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Die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland

Titel: Die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland

Referat (Ausarbeitung) , 2014 , 9 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Robert Rathke (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. (…)“
So lautet der erste Teil der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Im Laufe des folgenden Referats soll sich mit der Bedeutung des Gottesbezuges („Verantwortung vor Gott und den Menschen“ ) auseinander gesetzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
    • Ein historisches Vorbild für den Gottesbezug im Grundgesetz
    • Die Diskussion um den Gottesbezug im Parlamentarischen Rat
    • Der Einfluss der christlichen Kirchengemeinschaften
    • Die Überarbeitung des Grundgesetzes im Jahre 1990
  • Die Gottesformel in der Eidesformel
  • Gottesbezüge in anderen Verfassungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Das Referat analysiert die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Es untersucht die historischen Hintergründe und die Diskussionen im Parlamentarischen Rat über die Aufnahme dieser Formulierung. Darüber hinaus werden die Einflüsse der christlichen Kirchengemeinschaften sowie die Überarbeitung des Grundgesetzes im Jahre 1990 beleuchtet.

  • Die historische Entwicklung des Gottesbezuges in Verfassungen
  • Die Diskussionen um den Gottesbezug im Parlamentarischen Rat
  • Der Einfluss von Religion und Kirche auf die Verfassungsgebung
  • Die Rolle des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetzes
  • Die Bedeutung des Gottesbezuges für die deutsche Gesellschaft

Zusammenfassung der Kapitel

  • Das erste Kapitel beleuchtet die historischen Hintergründe des Gottesbezuges in Verfassungen und stellt fest, dass es in der deutschen Geschichte kein direktes Vorbild für die Nominatio Dei im Grundgesetz gab.
  • Das zweite Kapitel beschreibt die Diskussionen im Parlamentarischen Rat über die Aufnahme des Gottesbezuges in die Präambel des Grundgesetzes. Es zeigt die unterschiedlichen Positionen und Argumente der Beteiligten auf.
  • Das dritte Kapitel analysiert den Einfluss der christlichen Kirchengemeinschaften auf die Formulierung der Präambel und untersucht die Rolle der evangelischen und katholischen Kirche.
  • Das vierte Kapitel behandelt die Überarbeitung des Grundgesetzes im Jahre 1990 und die Diskussionen um eine Neuformulierung der Präambel.

Schlüsselwörter

Gottesbezug, Grundgesetz, Präambel, Parlamentarischer Rat, Nominatio Dei, Invocatio Dei, Eidesformel, christliche Kirchengemeinschaften, deutsche Geschichte, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Verfassung, Bundespräsident, Theodor Heuss, Konrad Adenauer, Heinrich Held, Wilhelm Böhler, Wolfgang Ullmann, Toleranz, Nichtgläubige, Religionsfreiheit, Verfassungskommission, Bundestag.

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet der Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes?

Die Präambel beginnt mit den Worten: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...“.

Gab es historische Vorbilder für den Gottesbezug im Grundgesetz?

Die Untersuchung zeigt, dass es in der deutschen Verfassungsgeschichte kein direktes Vorbild für diese spezifische „Nominatio Dei“ gab.

Wer entschied über die Aufnahme des Gottesbezugs?

Die Entscheidung wurde im Parlamentarischen Rat getroffen, wobei es intensive Diskussionen zwischen den verschiedenen politischen und religiösen Strömungen gab.

Welchen Einfluss hatten die christlichen Kirchen auf die Formulierung?

Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche übten maßgeblichen Einfluss auf die Mitglieder des Parlamentarischen Rats aus, um den Gottesbezug zu verankern.

Gilt der Gottesbezug auch für Nichtgläubige?

Der Gottesbezug wird als Ausdruck einer moralischen Verantwortung und Demut verstanden, die im Kontext der Religionsfreiheit auch Raum für Toleranz gegenüber Nichtgläubigen lässt.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Veranstaltung
Das politische System Deutschland
Note
2,0
Autor
Robert Rathke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V276162
ISBN (eBook)
9783656690207
ISBN (Buch)
9783656694007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung gottesbezuges präambel grundgesetztes bundesrepublik deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Rathke (Autor:in), 2014, Die Bedeutung des Gottesbezuges in der Präambel des Grundgesetztes der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276162
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Leseprobe aus  9  Seiten
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