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Welche Ausfuhren Nationen reich machen. Exportstruktur und Wirtschaftswachstum

Título: Welche Ausfuhren Nationen reich machen. Exportstruktur und Wirtschaftswachstum

Tesis (Bachelor) , 2012 , 48 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sebastian Abromeit (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
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In dieser Arbeit werden spezifische Elemente der Exportstruktur einer Volkswirtschaft und ihr Zusammenhang mit wirtschaftlichem Wachstum untersucht. Auf Basis der empirischen Analysen und des Modells von Hausmann et a. (2007) wird gezeigt, dass jene Exportzusammensetzung höheres Wachstum implizieren kann, die typischerweise derer einer Industrienation ähnelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das ökonomische Modell

2.1 Cost Discovery

2.2 Mikroökonomische Betrachtung

2.3 Makroökonomische Betrachtung

2.4 Gleichgewicht zwischen Arbeitsmarkt und Zero-Profit-Bedingung

3 Empirie

3.1 Konstruktion, Funktionsweise und Determinanten von EXPY

3.2 Empirische Analyse

3.2.1 Deskriptive Statistiken

3.2.2 Die Determinanten der Spezialisationsstruktur

3.2.3 Der Einfluss des EXPY auf das wirtschaftliche Wachstum

4 Kritik und Entwicklungen

4.1 Würdigung in späteren Publikationen

4.2 Grenzen der Indizes

4.3 EXPY-gap

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Exportstruktur einer Volkswirtschaft und ihrem langfristigen Wirtschaftswachstum, basierend auf dem Modell von Hausmann et al. (2007). Ziel ist es zu analysieren, ob die Spezialisierung auf Güter, die typischerweise von wohlhabenden Industrienationen exportiert werden, Wachstumsimpulse auslöst und wie dies empirisch durch Indizes wie PRODY und EXPY messbar gemacht wird.

  • Analyse des "Cost Discovery"-Prozesses und der Rolle von Entrepreneuren
  • Konstruktion und theoretische Fundierung der Indizes PRODY und EXPY
  • Untersuchung der Determinanten der Spezialisationsstruktur
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Vernachlässigung der Qualitätsdimension
  • Diskussion des "EXPY-gap" und alternativer Wachstumsfaktoren

Auszug aus dem Buch

2.1 Cost Discovery

Um diesen Prozess formal zu modellieren, bedienen sich die Autoren eines Mechanismus, den sie „cost discovery“ nennen. Hausmann und Rodrik entwickelten dieses Konzept der Aufdeckung der den Projekten einer Volkswirtschaft unterliegenden Kostenstrukturen bereits in früheren Publikationen. Darin haben sie anhand der Empirie mehrerer Länder gezeigt, wie die bis dahin bekanntesten Theorien der Volkswirtschaftslehre nicht im Stande waren den Prozess des Wandels von ärmeren zu reicheren Volkswirtschaften ausreichend zu erklären.

So wurden die Konzepte der offenen Volkswirtschaft und die Etablierung von fähigen Regierungen, die keiner Korruption unterliegen, herangezogen, um die Generierung wirtschaftlichen Wachstums in Entwicklungsländern zu erklären. Jedoch hat das Wachstum vieler lateinamerikanischer Länder in den neunziger Jahren stagniert oder ihre Leistungsfähigkeit ist sogar zurückgegangen, obwohl im Vorfeld und während des entsprechenden Zeitraums signifikant mehr Maßnahmen ergriffen wurden, um den internationalen Handel voranzutreiben und die Korruption in Regierungskreisen einzudämmen. Selbst die hohen Wachstumsraten der mit am erfolgreichsten wirtschaftenden Ökonomien Uruguay und Argentinien waren nur den wirtschaftlich sehr schwachen, vorangehenden achtziger Jahren zu verdanken. Allein das Wachstum Chiles bildet für diesen Zeitraum eine Ausnahme. Die gleiche Erklärungsnot traditioneller Wachstumstheorien zeigte sich an den Beispielen vieler asiatischer Länder.

In den sechziger Jahren wuchsen die Volkswirtschaften Süd Korea und Taiwan mit hohen Raten. In den Siebzigern verzeichnete die Volksrepublik China hohe Wachstumsraten und das gleiche gelang Indien in den achtziger Jahren. In all jenen Fällen des asiatischen Raumes betrieben die Länder jedoch wirtschaftlichen Protektionismus oder schafften es nicht, ihren Bürgern Eigentumsrechte zu gewähren. Trotzdem die genannten Länder die Voraussetzungen etablierter, volkswirtschaftlicher Modelle nicht erfüllen, ist es ihnen gelungen, nachhaltiges Wachstum zu erreichen, teilweise ihren Status armer Entwicklungsländer abzulegen und sich zum Schwellenland oder im Falle Taiwans sogar zur Industrienation zu entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema des Zusammenhangs zwischen Exportstruktur und Wirtschaftswachstum sowie Vorstellung des untersuchten theoretischen Paradigmas.

2 Das ökonomische Modell: Theoretische Herleitung, warum die Produktion bestimmter Exportgüter wachstumsfördernder ist und wie Entrepreneure durch Cost Discovery Wissen über Kostenstrukturen generieren.

3 Empirie: Konstruktion der Indizes PRODY und EXPY und empirische Analyse ihres Zusammenhangs mit dem wirtschaftlichen Wachstum verschiedener Länder.

4 Kritik und Entwicklungen: Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Kritik am Modell, insbesondere hinsichtlich der fehlenden Qualitätsdimension und technischer Mängel der Indizes.

5 Zusammenfassung: Synthese der Hauptergebnisse der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Exportstruktur, Wirtschaftswachstum, Cost Discovery, Entrepreneure, PRODY, EXPY, Spezialisationsmuster, Humankapital, Wissens-spillovers, Entwicklungsökonomie, Industrienationen, Produktivitätsspektrum, EXPY-gap, Innovationskraft, Außenhandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung der Exportgüter eines Landes und seiner wirtschaftlichen Wachstumsrate, basierend auf dem Modell von Hausmann et al. (2007).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind endogene Wachstumstheorie, Spezialisierung von Volkswirtschaften, die Rolle von Innovation und Entrepreneuren sowie die empirische Messbarkeit von Exportproduktivität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu zeigen, dass Länder, die Güter exportieren, die typischerweise von reichen Nationen hergestellt werden, ein höheres Wachstumspotenzial besitzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus formaler Modellierung (endogene Wachstumstheorie) und empirischer Analyse anhand von Handelsdaten (COMTRADE) und ökonometrischen Ansätzen genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Herleitung des Modells der Cost Discovery, die empirische Konstruktion der Indizes EXPY und PRODY sowie eine kritische Diskussion der Grenzen dieser Indizes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Exportstruktur, Wirtschaftswachstum, Cost Discovery, EXPY, PRODY und Wissens-spillovers.

Welche Rolle spielen "Entrepreneure" im Modell?

Entrepreneure sind zentrale Akteure, die durch Investitionen in den modernen Sektor und das Aufdecken von Kostenstrukturen (Cost Discovery) Wissen generieren, das positive externe Effekte für die gesamte Volkswirtschaft liefert.

Warum kritisieren andere Forscher den EXPY-Index?

Kritiker führen an, dass der Index technische Fehler aufweisen kann, geografische oder institutionelle Faktoren vernachlässigt und vor allem die wichtige Qualitätsdimension innerhalb von Produktkategorien nicht abbildet.

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Detalles

Título
Welche Ausfuhren Nationen reich machen. Exportstruktur und Wirtschaftswachstum
Universidad
Dresden Technical University  (Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen)
Curso
Bachelorarbeit
Calificación
1,0
Autor
Sebastian Abromeit (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
48
No. de catálogo
V274542
ISBN (Ebook)
9783656698234
ISBN (Libro)
9783656699644
Idioma
Alemán
Etiqueta
exportstruktur wirtschaftswachstum
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Abromeit (Autor), 2012, Welche Ausfuhren Nationen reich machen. Exportstruktur und Wirtschaftswachstum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274542
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