Abgesehen vom Rahmenlehrplan ist das Thema „Unternehmenskonzentration“ für die Schüler von großer Relevanz für ihr weiteres Berufsleben und ihre Rolle als Verbraucher. Durch die technologisch bedingte Dynamisierung der Marktprozesse und die Globalisierung wurde der Wettbewerb in der Versicherungswirtschaft deutlich intensiviert. Verbunden damit sind erhebliche Veränderungen der Unternehmenslandschaft, die sich vorrangig durch Unternehmenskonzentration innerhalb der Branche zeigen. Darüber hinaus sind Hamburger Auszubildende der Versicherungsbranche von dieser Entwicklung direkt betroffen, da der Standort im Zuge der beschriebenen Entwicklung immer mehr Zentralen und damit Arbeitsplätze verliert.
Grundsätzlich lernen die Schüler aber nicht nur die Sichtweise der Verbraucher und Arbeitnehmer kennen, da sie im Rahmen von Konzentrationsprozessen ebenfalls die Rolle des Wettbewerbers oder Unternehmers einnehmen können und diese Sichtweisen unabdingbar sind, um sich ein fundiertes Urteil über die Auswirkungen von Konzentrationsprozessen bilden zu können.
Inhaltsverzeichnis
1 Planungsrelevante Faktoren
1.1 Schülerbezogene Planungsfaktoren
1.2 Lehrerbezogene Planungsfaktoren
1.3 Organisatorische Planungsfaktoren
2 Entscheidungen
2.1 Makroebene
2.1.1 Legitimation des Unterrichts und grundsätzliche Absichten
2.1.2 Einbettung in den laufenden Unterricht
2.2 Mikroebene
2.2.1 Didaktische Reduktion
2.2.2 Stundenlernziel
2.2.3 Einzellernziele
3 Unterrichtsverlauf
3.1 Phasierung
3.2 Durchführungskonzept
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die komplexen Auswirkungen von Unternehmenskonzentrationsprozessen aus verschiedenen Perspektiven analysieren, kritisch beurteilen und die Relevanz dieser ökonomischen Vorgänge für ihre eigene Berufs- und Lebenswelt als Verbraucher verstehen.
- Analyse der Chancen und Risiken von Konzentrationsprozessen in der Versicherungswirtschaft
- Einnahme und Vertretung unterschiedlicher Akteursperspektiven (Unternehmen, Arbeitnehmer, Verbraucher, Wettbewerber)
- Durchführung einer strukturierten Podiumsdiskussion zur kontroversen Debatte
- Reflexion der persönlichen Betroffenheit durch reale Beispiele aus der Branche
- Förderung der Urteilsbildung und Argumentationsfähigkeit im Team
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Legitimation des Unterrichts und grundsätzliche Absichten
Der Unterricht orientiert sich am Lernfeld 13 „Wirtschaftliche Einflüsse auf den Versicherungsmarkt analysieren und beurteilen“ des Rahmenlehrplans. Im Zuge dieses Lernfelds lernen die Schüler Formen der Unternehmenskonzentration kennen und beurteilen deren Auswirkungen auf die Versicherungsbrache, das Unternehmen und die eigene Person als Arbeitnehmer und Verbraucher.
Abgesehen vom Rahmenlehrplan ist das Thema „Unternehmenskonzentration“ für die Schüler von großer Relevanz für ihr weiteres Berufsleben und ihre Rolle als Verbraucher. Durch die technologisch bedingte Dynamisierung der Marktprozesse und die Globalisierung wurde der Wettbewerb in der Versicherungswirtschaft deutlich intensiviert. Verbunden damit sind erhebliche Veränderungen der Unternehmenslandschaft, die sich vorrangig durch Unternehmenskonzentration innerhalb der Branche zeigen. Darüber hinaus sind Hamburger Auszubildende der Versicherungsbranche von dieser Entwicklung direkt betroffen, da der Standort im Zuge der beschriebenen Entwicklung immer mehr Zentralen und damit Arbeitsplätze verliert.
Grundsätzlich lernen die Schüler aber nicht nur die Sichtweise der Verbraucher und Arbeitnehmer kennen, da sie im Rahmen von Konzentrationsprozessen ebenfalls die Rolle des Wettbewerbers oder Unternehmers einnehmen können und diese Sichtweisen unabdingbar sind, um sich ein fundiertes Urteil über die Auswirkungen von Konzentrationsprozessen bilden zu können.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Planungsrelevante Faktoren: Dieses Kapitel erläutert die Rahmenbedingungen der Examenslehrprobe, einschließlich der Lerngruppenstruktur, des Lehrerverhältnisses zur Klasse sowie organisatorischer Aspekte wie Raumwahl und Zeitplanung.
2 Entscheidungen: Dieser Abschnitt beschreibt die didaktische und methodische Fundierung der Unterrichtseinheit, von der Einbettung in den Rahmenlehrplan bis zur detaillierten didaktischen Reduktion und den angestrebten Lernzielen.
3 Unterrichtsverlauf: Hier werden der phasenorientierte Aufbau der Stunde sowie ein konkretes Durchführungskonzept dargelegt, welches den zeitlichen Ablauf und die methodische Umsetzung der Unterrichtsphasen darstellt.
Schlüsselwörter
Unternehmenskonzentration, Versicherungswirtschaft, Podiumsdiskussion, Fusion, Marktmacht, Arbeitnehmerinteressen, Verbraucherschutz, Wettbewerb, Lernfeld 13, berufliche Bildung, Wirtschaftslehre, Konzernbildung, Chancen, Risiken, Urteilsbildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für eine Examenslehrprobe im Fach Wirtschaftslehre dar, in dem die Auswirkungen von Unternehmenskonzentrationsprozessen in der Versicherungswirtschaft thematisiert werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die Formen der Unternehmenskonzentration sowie die daraus resultierenden Chancen und Risiken für verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Ziel ist die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, Auswirkungen von Unternehmenskonzentrationen differenziert aus verschiedenen Sichtweisen zu beurteilen und die Bedeutung dieser Prozesse für ihre Berufs- und Lebenswelt zu reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Unterricht nutzt eine handlungsorientierte Methode: Eine Podiumsdiskussion, in der die Schüler in die Rollen verschiedener Interessengruppen schlüpfen und Argumente sowie Gegenargumente debattieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Planung (Schüler, Lehrer, Organisation), die pädagogische Begründung der Entscheidungen (Didaktik, Lernziele) und den konkreten methodischen Unterrichtsverlauf.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Unternehmenskonzentration, Versicherungswirtschaft, Podiumsdiskussion, Fusion, Marktmacht und Urteilsbildung sind prägende Begriffe.
Warum spielt die Pressemitteilung der Generali eine Rolle?
Sie dient als aktueller, realer Aufhänger, um die abstrakte Thematik der Unternehmenskonzentration greifbar zu machen und die persönliche Betroffenheit der Schüler, besonders der bei der Volksfürsorge Beschäftigten, zu thematisieren.
Welchen Zweck verfolgt die Rollenverteilung in der Podiumsdiskussion?
Die Rollen (Unternehmer, Arbeitnehmer, Verbraucher, Wettbewerber) zwingen die Schüler dazu, Perspektiven einzunehmen, die über ihre eigene Sichtweise hinausgehen, und fördern so Empathiefähigkeit und eine fundierte Urteilsbildung.
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- Stephanie Hilbert (Author), 2008, Unterrichtsstunde: Auswirkungen von Konzentrationsprozessen auf Unternehmen, Arbeitnehmer, Verbraucher und Wettwerber kennen und beurteilen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274897