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Zur Bedeutung komplementären Handelns in der Pflege

Gesundheitsförderung und Ressourcenstärkung im Pflegeprozess

Título: Zur Bedeutung komplementären Handelns in der Pflege

Trabajo de Investigación , 2014 , 92 Páginas

Autor:in: Heinz-Werner Müller (Autor), Dr. phil. Burkhard Kastenbutt (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Abschlussbericht eines EFRE-Projekts der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen zum Thema „Gesundheitsbildung/Healtheducation - Qualifizierung in der nichtkonventionellen Pflege“. Konzepte und Methoden zu Themen der Gesundheitsförderung, Salutogenese, Ressourcenstärkung, Zeit- und Stressmanagement und des prozessbegleitenden Coachings in der Pflege. Relevanz einer komplementären Pflege in der Alten-, Gesundheit-/Krankenpflege. Ergebnisse der schriftlichen und mündlichen Befragung von Pflegekräften und Pflegeleitungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung zur Abschlussdokumentation

2. Im Rahmen des Projekts entwickelte Fortbildungskonzepte und Curricular

2.1. Konzept der Fortbildung: „Fachkraft für Salutogenese in der stationären Pflege“

2.1.1. Berufliche Relevanz der Fortbildung

2.1.2. Zielgruppe der berufsbegleitenden Fortbildung

2.1.3. Konzept und Curriculum: „Fachkraft für Salutogenese in der stationären Pflege“

2.1.4. Exemplarisches Beispiel für ein Lernskript:

2.2. E-Learning-Kurs: „Fachkraft für Salutogenese in der stationären Pflege“

2.2.1. Zum inhaltlichen Aufbau der Lernskripte

2.3. Zum Konzept: „Prozessbegleitendes Coaching in der Pflege“

2.3.1. An welche Zielgruppen richtet sich das prozessorientierte Coaching?

2.3.2. Welche Schritte sind vor allem wichtig, wenn es um die institutionelle Umsetzung des prozessorientierten Coachings geht?

2.3.3. Möglichkeiten der strukturellen und methodischen Umsetzung:

2.3.4. Welche Abläufe erscheinen für die Orientierungsphase des prozessorientierten Coachings von Bedeutung?

2.3.5. Die Phasen des Coaching-Prozesses:

2.3.6. Zeitlicher Ablauf und Planung:

2.4. Konzept und Curriculum: „Zeit- und Stressmanagement in der Pflege“

2.4.1. Zur Bedeutung von Methoden des Zeit- und Stressmanagements für Pflegekräfte

2.4.2. Zunahme der Arbeitsbelastung im Pflegeprozess

2.4.3. Zeitmanagement

2.4.4. Stressmanagement

2.4.5. Methodisches Vorgehen

2.4.6. Ziele der Fortbildung

2.4.7. Praxisbezug der Fortbildung

2.4.8. Zeitstrukturelle Umsetzung der Fortbildung

2.5. Curriculum: Psychosoziale Unterstützung demenzkranker Menschen in der stationären Altenpflege

2.5.1. Umfang der Fortbildung:

2.5.2. Ziele der Fortbildung:

2.5.3. Mögliche Themen der Fortbildung (nach Bildungsschwerpunkten)

3. Evaluation des Projektes

3.1 Durchführung der Evaluation

3.2 Die Experteninterviews

3.2.1 Fragen zu Fortbildungen

3.2.2 Fragen zum Verhältnis Pflegende  Patienten

3.2.3 Fragen zu Gesundheit und Arbeitsumfeld der Pflegenden

3.2.4 Fazit

3.3. Die schriftliche Befragung

3.3.1 Vorarbeiten

3.3.2 Durchführung

3.3.3 Auswertung

3.3.4 Fazit

3.4. Gruppeninterview mit Studierenden der Fachrichtung „Pflegemanagement“

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die Ermittlung der Bildungsbedarfe von Pflegekräften im Bereich der nichtkonventionellen Pflege, um auf dieser Grundlage innovative Fortbildungskonzepte zu entwickeln, die zur Gesundheitsförderung und Ressourcenstärkung im Pflegeprozess beitragen und Pflegende bei den sich wandelnden Anforderungen unterstützen.

  • Entwicklung von Fortbildungskonzepten (Salutogenese, Coaching, Zeit- und Stressmanagement).
  • Ermittlung von Qualifizierungsbedarfen durch Evaluationsforschung (quantitative und qualitative Methoden).
  • Verbesserung der Arbeits- und Lebensqualität für Pflegende und Patienten.
  • Förderung der Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Einrichtungen.

Auszug aus dem Buch

Die Salutogenese ist ein Modell, um notwendige Rahmenbedingungen für eine nichtkonventionelle Pflege zu schaffen.

Auf der Basis dieses Modells können gesundheitsfördernde Formen der Organisationsentwicklung zielgerichteter und nachhaltiger umgesetzt und gestützt werden. Realisierbar ist damit auch die Entwicklung neuer Handlungsformen und Strukturen für innovative Pflegeprozesse. Salutogenese und die Unterstützung von Gesundungsprozessen durch Empowerment werden daher im Rahmen der Fortbildung als wesentliche Schlüsselkonzepte betrachtet. Empowerment bedeutet „Selbst-Ermächtigung“ oder „Selbst-Bemächtigung“. Die Methode entstammt der amerikanischen Sozialarbeit und verweist auf einen Prozess, in dem Menschen in marginaler Position eigene Kräfte entwickeln und soziale Ressourcen nutzen, um ihre Lebensumstände zu verbessern.

Zu den Zielen gehört die Wiedergewinnung von Realitätskontrolle und Selbstbestimmung. Der Ansatz steht inzwischen auch in der Pflege für ein neues fachliches Selbstverständnis und wendet sich gegen Bevormundung, Aussonderung und Verdinglichung. Empowerment umfasst die Ermächtigung, Ausstattung mit Vollmachten bzw. Bevollmächtigung des Einzelnen oder sogar eines ganzen Teams, um die Fähigkeiten des Einzelnen und des Kollektivs zielgerichtet einzusetzen, um in der dynamischen Umgebung einer Institution besser bestehen zu können. Über die Individualebene hinaus zielt Empowerment auf ein berufliches Handeln, das nicht nur das Individuum, sondern auch Gruppen im Blickfeld hat, das soziale Netzwerker knüpft.

Des Weiteren kann die Methode bei Patienten und Klienten stationärer Pflegeeinrichtungen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes beitragen, in dem sie lernen, für sich und ihre Gesundheit mehr Verantwortung zu übernehmen. Aber auch organisatorische und strukturelle Verbesserungen zeigen - wenn für Patienten und Klienten auch nur indirekt - ihre positiven Wirkungen. So gibt es in Pflegeinstitutionen keinen Zustand, den man auf Dauer nicht verbessern könnte. Das bedeutet auch, dass fachkompetente und motivierte Mitarbeiter, die kundenorientiert arbeiten, sich mit den Zielen des Unternehmens identifizieren und selbst an Verbesserungen interessiert sind, um die Zukunft der Institution besser mitgestalten zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung zur Abschlussdokumentation: Diese Einleitung beschreibt die Zielsetzung und den Rahmen des EFRE-Projekts zur Entwicklung innovativer Fortbildungen für Pflegekräfte unter Nutzung von Evaluationsforschung.

2. Im Rahmen des Projekts entwickelte Fortbildungskonzepte und Curricular: Hier werden die fünf zentralen Fortbildungskonzepte (u.a. Salutogenese, Coaching, Zeit- und Stressmanagement) im Detail vorgestellt und didaktisch strukturiert.

3. Evaluation des Projektes: Dieses Kapitel erläutert die Methodik und die Ergebnisse der begleitenden Evaluation durch Experteninterviews und schriftliche Befragungen, um Bildungsbedarfe und Interessen zu validieren.

Schlüsselwörter

Salutogenese, nichtkonventionelle Pflege, Gesundheitsförderung, Ressourcenstärkung, Pflegeprozess, Empowerment, Prozessorientiertes Coaching, Zeitmanagement, Stressmanagement, Evaluation, Fortbildungskonzept, Patientenorientierung, Pflegeteam, Prävention, Arbeitsbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit dokumentiert die Ergebnisse eines EFRE-Projekts zur Qualifizierung von Pflegekräften in der nichtkonventionellen Pflege, mit dem Ziel, neue Fortbildungsmodelle zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Salutogenese, Stress- und Zeitmanagement, prozessorientiertes Coaching sowie die psychosoziale Unterstützung bei Demenzerkrankungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel war die Ermittlung spezifischer Bildungsbedarfe von Pflegenden, um innovative und praxisnahe Fortbildungskonzepte zu erstellen, die den aktuellen Anforderungen gerecht werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde eine Evaluationsforschung durchgeführt, die sowohl qualitative Experteninterviews als auch eine quantitative schriftliche Befragung umfasste.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil präsentiert die konkreten Curricula der entwickelten Fortbildungen sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten aus der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Salutogenese, Empowerment, Patientenorientierung, Ressourcenstärkung und eine moderne, gesundheitsfördernde Pflegeausbildung sind zentral.

Warum wird prozessorientiertes Coaching als Methode eingesetzt?

Es dient dazu, soziale und pflegerische Systeme in der Institution zu reflektieren und Pflegeteams bei der Bewältigung komplexer Anforderungen durch individuelle Beratung zu unterstützen.

Welche Rolle spielt die Zeitstruktur für die Fortbildungen?

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der Pflegenden wird betont, dass Fortbildungen flexibel und in für die Einrichtungen praktikablen Zeitmodellen (z.B. Inhouse-Schulungen) gestaltet sein müssen.

Wie unterscheidet sich die salutogenetische Perspektive von der herkömmlichen Medizin?

Anstatt sich nur auf Pathogenese (Krankheitsentstehung) zu konzentrieren, stellt die Salutogenese die Gesundheitserhaltung und die Stärkung vorhandener Ressourcen in den Vordergrund.

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für die Zukunft der Pflege?

Die Ergebnisse zeigen ein großes Interesse an nichtkonventionellen Bildungsangeboten und liefern eine fundierte Basis, um in Pflegeeinrichtungen nachhaltig ein gesundheitsorientiertes und ressourcenstärkendes Arbeiten zu etablieren.

Final del extracto de 92 páginas  - subir

Detalles

Título
Zur Bedeutung komplementären Handelns in der Pflege
Subtítulo
Gesundheitsförderung und Ressourcenstärkung im Pflegeprozess
Autores
Heinz-Werner Müller (Autor), Dr. phil. Burkhard Kastenbutt (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
92
No. de catálogo
V272777
ISBN (Ebook)
9783656646907
ISBN (Libro)
9783656646884
Idioma
Alemán
Etiqueta
bedeutung handelns pflege gesundheitsförderung ressourcenstärkung pflegeprozess
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heinz-Werner Müller (Autor), Dr. phil. Burkhard Kastenbutt (Autor), 2014, Zur Bedeutung komplementären Handelns in der Pflege, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272777
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