Diese Arbeit zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Prävention von Essstörungen bei Jugendlichen auf. Dazu wird zum einen auf die verschiedenen Essstörungen eingegangen in Bezug auf die ICD-10 und DSM-IV, zum anderen auf Risiko- und Schutzfaktoren, um auf das Hauptthema eingehen zu können. In diesem werden verschieden Projekte zur Prävention vorgestellt und reflektiert. Des Weiteren werden Hinweise gegeben, wo für eigene Projekte oder eigenes Interesse Informationen eingeholt werden können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Essstörungen – Ein Überblick
- Anorexie
- Bulimie
- Binge Eating Disorders
- Risikofaktoren und Schutzfaktoren in Bezug auf Essstörungen
- Grenzen und Möglichkeiten der Prävention von Essstörungen
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Prävention von Essstörungen bei Jugendlichen. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Entstehung dieser Erkrankungen zu entwickeln und konkrete Ansätze für eine effektive Präventionsarbeit aufzuzeigen.
- Definition und Erscheinungsformen von Essstörungen
- Risikofaktoren und Schutzfaktoren, die Essstörungen begünstigen oder verhindern
- Möglichkeiten und Grenzen der Präventionsarbeit
- Relevanz der Prävention von Essstörungen im Kontext der aktuellen Gesellschaft
- Spezifische Herausforderungen der Prävention von Essstörungen bei Jugendlichen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Erscheinungsformen von Essstörungen, wie Anorexie, Bulimie und Binge Eating Disorders. Es beleuchtet die gesundheitlichen und sozialen Folgen dieser Erkrankungen und verdeutlicht deren Bedeutung für die betroffenen Menschen.
Das zweite Kapitel analysiert die Risikofaktoren und Schutzfaktoren, die eine Essstörung begünstigen oder verhindern können. Hierzu gehören sowohl individuelle Faktoren wie genetische Prädisposition, psychische Belastungen und familiäre Einflüsse, als auch gesellschaftliche Faktoren wie Medienbilder und Schönheitsideale.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Prävention von Essstörungen. Es stellt verschiedene Präventionsstrategien vor, die auf unterschiedliche Altersgruppen und Lebensbereiche zugeschnitten sind. Dabei wird die Bedeutung einer frühzeitigen Intervention und der Einbeziehung verschiedener Akteure aus dem Gesundheits-, Schul- und Sozialwesen hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Essstörungen, Prävention, Jugendliche, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Medien, Körperbild, Diätverhalten, Ernährungsverhalten, Therapie, Intervention, Gesundheitswesen, Schule, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arten von Essstörungen treten bei Jugendlichen häufig auf?
Die häufigsten Formen sind Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Störungen (Essattacken).
Was sind Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen?
Dazu gehören ein negatives Körperbild, Diätverhalten, familiäre Belastungen, genetische Prädisposition sowie gesellschaftlicher Druck durch Schönheitsideale in Medien.
Wie können Schutzfaktoren Essstörungen verhindern?
Ein hohes Selbstwertgefühl, eine kritische Medienkompetenz, soziale Unterstützung und ein gesundes Essverhalten in der Familie wirken präventiv.
Wo liegen die Grenzen der Prävention?
Prävention kann keine Therapie ersetzen. Bei bereits manifestierten Störungen sind medizinische und psychotherapeutische Interventionen notwendig.
Welche Rolle spielt die Schule bei der Prävention?
Schulen sind zentrale Orte für Präventionsprojekte, um frühzeitig über gesundes Ernährungsverhalten aufzuklären und das Körperbewusstsein der Jugendlichen zu stärken.
- Arbeit zitieren
- Tabea Martens (Autor:in), 2014, Prävention von Essstörungen bei Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271111