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Christologie. Der historische Jesus

Título: Christologie. Der historische Jesus

Trabajo Escrito , 2011 , 25 Páginas , Calificación: 2.3

Autor:in: Johanna Wessely (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Leben und dem Sterben des Jesus von Nazareth. Dabei werden sowohl christliche Quellen aufgeführt, als auch nichtchristliche Quellen, sodass ein möglichst breiter Blick auf den historischen Jesus gegeben werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Christliche Quellen

2.1 Leben Jesu

2.1.1 Geburt Jesu

2.1.2 Öffentliches Wirken Jesu

2.2 Sterben Jesu

3 Nichtchristliche Quellen

3.1 Nach Flavius Josephus

3.2 Weitere Schriftsteller und Staatsmänner

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den historischen Jesus, wobei der Fokus auf seinem Leben, seiner Botschaft und seiner Wirkung auf die Zeitgenossen liegt. Zentrales Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Person Jesu, die Umstände seines Todes sowie seinen bleibenden Stellenwert zu gewinnen.

  • Analyse des Lebens Jesu unter Berücksichtigung von Geburt und öffentlichem Wirken
  • Betrachtung der Lehre, der Jüngerbeziehung und des Konflikts mit Gegnern
  • Untersuchung der Umstände und der Schuldfrage im Zusammenhang mit dem Sterben Jesu
  • Auswertung christlicher Evangelien als Primärquellen
  • Einbezug nichtchristlicher Quellen von Flavius Josephus bis zu römischen Historikern

Auszug aus dem Buch

3.1 Nach Flavius Josephus

In diesem Punkt wird es um die Darstellung Jesu anhand von jüdischen Schriften gehen. Dabei kann festgestellt werden, dass die des Josephus dabei die wichtigsten und interessantesten sind.56 Aus diesem Grund wird dieser auch besonders behandelt in der vorliegenden Hausarbeit. Bevor die Darstellung Jesu bei Flavius Josephus betrachtet wird, werden aber zunächst das Leben und die Umstände des Josephus´ durchleuchtet.

Josephus ist ca. im Jahre 37 als Sohn einer Priesterfamilie geboren wurden. In seiner Jugend hat er nacheinander mit drei der vier religiösen Hauptparteien Kontakt aufgenommen, den Sadduzäern, Essenern und schließlich den Pharisäern, denen er letztendlich auch treu blieb. Mit 26 Jahren ist er nach Rom gekommen und hat drei Jahre später großen Anteil an dem Volksaufstand gegen Rom genommen, indem er Befehlshaber der aufständischen Truppen geworden ist. Dieser Widerstand ist jedoch bereits ein Jahr später gebrochen und Josephus vor Vespasian, einem römischen General gestellt worden. Diesem hat Josephus vorausgesagt, dass er eines Tages Kaiser werden würde. Aufgrund dieser Voraussage ist Josephus am Leben geblieben, aber weiterhin in Haft. Als Vespasian zwei Jahre später tatsächlich Kaiser geworden ist, hat Josephus seine Freiheit wiedererlangt. Er hat als Pensionär des kaiserlichen Hofes in Rom gelebt und dort seine historischen und apologetischen Schriften verfasst. Allerdings hat er dabei darauf geachtet, nichts zu schreiben, was die römischen Landsleute verärgern oder aufbringen könnte.57 Das genaue Todesjahr ist unbekannt, aber es liegt nahe, dass er mindestens im Jahre 100 noch gelebt hat, vermutlich sogar noch in das 2. Jahrhundert hinein.58

Allgemein kann festgehalten werden, dass nichtchristliche Zeugnisse in den meisten Fällen entweder über- oder unterbewertet werden. Überschätzt in dem Sinn, wenn durch sie erhofft wird, einen anderen und neutraleren Zugang zu Jesus zu finden. Unterschätzt werden sie, weil nicht immer beachtet wird, dass sie auf christliche Aussagen zurückgehen, aber dennoch selbstständiges Zeugnis sind. Außerdem wird durch sie gezeigt, dass die damaligen Zeitgenossen im 1. und 2. Jahrhundert keine Zweifel an Jesu Existenz gehabt haben.59

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des historischen Jesus als Grundlage des Christentums ein und skizziert die methodische Vorgehensweise anhand christlicher und nichtchristlicher Quellen.

2 Christliche Quellen: Dieses Kapitel analysiert das Leben und Sterben Jesu anhand der Evangelien, wobei Schwerpunkte auf seiner Geburt, seinem öffentlichen Wirken, seinen Jüngern und den Umständen seiner Kreuzigung liegen.

3 Nichtchristliche Quellen: Hier werden außerbiblische Zeugnisse, insbesondere die Schriften des Flavius Josephus sowie Berichte römischer Autoren wie Tacitus und Plinius, auf ihren historischen Gehalt und ihre Sichtweise auf das frühe Christentum geprüft.

4 Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung Jesu als Menschensohn und Sohn Gottes und reflektiert die bleibenden Fragen zur historischen Identität und der heutigen Relevanz seiner Lehren.

Schlüsselwörter

Historischer Jesus, Christologie, Evangelien, Flavius Josephus, öffentliches Wirken, Kreuzigung, Menschensohn, Sohn Gottes, Jünger, Judentum, Römisches Reich, Quellenkritik, Messianität, Königsherrschaft Gottes, christliche Quellen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Jesus von Nazareth, seiner Existenz, seiner Lehre und den Berichten über sein Leben und Sterben in sowohl christlichen als auch außerchristlichen Quellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Geburt und das öffentliche Wirken Jesu, seine Beziehung zu Jüngern und Gegnern, die Umstände seines Todes sowie die historische Einordnung durch nichtchristliche Schriftsteller.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine fundierte Analyse verschiedener Quellentexte ein tieferes Verständnis für die Person Jesus zu gewinnen und zu beleuchten, welchen Stellenwert er als Grundlage des christlichen Glaubens einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es wird eine quellenkritische Methode angewandt, bei der die synoptischen Evangelien und das Johannes-Evangelium sowie jüdische und römische Schriften vergleichend analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der christlichen Quellen zu Jesu Leben und Sterben sowie eine kritische Untersuchung außerchristlicher Zeugnisse, etwa von Flavius Josephus oder Tacitus.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Historischer Jesus, Messianität, Gottesherrschaft, Quellenkritik und das Verhältnis zwischen den christlichen Gemeinschaften und ihrer antiken Umwelt.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Judas Iskariot in der Passionsgeschichte?

Die Autorin erwähnt Judas im Kontext des Verrats und der Verhaftung Jesu als denjenigen, der den geistlichen Führern bei der Ergreifung Jesu behilflich war.

Warum ist das Testimonium Flavianum in der Forschung umstritten?

Die Stelle ist umstritten, da sie in ihrer vorliegenden Form christliche Ausdrücke enthält, von denen vermutet wird, dass sie nachträglich von christlichen Abschreibern eingefügt oder überarbeitet wurden.

Welches Bild vermitteln römische Autoren von den frühen Christen?

Autoren wie Tacitus oder Plinius der Jüngere betrachten das Christentum skeptisch und bezeichnen es teils als einen staatsgefährdenden Aberglauben, während sie gleichzeitig historisch wertvolle Fakten über die Verbreitung und die Praxis der frühen Gemeinden liefern.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Christologie. Der historische Jesus
Universidad
RWTH Aachen University
Calificación
2.3
Autor
Johanna Wessely (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
25
No. de catálogo
V272353
ISBN (Ebook)
9783656638568
ISBN (Libro)
9783656638551
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jesus Historischer Jesus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johanna Wessely (Autor), 2011, Christologie. Der historische Jesus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272353
Leer eBook
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