Visuelle Kommunikation im Social Web durch Pinterest und Instagram

Am Beispiel der Gastronomiebranche


Hausarbeit, 2013
22 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

1. Themenfindung

2. Grundlagen der visuellen Kommunikation

3. Hintergrundinformationen zu Social Media
3.1. Begriffserklärung
3.2. Marketing im Social Media

4. Pinterest - eine Bildplattform

5. Instagram – eine Fotoappliaktion

6. Der Nutzen von Fotoplattformen

7. Der Nutzen von Pinterest und Instagram in der Gastronomiebranche
7.1. Digitale Mundpropaganda
7.1.1. Informationen teilen
7.1.2. Informationen erhalten
7.2. Kundenkontaktpflege
7.2.1. Beschwerdemanagement
7.2.2. Feedbackmanagement

8. Neue Wettbewerbsmöglichkeiten zur Erhöhung der Interaktion der Kunden
8.1. Gewinnspiele
8.2. Crowdsourcing

9. Vapiano als Beispiel

10. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Screenshot Navigation Pinterest

Abbildung 2: Screenshot Gefällt-mir Button Pinterest

Abbildung 3: Screenshot Gefällt-mir Button Instagram

Abbildung 4: Screenshot Pinterestseite von Vapiano

Abbildung 5: Screenshot Instagramseite von Vapiano

1. Themenfindung

Das Internet hat sich grundlegend verändert. Vor einigen Jahren noch stand der Einzelne im Mittelpunkt. Heutzutage sind die Interaktionen im Internet sozial geprägt und aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Weltweit sind inzwischen über 665 Millionen Menschen im Monat auf Facebook aktiv.[1] Diese Anzahl setzt sich sowohl aus Privatpersonen als auch Unternehmen zusammen, die sogenannte soziale Netzwerke wie Facebook nutzen. Für Unternehmen sind soziale Netzwerke besonders im Bereich des Marketings interessant und können hierbei vielseitig genutzt werden. Das Image verbessern und die Bekanntheit steigern soll hier nur beispielhaft genannt werden. Doch nicht nur die bekanntesten sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Xing spielen eine entscheidende Rolle im Marketing der heutigen Zeit.

Während der Recherche zu dieser Seminararbeit ist mir aufgefallen, dass die meisten Bücher zum Thema Social Media und Social Media Marketing sich besonders auf die oben genannten Netzwerke spezialisiert haben. Da sich in der schnelllebigen Welt des Internets auch noch andere Plattformen einen festen Platz in der Riege der Social Media Plattformen gesichert haben werde ich das Social Web aus der Sicht von zwei weiteren Plattformen beleuchten. Pinterest und Instagram sind soziale Netzwerke, die ihren Schwerpunkt auf Bilder und Bildwelten gelegt haben. Im Gegensatz zu Facebook, Twitter, Xing und Co. die eine breite Auswahl an Nutzungsmöglichkeiten bieten, haben sich Pinterest und Instagram hauptsächlich auf einen einzigen Bereich spezialisiert – visuelle Kommunikation.

„Das Auge isst mit.“ ist ein bekanntes deutsches Stichwort. Da das Sehen in der Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, macht es in dieser Branche im Besonderen Sinn, das Marketing für die Gastronomie auf visuelle Kommunikation zu untersuchen.

Außerdem spielt das sogenannte Empfehlungsmarketing in der Gastronomie eine bedeutende Rolle. Im Empfehlungsmarketing geht es darum, die Kunden so zu begeistern, dass sie ein Unternehmen weiter empfehlen.

Die Frage, die sich nun stellt ist, wie können Gastronomiebetriebe selbst aktiv werden und wie lassen sich Social Media Portale –insbesondere Pinterest und Instagram – nutzen, um mehr Traffic zu generieren? Was visuelle Kommunikation bedeutet, wozu Pinterest und Instagram nützlich sind, wie sie die Gastonomie im Empfehlungsmarketing unterstützen und was mit dieser Kommunikation erreicht werden kann, soll in dieser Seminararbeit aufgezeigt werden.

2. Grundlagen der visuellen Kommunikation

Kommunikation findet zwischen zwei oder mehr Individuen statt, wobei Einer mitteilt und der Andere aufnimmt und ist somit interaktiv. Kommunikation kann nur funktionieren, wenn die Beteiligten nicht aneinander vorbei reden, sondern miteinander kommunizieren. Kommunikation kann durch Sprache, Gesten, Text, Bilder und Videos stattfinden.

Unter visueller Kommunikation versteht man Kommunikation, die durch Videos, Bilder und Bildwelten betrieben wird. Nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, rückt Text in dieser Form der Kommunikation in den Hintergrund. „Videos etablieren sich immer mehr in der Welt des Internet, und Fotos können wunderbar Geschichten erzählen.“[2] Bilder lassen dem Betrachter mehr Spielraum für eigene Interpretationen und Gedankenspiele und regen somit die Fantasie an. Reiner Text kann das nicht.[3] Die technischen Errungenschaften wie Tablets und Smartphones ermöglichen und unterstützen die visuelle Form der Kommunikation im Internet, da sie bereits standardmäßig mit Kameras ausgerüstet sind.[4]

3. Hintergrundinformationen zu Social Media

3.1. Begriffserklärung

Im Web 2.0 besteht für jeden Nutzer die Möglichkeit Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen. Dazu können die verschiedensten Kanäle und Portale genutzt werden, die allgemein als soziale Netzwerke bezeichnet werden. Aus diesem Grund wird das Web 2.0 auch als Mitmach-Web oder Social Web bezeichnet. Social Media bedeutet mit Menschen zu kommunizieren, Inhalte zu teilen und sich zu informieren. Die sozialen Netzwerke dienen dazu, Interaktion zu schaffen und somit Kommunikation und Beziehung zu generieren und zu fördern. Jedes Netzwerk besteht aus einer Gemeinschaft von Nutzern. Diese erstellen ein Profil und geben dort ihre individuellen Interessen, Hobbys, Fotos und weitere Daten ein. Oftmals kennen die Menschen sich auch außerhalb dieser Netzwerke. Die bekanntesten Netzwerke des Social Media in Deutschland sind Facebook, Twitter, Youtube und Xing.[5]

3.2. Marketing im Social Media

Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen sind im Social Web aktiv. Für Unternehmen wird es „schwieriger, die Aufmerksamkeit von (potenziellen) Kunden zu gewinnen, denn klassische Werbung nach dem Gießkannenprinzip in Print, TV und Radio verliert an Wichtigkeit.“[6] Unternehmen müssen nun interagieren und nicht nur Kommunikation senden, sondern auch empfangen. Aus diesem Grund kann es für Unternehmen sinnvoll sein ihr Marketing auf die sozialen Medien auszuweiten, um dort ihre Kunden zu erreichen. Ob das durch eine Facebook-Seite, einen Xing-Account, einen Youtube-Kanal oder ein Profil auf Pinterest am besten zu erreichen ist, muss anhand jedes Unternehmens einzeln analysiert werden. Dabei gilt es vor allem die Zielgruppe, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen und das bisherige Marketing zu analysieren.

Unternehmen können soziale Netzwerke vielseitig nutzen:

Für die Stärkung der Kundenbeziehung und um den Kontakt zum Kunden dort aufzubauen, wo der Kunde das möchte;

Für Marktforschungszwecke, um das Verhalten des Kunden zu analysieren;

Im Personalmanagement, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren;

Für die Bewerbung der eigenen Produkte und Dienstleistungen und der Verbesserung des Image;

Um die Reichweite zu stärken, da soziale Netzwerke Nutzerzahlen im Millionenbereich haben.[7]

Einige dieser Möglichkeiten, wie die Stärkung der Kundenbeziehung, wird auf den folgenden Seiten detailliert erläutert.

4. Pinterest - eine Bildplattform

Pinterest ist eine Bilderplattform auf der man sich zunächst anmelden muss, um sie zu nutzen. Dazu werden der Name, die E-Mail Adresse, ein Passwort und das Geschlecht erfragt. Es besteht auch die Möglichkeit ein Profilbild hochzuladen, dies ist jedoch nicht verpflichtend. Nach der Anmeldung kann der Nutzer eigene Interessen aus einer Auswahl an Kategorien auswählen, um sich Beiträge speziell zu seinen Interessen anzeigen zu lassen. Pinterest setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „Pin“ für Stecknadel und „Interest“ für Interesse zusammen und besteht aus virtuellen Pinnwänden, an die Bilder und kurze Videos geheftet werden. Diese können kommentiert und sowohl auf eigenen Pinnwänden als auch auf anderen sozialen Netzwerken geteilt werden. Teilt man ein Bild auf der eigenen virtuellen Pinnwans so nennt sich dieser Vorgang auch repinnen. Außerdem gibt es einen Gefällt mir Button für jedes Bild, der genutzt werden kann, um seinen Gefallen an einem Bild auszudrücken.[8] Wird dieser Button benutzt so nennt sich das auch liken, vom englischen to like für gefallen.

[...]


[1] Vgl.: EDGAR Online, Inc: FACEBOOK INC 2013, S. 21

[2] Weinberg, Tamar: Social media marketing: O'Reilly, Köln 2010, S. 297

[3] Vgl.: Hettler, Uwe: Social Media Marketing: Oldenbourg, München 2010, S. 65–66

[4] Vgl.: Eichstädt Björn; Kuch Katrin: Social Media: So kommunizieren Marken mit Instagram, Pinterest und Co., 2012

[5] Vgl.: Grabs, Anne; Bannour, Karim-Patrick: Follow me!: Galileo Press, Bonn 2011, S. 21–22

[6] Stuber, Reto: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, Xing & Co.: Data Becker, Düsseldorf 2011, S. 19

[7] Vgl.: Grabs, Anne; Bannour, Karim-Patrick: Follow me!: Galileo Press, Bonn 2011, S. 211–213

[8] Vgl.: Miller, Michael: My Pinterest: Que Pub., Indianapolis, Ind 2012, S. 4–5

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Visuelle Kommunikation im Social Web durch Pinterest und Instagram
Untertitel
Am Beispiel der Gastronomiebranche
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; früher Fachhochschule Neu-Ulm
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V271586
ISBN (eBook)
9783656635963
ISBN (Buch)
9783656635925
Dateigröße
873 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
visuelle, kommunikation, social, pinterest, instagram, beispiel, gastronomiebranche
Arbeit zitieren
Miriam Kröner (Autor), 2013, Visuelle Kommunikation im Social Web durch Pinterest und Instagram, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271586

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Titel: Visuelle Kommunikation im Social Web durch Pinterest und Instagram


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