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Die Tragik der Allmende aus der Perspektive des Ansatzes von Karl Homann

Titre: Die Tragik der Allmende aus der Perspektive des Ansatzes von Karl Homann

Dossier / Travail de Séminaire , 2014 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Maryna Dorash (Auteur)

Gestion d'entreprise - Ethique commerciale, Ethique économique
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Den Gegenstand der angeführten Forschung bildet das Problem der Allmende, das heutzutage zu den heikelsten Themen der Gegenwart gehört. Alle Medien beleuchten die Knappheit der Naturressourcen und konzentrieren sich vor allem darauf, welche schrecklichen Folgen dies verursachen kann. In diesem Zusammenhang spricht man davon, wie die Nutzung der Naturressourcen begrenzt werden kann, um eine langfristige Eigenwirtschaftlichkeit abzusichern. Die Maßstäbe des Problems sind umso größer, dass alle Ebenen einbezogen werden - lokale, staatliche und globale. In diesem Zusammenhang spricht man vom Begriff der Tragik der Allmende (tragedy of commons), der von Garrett Hardin im Jahre 1968 formuliert wurde. Später hat Hardin betont, dass er eher von der „Tragik der nicht verwalteten Allmende“ sprechen sollte. Der Grundgedanke seiner Arbeit ist wie folgt: es wird die Steigerung des eigenen Profits auf Kosten der Allgemeinheit erstrebt, und der einzige Ausweg aus dieser Situation ist eine richtige Verwaltung und Kontrollierung der Allmende, wobei institutionelle Druckmechanismen notwendig sind.
Wegen ihrer Aktualität wird die Tragik der Allmende von vielen Forschern diskutiert. Die Behandlung dieses Problems erfolgt auch von vielen internationalen Institutionen, die sich bemühen, eine Lösung für existierende Probleme zu finden. Die Wissenschaftler Elinor Ostrom und Karl Homann haben sich mit den Grundlagen der Theorie von Allmende befasst, und ihr Ansatz wird auch im Rahmen dieser Arbeit analysiert. Bei der Betrachtung der Tragik der Allmende ist es am wichtigsten, nicht nur das Problem selbst abzugrenzen, sondern auch mögliche Auswege zu skizzieren. Daraus ergibt sich die Fragestellung der Arbeit, die folgenderweise lautet: Auf welche Weise kann das Problem der Allmende überwunden werden, basierend auf dem wissenschaftlichen Ansatz von Karl Homann? Durch die Begrenzung des Forschungsumfangs wird es in der Arbeit vor allem auf die Grundlagen der Tragik der Allmende eingegangen und auf den Ansatz von Karl Homann fokussiert.
Die Arbeit beinhaltet die Einleitung, den Hauptteil, in dem das Problem der Allmende und mögliche Auswege analysiert werden, und die Zusammenfassung. Das methodische Vorgehen der Arbeit schließt primär die deduktive Analyse von theoretischen Ansätzen ein, die eine Basis für das gründliche Verständnis der themengebundenen Aspekte bildet. Eigene Überlegungen werden anhand der analysierten theoretischen Basis begründet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Tragik der Allmende

2.1 Klärung der Begrifflichkeit

2.2. Das Allmendeproblem als Gefangenendilemma

3. Auswege aus dem Dilemma

3.1.Moderne Lösungen: Verstaatlichung, Privatisierung und Selbstregulierung

3.2. Ansatz von Karl Homann: Ordnungsethik

3.3. Rahmenordnung für Gemeingüter auf Makroebene: kollektive Selbstverpflichtung

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Problem der Tragik der Allmende und analysiert, auf welche Weise dieses durch den wirtschaftsethischen Ansatz von Karl Homann überwunden werden kann, wobei insbesondere die kollektive Selbstverpflichtung als ordnungsethischer Lösungsansatz beleuchtet wird.

  • Grundlagen und Definition der Tragik der Allmende
  • Analyse des Allmendeproblems als Gefangenendilemma
  • Vergleich moderner Lösungsstrategien wie Verstaatlichung und Privatisierung
  • Die ordnungsethische Perspektive von Karl Homann
  • Rahmenbedingungen für Gemeingüter auf Makroebene

Auszug aus dem Buch

3.1. Moderne Lösungen: Verstaatlichung, Privatisierung und Selbstregulierung

Bei der Betrachtung und Analyse des Dilemmas der Allmende ist es wichtig, passende Lösungen (Überwindungswege) dieses Dilemmas vorzuschlagen. Elinor Ostrom betrachtet im Laufe ihrer empirischen Untersuchung drei mögliche Lösungsansätze: Verstaatlichung, Privatisierung und Selbstregulierung. Sie zeigt, dass heutzutage die Tragik der Allmende ausschließlich durch staatliche Mechanismen überwunden werden kann, so dass sie zu den grundlegenden politischen Systemen und ihrer Wirkung auf das Problem der Umwelterhaltung greift. Dabei werden zwei Systeme differenziert: das „privatwirtschaftliche“ System und das „sozialwirtschaftliche“. Diese Systeme ermöglichen die Regulierung und Kontrolle der ökologischen Ressourcen durch öffentliche Instanzen.

Die Zentralisierung dieser Regulation erfolgt auf staatlichem Niveau, insbesondere in den wenig entwickelten Ländern. Die Zentralisierung der Kontrolle von Ostrom ist im Prinzip die Verstaatlichung. Unter der Verstaatlichung wird die staatliche Intervention verstanden, wodurch die einzelwirtschaftlichen Kosten mit den volkswirtschaftlichen zum Ausgleich gebracht werden. Der Staat versucht mittels spezifizierter Maßnahmen den entstehenden Kollektivschaden zu eliminieren. Das Modell der zentralen Instanz bei der Allmendekontrolle setzt voraus, dass die relevanten Informationen exakt sind, die Überwachungskapazitäten ausreichen, die Sanktionen wirksam fungieren und die Verwaltungskosten nicht zu hoch sind. Die Nicht-Erfüllung einer oder mehrerer dieser Bedingungen führt zu den Fehlern, die die Situation nur noch verschlechtern, was leider oft passiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Problem der Allmende ein, definiert die zentrale Forschungsfrage basierend auf Karl Homanns Ansatz und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Tragik der Allmende: Das Kapitel klärt die theoretischen Begriffe rund um Kollektiv- und Allmendegüter und analysiert die Struktur der Problematik anhand des spieltheoretischen Gefangenendilemmas.

3. Auswege aus dem Dilemma: Dieses Hauptkapitel untersucht verschiedene Lösungsansätze, darunter staatliche Verstaatlichung, Privatisierung und Selbstregulierung, und stellt den ordnungsethischen Ansatz von Karl Homann zur kollektiven Selbstverpflichtung gegenüber.

4. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die kollektive Selbstverpflichtung eine wesentliche Option zur Überwindung des Marktversagens bei Gemeingütern darstellt.

Schlüsselwörter

Tragik der Allmende, Karl Homann, Ordnungsethik, Gefangenendilemma, Gemeingüter, Kollektivgüter, Selbstverpflichtung, Marktversagen, Wirtschaftsethik, Rahmenordnung, Privatisierung, Verstaatlichung, Ressourcenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Problem der "Tragik der Allmende" und untersucht, wie dieses ökonomische Dilemma durch wirtschaftsethische Ansätze, insbesondere die Ordnungsethik nach Karl Homann, gelöst werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Definition von Allmendegütern, die Anwendung der Spieltheorie (Gefangenendilemma) auf Ressourcenknappheit sowie die Diskussion institutioneller Lösungen wie Staatseingriffe oder Selbstorganisation.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Forschungsfrage lautet, auf welche Weise das Problem der Allmende basierend auf dem wissenschaftlichen Ansatz von Karl Homann überwunden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt primär die deduktive Analyse theoretischer wirtschaftswissenschaftlicher und ethischer Ansätze als Basis für ihre Untersuchung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Allmendeproblem als Gefangenendilemma, diskutiert klassische Ansätze wie Verstaatlichung und Privatisierung und erörtert detailliert die Ordnungsethik und die kollektive Selbstverpflichtung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Allmende, Gefangenendilemma, Ordnungsethik, kollektive Selbstverpflichtung und Gemeingüter.

Warum hält die Autorin einen Appell an die individuelle Moral für unzureichend?

Da der Appell an die Moral des Einzelnen bei Ressourcenkonflikten zur Ausbeutung derjenigen führt, die kooperieren, bedarf es laut Arbeit institutioneller Garantien und kollektiver Regeln.

Welche Rolle spielt die "Rahmenordnung" bei Karl Homann?

Die Rahmenordnung ist bei Homann der systematische Ort der Moral in einer Marktwirtschaft, innerhalb derer Effizienz und ethische Regeln so gestaltet werden, dass sie Wettbewerb und Gemeinwohl vereinbaren.

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Résumé des informations

Titre
Die Tragik der Allmende aus der Perspektive des Ansatzes von Karl Homann
Université
Ruhr-University of Bochum
Note
1,3
Auteur
Maryna Dorash (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
17
N° de catalogue
V272906
ISBN (ebook)
9783656646532
ISBN (Livre)
9783656646471
Langue
allemand
mots-clé
Wirtschaftsethik Karl Homann Geimeingüter Tragik der Allmende Elinor Ostrom Rahmenordnung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maryna Dorash (Auteur), 2014, Die Tragik der Allmende aus der Perspektive des Ansatzes von Karl Homann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272906
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Extrait de  17  pages
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