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Exegese zu „Das Scherflein der Witwe" in Lukas 21,1 -4

Título: Exegese zu „Das Scherflein der Witwe" in Lukas 21,1 -4

Trabajo Escrito , 2013 , 30 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Carolin Eyert (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Die von mir gewählte Perikope, „Die Gabe der Witwe“, steht in Lukas 21,1-4. Es wird eine kurze Szene im Jerusalemer Tempel berichtet, in der Jesus die Opfergabe von einigen Reichen sowie einer Witwe beobachtet und anschließend bekannt gibt, die Witwe habe mehr gegeben als die anderen, da sie nicht nur einen Teil ihres Überflusses, sondern ihren gesamten Lebensunterhalt gab. Der Text reizt mich besonders, da er schon beim ersten Lesen einige Auffälligkeiten zeigt. So stellt sich mir beispielsweise die Frage, warum Jesus Christus die Witwe verteidigt, zumindest scheint es so, obwohl sie ja von niemandem angegriffen wurde. Scheinbar unaufgefordert und ohne Grund nimmt er diese Begebenheit der Opfergabe der Witwe als Anlass, um ein Lob der Witwe gegenüber, jedoch nicht an sie direkt gerichtet, auszusprechen. Beim ersten Lesen merkte ich, dass ich recht schnell davon ausging, es handele sich um einen Tadel des Verhaltens der Reichen. Erst beim zweiten Lesen des Textes fiel mir auf, dass tatsächlich nicht dieses Verhalten gerügt, sondern das der Witwe als besonders lobenswert hervorgehoben wird. Diejenige, die am wenigsten gibt und am Rande der Gesellschaft steht, wird in ihrer Handlung betont. Diese Antithetik reizt mich, mir diese Perikope genauer anzuschauen und mich intensiv mit ihr auseinanderzusetzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Textanalyse

2.1.1 Abgrenzung des Textes und Einbindung in den Kontext

2.1.2 Übersetzungsvergleich

2.1.3 Narrative Analyse

2.1.3.1 Inhalt der Erzählung

2.1.3.2 Erzählweise

2.1.4 Analyse der Textsemantik

2.2 Historisch-kritische Textrekonstruktion

2.2.1 Literarkritik und Überlieferungsgeschichte

2.2.2 Formkritik

2.2.3 Traditionsgeschichte

2.2.4 Redaktionsgeschichte

2.2.5 Historischer Ort und ursprüngliche Intention des Textes

2.3 Gegenwartsbedeutung des Textes

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Exegese untersucht die Perikope von der „Gabe der Witwe“ in Lukas 21,1-4 mit dem Ziel, die biblische Erzählung exegetisch zu erschließen, ihre theologische Tiefe zu beleuchten und ihre Bedeutung für den zeitgenössischen Leser sowie die ursprüngliche lukanische Gemeinde zu reflektieren.

  • Narrative und semantische Analyse des Textes
  • Historisch-kritische Textrekonstruktion und synoptischer Vergleich
  • Untersuchung von Reichtum, Armut und Besitzverzicht im Lukasevangelium
  • Formkritische Einordnung als Apophthegma bzw. Chrie
  • Reflexion der Gegenwartsbedeutung von Gottvertrauen und Gebenshaltung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Übersetzungsvergleich

Für diesen Vergleich wurden vier verschiedene Übersetzungen von mir betrachtet: die revidierte Lutherbibel von 1984, die Elberfelder, die Neue Genfer Bibel sowie die Einheitsübersetzung. Erste Unterschiede sind bereits in den Überschriften sichtbar. Ist die Perikope bei Luther mit „Das Scherflein der Witwe“ betitelt, so ist sie in anderen Übersetzungen als „Die Gabe der armen Witwe“ (Elberfelder) beziehungsweise „Das Opfer der (armen) Witwe“ (Einheitsübersetzung beziehungsweise Neue Genfer Bibel) zu finden. Diese Titel sind für einen Leser ohne Vorkenntnisse wahrscheinlich leichter zu verstehen als die Luther-Variante.

Sowohl in der Elberfelder, als auch in der Neuen Genfer Bibel wird die Witwe schon in der Überschrift als arm bezeichnet. Dies verdeutlicht nochmal stärker die Problematik. Im ersten Vers gibt es verschiedene Bezeichnungen: Gotteskasten (Luther), Schatzkasten (Elberfelder) und Opferkasten (Neue Genfer und Einheitsübersetzung). Gotteskasten scheint hier als die auch für den Leser ohne Hintergrundwissen, am besten verständliche Variante. Das Geld, welches in einen solchen (Gottes-)Kasten geworfen wird, hat seinen Zweck offensichtlich in einem Opfer für Gott. Schon etwas weniger eindeutig ist die Bezeichnung Opferkasten. „Der Ausdruck 'Opferkasten' [...] muß hier im engeren Sinne (nicht die Schatzkammer) verstanden werden. Es ist der dreizehnte Opferkasten, der für die freiwilligen Gaben bestimmt ist.“[sic] 2. Der Begriff lässt jedoch beim ersten Lesen auch an einen Almosenkasten für Arme denken. Auch im griechischen Original findet sich die Bezeichnung Opferkasten 3.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin begründet ihre Wahl der Perikope Lk 21,1-4 und stellt erste Fragen zur Antithetik zwischen Reichen und der Witwe sowie zur Beobachtungsperspektive Jesu.

2. Hauptteil: Dieser umfassende Abschnitt gliedert sich in eine detaillierte textanalytische Untersuchung, eine historisch-kritische Rekonstruktion sowie eine Reflexion der Gegenwartsbedeutung des Textes.

3. Schluss: Die eingangs aufgeworfenen Fragen werden beantwortet und die Einsicht bekräftigt, dass die Witwe als moralisches Vorbild dient, dessen Handeln im Fokus des Textes steht.

Schlüsselwörter

Lukas 21, Gabe der Witwe, Exegese, Armut und Reichtum, Besitzverzicht, Apophthegma, Opferkasten, Gottvertrauen, historische Wissenschaft, neutestamentliche Theologie, Tempel, Spende, Hermeneutik, Religionspädagogik, Schenkende Armut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine fundierte exegetische Analyse der biblischen Perikope von der „Gabe der Witwe“ in Lukas 21,1-4.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Schwerpunkte liegen auf dem lukanischen Verständnis von Reichtum und Armut, der Frage des Besitzverzichts und der theologischen Bewertung menschlichen Handelns vor Gott.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Es wird untersucht, wie die Erzählung textlich konstruiert ist, welche Intention der Evangelist Lukas verfolgte und welche Bedeutung dieses Zeugnis für die damalige Gemeinde sowie den heutigen Leser hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Verfasserin verwendet eine methodische Kombination aus Textanalyse (narrativ und semantisch), historisch-kritischer Exegese (Literarkritik, Formkritik, Traditions- und Redaktionsgeschichte) und hermeneutischer Gegenwartsreflexion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Text in seiner Struktur, vergleicht verschiedene Bibelübersetzungen, setzt den Text in den Kontext der synoptischen Überlieferung und arbeitet die spezifisch lukanische Theologie des Besitzes heraus.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Gabe der Witwe“, „Besitzverzicht“, „Apophthegma“ und „Gottvertrauen“ charakterisieren.

Wie erklärt die Verfasserin das Wissen Jesu über die Höhe der Spende?

Unter Rückgriff auf historische Hintergründe zum Tempelablauf wird plausibel gemacht, dass der Geldbetrag bei der Opfergabe durch den Priester laut genannt wurde, wodurch Jesus das Wissen ohne Rückgriff auf Wunderbares erlangen konnte.

Welchen soziokulturellen Kontext vermutet die Verfasserin für die Entstehung des Textes?

Die Verfasserin sieht einen Kontext innergemeindlicher Spannungen zwischen wohlhabenden und armen Gemeindegliedern, in denen die Erzählung zur Stärkung der sozialen Verantwortung und des Gottvertrauens dienen sollte.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Exegese zu „Das Scherflein der Witwe" in Lukas 21,1 -4
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1,0
Autor
Carolin Eyert (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
30
No. de catálogo
V275131
ISBN (Ebook)
9783656767794
ISBN (Libro)
9783656767787
Idioma
Alemán
Etiqueta
exegese scherflein witwe lukas
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carolin Eyert (Autor), 2013, Exegese zu „Das Scherflein der Witwe" in Lukas 21,1 -4, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275131
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Extracto de  30  Páginas
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