Marken und deren Images spielen in einer Zeit, in der Produkte sich immer mehr ähneln, eine bedeutende Rolle. Sie dienen zur Orientierung, helfen bei unseren Entscheidungen und beeinflussen maßgeblich in unserem Konsumverhalten. Durch die schier unendliche Anzahl an Produkten, die auf dem Markt existieren, ist der Aufbau einer guten Marke und dessen dazugehöriges Images unumgänglich. Da der Aufbau einer neuen Marke sehr kostspielig ist und ein hohes Floprisiko mit sich zieht, liegt die Überlegung nahe, dass das Image einer bereits bekannten Marke und des aufgebauten Marken-Goodwills auf ein neues Produkt übertragen werden sollte. Doch nicht nur positiv Aufgeladene Images eines bereits bestehenden Produktes können auf ein anderes Produkt übertragen werden. So können auch unabhängige Images wie zum Beispiel das Länderimage, einen hohen wiedererkennungswert darstellen.
Mit dieser Problematik befasst sich der Imagetransfer. Doch wie ist das Vorgehen beim Imagetransfer und welche Vorrausetzungen sind notwendig damit ein Imagetransfer auch eine positive Assoziation beim Konsumenten auslöst ? Diese Fragen soll die folgende Seminararbeit beantworten. Im ersten Kapitel werden dabei erst einmal die Grundlagen einer Marke und die Grundlage des Images definiert. Um die genaue Definition des Imagetransfers, dreht es sich im zweiten Kapitel. Dabei werden auch noch die genauen Ziele und die Risiken untersucht. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Mechanismen und den Vorausetzungen im Imagetransfer. Untersuchungsgegenstand bilden dabei besonders die unabhängigen Images, die Dachmarkenstrategie und das Co-Branding. Den Abschluss der Seminararbeit stellt das Fazit dar, welches im vierten und letzten Kapitel präsentiert wird.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Marken und Images
- Grundlagen des Imagetransfers
- Definition des Imagetransfers
- Ziele des Imagetransfers
- Minimierung des Floprisikos und Erleichterung der Markteinführung
- Stärkung der eigenen Marke
- Umgehung von Werbebeschränkungen
- Risiken des Imagetransfers
- Unverträglichkeit der Transferpartnerprodukte
- Überforderung der Tragfähigkeit der Marke
- Rückwirkender 'Badwill-Effekt" auf das Markenimage
- Mechanismen und Vorrausetzungen des Imagetransfers
- Transfer unabhängiger Images auf ein Produkt
- Country-of-Origin Effekt
- Sponsoring
- Filme und Stars
- Transfer durch Dachmarkenstrategien
- Transfer durch Co-Branding
- Transfer unabhängiger Images auf ein Produkt
- Fazit
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit dem Imagetransfer, einer Marketingstrategie, die das Image einer bereits etablierten Marke auf ein neues Produkt oder eine Dienstleistung überträgt. Die Arbeit analysiert die Grundlagen des Imagetransfers, untersucht seine Mechanismen und Vorrausetzungen und beleuchtet die damit verbundenen Risiken und Chancen.
- Definition und Abgrenzung des Imagetransfers
- Ziele des Imagetransfers, wie z.B. Minimierung des Floprisikos, Stärkung der eigenen Marke und Umgehung von Werbebeschränkungen
- Risiken des Imagetransfers, wie z.B. Unverträglichkeit der Transferpartnerprodukte, Überforderung der Tragfähigkeit der Marke und Rückwirkende negative Effekte auf das Markenimage
- Mechanismen des Imagetransfers, wie z.B. der Transfer unabhängiger Images, Dachmarkenstrategien und Co-Branding
- Beispiele und Fallstudien zur Veranschaulichung der Imagetransferstrategie
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel legt die Grundlagen des Imagetransfers, indem es die Begriffe Marke und Image definiert und deren Bedeutung für die Konsumentenentscheidung erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Definition des Imagetransfers, seinen Zielen und Risiken. Es wird gezeigt, dass der Imagetransfer zwar ein effektives Instrument zur Markteinführung neuer Produkte sein kann, aber auch mit erheblichen Risiken verbunden ist. Das dritte Kapitel analysiert die Mechanismen und Vorrausetzungen des Imagetransfers, insbesondere den Transfer unabhängiger Images, die Dachmarkenstrategie und das Co-Branding. Es werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die die Funktionsweise des Imagetransfers veranschaulichen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Imagetransfer, Markenimage, Marken-Goodwill, Dachmarkenstrategie, Co-Branding, Country-of-Origin Effekt, Sponsoring, Filme und Stars, Risiken und Chancen des Imagetransfers. Der Text analysiert die Funktionsweise des Imagetransfers, untersucht seine Vorrausetzungen und Risiken und beleuchtet die Bedeutung für die Konsumentenentscheidung.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Imagetransfer im Marketing?
Imagetransfer ist eine Strategie, bei der das positive Image und der Goodwill einer etablierten Marke oder eines Objekts auf ein neues Produkt übertragen werden, um dessen Markteinführung zu erleichtern.
Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen mit einem Imagetransfer?
Die Hauptziele sind die Minimierung des Floprisikos bei neuen Produkten, die Stärkung der eigenen Marke und die Umgehung von Werbebeschränkungen durch die Nutzung bekannter Markenwelten.
Welche Risiken bestehen beim Imagetransfer?
Es bestehen Risiken wie die Unverträglichkeit der Partnerprodukte, eine Überforderung der Marke oder ein negativer „Badwill-Effekt“, der das ursprüngliche Markenimage beschädigen kann.
Was ist der „Country-of-Origin“ Effekt?
Dies ist ein Mechanismus des Imagetransfers, bei dem das Image eines Herkunftslandes (z. B. „Made in Germany“) die Qualitätswahrnehmung und Assoziationen eines Produkts positiv beeinflusst.
Wie unterscheiden sich Dachmarkenstrategie und Co-Branding beim Imagetransfer?
Bei der Dachmarkenstrategie wird das Image einer Muttermarke auf viele Produkte übertragen, während beim Co-Branding zwei eigenständige Marken kooperieren, um von den jeweiligen Images des Partners zu profitieren.
- Arbeit zitieren
- Oliver Menzel (Autor:in), 2014, Imagetransfer durch Kommunikation. Voraussetzungen, Mechanismen, Beispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275430