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Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie

Título: Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie

Trabajo Escrito , 2013 , 42 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Gregory Heuser (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Diese Abhandlung beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob gewisse Defizite im Rahmen kognitiver Kontrollprozesse als Endophänotyp für das heterogen und ätiologisch komplexe psychiatrische Störungsbild der Schizophrenie, dienen können. Die gesichteten Endophänotypen (genetisch mit der Störung assoziierte Normvarianten) sollen idealerweise eine Brücke zwischen Phänotypen und Genotypen Schlagen und dementsprechend können sie weitere Erklärungsansätze zur Ätiologie und zur molekulargenetischen Aufklärung bieten. Nach der Sichtung von diversen Quellen, kommen primär exekutive Funktionsstörungen innerhalb des Aufgabenwechsel, der Inhibition, der Aufmerksamkeit und des Arbeitsgedächtnis, als mögliche neuropsychologische Endophänotypen der Schizophrenie in Betracht.
Schlüsselwörter: Endophänotyp, Gene, Schizophrenie, kognitive Kontrolle

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychische Störungen

2.1 Definition und Epidemiologie psychischer Störungen

2.2 Klassifikationsmerkmale von psychischen Störungen

3. Endophänotyp

3.1 Endophänotyp im Rahmen von Phänotyp und Genotyp

3.2 Annahmen, Vorteile und Bedingungen für das Endophänotypkonzept

4. Schizophrenie

4.1 Definition und Epidemiologie der Schizophrenie

4.2 Symptomatik und Defizite der Schizophrenie.

4.3. Heritabilität innerhalb der Schizophrenie

4.4 Allgemeine Endophänotypen innerhalb der Schizophrenie

5. Kognitive Kontrolle

5.1 Kognitive Kontrolle im Rahmen der Volition und Motivation

5.2 Allgemeine Exekutivfunktion

5.2.1 Aufgaben und Messmethoden - Shifting

5.2.2 Aufgaben und Messmethoden - Updating

5.2.3 Aufgaben und Messmethoden - Inhibition

5.3 Beteiligte kortikale und subkortikale Strukturen bei Planung und Ausführung von Handlung

6. Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie.

6.1 Innerhalb des Aufgabenwechsels

6.2 Innerhalb der Inhibition

6.3 Innerhalb der Aufmerksamkeit

6.4 Innerhalb des Arbeitsgedächtnis

7. Ausblick und Limitierung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob spezifische Defizite innerhalb kognitiver Kontrollprozesse als neuropsychologische Endophänotypen für das komplexe Störungsbild der Schizophrenie dienen können, um so die Verbindung zwischen genetischer Vulnerabilität und klinischem Phänotyp besser zu verstehen.

  • Grundlagen und Klassifikation psychischer Störungen sowie des Endophänotypkonzepts.
  • Die Ätiologie und Symptomatik der Schizophrenie unter Berücksichtigung genetischer Faktoren.
  • Neuropsychologische Mechanismen kognitiver Kontrolle (Shifting, Updating, Inhibition).
  • Bedeutende Hirnstrukturen (PFC, ACC) bei der Planung und Ausführung von Handlungen.
  • Evaluation der Eignung exekutiver Kontrolldefizite als validierbare Endophänotypen.

Auszug aus dem Buch

5. Kognitive Kontrolle

Dieser Abschnitt kann vielleicht recht gut versinnbildlich werden mit einem Zitat vom englischem Philosophen John Lock aus dem Jahre 1960 „Da der Geist… die Kraft besitzt, bei der Verwirklichung irgendeines Wunsches innezuhalten…, so hat er auch die Freiheit, ihre Objekte […] von allen Seiten zu prüfen und gegen andere abzuwägen… Hier scheint mir die Quelle aller Freiheit zu liegen […]. Denn ehe noch die Handlung vollzogen wird, haben wir Gelegenheit, das Gute oder Üble an der Handlung, die wir vorhaben, […] zu beurteilen (Locke, 1690 zit. nach Goschke, 2012).

„Handeln“ wird hierbeit definiert als jegliche Aktivität, die auf eine Zielvorstellung zurück geht (Goschke, 2004; Heckhausen & Heckhausen, 2010). Die Handlungskontrolle/ Volition bietet einer Person kognitive Mechanismen, die diese bei der Schaffung der Absicht in Konfliktsituationen unterstützt. Sie schirmt uns also von Absichten gegen andere konkurrierende Motivationstendenzen ab und sie Inhibiert unerwünschten Reaktionen (Kuhl, 1983).

Die sog. kognitiven Kontrollprozesse (synonym: exekutive Funktionen) werden in der Kognitionspsychologie und in den kognitiven Neurowissenschaften, im Vergleich zu den vorgestellten volitionalen Prozessen, sehr ähnlich definiert: „…mechanisms that coordinate lower-level sensory and motor processes along a common theme, an internal goal” (Miller & Cohen, 2001 p. 168), deren Primärfunktionen darin besteht, dass sie einem Lebewesen ermöglicht, “ …to select a weaker, task-relevant response (or source of information) in the face of competition from an otherwise stronger, but task-irrelevant one” (Miller & Cohen, 2001 p. 170).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Interesse an kognitiven Defiziten als endophänotypische Marker für die Schizophrenie und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2. Psychische Störungen: Dieses Kapitel definiert psychische Störungen als Konstrukte und erläutert die gängigen Klassifikationssysteme sowie deren epidemiologische Bedeutung.

3. Endophänotyp: Hier wird das Konzept des Endophänotyps als Brücke zwischen Genotyp und Phänotyp eingeführt und gegenüber klassischen diagnostischen Markern abgegrenzt.

4. Schizophrenie: Das Kapitel bietet einen Überblick über das Störungsbild, seine Symptomatik, die hohe Heritabilität und bekannte Endophänotypen im Kontext der Schizophrenie.

5. Kognitive Kontrolle: Der Hauptteil erläutert die neurokognitiven Grundlagen der Handlungsplanung sowie exekutive Funktionen wie Shifting, Updating und Inhibition.

6. Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie.: Hier erfolgt die Diskussion, inwiefern spezifische exekutive Störungen bei Patienten und deren Angehörigen die Kriterien für Endophänotypen erfüllen.

7. Ausblick und Limitierung: Das abschließende Kapitel resümiert die Befunde und weist auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten sowie die methodischen Grenzen der Arbeit hin.

Schlüsselwörter

Endophänotyp, Schizophrenie, Kognitive Kontrolle, Exekutivfunktionen, Genetik, Heritabilität, Arbeitsgedächtnis, Inhibition, Shifting, Psychiatrie, Neuropsychologie, Präfrontaler Kortex, Vulnerabilitätsmarker, Psychische Störungen, Handlungsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeit, Defizite bei kognitiven Kontrollprozessen als biologisch fundierte Endophänotypen für das komplexe Krankheitsbild der Schizophrenie zu identifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Genetik psychiatrischer Erkrankungen, neuropsychologische Testverfahren, die Funktionen des präfrontalen Kortex und die exekutive Kontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob spezifische Beeinträchtigungen wie Aufgabenwechsel, Inhibition oder Arbeitsgedächtnis als validierte Marker für die genetische Veranlagung zur Schizophrenie dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller psychologischer und neurowissenschaftlicher Studien, inklusive Metaanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der kognitiven Kontrolle, stellt neuroanatomische Zusammenhänge dar und diskutiert die Eignung verschiedener kognitiver Prozesse als Endophänotypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Endophänotyp, Schizophrenie, kognitive Kontrolle, Exekutivfunktionen und Heritabilität charakterisiert.

Warum gelten Angehörigenstudien als wichtig für diese Forschung?

Angehörigenstudien helfen dabei, konfundierende Variablen, die bei Patienten direkt auftreten können (wie Medikamenteneinflüsse oder Hospitalisierung), zu eliminieren, um die genetische Basis der Defizite besser zu isolieren.

Was unterscheidet den Endophänotyp vom klassischen Phänotyp?

Während der klassische Phänotyp die manifeste Krankheitssymptomatik beschreibt, ist der Endophänotyp ein "inneres" Merkmal, das enger mit dem Genotyp verknüpft und quantifizierbar ist.

Was bedeutet die "Dysfunktion des LPFC" im Kontext der Schizophrenie?

Damit ist eine verminderte oder gestörte Aktivität des lateralen präfrontalen Kortex gemeint, die bei Schizophrenen regelmäßig bei Gedächtnis- und Kontrollaufgaben beobachtet wird.

Warum wird das DSM-5 nicht in die Betrachtung einbezogen?

Die Arbeit wurde im Jahr 2013 verfasst; zu diesem Zeitpunkt basierte die klinische Forschung und die verwendete Literatur maßgeblich auf dem DSM-IV.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie
Universidad
University of Bonn  (Psychologie)
Curso
Algemeine I
Calificación
2,0
Autor
Gregory Heuser (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
42
No. de catálogo
V269237
ISBN (Ebook)
9783656602910
ISBN (Libro)
9783656602873
Idioma
Alemán
Etiqueta
defizite kontrolle endophänotyp schizophrenie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gregory Heuser (Autor), 2013, Defizite der kognitiven Kontrolle als Endophänotyp der Schizophrenie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269237
Leer eBook
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