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Wahrnehmung der Hafen-Stadt Basel

Analyse der Images von Klybeck und Kleinhüningen sowie der persönlichen Einstellungen zur Stadtteilvision im Hafenareal Basel

Título: Wahrnehmung der Hafen-Stadt Basel

Tesis de Máster , 2014 , 113 Páginas , Calificación: 5,5

Autor:in: Nina Schweizer (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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Entwicklungen in Klybeck und Kleinhüningen
Die Kleinbasler Quartiere Klybeck und Kleinhüningen stehen zurzeit im Fokus mehrerer Entwicklungs- und Projektperimeter. Einerseits tun sie dies wegen der Veränderungen in den Hafenstrukturen und den damit freigewordenen Flächen, andererseits aufgrund der Einbindung in einen regionalen und damit internationalen Entwicklungskontext. Die Lage am Dreiländereck zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland bietet der Agglomeration Basel die Chance, über Grenzen hinaus zu wachsen um einen trinational stärker verflochtenen Raum zu schaffen. Klybeck und Kleinhüningen bilden wichtige Bestandteile des Schweizer Flächenanteils, besonders die von den Hafenstrukturen freiwerdenden Areale Klybeck- und Westquai, auf welchen ein neuer urbaner Stadtteil entstehen soll. Die trinationale Entwicklungsvision ist gleichzeitig ein Projekt, welches auch im Rahmen der internationalen Bauausstellung IBA 2020 mit dem Motto „Au dela des frontières – Gemeinsam über Grenzen“ entwickelt wird. Alle diese Aspekte führen dazu, dass die Quartiere Klybeck und Kleinhüningen in der Basler Stadtentwicklung einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Sozialräumliche Entwicklungsprozesse
Die Entwicklung eines neuen Stadtteils auf dem Klybeck- und dem Westquai ist derzeit erst eine Vision, dessen planerische Rahmenbedingungen und Grundlagen zuerst abgeklärt werden müssen. Der Weg der Konkretisierung zu einem Projekt wird von öffentlichen und politischen Diskussionen, aber auch von demokratischen Entscheidungen begleitet. Unmittelbare Grundlage im Äussern von Meinungen und im Treffen von Entscheidungen sind dabei persönliche Einstellungen und Images der Stadtbevölkerung zu den betroffenen Räumen. Damit bewegt sich die Thematik in den Bereich des sozialen Raums, welcher eine theoretische Grundlage dieser Arbeit darstellt. Raumimages sind als Raumprodukte zu verstehen, die sich ständig aktualisieren und den Raum durch die Übereinanderlagerung konstituieren.

Ziel und Methoden
Hauptziel der Arbeit war nachzuprüfen, ob zwischen den Images der Stadtteilvision und den Images der heutigen Quartiere Klybeck und Kleinhüningen ein Zusammenhang besteht. Damit stehen sich nach Henri Lefebvre die Dimensionen des wahrgenommenen und gelebten Raums einerseits und diejenige des konzipierten Raums andererseits gegenüber. Mittels standardisierter Befragung wurden 183 Personen befragt. Die Daten wurden im Statistikprogramm SPSS ausgewertet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergrund und Ausgangslage

1.2 Ziele und Hypothesen

1.3 Relevanz

1.4 Methodisches Vorgehen

2 Theoretische und konzeptionelle Einbettung

2.1 Sozialräumliche Ansätze

2.1.1 Sozialer Raum – Von Carl Ritter bis Henri Lefebvre

2.1.2 Die Raumproduktion und das Place-Konzept

2.2 Image und Stadtentwicklung

2.3 Die Rolle der Medien und anderer Informationsquellen

2.4 Konzeptionelle Einbettung

2.4.1 Lefebvre’s Raumproduktion und die Stadtteilvision in der Hafen-Stadt

2.4.2 Grundlagen des öffentlichen Diskurses über die Stadtteilvision

3 Das Studiengebiet und die Entwicklungsvision Dreiland

3.1 Stadt und Agglomeration Basel

3.2 Historischer Hintergrund von Klybeck und Kleinhüningen

3.3 Zwei Quartiere, ein Studiengebiet

3.3.1 Bevölkerung

3.3.2 Industrie und Hafen

3.3.3 Soziales Gefälle und schlechter Ruf

3.3.4 Entwicklungsdynamik und Trendcharakter

3.3.5 Zwischenfazit

3.4 Entwicklungsvision Dreiland und Stadtteilvision

3.5 Die Stadtteilvision aus Sicht der Medien

4 Daten und Methoden

4.1 Methodenwahl

4.2 Fragebogen

4.3 Datenerhebung

4.4 Erhebungsorte

4.5 Reflexion der Methode

4.6 Representativität

4.7 Datenaufbereitung und –bearbeitung (SPSS)

5 Zum Sample – Das statistische Porträt der Befragten

6 Imageanalyse

6.1 Positive Spontanassoziationen

6.2 Negative Spontanassoziationen

6.3 Charakterisierung von Klybeck und Kleinhüningen mittels Begriffspaaren

6.4 Faktorbewertung von Klybeck und Kleinhüningen

6.5 Zusammenfassung Imageanalyse

7 Visionsbezogene Analyse

7.1 Kenntnisstand und Informationsquellen

7.2 Persönliche Einstellungen der Befragten

7.3 Beurteilung der Stadtteilvision

7.4 Einfluss durch die Massenmedien

7.5 Wünsche und Bedürfnisse an einen zukünftigen gemischten Stadtteil

8 Synthese und Diskussion

8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

8.2 Diskussion der Resultate und Hypothesen

8.2.1 Unterschied zwischen dem Innen- und Aussenimage

8.2.2 Zusammenhang zwischen Quartierimages und visionsbezogenen Haltungen

8.2.3 Positives Image und negative Haltung vs. negatives Image und positive Haltung

8.2.4 Einfluss durch die gewählten Informationsquellen

8.2.5 Bedarfserhebung und sozialräumliche Verknüpfung

9 Schlussfolgerungen

10 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Masterarbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen den bestehenden Images der Quartiere Klybeck und Kleinhüningen und der persönlichen Einstellung zur geplanten Stadtteilvision im Hafenareal zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit unterschiedliche Wahrnehmungen – geprägt durch den Wohnort und die Informationsquellen – die Akzeptanz von städtebaulichen Veränderungsprozessen beeinflussen.

  • Sozialräumliche Analysen und Henri Lefebvres Theorie der Raumproduktion
  • Imagebildung und städtebauliche Transformation
  • Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinungsbildung
  • Bedarfserhebung zur sozialen Verflechtung im neuen Stadtteil

Auszug aus dem Buch

Lefebvre’s Raumtrias und die Quartiere Klybeck und Kleinhüningen.

Nach Lefebvre’s Sozialraumtheorie werden Räume laufend produziert und reproduziert, was bezogen auf die individuellen und kollektiven Akteure im Raum auf mehrere sich überlagernde und teilweise verflochtene Schichten schliessen lässt. Das Vorhandensein von mehreren Räumen unterschiedlicher Art und Ausdehnung erschwert allerdings die für die Wissenschaft und Raumplanung notwendige klare räumliche Abgrenzung.

Für statistische Erhebungen sind klare Quartiergrenzen notwendig, weswegen Klybeck und Kleinhüningen über amtliche Grenzen verfügen. Aber auch für räumliche Entwicklungen sind klare Perimeter erforderlich, was auch bei der Weiterentwicklung der Stadtteilvision auf dem Klybeck- und dem Westquai unvermeidbar ist. Diese in der Dimension des „espace conçu“ anzuordnenden Grenzziehungen interferieren daher mit den dort bestehenden sozial konstruierten Raumgrenzen, die nach der Fuzzy-Logik vielmehr als unscharfe Grenzbereiche zu verstehen sind.

Im Falle der Stadtteilvision, betrifft dies eine bis anhin unbewohnte da industriell genutzte Fläche. Trotz der fehlenden Bewohnerschaft waren und sind der Klybeck- und der Westquai ständig Teil von wahrnehmbaren und symbolischen Raumprodukten, die sie aufgrund ihrer Lage, aber auch wegen der historischen funktionalen Verflechtung mit dem Hafen, zu den bestehenden Wohnstrukturen von Klybeck und Kleinhüningen dazugehören lassen.

Das historische Fischerdorf Kleinhüningen wurde alsbald zum Wohnort der Schifferleute. Sie wohnten im Dorf, arbeiteten beim Westquai und schafften auf diese Weise Verknüpfungen über die räumliche Praxis und über den gelebten Raum. Die hierfür produzierten Räume sind hauptsächlich dem „espace perçu“ und dem „espace vécu“ zuzuordnen. Auf dieselbe Weise ist davon auszugehen, dass seit der Öffnung des Klybeckquais am Anfang des Jahres 2012, der Zugang zu einem bis anhin der Öffentlichkeit verschlossenen Areal die Produktion von unzähligen neuen Räumen in diesen beiden Dimensionen ermöglicht hat. Solche Produktionsprozesse waren und sind heute noch beispielsweise die Nutzung durch Spaziergänger und Jogger und damit die Aneignung durch Freizeitnutzungen (espace perçu) aber auch die Prägung des Ortes mit neuen Bedeutungen und Codes (espace vécu).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Dynamik der Quartiere Klybeck und Kleinhüningen ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Studie.

2 Theoretische und konzeptionelle Einbettung: Hier werden sozialräumliche Theorien, insbesondere nach Henri Lefebvre, dargelegt, um eine theoretische Grundlage für die Analyse von Raumimages zu schaffen.

3 Das Studiengebiet und die Entwicklungsvision Dreiland: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung von Klybeck und Kleinhüningen und erläutert die städtebauliche Vision für das Hafengebiet.

4 Daten und Methoden: Die methodische Basis der Untersuchung, bestehend aus einem quantitativen Fragebogen und der Auswertung mittels SPSS, wird hier detailliert beschrieben und reflektiert.

5 Zum Sample – Das statistische Porträt der Befragten: Hier werden die soziodemografischen Merkmale der 183 befragten Personen vorgestellt, um eine Grundlage für die Interpretation der Ergebnisse zu liefern.

6 Imageanalyse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse zur positiven und negativen Wahrnehmung der Quartiere durch die Bevölkerung.

7 Visionsbezogene Analyse: Die Einstellungen der Bevölkerung zur geplanten Stadtteilvision sowie der Einfluss von Informationsquellen stehen im Fokus dieser Auswertung.

8 Synthese und Diskussion: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und vor dem Hintergrund der aufgestellten Hypothesen kritisch diskutiert.

9 Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht Bilanz aus der Analyse.

10 Ausblick: Der Ausblick gibt Empfehlungen für weiterführende Schritte im Kontext der Entwicklungsvision Dreiland.

Schlüsselwörter

Klybeck, Kleinhüningen, Stadtteilvision, Hafen-Stadt Basel, Henri Lefebvre, Sozialraum, Raumproduktion, Imageanalyse, Stadtentwicklung, Gentrifizierung, Quartieridentität, Medienwirkung, Partizipation, Ortsbezug, Dreiland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht die Wahrnehmung der Basler Hafenquartiere Klybeck und Kleinhüningen sowie die Einstellungen der Bevölkerung zur geplanten städtebaulichen Vision für das dortige Hafenareal.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Untersuchung verknüpft sozialräumliche Theorien (insbesondere das Konzept der Raumproduktion nach Henri Lefebvre) mit empirischen Imageanalysen und der Erforschung medialer Einflüsse auf die öffentliche Meinung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen den subjektiven Images der bestehenden Quartiere und der persönlichen Haltung zur neuen Stadtteilvision zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine quantitative Erhebung durch, bei der 183 Personen mittels standardisierter Fragebögen persönlich befragt wurden. Die Daten werden anschließend mit dem Statistikprogramm SPSS ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der historischen und aktuellen Entwicklung des Studiengebiets, eine quantitative Image- und Visionsanalyse sowie eine abschließende Synthese und Diskussion der Resultate.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sozialraum, Stadtteilvision, Imageanalyse, Raumproduktion, Klybeck und Kleinhüningen sowie Quartieridentität.

Welche Rolle spielt der Unterschied zwischen Innen- und Aussenimage?

Die Studie zeigt, dass Bewohner (Innenimage) die Quartiere differenzierter und positiver bewerten als Nicht-Bewohner (Aussenimage), was für die Akzeptanz von Planungsprozessen eine wichtige Rolle spielt.

Welchen Einfluss haben Medien auf die Haltung zur Stadtteilvision?

Die Arbeit stellt fest, dass Medien – insbesondere durch die Verbreitung von Begriffen wie „Rheinhattan“ – zwar einen Einfluss auf die Stimmungsbildung haben, der Wohnort und der damit verbundene Ortsbezug jedoch als stärkere Einflussfaktoren wirken.

Was sind die wichtigsten Bedürfnisse der Quartierbevölkerung in Bezug auf das Hafenareal?

Die Befragten äußerten vor allem Wünsche nach öffentlichen Einrichtungen, sozialen Treffpunkten, Grünanlagen und bezahlbarem Wohnraum, um die soziale Verflechtung der Quartiere zu fördern.

Final del extracto de 113 páginas  - subir

Detalles

Título
Wahrnehmung der Hafen-Stadt Basel
Subtítulo
Analyse der Images von Klybeck und Kleinhüningen sowie der persönlichen Einstellungen zur Stadtteilvision im Hafenareal Basel
Universidad
University of Basel  (Departement Umweltwissenschaften)
Calificación
5,5
Autor
Nina Schweizer (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
113
No. de catálogo
V276021
ISBN (Ebook)
9783656729174
ISBN (Libro)
9783656729136
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hafen Basel Hafen-Stadt Klybeck Kleinhüningen Basel Nord Arealentwicklung Wagenplatz Dreiländereck IBA Basel Image Quartierimage Raumwahrnehmung Raumplanung Stadtentwicklung Urbaner Widerstand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nina Schweizer (Autor), 2014, Wahrnehmung der Hafen-Stadt Basel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276021
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