Entwurf für den fachpraktischen Unterricht im Fachbereich Einzelhandel/Nahrung

Stundenthema: Welche Mengen an Obst benötigen wir? Unterrichtseinheit: Produkteinführung „Obstsalat“


Unterrichtsentwurf, 2013
16 Seiten, Note: 1,4

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Analyse des Bedingungsfeldes.
1.1 Informationen zur Klasse
1.2 Angaben zur Lerngruppe
1.2.1 Angaben zum Schülerverhalten
1.3 Lehrersituation und Arbeitsbedingungen in der Schule

2 Didaktisch – methodische Konzeption
2.1 Einordnung des Themas in die curricularen Vorgaben.
2.2 Strukturierung der Makrosequenz
2.3 Sachanalyse
2.4 Unterichtsstruktur: Welche Obstmengen benötigen wir?
2.5 Die Umsetzung / Feststellung Stückzahl und Gramm
2.6 Begründung Auswahl- und Reduktionsentscheidung
2.7 Lernziele
2.8 Operrationalisiertes Lernziel

3 Methodische Überlegung
3.1 Methodische Überlegung / Begründung der Methode

4 Geplanter Unterrichtsverlauf

5 Anhang

6 Dienstliche Versicherung

7 Geplantes Tafelbild Flip Chart Nr. 1
7.1 Geplantes Tafelbild Flip Chart Nr. 2

8 Arbeitsprotokoll

1 Analyse des Bedingungsfeldes

1.1 Informationen zur Klasse

Die Klasse XXX setzt sich aus insgesamt 22 Schülerinnen und Schülern [1] zusammen, die in die Lerngruppen A und B unterteilt sind. Die Schüler besuchen im Rahmen des eines Modells die Berufsschule an zwei Tagen in der Woche. Die Klassenabkürzung steht für Allgemeinbildende Schulen/Hauptschule Klasse 9 – Fachbereich Einzelhandel. Diese Klasse ist an der Berufsschule an den Fachbereich Wirtschaft angegliedert.

Der Fachbereich Einzelhandel unterscheidet sich von allen anderen Bereichen darin, dass die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres der Kauffrau/ des Kaufmanns im Einzelhandel im Rahmen einer Schülerfirma unterrichtet werden.

Die Schülerfirma „XXX“ besteht aus zwei Abteilungen, der Verkaufsstätte und dem Lernbüro.

Rund um frisch hergestellte Produkte wie z.B. frisch gepresster Orangensaft, Himbeersmoothie und gebackene Waffeln lernen die Schüler, wie der einfache Wirtschaftskreislauf am Beispiel eines Produktes funktioniert.

Es besteht für die Schüler nach Abschluss der 10. Klasse die Möglichkeit, ein Zertifikat über die Teilnahme an dem Projekt zu erhalten, das ihnen Qualifikationen attestiert, mit denen sie sich am Arbeitsmarkt von denen anderer junger Ausbildungsplatzsuchenden abheben.

1.2 Angaben zur Lerngruppe (aus urheberrechtl. Gründen entfernt)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.1 Angaben zum Schülerverhalten

Trotz der unterschiedlichen Stammschulen haben sich alle Klassenmitglieder gut in die Lerngruppe integriert. Verbale Auseinandersetzungen, die gelegentlich auftreten, lassen immer mehr nach und werden zum größten Teil von den Schülern selbst geschlichtet. Hier nehmen aaa und bbb eine tragende Rolle ein, ihre Mitschüler gehen meistens ihren Aufforderungen und Hinweisen nach. Trainingsraum-aufenthalte sind eher selten, kommen aber auch in dieser Klassengemeinschaft vor. Grund hierfür sind weniger Auseinandersetzungen körperlicher Art oder Übergriffe, sondern eher wiederholte Unaufmerksamkeit und Ablenkung.

ccc ist oft sehr unkonzentriert, dennoch schafft er es, seine Arbeitsaufträge besser zu lösen als vor ein paar Wochen, da er nun konsequenter arbeitet und bei der Lehrkraft Zwischenergebnisse ablegen muss. Er zeigt auch keine Scheu, wenn es darum geht, z.B. an der Tafel zu stehen und vor der Gruppe etwas anzuschreiben oder leichte Rechenaufgaben (z.B. eine Rezeptur umrechnen) zu lösen. aaa und bbb haben keine Probleme Arbeitsaufträge selbstständig auszuführen. Bei aaa liegen die Schwächen eher im theoretischen Bereich. xxx und xxx sind sehr leistungsschwache Schülerinnen. Sie haben mathematische Probleme, kommen aber dennoch in der Fachpraxis gut zurecht. Lerimel ist oft ungeduldig, dies spiegelt sich in ihrem Verhalten wider. Treten Schwierigkeiten beim Ausführen von Arbeitsaufträgen auf, fehlt ihr oft das Verständnis zu warten bis ihr geholfen wird. Sie nimmt kaum Rücksicht auf andere Schüler und stört somit ihre Klassenmitglieder, sodass sie wiederholt auf die Verhaltensregeln hingewiesen werden muss. Das erfolgt teilweise auch durch die Gruppe selbst, wodurch sie sich ausgegrenzt fühlt.

xxx muss bei Misserfolg wieder neu zu einer Tätigkeit motiviert werden, damit er es noch einmal probiert. Er kann allerdings psychomotorische Fähigkeiten seiner Mitschüler gut abschauen und überträgt diese auf sein Handlungsprodukt. xxx nimmt erst wieder seit Anfang Februar regelmäßig am Unterricht teil. Sie wirkt konzentriert und ist bestrebt die versäumten Unterrichtsinhalte aufzuholen.

xxx und xxx sind sehr konzentriert bei der Ausführung von Aufträgen, wenn diese nicht zu umfangreich sind. Bei komplizierten handwerklichen Aufgaben fehlt ihnen oft die Geduld. Sie verfallen zunehmend in spielerisches Verhalten und lassen sich leicht ablenken. Anders beim Lösen von Rechenaufgaben (z.B. Rezepturen umrechnen), diese werden sorgfältig und genau vorgenommen.

xxx hat zunehmend hohe Fehlzeiten und ist am Unterrichtsgeschehen eher zurückhaltend beteiligt. Laut Aussage ihres Klassenlehrers der allgemeinbildenden Schule könnte dies an der neuen Umgebung und den neuen Mitschülern liegen. Bei Anwesenheit erledigt Natascha ihre Arbeitsaufträge zu meiner Zufriedenheit.

1.3 Lehrersituation und Arbeitsbedingungen in der Schule

Die Arbeitsbedingungen in der xxxSchule sind sehr gut. Für den Unterricht steht mir mit der neu eingerichteten Verkaufsstätte ein hervorragend ausgestatteter Praxisraum incl. eines Lehrerarbeitsplatzes. Die in der Schülerfirma anfallenden administrativen Arbeiten werden im einen angegliederten, ebenfalls gut ausgestatteten Lernbüro ausgeführt. Die Schülerfirma besteht seit 1 ½ Jahren. Ideen und Veränderungswünsche sind laufender Bestandteil der Zusammenarbeit im Lehrerteam Einzelhandel.

Um die Teamfähigkeit der Klasse zu fördern, werden Sozialformen wie Gruppenarbeit und Partnerarbeit geübt.

Es herrscht eine vertrauensvolle, kooperative Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Schülern, Aufgaben und Anordnungen werden zuverlässig erledigt. Beide Gruppen werden von einem Team bestehend aus einer Theorielehrkraft und einem Lehrer für Fachpraxis unterrichtet. Mein eigener Unterrichtseinsatz beläuft sich auf 20 Unterrichtsstunden wöchentlich im Bereich Einzelhandel, davon entfallen 10 Stunden auf die Lehrtätigkeit in der Klasse 9.

[...]


[1] nachfolgend Schüler genannt

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Entwurf für den fachpraktischen Unterricht im Fachbereich Einzelhandel/Nahrung
Untertitel
Stundenthema: Welche Mengen an Obst benötigen wir? Unterrichtseinheit: Produkteinführung „Obstsalat“
Note
1,4
Autor
Jahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V270124
ISBN (eBook)
9783656614913
ISBN (Buch)
9783656614876
Dateigröße
590 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nahrung, Fachpraxis, fachpraktischer Unterricht, Lehrer für Fachpraxis, Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk, Obst, Obstsalat, Mengenermittlung
Arbeit zitieren
Frank Colter (Autor), 2013, Entwurf für den fachpraktischen Unterricht im Fachbereich Einzelhandel/Nahrung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270124

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