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Strategiegetriebene Geschäftsarchitekturen

Title: Strategiegetriebene Geschäftsarchitekturen

Bachelor Thesis , 2010 , 55 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Monika Sadowska (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das einzig Konstante in der heutigen Welt ist die kontinuierliche Veränderung und Adaptation. Immer kürzere Innovations-, Produkt- und Technologielebenszyklen stellen eine Herausforderung dar und erfordern das Überdenken und das Anpassen der bestehenden Geschäftsmodelle an die Marktanforderungen. Daher ist es wichtig für Unternehmen flexible und anpassbare Strukturen zu haben. Hier setzt die Idee der gezielten Erstellung von Unternehmens- und vor allem Geschäftsarchitekturen an.

In den letzten Jahren wurde viel über die Unternehmensarchitekturen (engl. Enterprise Architecture) geschrieben, geforscht und diskutiert. Eindeutig wächst die Bedeutung einer optimal gestalteten Unternehmenslandschaft. Das gesamte Spektrum an Vorteilen einer Enterprise Architecture und ihrer Bestandteile wird jedoch noch nicht genügend ausgenutzt. Es gibt nur wenig Literatur, die sich eingehend mit dem Thema der Business Architecture beschäftigt.

Der vorliegende Text hat das Ziel ein Standardverfahren zur Erstellung einer strategiebasierten Geschäftsarchitektur vorzustellen. Es findet eine Einordnung der Geschäftsarchitektur in die Unternehmensarchitektur statt, eine Übersicht über die Frameworks zur Erstellung einer Unternehmensarchitektur mit Bezug zur Geschäftsarchitektur wird gegeben, die bestehenden Ansätze zur Business Architecture werden kurz vorgestellt und verglichen und es wird auf den Nutzen und die Relevanz einer optimal gestalteten Geschäftsarchitektur eingegangen. Die damit zusammenhängenden Begriffe werden erklärt und ein Anstoß zur Schaffung einer Business-Architecture-Kultur gegeben. Die bestehenden Ansätze zur Erstellung einer Geschäftsarchitektur von Whittle & Myrick, Reynolds sowie Moser beschrieben und miteinander verglichen. Schließlich wird ein Framework zur Erstellung einer strategiegetriebenen Business Architecture vorgestellt und an einem Praxisbeispiel näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DEFINITION, EINORDNUNG UND NUTZEN DER BUSINESS ARCHITECTURE

2.1. BEGRIFFSKLÄRUNG UND EINORDNUNG

2.2. FRAMEWORKS ZUR GESTALTUNG VON UNTERNEHMENSARCHITEKTUREN

 Zachman Framework©

 Extended Enterprise Architecture Framework

 The Open Group Architecture Framework & Architecture Development Method

2.3. NUTZEN AUS DEM EINSATZ DER GESCHÄFTSARCHITEKTUR

3. STATE OF THE ART IM BEREICH DER GESTALTUNG VON GESCHÄFTSARCHITEKTUREN

3.1. WHITTLE & MYRICK

3.2. REYNOLDS

3.3. MOSER

3.4. WEITERE ANSÄTZE

3.5. VERGLEICH DER ANSÄTZE VON WHITTLE, REYNOLDS UND MOSER

4. DIE STRATEGIEGETRIEBENE GESCHÄFTSARCHITEKTUR – ANFORDERUNGEN, BESTANDTEILE, VORGEHEN

4.1. MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE GESCHÄFTSARCHITEKTUR

4.2. BESTANDTEILE EINER OPTIMAL GESTALTETEN GESCHÄFTSARCHITEKTUR

4.3. VORGEHENSWEISE ZUR ERSTELLUNG STRATEGIEGETRIEBENER GESCHÄFTSARCHITEKTUREN

4.4. GESCHÄFTSARCHITEKTUR ALS PROJEKT

4.4.1. PROJEKTKOSTEN

4.4.2. BUSINESS ARCHITECTURE SCORECARD – MESS- UND WARNSYSTEM

4.4.3. PROBLEME UND HINDERNISSE

5. SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Vorstellung eines Standardverfahrens zur Erstellung einer strategiegetriebenen Geschäftsarchitektur. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen eine konsistente Geschäftsarchitektur entwickeln können, die direkt auf der Unternehmensstrategie basiert, die Kommunikation zwischen IT und Fachbereichen verbessert und als Werkzeug für kontinuierliche Optimierungsprozesse dient.

  • Einordnung und Abgrenzung der Geschäftsarchitektur innerhalb der gesamten Unternehmensarchitektur.
  • Vergleich bestehender Frameworks zur Geschäftsarchitektur (u.a. Whittle & Myrick, Reynolds, Moser).
  • Definition von Mindestanforderungen und notwendigen Bestandteilen für eine optimale Geschäftsarchitektur.
  • Entwicklung eines strukturierten Vorgehensmodells für strategiegetriebene Geschäftsarchitekturen.
  • Praktische Anwendung und Veranschaulichung der Methodik am Beispiel eines Bauamtes.

Auszug aus dem Buch

4.1. MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE GESCHÄFTSARCHITEKTUR

Wie der Titel dieser Arbeit schon andeutet, ist die Hauptanforderung an die Business Architecture, dass diese strategiegetrieben ist. An erster Stelle jeder unternehmerischen Tätigkeit sollte die Vision, die in Strategien und Ziele übersetzt wird, stehen. Auf dieser Basis sollte dann die Soll-Geschäftsarchitektur, die der Erreichung der langfristigen Strategien dient und diese unterstützen soll, erstellt werden. Nur so können gravierende Strukturverbesserungen erreicht werden. Die Ist-Architektur dient nur als Grundlage, um Lücken zu identifizieren, abzugleichen welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und die gesamte Planung zu gestalten, um den gewünschten Zustand zu erreichen. Ein wichtiges Thema ist das Business/IT-Alignment. Ziele und Strategien sollen von beiden Seiten geteilt, getragen und deren Erreichung gemeinsam unterstützt werden. Die Vision des Unternehmens, die der wichtigste Treiber und tragendes Element der Architektur ist, soll sowohl von der Geschäfts- als auch der technischen Seite geteilt werden.

Es ist wichtig, dass die verwendete Modellierungssprache und Darstellungsform einheitlich ist und die wichtigsten Elemente erfasst und abbildet in einer sowohl für das Business als auch für die IT Seite intuitiv verständlicher Form, damit die Nutzung der Geschäftsarchitektur im Unternehmen nicht nur als eine Ansammlung von Modellen, sondern als strategisches Managementtool, gewährleistet werden kann. Es sollten, um den Arbeitsaufwand zu reduzieren, bereits vorhandene Modelle und Dokumentationen, auch wenn sie keine vollständige Geschäftsarchitektur abbilden, verwendet werden.

Das optimale Modell einer Geschäftsarchitektur sollte sowohl vertikal als auch horizontal integriert sein und von allen geteilt und getragen werden. Vertikal heißt in dem Sinne auch, dass es mit anderen Architekturen im Unternehmen, vor allem der technischen bzw. IT-Architektur integriert ist. Eine horizontale Integration setzt eine durchgängige Darstellung von Prozessen voraus, es sollen unternehmensübergreifende durchgehende Geschäftsprozesse kreiert werden und eine holistische Business Architecture erstellt werden. Die Geschäftsarchitektur muss immer in einem nächst größerem Kontext betrachtet werden, d.h. immer im Bezug zum gesamten Bebauungsplan des Unternehmens, der Enterprise Architecture und diese im Bezug zum externen Umfeld. Eine wohldefinierte Business Architecture beinhaltet nicht nur Geschäftsprozesse, -strukturen und Geschäftsaktivitäten, sondern auch Schnittstellen nach außen hin zum Geschäftsumfeld und verschiedenen Stakeholdern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Notwendigkeit flexibler Geschäftsarchitekturen in einem dynamischen Marktumfeld und skizziert das Ziel der Arbeit, ein Standardverfahren für eine strategiebasierte Geschäftsarchitektur zu entwickeln.

2. DEFINITION, EINORDNUNG UND NUTZEN DER BUSINESS ARCHITECTURE: Hier werden die Begriffe definiert, in die Unternehmensarchitektur eingeordnet und der konkrete Mehrwert sowie die Vorteile einer effektiven Geschäftsarchitektur für Unternehmen aufgezeigt.

3. STATE OF THE ART IM BEREICH DER GESTALTUNG VON GESCHÄFTSARCHITEKTUREN: In diesem Teil werden bestehende Ansätze von Whittle & Myrick, Reynolds und Moser detailliert beschrieben, analysiert und in einer Vergleichstabelle gegenübergestellt.

4. DIE STRATEGIEGETRIEBENE GESCHÄFTSARCHITEKTUR – ANFORDERUNGEN, BESTANDTEILE, VORGEHEN: Dies stellt den Hauptteil dar, in dem Anforderungen und notwendige Bestandteile definiert werden und ein konkretes, fünfstufiges Vorgehensmodell inklusive Projektmanagement-Aspekten und Kennzahlensystemen präsentiert wird.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Bedeutung der Geschäftsarchitektur als dynamisches Managementwerkzeug zusammen und gibt Ausblicke auf weiterführende Themen wie Reifegradmodelle und Tool-Unterstützung.

Schlüsselwörter

Geschäftsarchitektur, Business Architecture, Unternehmensarchitektur, Enterprise Architecture, Strategiegetrieben, Geschäftsmodelle, Geschäftsprozessmanagement, BPMN, Business/IT-Alignment, Strategische Unternehmensführung, Balanced Scorecard, Prozessmanagement, Organisationsstruktur, Change Management, Architekturpyramide

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Erstellung einer strategiegetriebenen Geschäftsarchitektur, um Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld flexibler und effizienter zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Verzahnung von Vision und Strategie mit operativen Geschäftsprozessen, das Alignment zwischen Business und IT sowie die Bedeutung von Change Management bei der Implementierung von Architekturmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung und Vorstellung eines Standardverfahrens, das es ermöglicht, Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen direkt von der Unternehmensstrategie abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine fundierte Literaturanalyse bestehender Frameworks durch und entwickelt daraus ein eigenes, praxisorientiertes Framework, das anhand eines Fallbeispiels (Bauamt eines Landratsamtes) validiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Anforderungen, den notwendigen Bestandteilen einer Geschäftsarchitektur sowie einem detaillierten, fünfschrittigen Vorgehensmodell für deren Erstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Business Architecture, Strategiegetrieben, Business/IT-Alignment, Geschäftsprozessmanagement und Balanced Scorecard beschreiben.

Wie wird die Verbindung zur Balanced Scorecard hergestellt?

Die Arbeit nutzt die Balanced Scorecard als Instrument, um strategische Ziele quantifizierbar zu machen und sie direkt mit den operativen Prozesskennzahlen innerhalb der Geschäftsarchitektur zu verknüpfen.

Warum wird das Beispiel eines Bauamtes verwendet?

Das Beispiel des Bauamtes dient als konkrete Fallstudie, um zu zeigen, wie komplexe, behördliche Prozesse analysiert, visualisiert und durch strategiegetriebene Architekturmodelle verbessert werden können.

Welche Rolle spielt Change Management in der Arbeit?

Die Autorin betont, dass die Einführung einer Geschäftsarchitektur nicht nur ein technisches oder strukturelles Projekt ist, sondern ein tiefgreifender kultureller Wandel, der aktives Change Management erfordert.

Was unterscheidet diesen Ansatz von anderen Frameworks?

Im Gegensatz zu vielen technisch fokussierten Frameworks legt dieses Modell den expliziten Schwerpunkt auf die durchgängige Ableitung aus der Unternehmensstrategie und die Nutzung von BPMN für eine intuitive, geschäftsorientierte Modellierung.

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Details

Title
Strategiegetriebene Geschäftsarchitekturen
College
Munich University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Monika Sadowska (Author)
Publication Year
2010
Pages
55
Catalog Number
V272403
ISBN (eBook)
9783656640752
ISBN (Book)
9783656640745
Language
German
Tags
Business Architecture Enterprise Architecture TOGAF Geschäftsarchitektur Zachman Balanced Scorecard Prozessarchitektur Prozessoptimierung Unternehmensarchitektur Unternehmensorganisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Sadowska (Author), 2010, Strategiegetriebene Geschäftsarchitekturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272403
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