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Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich)

Titel: Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich)

Unterrichtsentwurf , 2010 , 6 Seiten , Note: 2

Autor:in: Erkan Erdemir (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

LehrerIn (in Folge abgekürzt als L.) begrüßt die SchülerInnen (in Folge abgekürzt als S.).
L. und S. sprechen ein gemeinsames Bittgebet auf Deutsch.
L. zeigt auf das Kreuz an der Wand und fragt die S.: „Was bedeutet dieses Kreuz für die Christen?“ S. reagieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Unterrichtsverlauf

2. Fragen und Antworten

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, muslimischen Schülern der 4. Klasse Hauptschule ein Verständnis für die christliche Religion und das Selbstverständnis von Christen zu vermitteln, um den interreligiösen Dialog sowie den gegenseitigen Respekt in der österreichischen Mehrheitsgesellschaft zu fördern.

  • Grundlagen des christlichen Glaubens aus muslimischer Perspektive
  • Die Bedeutung von Jesus Christus, der Menschwerdung und der Erlösung
  • Die Thematik der Erbsünde im theologischen Kontext
  • Symbolik und Bedeutung von Kerzen im christlichen Brauchtum
  • Interreligiöse Friedensethik und das Verhältnis zwischen Islam und Christentum

Auszug aus dem Buch

Fragen und Antworten

Schüler B: „- Das Geheimnis der Gottheit und der Menschwerdung Jesu nimmt im christlichen Glauben eine zentrale Stellung ein. Für Christen bedeutet der Glaube an die Menschwerdung nicht eine „Vergöttlichung“ des Menschen. In der Menschwerdung nimmt das Ewige Wort Gottes eine menschliche Natur an und wird so Mensch. Der Ausdruck „Sohn Gottes“ dient dazu, ihren göttlichen Ursprung anzuzeigen. Er will keine biologische Aussage sein, die Gott in die Nähe eines menschlichen Erzeugers bringen würde.

- Ein Christ glaubt, dass Jesus das Wort Gottes ist. Der christliche Glaube bezeugt, dass Jesus von Nazareth, der gekreuzigte und auferstandene Herr, die letztgültige und vollkommene Offenbarung Gottes in der Geschichte ist.

Erläuterungen: Jesus ist wahrer Mensch, aber in ihm kommt Gottes Herrschaft nahe. Jesus wurde geboren und wuchs auf wie jeder andere Mensch. Nachdem Jesus Familie und Heim in Nazareth verlassen hatte, erfuhr er zum Zeitpunkt seiner Taufe durch Johannes den Täufer, dass er vom Geist Gottes als Prophet gesandt sei, „der Prophet“, der das Kommen des „Reiches Gottes“ verkündete. Er wirkte Wunder, hauptsächlich Krankenheilungen. Nach einer Periode des Erfolges brachte ihm die Freiheit, mit der er das Gesetz interpretierte, die Feindschaft der religiösen Führer ein. Er wurde von vielen verlassen. Er ahnte, dass sein Ende nah war, und verstand sich als „Opfer für die vielen“, und er starb durch Kreuzigung. Er hielt am Glauben und am Vertrauen Gott fest, der ihn zum Leben erwecken würde. Sein Ehrentitel „Sohn Gottes“ hatte den Sinn von „Geliebter, Auserwählter Gottes“. Er bezeichnete sich niemals als „der Einzige Sohn Gottes“ in dem Sinn, dass er von Ewigkeit her in Gott existiert hätte, oder als „von Ewigkeit gezeugt von ihm“, wie es die Christen später formulierten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Unterrichtsverlauf: Diese Einleitung beschreibt die didaktische Hinführung zum Thema Christentum, inklusive eines Bittgebets, der Reflexion über christliche Freunde und der Einführung in die Literatur von Christian W. Troll.

2. Fragen und Antworten: In diesem Teil werden zentrale theologische Fragen der Schüler zur Gottheit Jesu, zur Erbsünde, zur Erlösung sowie zur symbolischen Bedeutung von Kerzen im Christentum durch Dialoge und Erläuterungen bearbeitet.

Schlüsselwörter

Christentum, Islam, Religionsunterricht, Jesus Christus, Menschwerdung, Erlösung, Erbsünde, interreligiöser Dialog, Prophet Muhammed, Gott, Glaube, Frieden, Theologie, Christlich-islamisches Verhältnis, Religionspädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert eine Unterrichtseinheit für Schüler der 4. Klasse Hauptschule, in der das Christentum aus einer muslimischen Perspektive beleuchtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Person Jesus, die Konzepte der Erlösung und Erbsünde, sowie christliche Symbole wie das Licht und das Kreuz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis und den Respekt zwischen Muslimen und Christen zu stärken, indem christliche Selbstverständnisse in einem muslimisch geprägten Rahmen reflektiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktisch-dialogische Methode verwendet, die auf der Literatur von Christian W. Troll basiert und den Austausch durch gezielte Schülerfragen fördert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil besteht primär aus einer dialogischen Auseinandersetzung zwischen Schülern und theologischen Erklärungen zu zentralen Glaubensinhalten des Christentums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie interreligiöser Dialog, Islam, Christentum, Erlösung und gegenseitiger Respekt charakterisiert.

Wie begründet der Lehrer die Beschäftigung mit dem Christentum?

Der Lehrer argumentiert, dass Muslime in Österreich als Teil der Mehrheitsgesellschaft das Christentum aus Sicht der Christen kennenlernen sollten, um eine respektvolle Haltung zu bewahren.

Welche Rolle spielt der Prophet Muhammed in Bezug auf Christen?

Der Text hebt hervor, dass Muhammed stets einen guten Kontakt zu Christen pflegte, etwa durch die Aufnahme muslimischer Auswanderer bei einem christlichen Herrscher oder die Erlaubnis für Christen, in der Moschee zu beten.

Wie wird die Bedeutung von Kerzen im Christentum erklärt?

Kerzen werden als Zeichen der Freude und als Symbol für Jesus Christus als das „Licht der Welt“ gedeutet, das in die Finsternis leuchtet.

Welche unterschiedlichen Erlösungstheorien werden im Text genannt?

Es werden Ansätze diskutiert, bei denen Christus als Sühneopfer fungiert, die Notwendigkeit einer unendlichen Wiedergutmachung durch Gott, sowie die Bedeutung der Teilhabe am göttlichen Heil.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich)
Hochschule
Universität Wien  (Muslime in Europa)
Veranstaltung
Einführung in christliche Theologie
Note
2
Autor
Erkan Erdemir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V274835
ISBN (eBook)
9783656688907
ISBN (Buch)
9783656688884
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsentwurf Islam Christentum Religionsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erkan Erdemir (Autor:in), 2010, Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274835
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Leseprobe aus  6  Seiten
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