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Die Bedeutung außerschulischer Lernorte im Schulalltag im Politikunterricht

Título: Die Bedeutung außerschulischer Lernorte im Schulalltag im Politikunterricht

Trabajo Escrito , 2013 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nadine Räuchle (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Außerschulische Lernorte und bezieht sich dabei explizit auf den Politikunterricht.
Zunächst werden einige Definitionen für außerschulische Lernorte kritisch erörtert, anschließend wird der Planungsdreischritt Vorbereitung-Durchführung-Nachbereitung erläutert. Abschließend wird ein konkreter außerschulischer Lernort vorgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Außerschulische Lernorte

2.1. Außerschulische Lernorte im Politikunterricht

3. Einsatz in der Schule

3.1. Die Planung

3.1.1. Die Vorbereitung

3.1.2. Die Durchführung

3.1.3. Die Nachbereitung

3.2. Vorteile

3.3. Nachteile

4. Ein konkreter politischer außerschulischer Lernort - Das Gericht

4.1. Bezug zur Schule

4.2. Planung des Besuchs

4.3. Durchführung

4.4. Nachbereitung

5. Fazit

6. Literatur

6.1. Bücher

6.2. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von außerschulischen Lernorten für den Schulalltag, mit einem besonderen Fokus auf deren Rolle und Einsatzmöglichkeiten im Politikunterricht.

  • Definition und theoretische Einordnung außerschulischer Lernorte
  • Methodik der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Erkundungen
  • Analyse der Chancen und Herausforderungen für den schulischen Lernprozess
  • Praxisbeispiel: Der Gerichtsbesuch im Politikunterricht

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Die Durchführung

Der eigentliche Besuch, also die Phase der Durchführung, kann von den Schülern entweder durch ein vorbereitetes Expertengespräch, durch eine Führung oder durch Arbeitsaufträge erkundet werden. Je nach Methode fällt eine Vorbereitung aus. Beispielsweise sollten die Schüler bei einem Expertengespräch vorab Fragen notieren, die dann im Gespräch beantwortet werden können. Die genannten Methoden können auch untereinander vermischt werden.

Sauerborn und Brühne sprechen sich dafür aus, die Schüler vor dem eigentlichen Besuch Material selbst erarbeiten zu lassen „[...] um die reale Begegnung in ihrer Effektivität weiter zu steigern.“

Ackermann unterscheidet zwischen Arbeitsexkursion und Übersichtsexkursion, zwei Begrifflichkeiten aus der Geographie. Arbeitsexkursion meint hierbei, dass die Schüler vor Ort in Kleingruppen Arbeitsaufträge lösen. Bei einer Übersichtsexkursion hingegen wird die Klasse am Lernort geführt. Ackermann tendiert jedoch dazu, „[...] die Schüler möglichst stark an der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung zu beteiligen und ihnen Spielräume für ungeplante Erfahrungen und Wahrnehmungen zu lassen, [...].“

Burk und Claussen differenzieren die Phase der Durchführung in die punktuelle, die intensive und die projektorientierte Begegnung. Bei der punktuellen Begegnung wird ein Lernort lediglich einmal aufgesucht und es bedarf einer intensiven Vor- und Nachbereitung. Bei der intensiven Begegnung wird der Lernort mehrmals aufgesucht, dadurch kann die Lehrerperson die Herangehensweise der Schüler beobachten und seine Lernplanung daraufhin auslegen. Bei der projektorientierten Begegnung können die Schüler „[...] mehrere Erkundungsaufträge aus einem fächerübergreifenden Projekt an mehreren Tagen hintereinander verfolgen [...].“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz außerschulischer Lernorte für das nachhaltige Lernen und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Außerschulische Lernorte: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene Definitionen und betont die notwendige aktive Rolle der Lernenden bei der Begegnung außerhalb des Klassenzimmers.

3. Einsatz in der Schule: Es wird der methodische Dreischritt der Planung (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung) vorgestellt sowie die Chancen und Herausforderungen des Lernens vor Ort diskutiert.

4. Ein konkreter politischer außerschulischer Lernort - Das Gericht: Das Kapitel veranschaulicht anhand eines fiktiven Gerichtsbesuchs, wie theoretische Vorgaben aus dem Lehrplan in die Praxis umgesetzt werden können.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass trotz organisatorischer Hürden eine gezielte Einbindung außerschulischer Lernorte den Kompetenzerwerb im Politikunterricht massiv fördert.

6. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Außerschulische Lernorte, Politikunterricht, Handlungsorientierung, Methodischer Dreischritt, Gerichtsbesuch, Didaktik, Kompetenzerwerb, Exkursion, Lernprozess, Politische Bildung, Schulalltag, Rechtsstaat, Unterrichtsplanung, Soziallernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Nutzen und die methodische Einbettung von außerschulischen Lernorten im schulischen Kontext, insbesondere im Fach Politik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben der Begriffsdefinition stehen die didaktische Planung von Erkundungen, die Abwägung von Vor- und Nachteilen sowie die praktische Umsetzung am Beispiel eines Gerichtstermins im Mittelpunkt.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Bedeutung außerschulischer Lernorte für einen handlungsorientierten Politikunterricht aufzuzeigen und Strategien zur Überwindung organisatorischer Barrieren zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung des bewährten didaktischen Dreischritts nach Burk und Claussen auf ein spezifisches Praxisbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung des Lernens vor Ort sowie einen konkreten Planungsentwurf für einen Besuch am Amtsgericht.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Handlungsorientierung, methodischer Dreischritt, politische Mündigkeit und die Integration außerschulischer Erfahrungen in den Unterrichtsalltag.

Warum ist eine Vorbereitung so wichtig?

Ohne Vorbereitung droht der Besuch zu einem bloßen "Event" zu verkommen, bei dem das tiefere Verständnis der komplexen politischen Zusammenhänge auf der Strecke bleibt.

Wie kann das Problem der "Zeitnot" gelöst werden?

Die Autorin schlägt vor, außerschulische Lernorte fächerübergreifend zu nutzen und auf vorhandene Unterrichtsmaterialien zurückzugreifen, um Zeitaufwand zu minimieren.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Bedeutung außerschulischer Lernorte im Schulalltag im Politikunterricht
Universidad
University of Education Ludwigsburg  (Institut für Sozialwissenschaften)
Curso
Außerschulische Lernorte
Calificación
1,0
Autor
Nadine Räuchle (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
22
No. de catálogo
V271992
ISBN (Ebook)
9783656643838
ISBN (Libro)
9783656643821
Idioma
Alemán
Etiqueta
Außerschulische Lernorte Außerschulisches Lernen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nadine Räuchle (Autor), 2013, Die Bedeutung außerschulischer Lernorte im Schulalltag im Politikunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271992
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