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Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine

Versuch einer „kleinen Bilanz“

Titre: Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine

Essai , 2012 , 5 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Histoire - Divers
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Dieser Essay behandelt ausgewählte Problemfelder während des
politischen Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem
Baltikum und der Ukraine und versucht die Auswirkungen dieser
Problemfelder mit Blick auf die Gegenwart zu bilanzieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine – Versuch einer „kleinen Bilanz“

1.1 Russland

1.2 Das Baltikum

1.3 Die Ukraine

1.4 Eine „kleine Bilanz“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen Transformationsprozesse in Russland, dem Baltikum und der Ukraine seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991, um durch den Vergleich der verschiedenen Entwicklungswege gemeinsame Muster sowie spezifische Identitäts- und Integrationskrisen zu identifizieren.

  • Analyse der politischen und ökonomischen Transformation in Russland unter Jelzin und Putin.
  • Untersuchung der nationalen Identitätsbildung und West-Integration der baltischen Staaten.
  • Betrachtung der innenpolitischen Zerrissenheit der Ukraine zwischen russischem Einfluss und westlicher Orientierung.
  • Vergleich der sicherheitspolitischen Positionierung der Region gegenüber der NATO und der EU.
  • Synthese der erreichten Fortschritte und verbliebenen Restaurationstendenzen in den Transformationsländern.

Auszug aus dem Buch

Russland

Nähern wir uns zuerst Russland. Wie Stefan Plaggenborg realistisch formuliert hat, habe der neue Staat trotz seines Veränderungsbemühens nicht völlig frei von den alten Strukturen und Traditionen weiterexistieren können. Diese Tatsache zeigte sich vor allem in der anhaltenden Einflussnahme im post-sowjetischen Raum, denn Russland strebte auch nach 1991 offensiv eine Führungsrolle in diesem Gebiet an. Man kann dieses Streben als einen aus der russischen Identitätskrise hervorgegangenen Selbstheilungsversuch betrachten, der bitter nötig schien: denn es lösten sich mit dem Großreich Sowjetunion nicht nur die Einheitspartei und die Sowjets auf; auch die kommunistische Ideologie verlor ihre Bedeutung als integratives Substrat und die wirtschaftlichen und sozialen Verschlechterungen muteten den Selbstwert des Landes und seinen Menschen unerhörte Belastungen zu.

Während der ersten Jahre nach dem Ende der UdSSR begab sich Russland unter Präsident Jelzin zunächst auf den Weg, am westlichen Modell orientiert, demokratische und rechtsstaatliche Strukturen aufzubauen. Weiter plante Jelzin, durch massive Privatisierungen die Wirtschaft zu beleben und ihre Krise zu beenden. Jedoch bildete sich innerhalb weniger Jahre eine clanartig innenpolitisch organisierte Kaste und eine mafiaartige Verfilzung der Wirtschaft mit der Politik sowie in einem erschreckend hohen Ausmaß nicht strafrechtlich verfolgte Kriminalität heraus, so dass die ersten positiven Entwicklungen bald ins Straucheln gerieten. Mit dem Ziel, die innere Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen, trat der durchsetzungsfähige starke Staat, seit 2001 repräsentiert durch Vladimir Putin, erneut auf die Bühne.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine – Versuch einer „kleinen Bilanz“: Einleitende Darstellung der historischen Zäsur von 1991 und der Grundmotivation für den Vergleich der spezifischen Transformationspfade in der Region.

1.1 Russland: Analyse der russischen Identitätskrise nach 1991 sowie der politischen Entwicklung von den anfänglichen Reformversuchen unter Jelzin hin zum machtzentrierten Staatsverständnis unter Putin.

1.2 Das Baltikum: Untersuchung der nationalen Unabhängigkeitsbestrebungen der baltischen Staaten, ihrer erfolgreichen West-Integration und der daraus resultierenden Spannungen mit Russland hinsichtlich historischer und menschenrechtlicher Fragen.

1.3 Die Ukraine: Darstellung des komplizierten Transformationsprozesses der Ukraine, geprägt durch Clan-Strukturen, den Wechsel zwischen pro-westlichen und pro-russischen Strömungen sowie die wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland.

1.4 Eine „kleine Bilanz“: Synthetische Betrachtung der unterschiedlichen Ergebnisse der Transformation, wobei die Divergenz zwischen dem erfolgreichen westlichen Anschluss des Baltikums und den verbliebenen Restaurationstendenzen in Russland und der Ukraine hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Transformation, Sowjetunion, Russland, Baltikum, Ukraine, Jelzin, Putin, NATO-Osterweiterung, Unabhängigkeit, West-Integration, Identitätskrise, Transformationsprozess, postsowjetischer Raum, Wirtschaftsreformen, Staatsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Transformationsprozessen in Russland, dem Baltikum und der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die post-sowjetische Identitätsbildung, die ökonomische Neuordnung, das Spannungsfeld zwischen nationaler Unabhängigkeit und der Integration in westliche Institutionen wie die EU und die NATO sowie der Einfluss der russischen Außenpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Verschiedenartigkeit der Entwicklungswege nach 1991 zu rekonstruieren und durch den Vergleich der Staaten ein besseres Verständnis für die heutigen politischen Gegebenheiten in dieser Region zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden analytischen Ansatz, der historische Entwicklungen in den betroffenen Ländern in Kontext setzt, um Gemeinsamkeiten und Divergenzen in den Transformationspfaden herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in spezifische Länderanalysen, die den Weg Russlands von der Demokratisierung hin zur Machtzentrierung, die West-Integration des Baltikums und die innenpolitische Zerrissenheit der Ukraine detailliert beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Transformation, postsowjetischer Raum, Identitätskrise, West-Integration und regionale Sicherheitsarchitektur.

Welche Rolle spielt die NATO in der regionalen Entwicklung?

Die NATO-Osterweiterung wird sowohl als Symbol für die erfolgreiche West-Integration des Baltikums als auch als zentraler Reibungspunkt in den russisch-ukrainischen Beziehungen sowie im russisch-westlichen Verhältnis analysiert.

Warum wird die Ukraine als Sonderfall betrachtet?

Die Ukraine wird als Sonderfall hervorgehoben, da sie durch starke Clan-Strukturen und eine innenpolitische Ambivalenz geprägt ist, die sie zwischen einer gewünschten EU-Integration und einer wirtschaftlichen sowie geopolitischen Abhängigkeit von Russland schwanken lässt.

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Résumé des informations

Titre
Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine
Sous-titre
Versuch einer „kleinen Bilanz“
Université
University of Potsdam  (Historisches Insitut)
Cours
Hauptseminar Geschichte - Geschichte Russlands ab 1991
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
5
N° de catalogue
V275442
ISBN (ebook)
9783656687290
ISBN (Livre)
9783656687283
Langue
allemand
mots-clé
ausgewählte problemfelder transformationsprozesses russland baltikum ukraine versuch bilanz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2012, Ausgewählte Problemfelder während des Transformationsprozesses nach 1991 in Russland, dem Baltikum und der Ukraine, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275442
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