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Der Wandel der Frauenrolle. Zerfällt die Institution Familie?

Titre: Der Wandel der Frauenrolle. Zerfällt die Institution Familie?

Essai , 2013 , 7 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Mendina Morgenthal (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Sinkende Geburtenrate, mehr Ehescheidungen und Frauen, die Karriere machen wollen. Die tradierten Werte und Normen der bürgerlichen Kleinfamilie scheinen bedroht. Doch naht wirklich der Zerfall der Institution Familie? Kann man Frauen, die sich bewusst für ein kinderloses Leben entscheiden, Schuldzuweisungen machen und in die Verantwortung zwingen? Und sind Mütter, die trotz Kind arbeiten gehen und ihr Kind fremdbetreuen lassen, nicht alles „Rabenmütter“?
Aufgrund der Pluralisierung der Lebensformen ist es heute nicht mehr einfach zu definie-ren, was Familie eigentlich genau ist. Das traditionelle Bild von Familie (Mutter, Vater und Kind[er]) schließt viele Familienformen aus (Alleinerziehende, Patchwork - Familien etc.) und würde diesen absprechen überhaupt „Familie“ zu sein. Ist die Familie also wirklich im Wandel und droht ihr der Zerfall? Da innerhalb der Diskussion um das Thema Familie vieles „von Werten und Emotionen, von subjektiven Erfahrun-gen und Ideologien stark besetzt“ (ERLER 1996, S. 11) ist, ist es wichtig, aktuelle Zahlen und Entwicklungen fernab von Idealisierung und Romantisierung zu betrachten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Familie – Lebensform im Wandel

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch den vermeintlichen Zerfall der Institution Familie vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Rollenbildwandels der Frau. Dabei wird hinterfragt, ob die nostalgische Idealisierung der bürgerlichen Kleinfamilie der heutigen Pluralität von Lebensformen gerecht wird und welche Faktoren – jenseits der individuellen Entscheidung gegen Kinder – tatsächlich zur sinkenden Geburtenrate beitragen.

  • Historische Einordnung und Dekonstruktion des Leitbilds der bürgerlichen Kleinfamilie.
  • Analyse des Spannungsfeldes zwischen weiblicher Erwerbstätigkeit und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen.
  • Kritische Betrachtung familienpolitischer Maßnahmen im Kontext der Geburtenraten.
  • Die Rolle von Individualisierung und ökonomischen Rahmenbedingungen bei der Familienplanung.
  • Rechtfertigung und Normalisierung vielfältiger Familienformen als gesellschaftliche Bereicherung.

Auszug aus dem Buch

Familie – Lebensform im Wandel

Sinkende Geburtenrate, mehr Ehescheidungen und Frauen, die Karriere machen wollen. Die tradierten Werte und Normen der bürgerlichen Kleinfamilie scheinen bedroht. Doch naht wirklich der Zerfall der Institution Familie? Kann man Frauen, die sich bewusst für ein kinderloses Leben entscheiden, Schuldzuweisungen machen und in die Verantwortung zwingen? Und sind Mütter, die trotz Kind arbeiten gehen und ihr Kind fremdbetreuen lassen, nicht alles „Rabenmütter“?

Aufgrund der Pluralisierung der Lebensformen ist es heute nicht mehr einfach zu definieren, was Familie eigentlich genau ist. Das traditionelle Bild von Familie (Mutter, Vater und Kind[er]) schließt viele Familienformen aus (Alleinerziehende, Patchwork - Familien etc.) und würde diesen absprechen überhaupt „Familie“ zu sein. PEUKERT (2007, S. 36) definiert deshalb Familie wie folgt: „Familie bezeichnet allgemein eine Lebensform, die mindestens ein Elternteil und ein Kind umfasst und einen dauerhaften und im Inneren durch Solidarität und persönliche Verbundenheit charakterisierten Zusammenhang aufweist.“ So kann also festgehalten werden, dass Familie immer aus mindestens einem Elternteil und mindestens einem Kind besteht, wodurch Alleinstehende (Singles ohne Kinder) sowie Ehepaare oder eheähnliche Gemeinschaften ohne Kinder aus der Definition von Familie herausfallen.

Zusammenfassung der Kapitel

Familie – Lebensform im Wandel: Das Kapitel analysiert den Wandel der Familienstrukturen von der Nachkriegszeit bis heute, hinterfragt das Idealbild der bürgerlichen Kleinfamilie und beleuchtet die komplexen gesellschaftlichen sowie ökonomischen Ursachen für die niedrige Geburtenrate und die Pluralisierung von Lebensformen.

Schlüsselwörter

Familie, Rollenbildwandel, Kleinfamilie, Geburtenrate, Lebensformen, Familienpolitik, Vereinbarkeit, Erwerbstätigkeit, Individualisierung, Geschlechterrollen, Kinderwunsch, Sozialpolitik, gesellschaftlicher Wandel, Rabenmutter, Altersvorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Debatte um den angeblichen Zerfall der Familie auseinander und hinterfragt die Rolle des gesellschaftlichen Wandels und veränderter Frauenbilder.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Pluralisierung von Lebensformen, der Wandel der Geschlechterrollen, die ökonomischen Rahmenbedingungen der Familienplanung sowie die Rolle der Familienpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Befürchtung eines Zerfalls der Institution Familie aufgrund des Rollenbildwandels unbegründet ist und die Vielfalt der Familienformen als gesellschaftliche Bereicherung verstanden werden sollte.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Die Autorin nutzt eine soziologische und zeitgeschichtliche Perspektive, indem sie aktuelle Entwicklungen mit historischen Idealen und soziologischen Definitionen von Familie abgleicht.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil befasst sich mit der Dekonstruktion des Ideals der bürgerlichen Kleinfamilie, der Kritik an der Schuldzuweisung gegenüber Frauen sowie der Analyse, warum familienpolitische Anreize oft nur bedingt zur Erhöhung der Geburtenrate beitragen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Familienpluralität, Rollenbildwandel, Individualisierung und die kritische Auseinandersetzung mit der "bürgerlichen Kleinfamilie" definiert.

Warum wird das "Drei-Phasen-Modell" kritisiert?

Es wird als Beispiel dafür angeführt, dass die gesellschaftlichen Strukturen und das politische Entgegenkommen oft nicht mit der realen Lebenswelt moderner Frauen Schritt halten und somit weiterhin ein traditionelles Rollenverständnis stützen.

Welche Rolle spielt der Begriff "Rabenmutter" im Dokument?

Der Begriff dient als Symbol für die gesellschaftliche Stigmatisierung berufstätiger Mütter und verdeutlicht das Auseinanderklaffen von modernem Frauenbild und konservativem Mutterideal.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Kindern in der heutigen Gesellschaft?

Die Autorin argumentiert, dass Kinder nicht länger zur instrumentellen Altersvorsorge dienen, sondern zu einer Form der persönlichen Sinnerfüllung in einem emotionalen Prozess geworden sind.

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Résumé des informations

Titre
Der Wandel der Frauenrolle. Zerfällt die Institution Familie?
Université
TU Dortmund
Note
1,3
Auteur
Mendina Morgenthal (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
7
N° de catalogue
V274815
ISBN (ebook)
9783656677154
ISBN (Livre)
9783656677123
Langue
allemand
mots-clé
wandel frauenrolle zerfällt institution familie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mendina Morgenthal (Auteur), 2013, Der Wandel der Frauenrolle. Zerfällt die Institution Familie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274815
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Extrait de  7  pages
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