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Neuroeconomics. Erklärung ökonomischer Handlungsweisen durch neuronale Prozesse

Título: Neuroeconomics. Erklärung ökonomischer Handlungsweisen durch neuronale Prozesse

Tesis (Bachelor) , 2010 , 58 Páginas , Calificación: 80/110

Autor:in: Dr. Ingrid Lanthaler (Autor)

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Die Neuroökonomie ist eine noch sehr junge Wissenschaft und bezeichnet die Verknüpfung der Neurowissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften. Die Zielstellung dieser Arbeit besteht in der Ermittlung dieser Zusammenhänge. Im Besonderen geht es darum eine Erklärung zu finden wie Emotionen unser Verhalten und unsere Entscheidungsfindung beeinflussen. Mittels verschiedener Experimente wird versucht zu erläutern, wie Emotionen ökonomische Handlungsweisen beeinflussen und welche Gehirnregionen dabei zuständig sind. Diese neuronalen Prozesse werden dann dafür genutzt um eine Erklärung für die ökonomische Handlungslogik zu finden.
Anschließend wird noch auf die Vor- und Nachteile eingegangen, die diese neue Wissenschaft mit sich bringt und mittels Kritiken und Aussagen von Autoren ein kurzer Ausblick erstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Von Neurowissenschaft zur Neuroökonomie

1.1. Somatic Marker Hypothese

1.2. Methodik und Anwendungsfelder

2. Emotionen: eine kurze Einführung

2.1. Der Begriff „Emotion“ in der Psychologie und der Ökonomie

2.2. Die biologische Funktion von Emotionen

2.3. Bedeutung und Entwicklung von Emotionen

2.4. Wie Emotionen unsere Entscheidungsfindung beeinflussen

2.4.1. Rationale Entscheidungen

2.4.2. Intertemporale Entscheidungen

2.4.3. Regret und Disappointment -Theorie

2.5. Emotionen und ökonomisches Verhalten

3. Neuroökonomie und Emotionen

3.1. Der Mechanismus von Emotionen

3.2. Welche Gehirnregionen sind für Emotionen zuständig?

3.3. Erklärung ökonomischer Handlungslogik des Individuums durch neuronale Prozesse

4. Vorteile, Kritiken und Probleme dieser neuen Wissenschaft

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Laureatsarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen den Neurowissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften, mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss von Emotionen auf menschliches Verhalten und ökonomische Entscheidungsfindungsprozesse.

  • Grundlagen der Neuroökonomie und die Somatic Marker Hypothese
  • Biologische Funktionen und neuronale Mechanismen von Emotionen
  • Regret- und Disappointment-Theorien in der ökonomischen Entscheidungsanalyse
  • Die Rolle viszeraler Faktoren bei langfristigen ökonomischen Entscheidungen
  • Kritische Reflexion der Methoden und ethischen Aspekte neuroökonomischer Forschung

Auszug aus dem Buch

1.1. Somatic Marker Hypothese

Damàsio’s Hypothese der Somatischen Marker (SMH) stellt eine einfache neurobiologische Erklärungsmöglichkeit für Patienten mit Verletzungen im ventromedial präfrontalen Cortex gefundene Defizite im Entscheidungsverhalten dar. Die Hauptidee besteht darin, dass der Entscheidungsprozess von Menschen durch sog. Markersignale, d.h. unbewusste emotionale Signale, die Emotionen und Gefühle auslösen, beeinflusst wird. Zunächst soll aber dargestellt werden, wie es zu somatischen (soma ist das griechische Wort für Körper) Zuständen kommt (Weber 2009): Sie können einerseits von primären Auslösern, den sog. Primary Inducers (PI), und anderseits von sekundären Auslösern, sog. Secondary Inducers (SI), hervorgerufen werden. PI sind angeborene und gelernte Stimuli, die angenehme Zustände auslösen. Sind sie einmal präsent lösen sie automatische, unfreiwillige und zwingende körperliche Reaktionen aus. Nachdem ein somatischer Zustand durch einen PI ausgelöst und zumindest einmal erlebt wurde, wird ein Muster für diesen somatischen Zustand angelegt; der folgende Auslöseimpuls, welcher Gedanken oder Erinnerungen an den PI auslöst, tritt somit als SI auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Von Neurowissenschaft zur Neuroökonomie: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Neuroökonomie als interdisziplinäre Verbindung von Neurowissenschaften und Ökonomie und führt in grundlegende Konzepte wie die Somatic Marker Hypothese ein.

2. Emotionen: eine kurze Einführung: Hier werden die biologischen, psychologischen und ökonomischen Aspekte von Emotionen sowie deren maßgeblicher Einfluss auf die Entscheidungsfindung durch Theorien wie Regret und Disappointment analysiert.

3. Neuroökonomie und Emotionen: Dieses Kapitel untersucht die neuronalen Mechanismen und spezifischen Gehirnregionen, die bei der Verarbeitung von Emotionen und der daraus resultierenden ökonomischen Handlungslogik eine zentrale Rolle spielen.

4. Vorteile, Kritiken und Probleme dieser neuen Wissenschaft: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nutzen, den methodischen Herausforderungen und den ethischen Grenzen der neuroökonomischen Forschung.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Betrachtung des Forschungsstandes sowie eine Einschätzung, wie zukünftige interdisziplinäre Ansätze das Verständnis ökonomischer Handlungsweisen erweitern könnten.

Schlüsselwörter

Neuroökonomie, Neurowissenschaften, Emotionen, Entscheidungsfindung, Somatic Marker Hypothese, Homo Oeconomicus, Gehirn, Rationalität, Verhalten, Regret-Theorie, Disappointment-Theorie, fMRT, neuronale Prozesse, viszerale Faktoren, intertemporale Entscheidungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der jungen Wissenschaft der Neuroökonomie und untersucht, wie die Erkenntnisse der Neurowissenschaften genutzt werden können, um menschliches Handeln in wirtschaftlichen Situationen besser zu verstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die biologische Basis von Emotionen, deren Einfluss auf rationale und unbewusste Entscheidungen sowie die kritische Reflexion des klassischen ökonomischen Homo-Oeconomicus-Modells ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es zu ermitteln, wie Emotionen und neuronale Prozesse das Verhalten und die Entscheidungsfindung beeinflussen, um eine fundiertere Erklärung für die ökonomische Handlungslogik zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär erläutert?

Die Arbeit stützt sich auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), sowie auf die Analyse von Fallbeispielen und verhaltensökonomischen Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Emotionen, die neurobiologischen Grundlagen der Entscheidungsfindung (Somatic Marker Hypothese) und die Anwendung dieser Erkenntnisse auf ökonomische Entscheidungsmodelle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem die Somatic Marker Hypothese, rationale vs. emotionale Entscheidungsprozesse, neuronale Aktivierungsmuster und die neuroökonomische Forschungsmethodik.

Wie unterscheidet sich die Somatic Marker Hypothese von klassischen Modellen?

Klassische Modelle setzen meist auf rein rationale Kosten-Nutzen-Abwägungen, während die Somatic Marker Hypothese erklärt, dass unbewusste emotionale körperliche Signale eine notwendige Voraussetzung für schnelle und effektive Entscheidungen sind.

Welchen Stellenwert haben viszerale Faktoren in der Analyse?

Viszerale Faktoren, wie etwa Hunger oder Angst, werden als fundamentale, oft unterschätzte Treiber menschlichen Verhaltens dargestellt, die entgegen der klassischen Annahme der Stabilität ökonomischer Präferenzen sehr dynamisch wirken können.

Final del extracto de 58 páginas  - subir

Detalles

Título
Neuroeconomics. Erklärung ökonomischer Handlungsweisen durch neuronale Prozesse
Universidad
Free University of Bozen-Bolzano  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Calificación
80/110
Autor
Dr. Ingrid Lanthaler (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
58
No. de catálogo
V275991
ISBN (Ebook)
9783656698197
ISBN (Libro)
9783656698753
Idioma
Alemán
Etiqueta
neuroeconomics
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Ingrid Lanthaler (Autor), 2010, Neuroeconomics. Erklärung ökonomischer Handlungsweisen durch neuronale Prozesse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275991
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