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Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften

Am Beispiel der deutschen "JOY" und der französische "ELLE"

Titel: Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften

Hausarbeit , 2012 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isis Martinsen (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Frauenzeitschriften erreichen weltweit eine große Leserschaft und viele Magazine sind in mehr Ländern vertreten, als nur an ihrem Hauptsitz. Im Ausland kommen oft ausgelagerte Redaktionen zum Einsatz, die unabhängig voneinander eigene Ausgaben herausbringen. Auf den ersten Blick, d.h. in erster Linie auf optischer Ebene, ähneln sich Magazine dieses Genres sehr stark -- nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene.

Aus diesem Grund stellt sich die Frage nach einer einzigen Redaktion pro Zeitschrift, die eine internationale Version erstellt, die anschließend in die Sprachen aller anderen Vertriebsländer übersetzt wird. Eine solche transkulturelle Lösung scheint auf den ersten Blick also durchaus sinnvoll, da der Redaktionsaufwand erheblich gemindert würde. Die Voraussetzung für eine solche Internationalisierung, die sich auch auf den übersetzerischen Aufwand positiv auswirken würden, wären möglichst geringe Abweichungen zwischen den Zeitschriften -- insbesondere auf kultureller Ebene, um die Akzeptanz eine solchen Ausgabe innerhalb der internationalen Leserschaft zu gewährleisten und
Irritationen und vermeiden.

Es ist also zu prüfen, wie groß kulturelle Einflüsse auf Frauenzeitschriften sind. Diese Arbeit konzentriert sich auf Deutschland und Frankreich. Hierzu werden ausgewählte Zeitschriften beider Länder einzeln vorgestellt und anschließend miteinander verglichen. Dem objektiven Vergleich folgt mit der Rückführung der Unterschiede auf kulturelle Einflüsse und Gegebenheiten ein Erklärungsversuch eben dieser. Letztendlich soll vor diesem kulturellen Hintergrund die Frage einer möglichen Übersetzung von Frauenzeitschriften
geklärt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften

2. JOY

2.1 Allgemeines

2.2 Layout

2.3 Inhalt

2.3.1 Struktur

2.3.2 Themen

3. ELLE

3.1 Allgemeines

3.2 Layout

3.3 Inhalt

3.3.1 Struktur

3.3.2 Themen

4. Vergleich der beiden Magazine

4.1 Cover

4.2 Editorial

4.3 Fotostrecken

4.3.1 Formale Gestaltung

4.3.2 Fotos

4.4 Nennung von Preisen

4.5 Bezugspersonen und Vorbilder

4.6 Nachrichten, Berichte, Klatsch und Interviews

4.6.1 Nachrichten und Berichte vs. News

4.6.2 Klatsch & Tratsch

4.6.3 Interviews

4.6.4 Reportagen

4.7 Rezepte

4.8 Kultur vs. Entertainment

4.9 Trends

4.9.1 Weiß

4.9.2 Sonnenbrillen

4.9.3 Aztekenmuster

5. Kulturelle Unterschiede

5.1 Paris als Zentrum, Orientierung – Vorbild

5.2 Hollywoodbezug

5.3 Themen: Unterhaltung, Kultur, Politik und Mode

5.4 Frauenbild

5.5 Kreativität und Freiheit

5.6 Zusammenfassung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Transkulturalität von Frauenzeitschriften am Beispiel der deutschen Ausgabe von „JOY“ und der französischen Ausgabe von „ELLE“. Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie kulturelle Einflüsse und nationale Gegebenheiten die Inhalte dieser Magazine beeinflussen und welche Unterschiede sich im direkten Vergleich zeigen.

  • Analyse und Vergleich von Struktur, Layout und redaktionellen Inhalten.
  • Untersuchung des Umgangs mit Prominenten, Mode-Trends und Lifestyle-Themen.
  • Identifikation kultureller Unterschiede im Frauenbild und der journalistischen Herangehensweise.
  • Betrachtung der Rolle der Redaktionsstandorte und nationaler Traditionen.
  • Klärung der Forschungsfrage nach einer möglichen globalen Harmonisierung von Inhalten.

Auszug aus dem Buch

4.1 Cover

Auf der Ebene des Aufbaus ähneln sich die Cover der deutschen JOY und der französischen ELLE sehr stark: Name des Magazins, Cover-Model und Hinweise auf den Inhalt des Magazins. Auf optische Ebene fällt auf, dass die Titelseite der JOY bunter ist, sich die ELLE auf einen oder zwei Farbtöne beschränkt und auch die Schrifttypen weniger variiert, wobei die Hinweise der JOY fast das gesamte Cover bedecken, die der ELLE den Bereich des Models weitestgehend aussparen. Betrachtet man die Titelseiten ausführlicher, treten weitere interessante Unterschiede zu Tage: die Frauen auf den Titeln der ELLE decken ein größeres Spektrum in Bezug auf ihre Nationalitäten, ihren Beruf und ihr Alter ab.

Die Erhebung von Statistiken über die Ausgaben beider Zeitschriften zwischen dem 01. Januar und dem 06. Juli 2012 zeigt, dass – abgesehen von einem australischen Cover-Model der JOY – alle aus Nordamerika kommen (es innerhalb dieses Zeitraums also kein deutsches Cover-Model gibt), während die französische bei den Nationalitäten der Cover-Models der ELLE den größten Anteil darstellt. Das Cover der ELLE zieren sowohl Frauen aus Europa als auch aus Nord- und Südamerika sowie Afrika (vgl. Abbildung 4).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der internationalen Verbreitung von Frauenzeitschriften und die Problemstellung der kulturellen Anpassung von Inhalten.

1. Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften: Grundlegende Erläuterung der Forschungsfrage und der Relevanz transkultureller Untersuchungen bei global agierenden Zeitschriftenredaktionen.

2. JOY: Detaillierte Vorstellung des deutschen Magazins JOY mit Fokus auf dessen Struktur, Zielgruppenansprache und thematische Schwerpunkte.

3. ELLE: Analyse des französischen Magazins ELLE, inklusive einer Beschreibung der redaktionellen Struktur und der behandelten Themenfelder.

4. Vergleich der beiden Magazine: Detaillierter direkter Vergleich der beiden Publikationen in den Bereichen Cover, Editorial, Bildsprache, Nachrichten, Klatsch und Trends.

5. Kulturelle Unterschiede: Wissenschaftliche Rückführung der identifizierten Unterschiede auf kulturhistorische Kontexte, nationale Traditionen und die spezifische Bedeutung von Paris als Modezentrum.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf künftige Forschungsansätze zum Vergleich mit angelsächsischen Magazinen.

Schlüsselwörter

Frauenzeitschriften, Transkulturalität, JOY, ELLE, Kulturvergleich, Redaktionsanalyse, Modepublikationen, Medienvergleich, Kulturelle Unterschiede, Boulevardjournalismus, Hochglanzmagazine, Frauenbild, Medienanalyse, Vergleichsanalyse, Lifestyle-Trends

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Transkulturalität von Frauenzeitschriften anhand der Magazine "JOY" (Deutschland) und "ELLE" (Frankreich), um kulturelle Einflüsse auf die redaktionelle Gestaltung zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen den strukturellen Aufbau, die redaktionelle Gestaltung, die Bildsprache sowie die thematische Ausrichtung bezüglich Lifestyle, Mode und gesellschaftlicher Rollenbilder.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, inwieweit kulturelle Einflüsse die Inhalte der Zeitschriften in Deutschland und Frankreich prägen und ob eine einheitliche transkulturelle Redaktionslinie möglich oder sinnvoll erscheint.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein vergleichender Ansatz gewählt, der die Inhalte der Magazine objektiv gegenüberstellt und diese anschließend im Kontext kulturhistorischer Hintergründe interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Einzelvorstellung von JOY und ELLE sowie einen umfassenden, systematischen Vergleich der beiden Magazine in diversen Kategorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Transkulturalität, Frauenzeitschriften, Kulturvergleich, Medienanalyse, JOY, ELLE und Lifestyle.

Warum spielt das "Modemetropole Paris" eine besondere Rolle für die ELLE?

Die Analyse verdeutlicht, dass die ELLE sehr stark durch den Bezug zu Paris geprägt ist, was sowohl das Frauenbild als auch die Auswahl der Inhalte und die journalistische Identität des Magazins maßgeblich beeinflusst.

Inwiefern unterscheiden sich die "JOY" und die "ELLE" in ihrer Berichterstattung?

Während die JOY einen deutlich stärkeren Fokus auf Unterhaltung, Klatsch und Trends legt, integriert die ELLE stärker gesellschaftliche und kulturelle Themen in ihre Berichterstattung.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften
Untertitel
Am Beispiel der deutschen "JOY" und der französische "ELLE"
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft)
Veranstaltung
Kultur übersetzen: Kultur, Ethik und Translation im romanischsprachigen Bereich
Note
1,0
Autor
Isis Martinsen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
33
Katalognummer
V276291
ISBN (eBook)
9783656691099
ISBN (Buch)
9783656691082
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenzeitschriften Transkulturalität Internationalisierung Übersetzungswissenschaft Translationswissenschaft ELLE JOY Kulturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isis Martinsen (Autor:in), 2012, Die Frage der Transkulturalität von Frauenzeitschriften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276291
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Leseprobe aus  33  Seiten
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