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Die solonische Volksversammlung

Título: Die solonische Volksversammlung

Trabajo Escrito , 2009 , 14 Páginas , Calificación: 3

Autor:in: Melanie Mertens (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Die Entwichlung der Demokratie in Griechenland. Gab es schon unter Solon eine Volksversammlung?
In den Quellen, die sich mit der solonischen Verfassung auseinandersetzen, wird nicht explizit von einer Volksversammlung gesprochen, was dazu führt, dass man an ihrem Bestehen zweifeln kann. In der Arbeit werden verschiedene Quellen auf die Existenz der Volksversammlung hin untersucht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die solonische Volkversammlung

2.1 Nach Plutarch

2.2 Nach Aristoteles

2.3 Nach Solon

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Existenz und die politische Bedeutung der solonischen Volksversammlung im Athen der Antike, um zu klären, inwieweit diese Institution als frühes Element der Demokratisierung gewertet werden kann.

  • Analyse antiker Quellen (Aristoteles, Plutarch, Solon)
  • Diskussion der Machtverteilung und politischer Partizipation
  • Untersuchung der Rolle der Volksversammlung gegenüber den Volksgerichtshöfen
  • Bewertung des Einflusses der sozialen Schichtung auf die politische Teilhabe

Auszug aus dem Buch

2.2 Nach Plutarch

„Zu zweit war Solon gewillt, zwar alle obrigkeitlichen Ämter wie bisher den Begüterten zu überlassen, im Übrigen aber am politischen Leben dem Volk, das daran noch gar keinen Anteil hatte, einen solchen zu gewähren. Er nahm daher eine Einteilung der Bürger nach dem Vermögen vor und machte diejenigen, die an trockenen und flüssigen Früchten einen Jahresertrag von fünfhundert Maß erzielten, zur ersten Klasse, die er Pentakosiomedimnen nannte. Die zweite Klasse bildeten diejenigen, die ein Pferd halten konnten oder dreihundert Maß ernteten; man nannte sie den Ritterstand. Zeugiten hießen die Angehörigen der dritten Schätzungsklasse, die zweihundert Maß von beiderlei Früchten bedingte. Alle übrigen wurden Handarbeiter genannt. Sie hatten zu keinem Amt Zutritt und nur insoweit am Staat Anteil, daß sie an der Volksversammlung teilnehmen und Richter sein konnten. Das hatte anfänglich keine, später aber eine sehr große Bedeutung, weil die meisten Streitigkeiten vor die Richter kamen. Denn auch in den Sachen, über die er die Entscheidung den Behörden gegeben hatte, gestattete er dem, der das wollte, die Berufung an das Volksgericht. Man sagte auch, dass er durch unscharfe und vielfach zweierlei Deutung zulassende Abfassung der Gesetze die Macht der Gerichte verstärkt habe. Denn da man die Streitigkeiten nicht mit Hilfe der Gesetze entscheiden konnte, so ergab es sich stets, daß man Richter brauchte und jeden Streitpunkt vor sie brachte, die so gewissermaßen Herren über die Gesetze wurden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die problematische Quellenlage bezüglich der solonischen Volksversammlung und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Existenz und Bedeutung dieser Institution.

2. Die solonische Volkversammlung: In diesem Hauptteil werden die Aussagen von Plutarch, Aristoteles und Solon analysiert, um indirekte Hinweise auf die Existenz und die Befugnisse der Versammlung zu gewinnen.

3. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Resultat, dass trotz fehlender expliziter Details in den Quellen die Existenz einer solonischen Volksversammlung mit begrenzten Rechten höchst wahrscheinlich ist.

Schlüsselwörter

Solon, Volksversammlung, Athen, Antike, Aristoteles, Plutarch, Volksgerichtshof, Heliaia, Demokratisierung, Vermögensklassen, politische Partizipation, Verfassungsgeschichte, Machtverteilung, Gesetzgebung, antike Quellen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob unter der Verfassung Solons im antiken Athen eine Volksversammlung existierte und welchen Stellenwert diese für das politische Leben hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral ist die kritische Untersuchung der antiken Quellenlage, insbesondere bei Aristoteles und Plutarch, sowie die Einordnung der solonischen Reformen im Kontext der sozialen Schichtung und Machtverteilung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Existenz der solonischen Volksversammlung durch Quellenvergleiche zu untermauern und ihre Funktionen im staatlichen Gefüge zu charakterisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse und den Abgleich antiker Überlieferungen mit moderner fachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen der Aussagen von Plutarch, Aristoteles und Solon, wobei insbesondere auf die indirekten Hinweise zur Versammlung und das Verhältnis zum Volksgerichtshof eingegangen wird.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Solon, Volksversammlung, Athen, Demokratisierung, Quellenkritik und Machtverteilung charakterisieren.

Warum bezweifelt die Autorin die objektive Darstellung durch Plutarch?

Plutarch lebte ca. 300 Jahre nach Aristoteles, weshalb vermutet wird, dass er seine Informationen aus zweiter Hand bezog und möglicherweise nicht völlig unabhängig bzw. objektiv berichtet.

Welche Bedeutung kommt dem Volksgerichtshof laut der Analyse zu?

Laut Aristoteles erlangte der Volksgerichtshof (Heliaia) durch die unklare Formulierung der Gesetze und die daraus resultierende hohe Anzahl an Rechtsstreitigkeiten eine enorme politische Macht, die das Volk effektiv als Instrument zur Mitbestimmung nutzen konnte.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Die solonische Volksversammlung
Universidad
University of Paderborn
Curso
Proseminar Einführung in die Alte Geschichte
Calificación
3
Autor
Melanie Mertens (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
14
No. de catálogo
V272822
ISBN (Ebook)
9783656650904
ISBN (Libro)
9783656650898
Idioma
Alemán
Etiqueta
volksversammlung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Melanie Mertens (Autor), 2009, Die solonische Volksversammlung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272822
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