfe einer Fragebogenerhebung das eigene Empfinden von Schülerinnen und Schülern im Bezug auf das Arbeiten in leistungsheterogenen Lerngruppen hervorbringen und erläutern. Im Anschluss soll mit den befragten SuS über den Fragebogen und dessen Ergebnisse in Freiarbeits- und Klassenlehrerstunden gesprochen werden, um möglicherweise erlangte Erkenntnisse gemeinsam anzuwenden.
[...]

„Heterogenität ist Alltag“ (Frie 2006)

Dieses kurze und dennoch aussagekräftige Zitat von PETRA FRIE bringt auf den Punkt was mich in dieser Arbeit beschäftigt. Heterogenität ist allgegenwärtig, wir können uns ihr nicht entziehen und es ist an uns sie zu nutzen.
Zu Beginn dieser Arbeit möchte ich verdeutlichen, was mich dazu bewegt hat das Thema: „Die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen, aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern.“ für diese Arbeit zu wählen und welche Ziele ich damit verfolge.
Heterogenität ist ein viel diskutiertes und vielseitig beäugtes Thema, dass vorwiegend im Bezug auf Lerngruppen angewandt wird. Überwiegend ist es so, dass aus der Sicht von Lehrkräften die Heterogenität bekämpft und immer mehr aufgegliedert werden soll, um somit eine homogene und effektivere Lern- Arbeits-Gruppe zu erhalten.

„Was bedeutet Heterogenität an unseren Schulen? Wie viel
Verschiedenheit können wir aushalten? Die Antwort ist einfach: Nicht viel.“ (Ratzki 2005, S.38).

Dieses provokante Zitat aus einem Diskurs von ANNE RATZKI in „Heterogenität als Chance“ (Hrg. BRÄU/SCHWERDT 2005) wirft in mir den Gedanken auf, ob diese Aussage auch auf Schülerinnen und Schüler (im Verlauf der Arbeit kurz: „SuS“) zutrifft oder nur das Empfinden der Erwachsenen widerspiegelt. Aus meiner eigenen Situation als
Vertretungs- und Förderlehrerin an einer Bielefelder Realschule heraus kann ich sagen, dass besonders im Bereich Schule die Heterogenität aus Lehrersicht immer mehr zum Thema wird. Hier werden die Klagen über die Leistungsheterogenität, der oft viel zu großen Klassen, immer lauter.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Intention und Ziel der Arbeit

2. Begriffsdefinitionen

2.1 „Heterogenität“

2.2 „Homogenität“

2.3 „Leistung“

2.4 „Leistungsheterogenität“

2.5 „Motivation“

3. Empirische Datenerhebung im Feld

3.1 Vorstellung der angewandten Methode

3.2 Darstellung und Begründung des Fragebogens

3.3 Darstellung der Ergebnisse

3.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

3.5 Thematisierung des Fragebogens in Gruppengesprächen mit SuS

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, das bisher oft vernachlässigte Empfinden von Schülerinnen und Schülern (SuS) gegenüber leistungsheterogenen Lerngruppen zu erfassen und zu untersuchen, ob sie das Lernen in gemischten Gruppen eher als Bereicherung oder als Belastung wahrnehmen, um daraus Erkenntnisse für eine solidarische Unterrichtspraxis zu gewinnen.

  • Wahrnehmung von Heterogenität und Leistungsunterschieden aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler.
  • Die Rolle von Motivation und sozialem Lernen bei der Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen.
  • Empirische Evaluation durch eine Fragebogenerhebung in den Jahrgangsstufen 5 bis 7.
  • Reflexion über die Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und die Förderung sozialer Verantwortung.
  • Verbindung von schulischer Lernsituation und außerunterrichtlichen Erfahrungen mit Vielfalt.

Auszug aus dem Buch

3.1 Vorstellung der angewandten Methode

Um Einblicke in die Wahrnehmung der SuS im Bezug auf heterogene Lerngruppen zu erhalten, wählte ich zur Datenerhebung die Papier gebundene, standardisierte Fragebogenerhebung als quantitative Methode aus der empirischen Sozialforschung.

Die quantitative empirische Methode schafft einen Zugang zur Realität der Befragten, indem Häufigkeiten erfasst und anschließend statistisch ausgewertet werden. Weitere Vorteile sind, dass die quantitative Evaluation technisch gut handhabbar ist und zuverlässige und gültige Ergebnisse hervorbringt (vgl. BAUER 2007). Mithilfe einer Fragebogenevaluation hat man die Möglichkeit Ansichten und Vorlieben, ebenso wie psychologische Eigenschaften von Personen zu erfassen und auszuwerten. Im Gegensatz zur Evaluation in Form eines Interviews, ermöglicht die quantitative Fragebogenerhebung die Befragung einer größeren Anzahl von Probanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl der Arbeit und setzt sich mit der Allgegenwärtigkeit von Heterogenität im schulischen Alltag auseinander.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen theoretischen Begriffe der Arbeit – Heterogenität, Homogenität, Leistung, Leistungsheterogenität und Motivation – definiert und in den pädagogischen Kontext eingeordnet.

3. Empirische Datenerhebung im Feld: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Fragebogenerhebung, die Auswertung der Daten sowie die anschließende Thematisierung der Ergebnisse mit den Schülern in Gruppengesprächen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Rolle der Lehrkraft sowie die Chancen einer Pädagogik der Vielfalt innerhalb des bestehenden Schulsystems.

Schlüsselwörter

Leistungsheterogenität, Heterogenität, Schülersicht, Binnendifferenzierung, Motivation, Evaluation, soziales Lernen, Schulleistung, Gruppenarbeit, Schulalltag, Pädagogik der Vielfalt, Klassenklima, Schülerinnen und Schüler, Unterrichtsentwicklung, soziale Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Empfinden von Schülerinnen und Schülern gegenüber der Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Heterogenität, Leistungsunterschiede, Motivation der Lernenden und das soziale Lernen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, ob Schüler sich in gemischten Lerngruppen wohlfühlen und wie sie das Lernen mit leistungsstärkeren oder schwächeren Mitschülern wahrnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Verfasserin nutzte eine quantitative, papiergebundene und standardisierte Fragebogenerhebung zur empirischen Datenerhebung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe definiert, bevor die konkrete Datenerhebung in drei Klassen beschrieben und die gewonnenen Ergebnisse analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Leistungsheterogenität, Motivation, Evaluation, soziales Lernen und Binnendifferenzierung sind die prägenden Begriffe.

Warum wurde gerade die Perspektive der Schüler gewählt?

Die Verfasserin stellt fest, dass die Sicht der Schüler in der Forschung und Literatur häufig zugunsten der Lehrersicht vernachlässigt wird.

Welche Rolle spielt der Sportunterricht in der Analyse?

Der Sportunterricht dient als Beispiel, um zu zeigen, dass sich Schüler in Teams trotz Leistungsunterschieden solidarisch verhalten können.

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Details

Title
„Wir lernen gemeinsam verschieden zu sein“. Die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen - aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern
College
Bielefeld University
Grade
2,0
Author
Vanessa Scheer (Author)
Publication Year
2012
Pages
58
Catalog Number
V268838
ISBN (eBook)
9783656645924
ISBN (Book)
9783656645870
Language
German
Tags
arbeit gruppen sicht schülerinnen schülern gemeinsam
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Scheer (Author), 2012, „Wir lernen gemeinsam verschieden zu sein“. Die Arbeit in leistungsheterogenen Gruppen - aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268838
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