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Stärkung von Markenidentität. Verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Neuromarketing

Título: Stärkung von Markenidentität. Verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Neuromarketing

Texto Academico , 2008 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplom Kaufmann Univ. Patrick Metz (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Aus Sicht von Anbietern ist das wesentliche Ziel, die Ressourcen eines Unternehmens mithilfe operativer und strategischer Markenmanagemententscheidungen so zu bündeln, dass eine erfolgreiche Positionierung einer Luxusmarke auf dem Markt erreicht werden kann. Der entstehende Wettbewerbsvorteil, welcher sich in einer konsistenten, kontinuierlichen und unverwechselbaren Markenidentität äußert, ermöglicht es, das übergeordnete Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts zu verfolgen.

Nachfolgend steht nun die Sicht der Nachfrager im Mittelpunkt der Betrachtung. Insbesondere erhält das Markenimage einen hohen Stellenwert bei der Erforschung des Kaufverhaltens In diesem Zusammenhang setzen sich die verhaltenswissenschaftlichen Ansätze zum Ziel, das beobachtbare Verhalten von Konsumenten verstehbar und theoretisch erklärbar zu machen, um daraus ableitend Gesetzmäßigkeiten zu formulieren und Implikationen für die Gestaltung einer geeigneten Markenidentität zu liefern.

Aus dem Inhalt:

- Neuromarketing in der verhaltenswissenschaftlichen Theorie;
- Behavioristischer Ansatz, Neobehavioristischer Ansatz, Kognitiver Ansatz;
- Methoden der neurowisenschaftlichen Forschung;
- Anwendung der Methoden im Rahmen des Neuromarketings.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Neuromarketing in der verhaltenswissenschaftlichen Theorie

2. Der klassische verhaltenwissenschaftliche Ansätze

a. Behavioristischer Ansatz

b. Neobehavioristischer Ansatz

c. Kognitiver Ansatz

d. Grenzen traditioneller Ansätze

3. Neuromarketing im Kontext verhaltenswissenschaftlicher Ansätze

a. Definition und Abgrenzung des Begriffs „Neuromarketing"

b. Funktionelle Anatomie des menschlichen Gehirns

c. Methoden der neurowisenschaftlichen Forschung

d. Anwendung der Methoden im Rahmen des Neuromarketings

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale des Neuromarketings als Instrument zur Stärkung der Markenidentität. Dabei wird analysiert, inwieweit moderne neurowissenschaftliche Methoden die Grenzen klassischer verhaltenswissenschaftlicher Erklärungsmodelle überwinden können, um unbewusste Entscheidungsprozesse von Konsumenten bei der Markenwahl besser zu verstehen.

  • Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen und deren Grenzen im Marketing
  • Systematisierung von Entscheidungsprozessen im 4-Quadranten-Modell
  • Funktionelle Anatomie des Gehirns und emotionale Bewertungssysteme
  • Apparative Verfahren der Hirnforschung (EEG, MEG, PET, fMRT)
  • Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Markenwirkung und Kaufentscheidung

Auszug aus dem Buch

3. Neuromarketing im Kontext verhaltenswissenschaftlicher Ansätze

Die intrapersonalen Prozesse laufen zu ca. 95 Prozent unbewusst, also automatisch ab und steuern entscheidend Wahrnehmungen und Kaufentscheidungen mit. Folglich können gerade einmal 5 Prozent der internen Prozesse, welche dem handelnden Individuum bewusst sind, durch die klassischen verhaltenswissenschaftlichen Ansätze vollständig erklärt werden.

Das in den Modellen und der neoklassischen Wirtschaftstheorie verbreitete und auch heute noch verwendete idealtypische Menschenbild eines rationalen, eigennützig handelnden Individuums greift in der Erklärung vieler wirtschaftswissenschaftlicher Fragestellungen zu kurz. Ein Homo oeconomicus, der seinen Eigennutzen auf der Grundlage rationaler Entscheidungen maximiert, sowie die Annahme einer begrenzten Rationalität, welche nichtkognitive Motivationsstrukturen wie Automatismen oder Emotionen weitgehend unberücksichtigt lässt, sind realitätsfern und ungenügend, will man das Zustandekommen von Kaufentscheidungen ausreichend erklären. Ein Einsatz von modernen Methoden der Hirnforschung versucht die bisher bestehenden Begrenzungen zu überwinden und ermöglicht Einblicke in die inneren, physiologischen Vorgänge des menschlichen Organismus. Mithilfe neurowissenschaftlicher Untersuchungen soll es möglich sein, menschliches Verhalten zu erklären und dadurch den Organismus (O) transparenter werden zu lassen. Somit soll die „Black Box", die zwischen Stimuli (S) und beobachtbarer Reaktion (Response-R) des Konsumenten liegt, endgültig aufgebrochen werden. Im 4-Quadranten-Modell (siehe Tabelle 1) lassen sich Verarbeitungsprozesse als kognitiv oder affektiv und als kontrolliert bzw. automatisch charakterisieren und systematisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Neuromarketing in der verhaltenswissenschaftlichen Theorie: Einleitung in das strategische Ziel der Markenführung und die Relevanz der Konsumentensicht für die Gestaltung einer unverwechselbaren Markenidentität.

2. Der klassische verhaltenwissenschaftliche Ansätze: Darstellung der traditionellen verhaltenswissenschaftlichen Modelle sowie deren Grenzen bei der Erklärung unbewusster Kaufentscheidungsprozesse.

3. Neuromarketing im Kontext verhaltenswissenschaftlicher Ansätze: Detaillierte Analyse des Neuromarketings, seiner Definition, der neuroanatomischen Grundlagen und der methodischen Einsatzmöglichkeiten zur Untersuchung von Markenwirkungen.

Schlüsselwörter

Neuromarketing, Markenidentität, Konsumentenverhalten, Neuroökonomie, Gehirnforschung, kognitive Prozesse, affektive Prozesse, limbische System, Kaufentscheidung, Markenmanagement, fMRT, EEG, Markenpräferenz, kortikale Entlastung, Stimulus-Organism-Response.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration neurowissenschaftlicher Ansätze in das moderne Marketing, um die Wirkung von Marken auf das menschliche Gehirn und Kaufentscheidungsprozesse besser zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die verhaltenswissenschaftliche Theorie, die neurobiologischen Grundlagen des Gehirns, verschiedene Messmethoden der Hirnforschung sowie deren spezifische Anwendung auf die Markenführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Neuromarketing als Instrument genutzt werden kann, um eine stärkere Markenidentität zu schaffen, indem unbewusste, emotionale Prozesse bei der Markenwahl messbar gemacht werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene apparative Verfahren der Hirnforschung beschrieben und bewertet, insbesondere das EEG, MEG, PET und die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik klassischer verhaltenswissenschaftlicher Ansätze, die Definition des Neuromarketings, anatomische Grundlagen des Gehirns und die konkrete Anwendung bildgebender Verfahren in der Markenforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Neuromarketing, Markenidentität, limbische System, kortikale Entlastung, Kaufentscheidung und Neuroökonomie.

Was ist mit dem "First-Choice-Brand-Effect" gemeint?

Dieser Effekt beschreibt, dass nur die bevorzugte Lieblingsmarke in der Lage ist, eine "kortikale Entlastung" herbeizuführen und Emotionen positiv in den Entscheidungsprozess zu integrieren, während andere Marken diesen belohnenden Effekt nicht erzielen.

Warum stoßen klassische Erhebungsmethoden wie Befragungen an ihre Grenzen?

Klassische Methoden können nur kognitiv bewusste Prozesse erfassen. Da jedoch ein Großteil der Kaufentscheidungen (ca. 95%) unbewusst abläuft, bleiben diese entscheidenden, emotionalen Prozesse durch Befragungen weitgehend unerklärt.

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Detalles

Título
Stärkung von Markenidentität. Verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Neuromarketing
Universidad
University of Würzburg
Calificación
1,3
Autor
Diplom Kaufmann Univ. Patrick Metz (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
30
No. de catálogo
V276498
ISBN (Ebook)
9783656694250
ISBN (Libro)
9783668138254
Idioma
Alemán
Etiqueta
stärkung markenidentität verhaltenswissenschaftliche ansätze neuromarketing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Kaufmann Univ. Patrick Metz (Autor), 2008, Stärkung von Markenidentität. Verhaltenswissenschaftliche Ansätze im Neuromarketing, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276498
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