Die vorliegende Seminararbeit soll – begonnen mit Taylors wissenschaftlicher Betriebsführung – einen Überblick über die Entwicklung der Arbeitsorganisation und der an ihr geübten Kritik geben. Ebenso soll beleuchtet werden, welche Gegenbewegung aus der Kritik an diesen Modellen heraus entstanden ist und welche Relevanz dies für die heutige Wirtschaft besitzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Arbeitsorganisationen
- Taylorismus
- Fordismus
- Gegenbewegung
- Hawthorne Studien
- Beleuchtungsstudie
- Studie zu Arbeitsbedingungen
- BWOR: Bank-wiring-observation-room-Studie
- Human-Relations-Bewegung
- Hawthorne Studien
- Conclusio
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Arbeitsorganisation, beginnend mit Taylors wissenschaftlicher Betriebsführung, zu beleuchten und die an ihr geübte Kritik aufzuzeigen. Darüber hinaus wird untersucht, welche Gegenbewegung aus der Kritik an diesen Modellen entstanden ist und welche Relevanz dies für die heutige Wirtschaft besitzt.
- Entwicklung der Arbeitsorganisation
- Kritik am Taylorismus und Fordismus
- Die Hawthorne Studien und ihre Bedeutung
- Die Human-Relations-Bewegung als Gegenbewegung
- Relevanz für die heutige Wirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die zentrale Bedeutung von Frederick W. Taylor für die Arbeitsorganisation dar und skizziert die Themengebiete der Seminararbeit. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf Taylor und seinen Einfluss.
Arbeitsorganisationen
Taylorismus
Dieser Abschnitt beleuchtet Taylors wissenschaftliche Betriebsführung und seine Grundprinzipien. Es werden die Zeitstudien und ihre zwei Phasen, Analyse und Synthese, detailliert erklärt. Die zentrale These Taylors, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von einer optimierten Arbeitsorganisation profitieren, wird erläutert.
Fordismus
Dieser Abschnitt behandelt das Fordismus-Modell, welches auf dem Taylorismus aufbaut. Es werden die Besonderheiten des Fordismus, wie die Fließbandproduktion und die Massenfertigung, erläutert.
Gegenbewegung
Hawthorne Studien
Dieser Abschnitt befasst sich mit den Hawthorne Studien, die als Gegenbewegung zum Taylorismus und Fordismus angesehen werden. Es werden die wichtigsten Teilstudien, die Beleuchtungsstudie, die Studie zu Arbeitsbedingungen und die Bank-wiring-observation-room-Studie, vorgestellt.
Human-Relations-Bewegung
Dieser Abschnitt beschreibt die Human-Relations-Bewegung, die sich auf die Erkenntnisse der Hawthorne Studien stützt. Es werden die zentralen Elemente dieser Bewegung, wie die Berücksichtigung sozialer Faktoren und die Bedeutung der Mitarbeitermotivation, erläutert.
Schlüsselwörter
Arbeitsorganisation, Taylorismus, Fordismus, Hawthorne Studien, Human-Relations-Bewegung, wissenschaftliche Betriebsführung, Zeitstudien, Mitarbeitermotivation, soziale Faktoren, Effizienz, Kritik, Gegenbewegung, Wirtschaft, Relevanz.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Taylorismus (Wissenschaftliche Betriebsführung)?
Taylorismus ist ein von Frederick W. Taylor entwickeltes System, das Arbeitsabläufe durch Zeitstudien in kleinste, effiziente Einheiten zerlegt, um die Produktivität zu maximieren.
Wie unterscheidet sich der Fordismus vom Taylorismus?
Der Fordismus baut auf dem Taylorismus auf, führt aber zusätzlich die Fließbandproduktion und die Standardisierung von Massenprodukten ein.
Was waren die Hawthorne-Studien?
Es waren Untersuchungen in den 1920er Jahren, die zeigten, dass soziale Faktoren und die Aufmerksamkeit gegenüber Mitarbeitern die Leistung stärker beeinflussen als rein physische Arbeitsbedingungen.
Was ist die Human-Relations-Bewegung?
Diese Bewegung entstand als Gegenreaktion zum Taylorismus und betont die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen, der Mitarbeitermotivation und der sozialen Zufriedenheit im Betrieb.
Welche Relevanz haben diese Modelle für die heutige Wirtschaft?
Während Effizienz (Taylor) weiterhin wichtig ist, rücken heute Aspekte wie Persönlichkeitsförderung und flache Hierarchien (Human Relations) immer stärker in den Fokus moderner Arbeitsorganisationen.
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- Veronika Hartl (Author), 2013, Entwicklung der Arbeitsorganisation von der wissenschaftlichen Betriebsführung zur Persönlichkeitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271421