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Die Stadt Karlsruhe. Von der barocken Planstadt zur Residenz des Rechts

Titre: Die Stadt Karlsruhe. Von der barocken Planstadt zur Residenz des Rechts

Thèse de Bachelor , 2013 , 64 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Mariella Lukas (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - 1848, Empire, Impérialisme
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„Karlsruhe - viel vor. viel dahinter." So lautet der Werbeslogan für die aktuelle Kampagne des Karlsruher Stadtmarketings. Diese läuft seit 2003 und soll die Stadt nicht nur nach außen attraktiver und interessanter machen, sondern sie soll auch das Bewusstsein der Karlsruher Bürger für die Stadt fördern. Der Slogan werde noch bis 2015, dem Jahr indem das 300-jährige Bestehen der Stadt gefeiert wird, als Aushängeschild dienen. Und das darf wörtlich genommen werden. Denn als die Kampagne startete, zierten ca. 40 qm große Ortsschilder mit besagtem Slogan die Autobahnauffahrten, die in die Stadt führten (wenige stehen noch heute). Im sogenannten „Masterplan 2015" sind die Leitprojekte notiert, welche die Stadtverwaltung bis dahin umgesetzt haben
möchte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte der Stadt Karlsruhe

2.1 Die Stadtgründung

2.2 Der Zusammenschluss mit Baden-Baden

2.3 Von der Markgrafschaft zum Großherzogtum

3. Der Beginn des Parlamentarismus

3.1 Die Badische Verfassung von 1818 und das Ständehaus

3.2 Die Badische Revolution von 1848/49

4. Karlsruhe im 20. Jahrhundert

5. Der Beginn der Bundesrepublik Deutschland (BRD)

5.1 Die Besatzungszeit 1945 – 1949

5.2 Die junge Bundesrepublik

5.3 Das Bundesland Baden-Württemberg

6. Karlsruhe auf dem Weg zur Residenz des Rechts

6.1 Der Bundesgerichtshof

6.2 Das Bundesverfassungsgericht

6.3 Der Einfluss der Residenz des Rechts

7. Resümee

8. Bibliographie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Bachelorarbeit untersucht die historische Entwicklung Karlsruhes von der barocken Planstadt zur heutigen "Residenz des Rechts" und analysiert, inwieweit die Stadt durch diese spezifische Rolle geprägt wurde und welche Faktoren zu ihrer Auswahl als Sitz der höchsten deutschen Gerichte führten.

  • Historische Genese der Stadtgründung unter Markgraf Carl Wilhelm.
  • Entwicklung des Parlamentarismus und der Badischen Verfassung.
  • Auswirkungen der politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert.
  • Prozess der Etablierung als Sitz von Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht.
  • Analyse der Bedeutung Karlsruhes für die deutsche Rechtsgeschichte und das demokratische Selbstverständnis.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Stadtgründung

Die Legende der Karlsruher Stadtgründung besagt, dass sich Carl Wilhelm (*1679-1738), von 1709 bis 1738 Markgraf von Baden-Durlach, bei einem seiner Jagdausflüge im Hardtwald unter einem Baum ausgeruht habe. Dabei sei er eingeschlafen und habe von einer prächtig strahlenden Stadt in Form eines Sonnenfächers geträumt. Als er aus seinem Schlaf erwachte, soll er beschlossen haben, an dieser Stelle im Hardtwald einen Ruhesitz erbauen zu lassen. Seine Worte sollen folgende gewesen sein: „Hie ist Carls-Ruhe, und da will ich ruhen!“ So entstand zum einen der Name „Carols-Ruhe“, und der Legende nach außerdem der Gedanke zur Gründung der Stadt. 1728 wurde diese Legende sogar sowohl in deutscher als auch lateinischer Sprache in goldene Schilder graviert und am Eingang der Tore des Schlosses veröffentlicht. Der geschichtliche Hintergrund zur Stadtgründung sieht weniger romantisch aus. Carl Wilhelms Vater und Vorgänger im Amt des Markgrafen, Friedrich VII Magnus zu Baden-Durlach (Markgraf von 1677-1709), residierte in der Karlsruhe zu Durlach, bis ihn der Pfälzer Erbfolgekrieg von dort vertrieb. Friedrich VII Magnus war ein friedliebender Mensch und demnach dem Militär abgeneigt. Im Zuge des Krieges wurde auch Baden-Durlach schwer beschädigt. Als die Markgrafschaft im Jahre 1689 inklusive der Karlsruhe in Flammen stand und komplett zerstört wurde, war er nicht mehr vor Ort. Er floh während der Kriegsjahre unter die Obhut der Eidgenossenschaft Basels. Faktisch wurde der badische Palais in Basel nach 1688 somit vorübergehend Residenz Baden-Durlachs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Identität Karlsruhes als "Residenz des Rechts" ein und stellt die Forschungsfrage nach den Ursprüngen und Gründen dieser besonderen Entwicklung.

2. Geschichte der Stadt Karlsruhe: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Stadt, die Rolle von Markgraf Carl Wilhelm sowie die geografische und politische Konsolidierung durch den Zusammenschluss mit Baden-Baden.

3. Der Beginn des Parlamentarismus: Fokus auf die historische Vorreiterrolle Badens durch die Verfassung von 1818 sowie die Auswirkungen und das Scheitern der Badischen Revolution 1848/49.

4. Karlsruhe im 20. Jahrhundert: Darstellung der Transformationen im Zuge der beiden Weltkriege, des Endes des Großherzogtums und der schwierigen Zeit des Nationalsozialismus in Karlsruhe.

5. Der Beginn der Bundesrepublik Deutschland (BRD): Analyse der politischen Neuordnung nach 1945, des Entstehens des Bundeslandes Baden-Württemberg und der Auswirkungen auf den Status Karlsruhes.

6. Karlsruhe auf dem Weg zur Residenz des Rechts: Detaillierte Untersuchung der Auswahl und Etablierung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts als prägende Institutionen der Stadt.

7. Resümee: Zusammenfassung der Ergebnisse und Reflexion darüber, dass die Tradition als Stadt des Rechts zwar historisch gewachsen ist, aber auch durch politische Entscheidungen nach 1945 maßgeblich forciert wurde.

8. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen zur historischen Aufarbeitung.

Schlüsselwörter

Karlsruhe, Stadtgründung, Markgrafschaft Baden-Durlach, Badische Verfassung, Parlamentarismus, Badische Revolution, Bundesrepublik Deutschland, Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht, Residenz des Rechts, Rechtsstaat, Demokratie, Carl Wilhelm, Verwaltungsgeschichte, Judikative.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung Karlsruhes von ihrer Gründung als barocke Planstadt bis zur Etablierung als zentraler Sitz der deutschen Rechtsprechung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernbereichen zählen die Stadtgeschichte, die Anfänge des deutschen Parlamentarismus in Baden, die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts und die Entstehung der "Residenz des Rechts".

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie und warum Karlsruhe zur "Residenz des Rechts" wurde und in welchem Verhältnis diese Identität zur historischen Tradition und zu politischen Weichenstellungen der Nachkriegszeit steht.

Welche Methode wird in der Untersuchung angewandt?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Primär- und Sekundärquellen (Literatur, Akten, historische Berichte) basiert, um eine fundierte stadthistorische Einordnung vorzunehmen.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Historie Badens, die Entwicklung des modernen deutschen Rechtsstaates und die gezielte Ansiedlung der obersten Gerichtshöfe.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Rechtsgeschichte, Demokratisierung, badische Stadtentwicklung, Residenzfunktion und die Rolle der Judikative.

Warum wurde gerade Karlsruhe Sitz des Bundesverfassungsgerichts?

Neben der historischen Tradition als Sitz für Verwaltungsentscheidungen spielten auch politische Faktoren, das Bestreben nach Integration des Südwestens und der Wunsch nach einer vom politischen Zentrum (Bonn) distanzierten Judikative eine Rolle.

Welche Rolle spielte Markgraf Carl Wilhelm für das heutige Stadtbild?

Als Stadtgründer legte er durch das fächerförmige Konzept der barocken Planstadt das Fundament für die städtebauliche Struktur, die noch heute prägend für die Identität der Stadt ist.

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Résumé des informations

Titre
Die Stadt Karlsruhe. Von der barocken Planstadt zur Residenz des Rechts
Université
Technical University of Darmstadt
Note
2,0
Auteur
Mariella Lukas (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
64
N° de catalogue
V271002
ISBN (ebook)
9783656626442
ISBN (Livre)
9783656626435
Langue
allemand
mots-clé
Karlsruhe Geschichte Neuere und Neuste Geschichte Stadtgeschichte Rechtsgeschichte Bundesverfassungsgericht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mariella Lukas (Auteur), 2013, Die Stadt Karlsruhe. Von der barocken Planstadt zur Residenz des Rechts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271002
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Extrait de  64  pages
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